Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Eltrombopag - 1 A Pharma enthält Eltrombopag, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die Thrombopoetin- Rezeptoragonisten genannt werden. Es hilft, die Zahl der Blutplättchen in Ihrem Blut zu erhöhen. Blutplättchen sind Blutzellen, die helfen, Blutungen zu verringern oder zu verhindern.
- Wirkstoff(e)
- Eltrombopag
- Zulassungsinhaber
- 1 A Pharma GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- B02BX05
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Eltrombopag - 1 A Pharma 25 mg Filmtabletten angewendet?
Eltrombopag - 1 A Pharma enthält Eltrombopag, das zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die Thrombopoetin- Rezeptoragonisten genannt werden. Es hilft, die Zahl der Blutplättchen in Ihrem Blut zu erhöhen. Blutplättchen sind Blutzellen, die helfen, Blutungen zu verringern oder zu verhindern.
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Eltrombopag - 1 A Pharma wird angewendet, um eine Blutungsstörung, die primäre Immunthrombozytopenie (ITP) genannt wird, bei Patienten (1 Jahr und älter) zu behandeln, die bereits andere Arzneimittel (Kortikosteroide oder Immunglobuline) dagegen erhalten hatten, die jedoch nicht ausreichend wirkten.
ITP ist durch eine niedrige Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) gekennzeichnet. Personen mit ITP haben ein erhöhtes Blutungsrisiko. ITP-Patienten können Symptome wie Petechien (punktförmige, flache runde rote Flecken unter der Haut), Blutergüsse, Nasenbluten, Zahnfleischbluten oder eine verstärkte Blutung bei Schnittwunden oder Verletzungen an sich bemerken. - Eltrombopag - 1 A Pharma kann ebenso zur Behandlung einer niedrigen Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie) bei Erwachsenen mit Hepatitis-C-Virus-Infektionen angewendet werden, wenn sie Probleme mit Nebenwirkungen haben, während sie mit Interferon behandelt werden. Viele Personen mit Hepatitis C haben nicht nur auf Grund ihrer Erkrankung niedrige Blutplättchenzahlen, sondern auch wegen einiger der antiviralen Arzneimittel, die zu ihrer Behandlung verwendet werden. Die Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma kann es Ihnen erleichtern, einen vollen Behandlungszyklus mit antiviralen Arzneimitteln (Peginterferon und Ribavirin) abzuschließen.
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Was ist vor der Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma 25 mg Filmtabletten zu beachten?
Eltrombopag - 1 A Pharma darf nicht eingenommen werden,
wenn Sie allergisch gegen Eltrombopag oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe Abschnitt 6 unter „Was Eltrombopag - 1 A Pharma enthält“). →Informieren Sie Ihren Arzt wenn Sie glauben, dass dies bei Ihnen zutrifft.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Eltrombopag - 1 A Pharma einnehmen:
- wenn Sie Probleme mit Ihrer Leber haben. Personen mit niedriger Blutplättchenzahl sowie fortgeschrittener chronischer (langwieriger) Lebererkrankung haben ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, einschließlich lebensbedrohlicher Leberschäden und Blutgerinnsel. Wenn Ihr Arzt zu dem Schluss kommt, dass der Nutzen der Behandlung mit Eltrombopag - 1 A Pharma die Risiken übersteigt, wird er Sie während der Behandlung engmaschig überwachen.
-
wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel in Ihren Venen und Arterien haben, oder ob Blutgerinnsel in Ihrer Familie bekanntermaßen häufig auftreten.
Sie können ein höheres Risiko für Blutgerinnsel haben,- wenn Sie älter werden
- wenn Sie für längere Zeit im Bett bleiben müssen
- wenn Sie an Krebs leiden
- wenn Sie die Pille zur Empfängnisverhütung oder eine Hormonersatztherapie einnehmen
- wenn Sie sich kürzlich einer Operation unterziehen mussten oder eine körperliche Verletzung erlitten
- wenn Sie sehr übergewichtig (adipös) sind
- wenn Sie Raucher sind
- wenn Sie an einer fortgeschrittenen chronischen Lebererkrankung leiden.
→Wenden Sie sich vor Beginn der Behandlung an Ihren Arzt, wenn irgendeines dieser Risiken bei Ihnen zutrifft. Sie sollten Eltrombopag - 1 A Pharma nicht einnehmen, es sei denn, Ihr Arzt ist der Meinung, dass der zu erwartende Nutzen die Risiken von Blutgerinnseln überwiegt.
- wenn Sie an einem Katarakt (Eintrübung der Augenlinsen, „grauer Star“) leiden.
- wenn Sie an einer anderen Blutkrankheit leiden, wie ein myelodysplastisches Syndrom (MDS). Ihr Arzt wird Tests durchführen, um sicherzustellen, dass Sie nicht an dieser Blutkrankheit leiden, bevor Sie die Behandlung mit Eltrombopag - 1 A Pharma beginnen. Wenn Sie ein MDS haben und Eltrombopag - 1 A Pharma einnehmen, kann sich das MDS verschlechtern.
→ Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn dies bei Ihnen zutrifft.
Augenuntersuchungen
Ihr Arzt wird Ihnen regelmäßige Kontrollen auf Katarakte empfehlen. Wenn Sie keine Routineuntersuchungen der Augen vereinbart haben, wird Ihr Arzt regelmäßige Untersuchungen veranlassen. Sie können auch auf das Auftreten jeglicher Blutungen in oder um Ihrer Netzhaut (die lichtempfindliche Zellschicht auf der rückwärtigen Seite des Auges) hin untersucht werden.
Sie benötigen regelmäßige Untersuchungen
Bevor Sie mit der Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma beginnen können, wird Ihr Arzt Blutuntersuchungen durchführen, um Ihr Blutbild einschließlich der Blutplättchen zu überprüfen. Während der Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma werden diese Untersuchungen in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.
Blutuntersuchungen zur Überprüfung der Leberfunktion
Eltrombopag - 1 A Pharma kann Ergebnisse in Blutuntersuchungen verursachen, die Anzeichen einer Leberschädigung sein können – wie ein Anstieg einiger Leberenzyme, insbesondere Bilirubin und Alanin- / Aspartat- Aminotransferasen. Wenn Sie eine Interferon-basierte Behandlung zusammen mit Eltrombopag - 1 A Pharma zur Behandlung niedriger Blutplättchen infolge einer Hepatitis C erhalten, können sich einige Probleme mit Ihrer Leber verschlechtern.
Deshalb werden vor Beginn der Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma und in regelmäßigen Abständen während der Behandlung Blutuntersuchungen zur Überprüfung Ihrer Leberfunktion durchgeführt werden. Sie müssen die Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma möglicherweise abbrechen, wenn die Menge dieser Substanzen zu sehr ansteigt, oder wenn Sie andere Anzeichen für eine Leberschädigung zeigen.
→ Lesen Sie die Information über „Probleme mit Ihrer Leber” im Abschnitt 4 dieser Packungsbeilage.
Blutuntersuchungen zur Bestimmung der Blutplättchenzahl
Wenn Sie die Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma abbrechen, wird Ihre Blutplättchenzahl wahrscheinlich innerhalb von mehreren Tagen wieder niedrig sein. Die Blutplättchenwerte werden kontrolliert werden, und Ihr Arzt wird mit Ihnen geeignete Vorsichtsmaßnahmen besprechen.
Eine sehr hohe Blutplättchenzahl kann das Risiko von Blutgerinnseln erhöhen. Blutgerinnsel können sich jedoch auch bei normalen oder sogar niedrigen Blutplättchenwerten bilden. Ihr Arzt wird die Dosis von Eltrombopag - 1 A Pharma anpassen, um sicherzustellen, dass Ihre Blutplättchenzahl nicht zu hoch wird.
Bemühen Sie sich unverzüglich um medizinische Hilfe, wenn Sie irgendeines dieser Anzeichen für Blutgerinnsel an sich bemerken:
- Schwellung, Schmerzen oder Spannungsgefühl in einem Bein
- plötzliche Kurzatmigkeit, besonders wenn diese zusammen mit stechenden Schmerzen in der Brust und/oder schnellem Atmen auftreten
- Bauchschmerzen (Magenschmerzen), vergrößerter Bauch, Blut in Ihrem Stuhl
Untersuchungen Ihres Knochenmarks
Bei Personen mit Knochenmarksproblemen können Arzneimittel wie Eltrombopag - 1 A Pharma diese Probleme verschlechtern. Anzeichen für Veränderungen des Knochenmarks können sich als anormale Ergebnisse in Ihren Blutuntersuchungen zeigen. Ihr Arzt wird ebenso Untersuchungen durchführen, um während der Behandlung mit Eltrombopag - 1 A Pharma direkt Ihr Knochenmark zu kontrollieren.
Untersuchungen auf Blutungen aus dem Verdauungsapparat
Wenn Sie eine Interferon-basierte Behandlung zusammen mit Eltrombopag - 1 A Pharma erhalten, werden Sie nach Absetzen von Eltrombopag - 1 A Pharma auf Anzeichen von Blutungen in Ihrem Magen und Darm hin untersucht werden.
Untersuchungen des Herzens
Ihr Arzt wird die Notwendigkeit prüfen, ob Ihr Herz während der Behandlung mit Eltrombopag - 1 A Pharma überwacht werden muss, und kann die Durchführung eines Elektrokardiogramms (EKG) in Betracht ziehen.
Ältere Patienten (ab 65 Jahren)
Es gibt nur wenige Daten über die Verwendung von Eltrombopag - 1 A Pharma bei Patienten ab 65 Jahren. Bei der Verwendung von Eltrombopag - 1 A Pharma ist Vorsicht geboten, wenn Sie 65 Jahre oder älter sind.
Kinder und Jugendliche
Eltrombopag - 1 A Pharma wird nicht für Kinder unter 1 Jahr empfohlen, die an ITP leiden. Ferner wird es auch nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit niedrigen Blutplättchenzahlen infolge einer Hepatitis C empfohlen.
Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen. Dazu gehören rezeptfrei erhältliche Medikamente und Vitamine.
Einige Tagtäglich einzunehmende Arzneimittel zeigen Wechselwirkungen mit Eltrombopag - 1 A Pharma – einschließlich verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel und Mineralstoffe. Dazu gehören:
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magensäurebindende Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen, Sodbrennen oder
Magengeschwüren (siehe auch „Wann soll Eltrombopag - 1 A Pharma eingenommen werden?“ im Abschnitt 3) - Arzneimittel, die Statine genannt werden und zur Cholesterinsenkung angewendet werden
- einige Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion, wie Lopinavir und/oder Ritonavir
- Ciclosporin, ein Arzneimittel, das im Zusammenhang mit Transplantationen oder Immunerkrankungen angewendet wird
- Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Magnesium, Aluminium, Selen und Zink, die in Vitamin- und Mineralergänzungsmitteln zu finden sind (siehe auch „Wann soll Eltrombopag - 1 A Pharma eingenommen werden?“ im Abschnitt 3)
- Arzneimittel wie Methotrexat und Topotecan zur Behandlung von bösartigen Tumoren
→ Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen.
Einige dieser Arzneimittel dürfen Sie nicht zusammen mit Eltrombopag - 1 A Pharma einnehmen; gegebenenfalls muss die Dosis angepasst werden oder Sie müssen einen anderen Einnahmezeitpunkt wählen, wenn Sie diese einnehmen. Ihr
Arzt wird die Arzneimittel, die Sie einnehmen, überprüfen und, falls erforderlich, Ihnen geeignete Alternativen vorschlagen.
Wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Verhinderung von Blutgerinnseln einnehmen, besteht ein höheres Risiko für Blutungen. Ihr Arzt wird dies mit Ihnen besprechen.
Wenn Sie Kortikosteroide, Danazol und/oder Azathioprin einnehmen, kann es erforderlich sein, deren Dosis zu verringern oder diese abzusetzen, wenn Sie diese zusammen mit Eltrombopag - 1 A Pharma einnehmen.
Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nehmen Sie Eltrombopag - 1 A Pharma nicht mit Milchprodukten oder -getränken ein, da das Kalzium in Milchprodukten die Aufnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma in den Körper beeinträchtigt. Für mehr Informationen siehe „Wann soll Eltrombopag - 1 A Pharma eingenommen werden?“ im Abschnitt 3.
Schwangerschaft und Stillzeit
Sie sollten Eltrombopag - 1 A Pharma nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind, es sei denn auf besondere Empfehlung Ihres Arztes. Die Auswirkung von Eltrombopag - 1 A Pharma auf die Schwangerschaft ist nicht bekannt.
- Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Wenden Sie eine zuverlässige Verhütungsmethode an, um eine Schwangerschaft zu vermeiden, während Sie Eltrombopag - 1 A Pharma einnehmen.
- Sollten Sie während der Behandlung mit Eltrombopag - 1 A Pharma schwanger werden, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
Während der Behandlung mit Eltrombopag - 1 A Pharma dürfen Sie nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob Eltrombopag - 1 A Pharma in die Muttermilch übergeht.
→ Wenn Sie stillen oder planen zu stillen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Eltrombopag - 1 A Pharma kann Sie schwindlig machen und hat andere Nebenwirkungen, die Ihre Aufmerksamkeit verringern können.
→ Führen Sie nicht ein Fahrzeug oder bedienen Sie keine Maschinen, es sei denn, Sie sind sich sicher, dass Sie nicht betroffen sind.
Eltrombopag - 1 A Pharma enthält Natrium und Isomalt (Ph. Eur.)
Bitte nehmen Sie Eltrombopag - 1 A Pharma erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass
Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird Eltrombopag - 1 A Pharma 25 mg Filmtabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Ändern Sie nicht die Dosis oder das Einnahmeschema für Eltrombopag - 1 A Pharma, es sei denn, Ihr Arzt oder Apotheker hat Sie dazu aufgefordert.
Während Sie Eltrombopag - 1 A Pharma einnehmen, werden Sie unter der Obhut eines spezialisierten Arztes, der in der Behandlung Ihrer Erkrankung erfahren ist, stehen.
Wie viel sollten Sie einnehmen?
Zur Behandlung der ITP
Erwachsene und Kinder (6 bis 17 Jahre) - Die übliche Anfangsdosierung bei ITP ist eine 50 mg Tablette Eltrombopag - 1 A Pharma pro Tag.
Wenn Sie ost-/südostasiatischer Abstammung sind, können Sie eine niedrigere Anfangsdosierung von 25 mg benötigen.
Kinder (1 bis 5 Jahre) - Die übliche Anfangsdosierung bei ITP ist eine 25 mg Tablette Eltrombopag - 1 A Pharma pro Tag.
Zur Behandlung der Hepatitis C
Erwachsene - Die übliche Anfangsdosierung bei Hepatitis C ist eine 25 mg Tablette Eltrombopag - 1 A Pharma pro Tag.
Wenn Sie ost-/südostasiatischer Abstammung sind, nehmen Sie die gleiche Anfangsdosierung von 25 mg ein.
Es kann 1 bis 2 Wochen dauern, bis die Wirkung von Eltrombopag - 1 A Pharma eintritt. Auf Basis Ihres Ansprechens auf Eltrombopag - 1 A Pharma kann Ihr Arzt Ihnen eine Anpassung der Tagesdosis empfehlen.
Wie sind die Tabletten einzunehmen?
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit etwas Wasser ein.
Wann soll Eltrombopag - 1 A Pharma eingenommen werden?
Stellen Sie sicher, dass
- in den 4 Stunden, bevor Sie Eltrombopag - 1 A Pharma einnehmen
- und in den 2 Stunden, nachdem Sie Eltrombopag - 1 A Pharma eingenommen haben
Sie keines der folgenden Produkte zu sich nehmen bzw. einnehmen:
- Milchprodukte wie Käse, Butter, Joghurt oder Eiskrem
- Milch oder Milchshakes, Getränke, die Milch, Joghurt oder Sahne enthalten
-
Antazida, das sind magensäurebindende Arzneimittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen und
Sodbrennen - einige Vitamin- und Mineralergänzungsmittel, die Eisen, Kalzium, Magnesium, Aluminium, Selen und Zink enthalten.
Sollten Sie dies tun, wird Eltrombopag - 1 A Pharma nicht mehr richtig von Ihrem Körper aufgenommen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Nahrungsmittel und Getränke, die für Sie geeignet sind.
Wenn Sie eine größere Menge von Eltrombopag - 1 A Pharma eingenommen haben, als Sie sollten
Setzen Sie sich unverzüglich mit einem Arzt oder Apotheker in Verbindung. Wenn möglich zeigen Sie ihnen die Packung oder diese Gebrauchsinformation.
Sie werden auf irgendwelche Anzeichen und Symptome von Nebenwirkungen hin überwacht werden und unverzüglich eine angemessene Behandlung erhalten.
Wenn Sie die Einnahme Anwendung von Eltrombopag - 1 A Pharma vergessen haben
Nehmen Sie die nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht mehr als eine Dosis von Eltrombopag - 1 A Pharma an einem Tag ein.
Wenn Sie die Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma abbrechen
Unterbrechen Sie die Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt darüber gesprochen
zu haben. Wenn Ihr Arzt Sie anweist, die Behandlung abzubrechen, wird Ihre Blutplättchenzahl vier Wochen lang jede Woche kontrolliert werden. Siehe auch „Blutungen oder Blutergüsse, nachdem Sie Eltrombopag - 1 A Pharma
abgesetzt haben“ im Abschnitt 4.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Eltrombopag - 1 A Pharma 25 mg Filmtabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Symptome, die beachtet werden müssen: Gehen Sie zum Arzt
Personen, die Eltrombopag - 1 A Pharma entweder bei ITP oder bei niedriger Blutplättchenzahl wegen einer Hepatitis C einnehmen, können Zeichen möglicherweise schwerwiegender Nebenwirkungen entwickeln. Es ist wichtig, dass Sie sich an einen Arzt wenden, wenn Sie diese Symptome entwickeln.
Erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln
Bestimmte Patienten können ein höheres Risiko von Blutgerinnseln haben, und Arzneimittel wie Eltrombopag -
1 A Pharma können dieses Problem verschlimmern. Der plötzliche Verschluss eines Blutgefäßes durch einen Blutpfropf ist eine gelegentlich auftretende Nebenwirkung und kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen.
Versuchen Sie unverzüglich medizinische Hilfe zu erhalten, wenn Sie Anzeichen und Symptome eines Blutgerinnsels entwickeln, wie:
- Schwellungen, Schmerzen, Hitzegefühl, Rötungen oder Spannungsgefühl in einem Bein
- plötzliche Kurzatmigkeit, insbesondere bei gleichzeitigen stechenden Schmerzen in der Brust oder schnellem Atmen
- Bauchschmerzen (Magenschmerzen), vergrößerter Bauch, Blut im Stuhl.
Probleme mit Ihrer Leber
Eltrombopag - 1 A Pharma kann Veränderungen verursachen, die in Blutuntersuchungen erkennbar sind und Anzeichen einer Lebererkrankung sein können. Probleme mit Ihrer Leber (in Blutuntersuchungen nachweisbare Anstiege von Enzymen) sind häufig und können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen. Andere Probleme mit Ihrer Leber treten gelegentlich auf und können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen.
Wenn Sie irgendeines dieser Anzeichen für ein Leberproblem haben:
- Gelbfärbung der Haut oder des Weißes in den Augen (Gelbsucht)
- ungewöhnlich dunkelgefärbter Urin
→ Sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt.
Blutungen oder Blutergüsse, nachdem Sie Eltrombopag - 1 A Pharma abgesetzt haben
Innerhalb von zwei Wochen nach Absetzen von Eltrombopag - 1 A Pharma wird Ihre Blutplättchenzahl üblicherweise auf den Ausgangswert wie vor Behandlungsbeginn mit Eltrombopag - 1 A Pharma gefallen sein. Die niedrigere Blutplättchenzahl kann zu einer Erhöhung des Risikos für Blutungen oder Blutergüsse führen. Ihr Arzt wird Ihre Blutplättchenzahl mindestens über 4 Wochen nach Abbruch der Einnahme von Eltrombopag - 1 A Pharma kontrollieren.
→ Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie irgendwelche Blutungen oder Blutergüsse nach Absetzen von Eltrombopag - 1 A Pharma haben.
Einige Personen haben nach Absetzen von Peginterferon, Ribavirin und Eltrombopag Blutungen im Verdauungsapparat. Symptome hierfür beinhalten:
- schwarze teerartige Stühle (verfärbte Stühle sind eine gelegentlich auftretende Nebenwirkung und können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Blut in Ihrem Stuhl
- Erbrechen von Blut oder Erbrochenes, das wie Kaffeesatz aussieht
→ Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn bei Ihnen irgendeines dieser Symptome auftritt.
Die folgenden Nebenwirkungen wurden in Verbindung mit der Behandlung mit Eltrombopag bei erwachsenen Patienten mit ITP berichtet:
Sehr häufige Nebenwirkungen
Diese können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen:
- Infektion der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der oberen Atemwege (Infektion der oberen Atemwege)
- Husten, Erkältung
- Übelkeit (Nausea), Durchfall
- Rückenschmerzen
Sehr häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:
• Anstieg von Leberenzymen Alanin-Aminotransferase (ALAT, GPT)
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen)
- Grippe (Influenza), Fieberbläschen, Lungenentzündung, Reizung und Entzündung (Schwellung) der Nasennebenhöhlen, Entzündung (Schwellung) und Infektion der Mandeln, Infektion der Lunge, der Nasennebenhöhlen, der Nase und des Rachens, Entzündung des Zahnfleischs, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
- Appetitlosigkeit
- Schlafstörugen, Depression
-
verminderte Hautempfindungen, Kribbeln, Prickeln oder Taubheitsgefühl, allgemein als „Nadelstiche“ bezeichnet,
Benommenheit, Migräne - Augenprobleme, einschließlich abnormaler Sehtest, trockenes Auge, Augenschmerzen und verschwommenes Sehen, vermindertes Sehvermögen
- Ohrenschmerzen, Schwindel (Vertigo)
- Schmerzen, Schwellungen und Empfindlichkeit in einem Ihrer Beine (in der Regel die Wade) mit warmer Haut im betroffenen Bereich (Anzeichen eines Blutgerinnsels in einer tiefen Vene), lokalisierte, mit Blut gefüllte Schwellung durch Verletzung eines Blutgefäßes (Hämatom), Hitzewallungen
- laufende Nase
- Mundprobleme wie Mundtrockenheit, wundem Mund, empfindlicher Zunge, Zahnfleischbluten, Mundgeschwüren, Zahnschmerzen, Erbrechen, Unterleibsschmerzen, Blähungen
- Abnormale Leberfunktion
- Hautveränderungen wie übermäßiges Schwitzen, juckender, erhabener Hautausschlag, rote Flecken, Veränderungen im Erscheinungsbild der Haut, Haarausfall
- Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Knochenschmerzen
- Schaumiger Urin (Anzeichen für Eiweiß im Urin)
- Starke Regelblutung
- hohes Fieber, Hitzewallungen, Brustschmerzen, Schwächegefühl
Häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchen nachweisbar sind:
- Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie), Abfall der Zahl der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Abfall der Zahl weißer Blutkörperchen, verminderter Hämoglobinwert, erhöhte Anzahl von Eosinophilen, erhöhte Anzahl von weißen Blutkörperchen (Leukozytose)
- Erhöhte Harnsäurewerte, verminderte Kaliumwerte
- Anstieg von Leberenzymen (Aspartat-Aminotransferase (ASAT, GOT)), Anstieg des Bilirubins im Blut (eines Stoffes, der in der Leber hergestellt wird)
- Erhöhung der Menge einiger Proteine, erhöhte Kreatininwerte
- Erhöhte Werte von alkalischer Phosphatase
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)
- Infektionen der Haut
- Mastdarm- und Dickdarmkrebs
- allergische Reaktion
- Appetitverlust, schmerzhafte Schwellungen der Gelenke, verursacht durch Harnsäure (Gicht)
- Interesselosigkeit, Gemütsschwankungen, Weinen, das schwer zu stoppen ist und zu unerwarteten Zeiten auftritt
- Probleme mit dem Gleichgewicht, dem Sprechen und den Nervenfunktionen, Zittern, Lähmungen einer Körperseite, Migräne mit Aura, Nervenschädigung, Erweiterung oder Schwellung von Blutgefäßen, die Kopfschmerzen verursachen
- Augenprobleme, einschließlich vermehrte Tränensekretion, abnormaler Sehtest, Entzündung der Augenlider, Eintrübung der Augenlinse (Katarakt), Netzhautblutungen, trockene Augen
- schnellerer Herzschlag, irreguläre Herzschläge, bläuliche Verfärbung der Haut, Herzrhythmusstörungen (QT- Verlängerungen), die Anzeichen für eine Störung im Zusammenhang mit dem Herzens und den Blutgefäßen sein können, Unterbrechung der Blutversorgung eines Teil des Herzens
- mögliche Schmerzen, Schwellungen und/oder Rötungen um eine Vene, die Anzeichen für ein Blutgerinnsel in einer Vene sein können, Blutgerinnsel, Rötung
- plötzliche Kurzatmigkeit, besonders wenn diese mit stechenden Schmerzen in der Brust und/oder schnellem Atmen begleitet ist, die ein Zeichen für ein Blutgerinnsel in der Lunge sein kann (siehe „Erhöhtes Risiko von Blutgerinnseln“ weiter oben in Abschnitt 4), Funktionsverlust eines Teils der Lunge, verursacht durch eine Verstopfung der Lungenarterie, Nasen-, Rachen- und Nasennebenhöhlenbeschwerden, Atembeschwerden im Schlaf
- Mundprobleme, einschließlich trockener oder wunder Mund, Zungenschmerzen, Zahnfleischbluten, Missempfindungen im Mund, Blasen/Wunden im Mund und Rachen, Probleme des Verdauungstrakts einschließlich häufiger Stuhlgang, Lebensmittelvergiftung, Blut im Stuhl, Erbrechen von Blut, rektale Blutungen, Farbänderungen des Stuhls, Blähungen, Verstopfung
-
Gelbfärbung der Haut und/oder Unterleibsschmerzen, die Anzeichen für eine Blockade der Gallenwege sein könnten, Läsion an der Leber, Leberschädigung durch Entzündung (siehe auch „Probleme mit Ihrer Leber“ in
Abschnitt 4) oder eine Leberschädigung durch die Medikation - schmerzhafte oder abnormale Hautempfindungen, Hautveränderungen einschließlich Hautverfärbung, Hautschälung, Rötung, Jucken und Schwitzen, Kaltschweißigkeit
- Muskelschwäche
- Nierenprobleme, einschließlich Nierenentzündung, häufiges nächtliches Wasserlassen, Nierenversagen, weiße Blutzellen im Urin
- Hitzegefühl, Angstzustände, Blutungen um einen Katheter (falls vorhanden) in der Haut, Rötung oder Schwellung um eine Wunde, allgemeines Unwohlsein, Fremdkörperempfindung
- Sonnenbrand
Gelegentliche Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:
- Veränderungen in der Form der roten Blutkörperchen, Abfall der Zahl roter Blutkörperchen (Anämie) durch übermäßige Zerstörung der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie), erhöhte Anzahl von Myelozyten, erhöhte Anzahl stabkerniger Neutrophile, Auftreten von Vorläuferzellen der weißen Blutkörperchen, die auf bestimmte Krankheiten hinweisen können, erhöhte Zahl von Blutplättchen, erhöhter Hämoglobinwert
- verminderte Kalziumwerte
- erhöhter Harnstoff im Blut, erhöhte Werte von Protein im Urin
- erhöhter Wert für Albumin im Blut, erhöhtes Gesamtprotein, verminderter Wert für Albumin im Blut, erhöhter pH- Wert des Urins
Die folgenden zusätzlichen Nebenwirkungen wurden in Verbindung mit der Behandlung mit Eltrombopag bei Kindern mit ITP (im Alter von 1 bis 17 Jahren) berichtet:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinische Fachpersonal, wenn diese Nebenwirkungen schwerwiegend werden.
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Kindern betreffen)
- Infektionen der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der oberen Atemwege, Erkältung (Infektion der oberen Atemwege)
- Husten
- Übelkeit (Nausea), Durchfall, Bauchschmerzen
- Zahnschmerzen
- Fieber
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Kindern betreffen)
- Schlafstörungen (Insomnie)
- Juckende, laufende oder verstopfte Nase, Halsschmerzen, laufende Nase, verstopfte Nase und Niesen, Nasen- und Rachenschmerzen
- Zahnschmerzen, Mundprobleme, einschließlich trockener oder wunder Mund, empfindliche Zunge, Zahnfleischbluten, Mundgeschwüre
Folgende Nebenwirkungen wurden im Zusammenhang mit der Behandlung mit Eltrombopag in Kombination mit Peginterferon und Ribavirin bei Patienten mit HCV berichtet:
Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Personen betreffen)
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Husten
- Übelkeit (Nausea), Durchfall
- Juckreiz, Schwellungen der Hände oder Füße, ungewöhnlicher Haarausfall
- Muskelschmerzen, Muskelschwäche
- Fieber, Müdigkeitsgefühl, grippeähnliche Erkrankung, Schwächegefühl, Schüttelfrost
Sehr häufige Nebenwirkungen, die s in Blutuntersuchungen nachweisbar sind:
• Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie)
Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen)
- Infektion der Harnwege, Infektion der Nase, der Nasennebenhöhlen, des Rachens und der oberen Atemwege, Erkältung (Infektion der oberen Atemwege), Entzündung der Bronchialschleimhaut, Entzündung der Nasenwege, des Rachens und des Mundes, grippeähnliche Symptome, Mundtrockenheit, wunder oder entzündeter Mund, Zahnschmerzen, Grippe (Influenza), Fieberbläschen
- Gewichtsverlust
- Schlafstörungen, ungewöhnliche Schläfrigkeit, Depression, Angstzustände
- Schwindel, Probleme mit derAufmerksamkeit und dem Gedächtnis, Stimmungsschwankungen, verminderte Hirnfunktion infolge einer Leberschädigung, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Händen oder Füßen
- Augenprobleme, einschließlich grtrübe Augenlinsen (Katarakt), Augentrockenheit, kleine gelbe Ablagerungen in der Netzhaut, Gelbfärbung des Augenweißes, Netzhautblutung
- Schwindel (Vertigo)
- schneller oder irreguläre Herzschläge (Palpitationen)
- Kurzatmigkeit, Husten mit Schleimauswurf, laufende Nase, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden
- Probleme des Verdauungstraktes, einschließlich Erbrechen, Magenschmerzen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, geschwollener Bauch, Geschmacksstörungen, Hämorrhoiden, Magenbeschwerden, geschwollene Blutgefäße und Blutungen in der Speiseröhre (Ösophagus), Zahnschmerzen
-
Probleme mit ihrer Leber, einschließlich Lebertumor, Gelbfärbung des Augenweißes oder der Haut (Gelbsucht),
Leberschädigung durch Medikamente (siehe „Probleme mit Ihrer Leber“ weiter oben in Abschnitt 4) - Hautveränderungen, einschließlich Hautausschlag, Hauttrockenheit, Ekzem, Hautrötung, Juckreiz, übermäßiges Schwitzen, ungewöhnliches Hautwachstum, Haarausfall
- -Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, Schmerzen in den Extremitäten (Arme, Beine, Hände oder Füße), Muskelkrämpfe
- -Reizbarkeit, allgemeines Unwohlsein, Hautreaktionen wie Rötung oder Schwellung und Schmerzen an der Injektionsstelle, Brustschmerzen und -beschwerden, Schwellungen durch Flüssigkeitsansammlungen im Körper oder in den Extremitäten
- Depression, Angstzustände, Schlafstörungen, Nervosität
- Fieber, Kopfschmerzen
Häufige Nebenwirkungen, die in Blutuntersuchungen nachweisbar:
Anstieg des Blutzuckers (Glukose), verringerte Zahl weißer Blutzellen, verringerte Zahl von Neutrophilen, verminderter Albuminspiegel im Blut, verringerter Hämoglobinwert, Anstieg des Bilirubins (eines Stoffs, der in der Leber hergestellt wird), Veränderung von Enzymen, die die Blutgerinnung kontrollieren
Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Personen betreffen)
- Magen-Darm-Grippe (Gastroenteritis), Halsentzündung
- Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen (Anämie), durch übermäßige Zerstörung der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
- Verwirrtheit, Unruhe
- Blasen/Wunden im Mund, Magenentzündung
- Blutgerinnsel in einer Vene zur Leber (mögliche Schädigung der Leber und/oder des Verdauungssystems), Leberversagen
- Hautveränderungen einschließlich veränderte Farbe, Hautabschälung, Rötung, Jucken, Wunden und Nachtschweiß
- abnormale Blutgerinnung in kleinen Blutgefäßen bei Nierenversagen, Schmerzen beim Wasserlassen
- Ausschlag, Reaktion an der Einstichstelle, Beschwerden im Brustkorb
- Störungen des Herzrhythmus (QT-Verlängerung)
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Abt. Pharmakovigilanz
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3
D-53175 Bonn
Website: https://www.bfarm.de
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Eltrombopag - 1 A Pharma 25 mg Filmtabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „verwendbar bis“ oder „verw. bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des
angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
6 Inhalt der Packung und weitere Informationen
Was Eltrombopag - 1 A Pharma enthält
Der Wirkstoff ist Eltrombopagdi(olamin).
Eltrombopag - 1 A Pharma 12,5 mg: Jede Filmtablette enthält Eltrombopagdi(olamin), entsprechend 12,5 mg Eltrombopag.
Eltrombopag - 1 A Pharma 25 mg: Jede Filmtablette enthält Eltrombopagdi(olamin), entsprechend 25 mg Eltrombopag.
Eltrombopag - 1 A Pharma 50 mg: Jede Filmtablette enthält Eltrombopagdi(olamin), entsprechend 50 mg Eltrombopag.
Eltrombopag - 1 A Pharma 75 mg: Jede Filmtablette enthält Eltrombopagdi(olamin), entsprechend 75 mg Eltrombopag.
Die sonstigen Bestandteile sind: mikrokristalline Cellulose, Mannitol (Ph.Eur.), Povidon (K 30), Isomalt (Ph.Eur.), Calciumsilicat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.); Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich] (Tablettenkern), Hypromellose 2910,5 mPa.s, Titandioxid, Eisen(III)-oxid, Triacetin (Tablettenüberzug).
Eltrombopag - 1 A Pharma 12,5 mg, 25 mg und 50 mg Filmtabletten (Tabletten) enthalten außerdem Eisen(III)- hydroxid-oxid-Hydrat.
Wie Eltrombopag - 1 A Pharma aussieht und Inhalt der Packung
Eltrombopag - 1 A Pharma 12,5 mg Filmtabletten sind orangefarbene bis braune, runde, bikonvexe Filmtabletten
(Tabletten) mit der Prägung „I“ auf einer Seite und einem Durchmesser von etwa 5,5 mm.
Eltrombopag - 1 A Pharma 25 mg Filmtabletten sind dunkelrosa, runde, bikonvexe Filmtabletten (Tabletten) mit der
Prägung „II“ auf einer Seite und einem Durchmesser von etwa 8 mm.
Eltrombopag - 1 A Pharma 50 mg Filmtabletten sind rosafarbene, runde, bikonvexe Filmtabletten (Tabletten) mit der
Einprägung „III“ auf einer Seite und einem Durchmesser von ca. 10 mm.
Eltrombopag - 1 A Pharma 75 mg Filmtabletten sind rote bis braune, runde, bikonvexe Filmtabletten (Tabletten) mit der
Einprägung „IV“ auf einer Seite und einem Durchmesser von ca. 12 mm.
Eltrombopag - 1 A Pharma 12,5 mg, 25 mg, 50 mg und 75 mg sind in einem Umkarton mit 10, 14, 28, 30 oder 84 Filmtabletten in Blisterpackungen, in einem Umkarton mit 10x1, 14x1, 28x1, 30x1 oder 84x1 Filmtabletten in Einzeldosis-Blisterpackungen oder in Mehrfachpackungen mit 84 (3 Packungen à 28) Filmtabletten erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer
1 A Pharma GmbH
Industriestraße 18
83607 Holzkirchen
Telefon: (08024) 908-3030
Hersteller
Synthon B.V.
Microweg 22
6545 CM NIJMEGEN
Niederlande
oder
Synthon Hispania S.L.
C/ Castelló 1, Pol. Las Salinas
08830 SANT BOI DE LLOBREGAT,
BARCELONA
Spanien
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Österreich: | Eltrombopag Sandoz 12,5/25/50/75 mg – Filmtabletten |
| Bulgarien: | Eltrombopag Sandoz/Елтромбопаг Сандоз |
| Zypern: | Eltrombopag/Sandoz |
| Tschechische Republik: Eltrombopag Sandoz | |
| Deutschland: | Eltrombopag - 1 A Pharma 12,5/25/50/75 mg Filmtabletten |
| Dänemark: | Eltrombopag Sandoz |
| Estland: | Eltrombopag Sandoz |
| Griechenland: | Eltrombopag/Sandoz 12,5/25/50/75 mg επικαλυμμένα με λεπτό υμένιο δισκία |
| Spanien: | Eltrombopag Sandoz 25/50 mg comprimidos recubiertos con película EFG |
| Finnland: | Eltrombopag Sandoz 25/50/75 mg tabletti, kalvopäällysteinen |
| Frankreich: | ELTROMBOPAG SANDOZ 25/50/75 mg, comprimé pelliculé |
| Kroatien: | Eltrombopag Sandoz 12,5/25/50/75 mg filmom obložene tablete |
| Ungarn: | Eltrombopag Sandoz 12,5/25/50/75 mg filmtabletta |
| Irland: | Eltrombopag Rowex 12.5/25/50/75 mg film-coated tablets |
| Italien: | Eltrombopag Sandoz |
| Litauen: | Eltrombopag Sandoz 12,5/25/50/75 mg apvalkotās tabletes |
| Lettland: | Eltrombopag Sandoz 12,5/25/50/75 mg plėvele dengtos tabletės |
| Niederlande: | Eltrombopag Sandoz 12,5/25/50/75 mg, filmomhulde tabletten |
| Norwegen: | Eltrombopag 25/50/75 mg Sandoz tablett, filmdrasjert |
| Polen: | Eltrombopag Sandoz |
| Rumänien: | Eltrombopag Sandoz 12,5/25/50/75 mg comprimate filmate |
| Schweden: | Eltrombopag Sandoz 20/50/75 mg filmdragerad tablett |
| Slowenien: | Eltrombopag Sandoz 12,5/25/50/75 mg filmsko obložene tablete |
| Slowakei: | Eltrombopag 25/50 mg Sandoz |
| Spanien | Eltrombopag Sandoz 25/50 mg comprimidos recubiertos con película |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im {Monat JJJJ}.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


