Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Fluconazol Vitabalans gehört zur Arzneimittelklasse der sogenannten „Antimykotika“. Der Wirkstoff in Fluconazol Vitabalans ist Fluconazol. Fluconazol Vitabalans wird angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch Pilze verursacht sind. Es kann darüber hinaus auch zur Vorbeugung von Candida-Infektionen angewendet werden.
- Wirkstoff(e)
- Fluconazol
- Zulassungsinhaber
- Vitabalans Oy
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- J02AC01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Fluconazol Vitabalans 150 mg Tabletten angewendet?
Fluconazol Vitabalans gehört zur Arzneimittelklasse der sogenannten „Antimykotika“. Der
Wirkstoff in Fluconazol Vitabalans ist Fluconazol.
Fluconazol Vitabalans wird angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch Pilze verursacht sind. Es kann darüber hinaus auch zur Vorbeugung von Candida-Infektionen angewendet werden. Candida ist ein Hefepilz und der häufigste Erreger von Pilzinfektionen.
Erwachsene
Ihr Arzt kann Ihnen dieses Arzneimittel zur Behandlung der folgenden Arten von Pilzinfektionen verordnen:
- Kryptokokkenmeningitis – eine Pilzinfektion des Gehirns
- Kokzidioidomykose – eine Erkrankung der Bronchien und Atemwege
- Infektionen mit Candida, die im Blut, in Körperorganen (z. B. Herz, Lunge) oder im Harntrakt nachweisbar sind
- Schleimhautsoor – Infektionen der Mund- und Rachenschleimhaut und Mundhöhlenerkrankungen bei Zahnprothesenträgern
- Genitalsoor - Infektionen der Scheide oder des Penis
- Hautinfektionen – z. B. Fußpilz, Ringelflechte, Pilzinfektionen im Leistenbereich, Nagelpilz
Darüber hinaus können Sie Fluconazol Vitabalans aus den folgenden Gründen erhalten:
- zur Vorbeugung von Rückfällen einer Kryptokokkenmeningitis
- zur Vorbeugung von Rückfällen eines Schleimhautsoors
- zur Verminderung von Rückfällen bei Scheidensoor
zur Vorbeugung von Infektionen durch Candida (wenn Ihr Immunsystem geschwächt ist und nicht richtig arbeitet).
Kinder und Jugendliche (0 bis 17 Jahre)
Dieses Arzneimittel kann zur Behandlung der folgenden Arten von Pilzinfektionen verordnet werden:
- Schleimhautsoor – Infektionen der Mund- und Rachenschleimhaut
- Infektionen mit Candida, die im Blut, in Körperorganen (z. B. Herz, Lunge) oder im Harntrakt nachweisbar sind
- Kryptokokkenmeningitis – eine Pilzinfektion des Gehirns
Darüber hinaus kann Fluconazol Vitabalans
- zur Vorbeugung von Infektionen durch Candida (wenn das Immunsystem geschwächt ist und nicht richtig arbeitet)
- zur Vorbeugung von Rückfällen einer Kryptokokkenmeningitis verordnet werden.
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Was ist vor der Einnahme von Fluconazol Vitabalans 150 mg Tabletten zu beachten?
Fluconazol Vitabalans darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Fluconazol, andere Arzneimittel, die Sie gegen eine Pilzinfektion eingenommen haben, oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie Astemizol oder Terfenadin einnehmen (Arzneimittel aus der Gruppe der Antihistaminika, die bei Allergien eingesetzt werden).
- wenn Sie Cisaprid einnehmen (Arzneimittel gegen Magenbeschwerden)
- wenn Sie Pimozid einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen)
- wenn Sie Chinidin einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
- wenn Sie Erythromycin einnehmen (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen)
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Fluconazol Vitabalans einnehmen.
- wenn Sie Leber- oder Nierenprobleme haben,
- wenn Sie eine Herzerkrankung haben, wie z. B. Herzrhythmusstörungen
- wenn Sie einen zu hohen oder zu niedrigen Gehalt an Kalium, Calcium oder Magnesium im Blut haben
- wenn Sie schwere Hautreaktionen entwickeln (wie Juckreiz, Hautrötung oder Atemprobleme),
- wenn Sie Anzeichen einer „Nebenniereninsuffizienz“ zeigen, bei der die Nebennieren keine ausreichenden Mengen bestimmter Steroidhormone, wie bspw. Cortisol, bilden (chronische oder lang anhaltende Müdigkeit, Muskelschwäche, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Abdominalschmerz).
- wenn sich die Pilzinfektion nicht bessert. In diesem Fall ist unter Umständen eine andere Behandlung gegen Pilzinfektionen notwendig.
- wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach Einnahme von Fluconazol bereits einmal ein schwerer Hautausschlag oder Abschälen der Haut, Blasenbildung und/oder Mundhöhlenerkrankungen aufgetreten sind.
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Fluconazol wurde über schwerwiegende Hautreaktionen wie z. B. Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) berichtet. Wenn eines der Symptome dieser schwerwiegenden Hautreaktionen, die in Abschnitt 4 beschrieben sind, bei Ihnen auftritt, beenden Sie sofort die Einnahme von Fluconazol Vitabalans und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.
Einnahme von Fluconazol Vitabalans zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie Astemizol, Terfenadin (ein Antihistaminikum zur Behandlung von Allergien), Cisaprid (wird bei Magenverstimmungen eingenommen), Pimozid (wird zur Behandlung von psychischen Erkrankungen eingenommen), Chinidin (wird zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingenommen) oder Erythromycin (ein Antibiotikum zur
Behandlung von Infektionen) anwenden, da diese nicht zusammen mit Fluconazol Vitabalans eingenommen werden dürfen (siehe Abschnitt „Fluconazol Vitabalans darf nicht eingenommen werden“).
Bei einigen Arzneimitteln sind Wechselwirkungen mit Fluconazol Vitabalans möglich. Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/ anwenden:
- Rifampicin oder Rifabutin (Antibiotika gegen Infektionen)
- Abrocitinib (Arzneimittel zur Behandlung der atopischen Dermatitis, auch bekannt als atopisches Ekzem)
- Alfentanil, Fentanyl (Narkosemittel)
- Amitriptylin, Nortriptylin (Arzneimittel gegen Depressionen)
- Amphotericin B, Voriconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
- blutverdünnende Arzneimittel, die Blutgerinnsel verhindern (Warfarin oder ähnliche Arzneimittel)
- Benzodiazepine (Midazolam, Triazolam oder ähnliche Arzneimittel), die als Schlafmittel oder gegen Angst eingesetzt werden
- Carbamazepin, Phenytoin (Arzneimittel gegen Krampfanfälle)
- Nifedipin, Isradipin, Amlodipin, Verapamil, Felodipin und Losartan (gegen Hypertonie [Bluthochdruck])
- Olaparib (Arzneimittel zur Behandlung von Eierstockkrebs)
- Ciclosporin, Everolimus, Sirolimus oder Tacrolimus (zur Vorbeugung einer Transplantatabstoßung)
- Cyclophosphamid, Vinca-Alkaloide (Vincristin, Vinblastin oder ähnliche Arzneimittel) zur Behandlung von Krebserkrankungen
- Halofantrin (Arzneimittel gegen Malaria)
- Statine (Atorvastatin, Simvastatin und Fluvastatin oder ähnliche Arzneimittel) zur Senkung eines hohen Cholesterinspiegels
- Methadon (gegen Schmerzen)
- Celecoxib, Flurbiprofen, Naproxen, Ibuprofen, Lornoxicam, Meloxicam, Diclofenac (Nichtsteroidale Antirheumatika [NSAR])
- orale Kontrazeptiva („Pille“ zur Verhütung)
- Prednison (Steroid)
- Zidovudin, auch unter der Abkürzung AZT bekannt; Saquinavir (eingesetzt bei Patienten mit HIV-Infektion)
- Arzneimittel gegen Diabetes mellitus wie Chlorpropamid, Glibenclamid, Glipizid oder Tolbutamid
- Theophyllin (eingesetzt bei Asthma)
- Tofacitinib (eingesetzt bei rheumatoider Arthritis)
- Tolvaptan zur Behandlung von Hyponatriämie (niedrige Natriumwerte im Blut) oder zur Verlangsamung einer Verschlechterung der Nierenfunktion
- Vitamin A (Nahrungsergänzungsmittel)
- Ivacaftor (allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln, die bei zystischer Fibrose eingesetzt werden)
- Amiodaron (Arzneimittel gegen unregelmäßigen Herzschlag, „Arrhythmien“)
- Hydrochlorothiazid (ein harntreibendes Mittel)
- Ibrutinib (eingesetzt zur Behandlung von Blutkrebs)
Lurasidon (eingesetzt bei Schizophrenie)
Einnahme von Fluconazol Vitabalans zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Sie können die Tabletten zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wenn Sie planen schwanger zu werden, wird empfohlen, dass Sie nach der Anwendung einer Einzeldosis Fluconazol eine Woche abwarten, bevor Sie schwanger werden.
Bei längeren Behandlungszyklen mit Fluconazol sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Notwendigkeit einer angemessenen Empfängnisverhütung während der Behandlung, welche nach der letzten Dosis noch eine Woche lang fortgesetzt werden sollte.
Sie sollten Fluconazol Vitabalans während der Schwangerschaft, wenn Sie eine Schwangerschaft vermuten oder wenn Sie schwanger werden möchten, nur dann einnehmen, wenn Ihr Arzt es Ihnen ausdrücklich gesagt hat. Wenn Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel oder innerhalb von 1 Woche nach der letzten Dosis schwanger werden, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Bei Einnahme von Fluconazol während des ersten oder zweiten Schwangerschaftsdrittels kann sich das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen.
Bei Einnahme von Fluconazol während des ersten Schwangerschaftsdrittels kann das Risiko, dass das Baby mit Geburtsfehlern des Herzens, der Knochen und/oder der Muskeln zur Welt kommt, erhöht sein.
Bei Frauen, die drei Monate oder länger hohe Dosen (400 - 800 mg pro Tag) Fluconazol zur Behandlung einer Kokzidioidomykose erhielten, liegen Berichte über Babys vor, die mit Geburtsfehlern geboren wurden, die den Schädel, die Ohren sowie die Knochen des Oberschenkels und des Ellbogens betreffen. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Anwendung von Fluconazol und dem Auftreten dieser Geburtsfehler ist unklar.
Nach einer einmaligen Einnahme von 150 mg Fluconazol Vitabalans können Sie weiter stillen. Wenn Sie wiederholt Fluconazol Vitabalans einnehmen, sollten Sie nicht weiter stillen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Beim Führen eines Fahrzeugs oder Bedienen von Maschinen ist zu berücksichtigen, dass es gelegentlich zu Schwindelgefühl oder („epileptischen“) Krampfanfällen kommen kann.
Fluconazol Vitabalans enthält Natrium
Fluconazol Vitabalans enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tabletten, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird Fluconazol Vitabalans 150 mg Tabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein. Sie können die Tabletten zu einer Mahlzeit oder unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen. Sie sollten die Tabletten möglichst jeden Tag um die gleiche Uhrzeit einnehmen.
Die folgende Tabelle gibt die empfohlenen Dosen des Arzneimittels bei den verschiedenen Arten von Infektionen an:
Erwachsene
| Erkrankung | Dosis |
| Behandlung von Kryptokokkenmeningitis | Am 1. Tag 400 mg und dann einmal täglich |
| 200 mg bis 400 mg über 6 bis 8 Wochen oder, | |
| falls erforderlich, länger. Manchmal wird die | |
| Dosis auf bis zu 800 mg erhöht. | |
| Vorbeugung von Rückfällen von | Einmal täglich 200 mg bis Ihr Arzt die |
| Kryptokokkenmeningitis | Behandlung beendet |
| Behandlung von Kokzidioidomykose | Einmal täglich 200 mg bis 400 mg über 11 bis |
| 24 Monate oder auch länger, falls nötig. | |
| Manchmal wird die Dosis auf bis zu 800 mg | |
| erhöht | |
| Zur Behandlung innerer Pilzinfektionen, die | Am 1. Tag 800 mg und dann einmal täglich |
| durch Candida verursacht sind | 400 mg bis Ihr Arzt die Behandlung beendet |
| Behandlung von Infektionen der Mund- und | Am 1. Tag 200 mg bis 400 mg und dann |
| Rachenschleimhaut und | einmal täglich 100 mg bis 200 mg bis Ihr Arzt |
| Mundhöhlenerkrankungen bei | die Behandlung beendet |
| Zahnprothesenträgern | |
| Behandlung von Schleimhautsoor – die Dosis | Einmal täglich 50 mg bis 400 mg über 7 bis 30 |
| ist vom infizierten Körperbereich abhängig | Tage bis Ihr Arzt die Behandlung beendet |
| Vorbeugung von Rückfällen von | Einmal täglich 100 mg bis 200 mg oder |
| Schleimhautinfektionen im Mund- und | dreimal pro Woche 200 mg solange das |
| Rachenbereich | Infektionsrisiko besteht |
| Behandlung von Genitalsoor | Einmalig 150 mg |
| Verminderung von Rückfällen bei | 150 mg jeden dritten Tag über insgesamt 3 |
| Scheidensoor | Dosen (an Tag 1, 4 und 7) und anschließend |
| einmal wöchentlich für 6 Monate solange das | |
| Infektionsrisiko besteht | |
| Behandlung von Pilzinfektionen der Haut und | Abhängig vom infizierten Körperbereich |
| Nägel | einmal täglich 50 mg, einmal wöchentlich |
| 150 mg, 300 mg bis 400 mg einmal | |
| wöchentlich über 1 bis 4 Wochen (bei Fußpilz | |
| kann die Behandlungsdauer bis zu 6 Wochen | |
| betragen, bei Nagelinfektionen so lange | |
| behandeln, bis der infizierte Nagel ersetzt ist) | |
| Vorbeugung von Infektionen durch Candida | Einmal täglich 200 mg bis 400 mg solange das |
| (wenn das Immunsystem geschwächt ist und | Infektionsrisiko besteht |
| nicht richtig arbeitet) |
Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren
Wenden Sie die von Ihrem Arzt verordnete Dosis an (dies kann entweder die Dosis für Erwachsene oder die Dosis für Kinder sein).
Kinder bis 11 Jahre
Bei Kindern beträgt die Höchstdosis 400 mg pro Tag.
Ihr Arzt wird die gemäß Alter, Gewicht und Dosis am besten geeignete Darreichungsform von Fluconazol verordnen. Andere Darreichungsformen können für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder besser geeignet sein, wenn sich mit der Darreichungsform der Tabletten die genaue Dosis nicht erzielen lässt.
Die Dosis wird auf der Grundlage des Körpergewichts des Kindes (in Kilogramm) berechnet.
| Erkrankung | Tagesdosis |
| Schleimhautsoor und Racheninfektionen mit | Einmal täglich 3 mg je kg Körpergewicht (Am |
| Candida – Dosis und Behandlungsdauer sind | 1. Tag können 6 mg je kg Körpergewicht |
| vom Schweregrad und vom genauen Ort der | gegeben werden) |
| Infektion abhängig | |
| Kryptokokkenmeningitis oder innere | Einmal täglich 6 mg bis 12 mg je kg |
| Pilzinfektionen durch Candida | Körpergewicht |
| Vorbeugung von Rückfällen von | Einmal täglich 6 mg je kg Körpergewicht |
| Kryptokokkenmeningitis | |
| Vorbeugung von Infektionen durch Candida | Einmal täglich 3 mg bis 12 mg je kg |
| bei Kindern (wenn das Immunsystem nicht | Körpergewicht |
| richtig arbeitet) |
Anwendung bei Kindern im Alter von 0 bis 4 Wochen
Anwendung bei Kindern im Alter von 3 bis 4 Wochen:
Es wird die gleiche Dosis wie oben angegeben angewendet, aber nur alle 2 Tage. Die Höchstdosis beträgt 12 mg je kg Körpergewicht alle 48 Stunden.
Anwendung bei Kindern im Alter von unter 2 Wochen:
Es wird die gleiche Dosis wie oben angegeben angewendet, aber nur alle 3 Tage. Die Höchstdosis beträgt 12 mg je kg Körpergewicht alle 72 Stunden.
Ältere Patienten
Sofern Sie keine Nierenprobleme haben, sollten Sie die übliche Erwachsenen-Dosis einnehmen.
Patienten mit Nierenproblemen
Ihr Arzt kann Ihre Dosis abhängig von der Funktionsfähigkeit Ihrer Nieren ändern.
Wenn Sie eine größere Menge von Fluconazol Vitabalans eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie zu viele Tabletten auf einmal einnehmen, kann dies zu Unwohlsein führen. Setzen Sie sich unverzüglich mit Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses in Verbindung. Eine mögliche Überdosierung kann z. B. dazu führen, dass Sie Dinge hören, sehen, fühlen oder denken, die nicht real sind (Halluzinationen, Verfolgungswahn).
Möglicherweise ist eine Behandlung angebracht, die die Beschwerden lindert (mit Maßnahmen zur Unterstützung der Körperfunktionen und Magenspülung, falls erforderlich).
Wenn Sie die Einnahme von Fluconazol Vitabalans vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, sollten Sie diese einnehmen, sobald Sie daran denken. Lassen Sie die vergessene Dosis jedoch aus, wenn es fast Zeit für die nächste Dosis ist.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Fluconazol Vitabalans 150 mg Tabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei einigen Menschen kommt es zu allergischen Reaktionen, allerdings sind schwerwiegende allergische Reaktionen selten. Wenn bei Ihnen Nebenwirkungen auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen eine oder mehrere der folgenden Beschwerden auftreten:
- plötzliches pfeifendes Atemgeräusch, Atemprobleme oder Engegefühl im Brustkorb
- Anschwellen von Augenlidern, Gesicht oder Lippen
- Juckreiz am gesamten Körper, Hautrötung oder juckende rote Flecken auf der Haut
- Hautausschlag
- schwere Hautreaktionen wie ein blasenbildender Hautausschlag (der auch den Mund und die Zunge betreffen kann).
Nehmen Sie Fluconazol Vitabalans nicht weiter ein und suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn bei Ihnen eines der folgenden Symptome auftritt:
ausgedehnter Hautausschlag, erhöhte Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder Arzneimittelexanthem [Überempfindlichkeit]).
Fluconazol Vitabalans kann Ihre Leberfunktion beeinträchtigen. Folgende Symptome einer Leberfunktionsstörung können auftreten:
- Müdigkeit
- Appetitlosigkeit
- Erbrechen
- Gelbfärbung der Haut oder des Weißen Ihrer Augen (Gelbsucht)
Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, beenden Sie sofort die Einnahme von Fluconazol Vitabalans und informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.
Andere Nebenwirkungen:
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker außerdem, wenn eine der im Folgenden aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Kopfschmerzen
- Magenbeschwerden, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
- Anstieg von Blut- oder Leberwerten
- Hautausschlag
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Verringerung der Anzahl der roten Blutkörperchen, die zu Hautblässe und Schwäche oder Atemnot führen kann
- Appetitminderung
- Unfähigkeit zu schlafen, Schläfrigkeit
- Krampfanfälle, Schwindelgefühl, Drehschwindel, Kribbeln, Stechen oder Taubheitsgefühl, Veränderung des Geschmacksempfindens
- Verstopfung, Verdauungsprobleme, Blähungen, Mundtrockenheit
- Muskelschmerzen
- Leberschädigung und Gelbfärbung der Haut und Augen (Gelbsucht)
- Quaddeln, Blasenbildung (Nesselsucht), Juckreiz, vermehrtes Schwitzen
- Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein, Fieber
Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
zu niedrige Anzahl von weißen Blutkörperchen, die an der Infektionsabwehr beteiligt sind, sowie von Blutzellen, die bei der Blutgerinnung eine Rolle spielen
- rote oder violette Hautverfärbung, die durch eine niedrige Zahl an Blutplättchen verursacht sein kann, andere Änderungen bei den Blutzellen
- Veränderung der Blutchemie (hoher Cholesterinspiegel, Fettgehalt)
- niedriger Kaliumgehalt im Blut
- Zittern
- Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG), Veränderungen der Herzfrequenz oder des Herzrhythmus
- Leberversagen
- allergische Reaktionen (manchmal schwer ausgeprägt), wie ein ausgedehnter blasenbildender Hautausschlag und Abschälen der Haut, schwere Hautreaktionen, Anschwellen der Lippen oder des Gesichts
- Haarausfall
Häufigkeit nicht bekannt, können aber auftreten (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
Überempfindlichkeitsreaktion mit Hautausschlag, Fieber, geschwollenen Drüsen, erhöhter Konzentration einer Art von weißen Blutkörperchen (Eosinophilie) und Entzündung innerer Organe (Leber, Lunge, Herz, Nieren und Dickdarm) (Arzneimittelexanthem oder Hautausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS]).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Fluconazol Vitabalans 150 mg Tabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen
Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z.B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung
Weitere Informationen zu Fluconazol Vitabalans 150 mg Tabletten
Was Fluconazol Vitabalans enthält
-
Der Wirkstoff ist: Fluconazol.
Jede Tablette enthält 150 mg Fluconazol. -
Die sonstigen Bestandteile sind:
Mikrokristalline Cellulose, vorverkleisterte Stärke, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid.
Wie Fluconazol Vitabalans aussieht und Inhalt der Packung
Weiße, kapselförmige, gewölbte Tablette mit einer Bruchkerbe auf einer Seite. Maße: 7,5 mm breit, 18 mm lang.
Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Packungsgrößen:
1, 2, 4, 6, 12, 30 Tabletten in Blisterpackungen (PVC/Al) oder 12, 30, 100 Tabletten in Flaschen (Behältnis aus HDPE-Kunststoff [50 ml oder 150 ml] und Verschluss aus LDPE-Kunststoff). Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Vitabalans Oy
Varastokatu 8
13500 Hämeenlinna
Finnland
Tel.: +358 (3) 615600
Fax: +358 (3) 6183130
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Tschechische Republik, Estland, Litauen, Lettland, Polen, Slowakei: Fluconazole Vitabalans Dänemark, Deutschland, Finnland, Ungarn, Norwegen, Schweden: Fluconazol Vitabalans Slowenien: Flukonazol Vitabalans
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 01.2024
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



