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Medikamente

Etomedac

Etomedac
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Arzneimittelgruppe Eposin enthält den Wirkstoff Etoposid, ein chemotherapeutisches Arzneimittel gegen Krebs, das die Zellteilung hemmt. Eposin gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten Podophyllotoxin- Derivate. Es verlangsamt oder stoppt das Wachstum der Krebszellen in Ihrem Körper.

Wirkstoff(e)
Etoposid
Zulassungsinhaber
Pharmachemie BV

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Etomedac angewendet?

Arzneimittelgruppe

Eposin enthält den Wirkstoff Etoposid, ein chemotherapeutisches Arzneimittel gegen Krebs, das die Zellteilung hemmt. Eposin gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten Podophyllotoxin- Derivate. Es verlangsamt oder stoppt das Wachstum der Krebszellen in Ihrem Körper.

Anwendungsgebiete

Dieses Arzneimittel wird angewendet bei:

  • Fällen von Hodenkrebs (in Kombination mit anderen Arzneimitteln gegen Krebs),
  • bestimmten Fällen von Lungenkrebs (kleinzelliges Bronchialkarzinom) (in Kombination mit anderen Arzneimitteln gegen Krebs),
  • bestimmten Fällen von Blutkrebs (akute myelomonozytische und monozytische Leukämie, in Kombination mit anderen Arzneimitteln gegen Krebs).

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Was ist vor der Einnahme von Etomedac zu beachten?

Eposin darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Etoposid oder einen der sonstigen Bestandteile des Konzentrats zur Herstellung einer Infusionslösung sind
  • wenn Ihre Leberfunktion stark herabgesetzt ist
  • wenn die Funktion Ihres Knochenmarks stark beeinträchtigt ist, sofern dies nicht durch die zugrundeliegende Erkrankung bedingt ist
  • wenn Sie eine Gelbfieberimpfung oder andere Lebendimpfstoffe erhalten. Lebendimpfstoffe sollten nicht bei Patienten mit gestörtem Immunsystem angewendet werden.
  • Dieses Produkt enthält Benzylalkohol. Darf nicht bei Frühgeborenen oder Neugeborenen angewendet werden.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Eposin ist in den folgenden Fällen erforderlich:

Eposin ist ausschließlich unter strenger Aufsicht eines Arztes zu verwenden, der über ausreichende Erfahrungen in der Anwendung von Zytostatika verfügt.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit mit Arzneimitteln gegen Krebs behandelt wurden oder sich einer Strahlentherapie unterzogen haben.

Eposin darf nur in eine Vene injiziert werden. Wenn Sie an der Infusionsstelle ein Stechen oder Brennen spüren, kann dies daran liegen, dass Eposin aus der Vene ausläuft. In diesem Fall informieren Sie bitte Ihren Arzt. Die Behandlung wird dann über eine andere Vene fortgesetzt und die betroffene Stelle wird in der Folge sorgfältig beobachtet.

Während der Behandlung mit Eposin wird Ihr Arzt regelmäßig Ihr Blut untersuchen und Ihre Leberwerte überprüfen.

Wenn die Funktion Ihres Knochenmarks aufgrund einer Strahlenbehandlung oder einer Chemotherapie beeinträchtigt ist, wird Ihr Arzt die Behandlung erst dann fortsetzen, wenn die Ergebnisse Ihrer Bluttests dies erlauben.

Informieren Sie Ihren Arzt bitte auch, wenn Sie denken, dass Sie eine Infektion haben.

Wenn Sie denken, dass Sie eine allergische (anaphylaktische) Reaktion haben könnten, die Erröten, Herzrasen, Atembeschwerden und einen starken Blutdruckabfall verursacht, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt. Sie könnten sofortige medizinische Behandlung benötigen.

Männer und Frauen müssen während der Behandlung und innerhalb der ersten 6 Monate nach Abschluss der Behandlung mit Etomedac eine wirksame Verhütungsmethode anwenden. Etomedac kann zu Unfruchtbarkeit führen, daher können Männer vor Beginn der Behandlung ihr Sperma bei einer Samenbank einfrieren lassen.

Eine Flasche mit Eposin enthält 24 % m/v Alkohol. Ein gesundheitliches Risiko besteht bei Alkoholkranken, Kindern, Schwangeren, Leberkranken, Epileptikern oder Hirngeschädigten. Alkohol kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinträchtigen oder verstärken.

Dieses Produkt enthält Benzylalkohol. Kann bei Säuglingen und Kleinkindern toxische und allergische Reaktionen hervorrufen.

Dies gilt auch für Kinder im Alter bis zu drei Jahren.

Eposin und Anthrazykline können sich gegenseitig in ihrer Wirkung negativ beeinflussen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der oben genannten Warnhinweise auf Sie zutrifft oder in der Vergangenheit zutraf.

Bei Anwendung von Eposin mit anderen Arzneimitteln

Achtung: Die folgenden Informationen können auch auf den Gebrauch von Arzneimitteln in der Vergangenheit oder in naher Zukunft zutreffen.

Sie könnten die in diesem Abschnitt aufgeführten Arzneimittel unter einem anderen Namen (oft der Markenname) kennen. In diesem Abschnitt werden nur einzelne Wirkstoffe von Arzneimitteln erwähnt, nicht deren Markenname! Schauen Sie daher genau auf der Verpackung oder in der Gebrauchsinformation nach, wie der Wirkstoff des Arzneimittels heißt, das Sie anwenden.

Wechselwirkung bedeutet, dass Arzneimittel oder andere Produkte, die gleichzeitig angewendet werden, sich hinsichtlich ihrer Wirkung und/oder ihrer Nebenwirkungen gegenseitig beeinflussen können. Wechselwirkungen können auftreten, wenn dieses Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zusammen mit folgenden Arzneimitteln angewendet wird:

  • Cisplatin kann die Ausscheidungsgeschwindigkeit von Eposin verringern.
  • Phenytoin (ein Produkt zur Behandlung von Epilepsie). Die gleichzeitige Anwendung von Eposin zusammen mit Phenytoin kann die Wirkung des Eposins beeinträchtigen.
  • Arzneimittel, die die Blutgerinnung hemmen (Cumarine wie Warfarin, Acenocumarol oder Phenprocoumon). Etomedac kann die Wirkung dieser Arzneimittel verstärken.
  • Eposin kann das Immunsystem unterdrücken, daher dürfen bei immunsupprimierten Patienten keine Gelbfieberimpfstoffe oder andere Lebendimpfstoffe verwendet werden.
  • Bestimmte Schmerzmittel (Phenylbutazon, Natriumsalicylat, Salicylsäure). Die Wirkung und die Nebenwirkungen von Etomedac können verstärkt werden.
  • Ciclosporin (ein Arzneimittel, das das Immunsystem unterdrückt). Die Eposin-Dosis muss herabgesetzt werden.
  • Arzneimittel, die die Knochenmarkfunktion einschränken (z. B. Cyclophosphamid, BCNU, CCNU, 5-Fluorouracil, Vinblastin, Doxorubicin, Cisplatin). Die Wirkung von Eposin und/oder des gleichzeitig angewendeten knochenmarkhemmenden Arzneimittels kann verstärkt werden.
  • Eposin und Anthrazykline können sich gegenseitig in ihrer Wirkung negativ beeinflussen.
  • Andere Arzneimittel gegen Krebs (z. B. Bleomycin, Cisplatin, Ifosfamid, Methotrexat). Es wurde über das Auftreten von akuter Leukämie berichtet.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Die Anwendung von Etomedac während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Frauen

und Männer sollten mindestens 6 Monate nach Abschluss der Behandlung mit Eposin warten, bis sie schwanger werden bzw. ein Kind zeugen siehe Abschnitt „Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Etomedac ist in den folgenden Fällen erforderlich“.

Stillzeit

Da viele Arzneimittel in die Muttermilch abgegeben werden und aufgrund der möglichen Eposin-bedingten schweren Nebenwirkungen bei Säuglingen sollte unter Berücksichtigung der Bedeutung des Arzneimittels für die Mutter entschieden werden, ob man entweder mit dem Stillen aufhört oder aber das Arzneimittel absetzt.

Fragen Sie vor der Einnahme aller Arzneimittel immer Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Dieses Arzneimittel kann Übelkeit und Erbrechen hervorrufen. Seien Sie daher besonders vorsichtig bei Aktivitäten, die Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern, beispielsweise bei der Teilnahme am Straßenverkehr, beim Bedienen von Maschinen und beim Arbeiten in einer gewissen Höhe. Falls Ihr Kind mit diesem Arzneimittel behandelt wird, passen Sie besonders gut auf Ihr Kind auf, wenn es draußen spielt.

Wie wird Etomedac angewendet?

Eposin ist ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung. Das bedeutet, dass es nicht so, wie es ist, in die Venen injiziert werden darf. Es muss zunächst mit physiologischer Kochsalz- oder Glukoselösung verdünnt werden. Eposin wird Ihnen von einem Arzt im Krankenhaus als Infusion in eine Vene injiziert. Die übliche Eposin-Dosis in Kombination mit anderen chemotherapeutischen Arzneimitteln beträgt 100 – 120 mg/m² pro Tag. Die Infusion dauert mindestens 30 Minuten. Ein Behandlungszyklus kann aus einer Infusion am Tag (= 24 Stunden) an 3 bis 5 aufeinanderfolgenden Tagen und einer anschließenden Pause von 10 bis 20 Tagen bestehen. Im Allgemeinen werden drei bis vier Chemotherapie-Zyklen angewendet. Jedoch werden die Dauer der Behandlung und die Zahl der Behandlungszyklen vom Arzt festgelegt und können von Patient zu Patient unterschiedlich sein.

Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung ist die Dosis entsprechend anzupassen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Eposin zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie zu viel Eposin bekommen haben

Informieren Sie sofort einen Arzt, wenn Sie befürchten, eine deutliche Überdosis Eposin erhalten zu haben. Mögliche Anzeichen einer Überdosierung können ausgeprägte blaue Flecken und/oder Blutungen sein sowie eine Entzündung der Schleimhäute. Eventuell können Sie Antibiotika oder Bluttransfusionen bekommen. Im Fall einer Überempfindlichkeitsreaktion werden Sie mit bestimmten Arzneimitteln behandelt (Antihistaminika und Kortikosteroiden).

Wenn Sie die Anwendung von Eposin vergessen haben oder die Anwendung von Eposin abbrechen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie denken, dass eine Eposin-Dosis vergessen wurde.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Etomedac?

Ebenso wie viele andere Arzneimittel gegen Krebs kann auch Eposin gewisse Nebenwirkungen verursachen. Manche Nebenwirkungen treten erst nach einiger Zeit auf.

Sehr häufig (mehr als 1 Behandelter von 10)

Häufig (mehr als ein Behandelter von 100, jedoch weniger als einer von 10 Behandelten) Gelegentlich (mehr als ein Behandelter von 1000, jedoch weniger als einer von 100 Behandelten)

Selten (mehr als ein Behandelter von 10.000, jedoch weniger als einer von 1.000 Behandelten) Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000)

Nicht bekannt

System- Sehr häufig Häufig Gelegentlic Selten Sehr selten Nicht bekannt
Organklasse     h      
(SOC)            
             
Infektionen und           Infektionen (bei
parasitäre           Patienten mit
Erkrankungen           Knochen-
            marksuppression)
Benigne und   Blutkrebs (sekundäre       Eine bestimmte
maligne   Leukämie)*       Form von
Neoplasmen           Blutkrebs (akute
            promyelozytisch
            e Leukämie)
             
Blut und Knochen-          
Lymphsystem marksuppression          
  (Myelosuppression),          
  insbesondere eine          
  verminderte Zahl          
  weißer Blutzellen          
      EPOSIN          
    20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung  
  TEIL I : ALLGEMEINE INFORMATIONEN Datum : 16. Januar 2013  
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    (Leukopenie) und              
    Blutplättchen              
    (Thrombozytopenie),              
    wodurch Infektionen              
    häufiger auftreten              
    können und das              
    Risiko für Blutungen              
    und blaue Flecken              
    erhöht ist, vermin-              
    derte Zahl roter Blut-              
    zellen, was zu Blässe              
    der Haut sowie              
    Schwäche und              
    Atemnot führt              
    (Anämie).              
Immunsystem   Überempfindlichkeit            
      (anaphylaktoide Reak-            
      tionen)**            
Stoffwechsel Appetitlosigkeit     Hoher Harn-        
und Ernährung (Anorexie)     säurespiegel im      
          Blut        
          (Hyperurikämie)      
                   
Nervensystem   Schwindelanfälle Nervenstöru Insulte        
        ngen in den (Schlaganfall**),      
        Extremitäten Juckreiz oder        
        (periphere Kribbeln        
        Neuropathie (Parästhesien),        
        n) Entzündung des      
          Sehnervs        
          einhergehend mit      
          verminderter        
          Sehkraft        
          (Optikusneuritis)      
          , Geschmacks-        
          störungen        
          Störungen des        
          Zentralnervensyst      
          ems        
          (Erschöpfungszus      
          tände,        
          Somnolenz)        
Augen       Reversible        
          Blindheit,        
          vorübergehende      
          Blindheit durch        
          eine Störung im      
          Kortex (kortikale      
          Blindheit)        
Herz   Herzrhythmusstörun- Blaufärbung          
      gen, Herzinfarkt der Lippen,          
      (Myokardinfarkt) Zunge, Haut          
        und der          
        Schleimhäut          
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    20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung  
  TEIL I : ALLGEMEINE INFORMATIONEN Datum : 16. Januar 2013  
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        e aufgrund          
        von          
        Sauerstoff-          
        mangel im          
        Blut          
        (Zyanose).          
                 
Blutgefäße   Blutdruckabfall,            
      nachdem die Infusion            
      zu schnell erfolgt ist            
      (kann durch eine            
      längere            
      Infusionsdauer            
      verhindert werden).            
      Blutungen (bei            
      Patienten mit            
      schwerer            
      Knochenmarksuppres            
      sion)            
Atemwege     Verkrampfu Vorübergehender      
        ng der Atemstillstand        
        Atemwege (Apnoe),        
        (Broncho- Lungenent-        
        spasmus), zündung        
        Husten, (interstitielle        
        Verkrampfu Pneumonitis,        
        ng der Lungenfibrose).      
        Stimmbände          
        r (Laryngo-          
        spasmen).          
Magen-Darm- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall,   Geschmacksstöru      
Trakt Bauchschmerzen, Entzündung der   ngen,        
    Verstopfung, Mundschleimhaut   Schluckstörungen      
    Appetitlosigkeit (Stomatitis).   (Dysphagie).        
      Entzündung der            
      Magenschleimhaut            
      und der Speiseröhren-            
      schleimhaut            
      (Mukositis,            
      Ösophagitis).            
                 
Leber oder Leberfunktionsstörun-              
Galle gen.              
                 
Erkrankungen Reversibler Hautausschlag, . Stellenweises        
der Haut und Haarausfall (in Nesselsucht   Absterben der        
des Unterhaut- manchen Fällen bis (Urtikaria), Juckreiz   Haut mit Blasen-      
zellgewebes zum völligen     bildung (toxisch      
    Haarverlust),     epidermale        
    Hautverfärbung     Nekrolyse),        
          Rötung und        
          Juckreiz nach        
          Strahlenbe-        
          handlung und        
      EPOSIN          
    20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung  
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  1.3.3 : Beipackzettel     Seite : 8      
                 
          Etoposidgabe im      
          bestrahlten        
          Bereich        
          („Radiation        
          recall“-        
          Dermatitis),        
          Rötung und        
          Schwellung der        
          Handflächen oder      
          Fußsohlen,        
          wodurch sich die      
          Haut ablösen        
          kann (Hand-Fuß-      
          Syndrom)        
Nieren und Es wurde nachgewie-              
Harnwege sen, dass Etoposid              
    hohe Konzentrationen              
    in Leber und Niere              
    erreichen kann, daher              
    besteht möglicher-              
    weise das Risiko einer              
    Ansammlung              
    (Akkumulation) im              
    Fall einer Funk-              
    tionsstörung dieser              
    Organe.              
                   
Allgemeine Allgemeines Austreten von   ,        
Erkrankungen Schwächegefühl Infusionslösung            
und (Asthenie); durch die Gefäßwand            
Beschwerden Krankheitsgefühl (Extravasation),            
am   Venenentzündung            
Verabreichungs   (Phlebitis),            
ort   gelegentlich tritt            
      Reizung und            
      Entzündung des            
      Weichteilgewebes            
      auf,            
      Erschöpfungszuständ            
      e.            
                   

* Etwa 1 % der Patienten mit Keimzelltumoren kann nach der Behandlung mit Etoposid eine Leukämie (sekundäre Leukämie) entwickeln. Diese Leukämie zeichnet sich durch ihre relativ kurze Latenzzeit aus und spricht gut auf die Chemotherapie an. Eine gesamte (kumulative)

Etoposid-Dosis wird mit erhöhtem Risiko verbunden.

** Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktoide Reaktionen) mit Fieber, Erröten, beschleunigtem Herzschlag (Tachykardie), Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmus), Atembeschwerden und niedrigem

Blutdruck (Hypotension). Zudem vorübergehender Atemstillstand (Apnoe) mit spontan wieder einsetzender Atmung nach Absetzen der Etoposid-Infusion, Erhöhung des Blutdrucks. Die Reaktionen lassen sich managen durch Absetzen der Etoposid-Infusion und Verabreichung von blutdrucksteigernden Arzneimitteln, Kortikosteroiden, Antihistaminika und/oder Volumenersatzmitteln, sofern erforderlich.

Anaphylaktoide Reaktionen können nach der ersten intravenösen Gabe von Etoposid auftreten. Hautrötung (Erythem), Schwellung (Ödem) des Gesichts und der Zunge, Husten, Schwitzen, Blaufärbung der Lippen, Zunge, Haut und der Schleimhäute aufgrund von Sauerstoffmangel im Blut (Zyanose), Muskelkrämpfe (Spasmen), Verkrampfung der Stimmbänder (Laryngospasmus) und hoher Blutdruck (Hypertension) wurden ebenfalls beobachtet. Im Allgemeinen normalisiert sich der Blutdruck innerhalb weniger Stunden nach Beendigung der Infusion.

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern, die höhere als die empfohlenen Dosierungen erhielten, traten häufiger anaphylaktoide Reaktionen auf.

Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie ist Etomedac aufzubewahren?

Dieses Arzneimittel für Kinder unsichtbar und unzugänglich aufbewahren.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Etikett nach „Verwendbar bis“ oder „Exp.“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Die ersten beiden Ziffern beziehen sich auf den Monat, die letzten Ziffern aus das Jahr.

Die ungeöffneten Flaschen im fest verschlossenen Umkarton bei Temperaturen unter 25 °C aufbewahren. Nicht einfrieren. Bei dieser Aufbewahrung kann das Arzneimittel bis zum auf der Verpackung angegebenen Verfalldatum verwendet werden.

Nach dem Verdünnen muss die Lösung sofort verabreicht werden. Ist dies nicht möglich, kann die verdünnte Lösung höchstens 12 Stunden lang bei Raumtemperatur (15 – 25 °C) aufbewahrt werden. Die Lösung darf nicht im Kühlschrank (2 – 8 °C) aufbewahrt werden, da hier der Feststoff ausfallen kann. Nicht verbrauchte Lösung ist zu verwerfen. Die Lösungen müssen klar sein. Trübe Lösungen dürfen nicht verwendet werden.

Unnötiger Kontakt mit der Lösung ist zu vermeiden. Nach dem Kontakt mit Eposin sofort die Haut abspülen. Der Arzt beziehungsweise das Pflegepersonal ist für die Entsorgung der Flaschen, Nadeln und Spritzen unter Einhaltung der entsprechenden Vorschriften verantwortlich.

Das Arzneimittel darf nicht in das Abwasser oder in die Haushaltsabfälle gelangen beziehungsweise auf diesem Weg entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie dieses Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Vorsichtsmaßnahme dient dem Umweltschutz.

Weitere Informationen zu Etomedac

Was Eposin enthält

  • Der Wirkstoff ist 20 mg Etoposid pro ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
  • Die sonstigen Bestandteile sind Macrogol 300, Polysorbat 80 (E433), Benzylalkohol (30 mg pro ml), Ethanol, Zitronensäureanhydrat (E330).

Wie Eposin aussieht und Inhalt der Packung

Eposin ist eine gelbliche viskose Flüssigkeit in einer transparenten Glasflasche mit Gummistopfen, einem Aluminiumverschluss und einem Schnappdeckel aus Kunststoff.

1 Flasche mit 5 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 100 mg Etoposid. 1 Flasche mit 25 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 500 mg Etoposid. Eine Verpackung enthält eine oder 10 Flaschen Eposin.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Inhaber der Zulassung und Hersteller

<je nach Land einzutragen>

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Niederlande Eposin, concentraat voor oplossing voor infusie 20 mg/ml

Finnland Eposin, infuusiokonsentraatti, liuosta varten 20 mg/ml
Deutschland Etomedac, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 20 mg/ml
Portugal Eposin, Concentrado para solução para perfusão 20 mg/ml
Spanien Etopósido Tevagen 20 mg/ml concentrado para solución para
perfusión  

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet im MM/YYYY.

<je nach Land einzutragen>

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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