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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Der in EXTIN® N enthaltende Wirkstoff führt zu einer Ansäuerung des Harns. EXTIN® N wird angewendet zur: Ansäuerung des Harns und als Zusatzbehandlung bei Infektionen der ableitenden Harnwege.

Wirkstoff(e)
Ammoniumchlorid
Zulassungsinhaber
MEDA Pharma GmbH & Co. KG
ATC Code
G04BA01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird EXTIN N angewendet?

Der in EXTIN® N enthaltende Wirkstoff führt zu einer Ansäuerung des Harns.

EXTIN® N wird angewendet zur:

Ansäuerung des Harns und als Zusatzbehandlung bei Infektionen der ableitenden Harnwege.

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Was ist vor der Einnahme von EXTIN N zu beachten?

EXTIN® N darf nicht eingenommen werden

wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Ammoniumchlorid oder einen der sonstigen Bestandteile von EXTIN® N sind

  • bei bestehender Übersäuerung des Blutes (Acidose)
  • bei Magen-Darm-Geschwüren
  • bei eingeschränkter Leber- und/oder Nierenfunktion
  • bei Kaliummangel im Blut (Hypokaliämie)

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von EXTIN® N ist erforderlich,

Eine langfristige Behandlung acidosegefährdeter Patienten (siehe vorheriger Abschnitt) sollte unter regelmäßiger Kontrolle des Säuregrades des Blutes (Blut-pH) erfolgen.

Zur Anwendung von EXTIN N bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. EXTIN N sollte deshalb bei Kindern nicht angewendet werden.

Bei Einnahme von EXTIN® N mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die Wirksamkeit von bestimmten Arzneimitteln zur Bekämpfung von Depressionen (trizyklische Antidepressiva) und von Chloroquin kann vermindert werden. Bei Wirkstoffen, die durch die Ansäuerung des Harns in der Niere verstärkt wieder aufgenommen (rückresorbiert) werden können (Ampicilline, Carbenicilline, Sulfonamide, Nitrofurantoin, Nalidixinsäure), kann es über eine Verzögerung der Ausscheidung (Verlängerung der Plasmahalbwertszeit) zu einer Wirkungsverstärkung kommen. Die Kombination mit anderen Harn ansäuernden Mitteln sollte wegen der Verstärkung der Wirkung vermieden werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Über die Anwendung von EXTIN® N bei Schwangeren liegen keine Daten vor. Sie dürfen deshalb EXTIN® N nur auf ausdrückliche Anweisung Ihres Arztes einnehmen, und nur wenn dieser die Anwendung für eindeutig erforderlich hält.

Stillzeit

Da nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff aus EXTIN® N in die Muttermilch übertritt und zu Substanzwirkungen beim gestillten Kind führt, sollten Sie unter einer EXTIN® N- Behandlung abstillen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Es wurden keine Studien zu den Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Wie wird EXTIN N angewendet?

Nehmen Sie EXTIN® N immer genau nach der Anweisung in dieser Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die empfohlene Dosierung beträgt 3x1 bis 3x3 Tabletten täglich. Sie wird vom behandelnden Arzt festgelegt und ist durch regelmäßige Kontrolle des Säuregrades des Urins zu überprüfen.

Art der Anwendung

EXTIN N soll vor den Mahlzeiten in reichlich Wasser (200 ml) aufgelöst eingenommen werden. Falls erforderlich, kann klares Wasser nachgetrunken werden.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Behandlung wird vom behandelnden Arzt festgelegt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von EXTIN® N zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von EXTIN® N eingenommen haben, als Sie sollten

Im Falle einer Vergiftung Infusion mit Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Kaliumersatz. Weiterhin muss eine symptomatische Behandlung durchgeführt werden.

Wenn Sie die Einnahme von EXTIN® N vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von EXTIN® N abbrechen

Wenn Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen, halten Sie bitte zuerst Rücksprache mit Ihrem Arzt.

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Welche Nebenwirkungen hat EXTIN N?

Wie alle Arzneimittel kann EXTIN® N Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10

Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen:

Gelegentlich Übersäuerung des Blutes mit vertiefter Atmung, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist EXTIN N aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und auf dem Blisterstreifen nach - Verwendbar bis - angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Aufbewahrungsbedingungen:

Keine.

Weitere Informationen zu EXTIN N

Was EXTIN® N enthält:

1 Tablette EXTIN N enthält 200 mg Ammoniumchlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Copolyvidon, mikrokristalline Cellulose, hochdisperses Siliciumdioxid, Johannisbrotkernmehl, Magnesiumstearat, Talkum.

Inhalt der Packung:

EXTIN® N ist in Packungen zu 100 Tabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer:

MEDA Pharma GmbH & Co. KG Benzstraße 1

61352 Bad Homburg

Tel.: (06172) 888-01 Fax: (06172) 888-27 40

E-Mail: medinfo@medapharma.de

Hersteller:

MADAUS GmbH

51101 Köln

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im

April 2015

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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