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Medikamente

Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 PÄD

Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 PÄD
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

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Gebrauchsinformation

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Welche Nebenwirkungen hat Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 PÄD?

angewendet werden,

Wie alle Arzneimittel kann Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit

− wenn Sie zu viel Flüssigkeit in Ihrem Körper haben

Glucose 1 FÄD Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem

(Hyperhydratationszustände).

Behandelten auftreten müssen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Ihr Arzt muss gegebenenfalls besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen und wird entscheiden, ob Sie mit Elektrolyt- Infusionslösung 148 mit Glucose 1 FÄD behandelt werden dürfen,

  • wenn Sie einen zu hohen Blutzuckerspiegel haben.
  • wenn Ihr Blut einen erhöhten pH-Wert aufweist (infolge einer Verminderung des Säureanteils im Blut).

In diesen Fällen benötigen Sie vor der Verabreichung von Elektrolyt- Infusionslösung 148 mit Glucose 1 PÄD noch eine Flüssigkeitsinfusion ohne Zusatz von Glucose und/oder Acetat. Außerdem werden Ihr Blutzuckerspiegel, Ihr Elektrolythaushalt (die Salze, die in Ihrem Blut gelöst sind) und Ihr Säure-Basen-Haushalt häufig kontrolliert, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen,

  • wenn Sie unter einer sehr seltenen Störung des Acetatstoffwechsels leiden
  • wenn Sie einen zu hohen Natrium-, Kalium- oder Chloridspiegel im Blut haben (Hypernatriämie, Hyperkaliämie oder Hyperchlorämie).

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Wie bei allen Arzneimitteln, die als Infusion verabreicht werden, können Nebenwirkungen durch die Verabreichungsmethode nicht ausgeschlossen werden. Es kann sich dabei um Fieberreaktionen, Infektionen an der Injektionsstelle, lokale Schmerzen oder Reaktionen, Venenreizung, Blutgerinnsel in den Venen oder eine von der Injektionsstelle ausgehende Venenentzündung handeln.

Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger- Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 PÄD aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 FÄD darf nach dem auf dem Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatum nicht mehr angewendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 FÄD darf nur verabreicht werden, wenn die Lösung klar ist und das Behältnis nicht beschädigt ist.

Nach Öffnen sofort verwenden. Nicht verwendete Restmengen sind zu verwerfen.

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Weitere Informationen zu Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 PÄD

Was Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 PÄD enthält 1000 mL Infusionslösung enthalten folgende Wirkstoffe:

Natriumchlorid 6,429 g
Kaliumchlorid 0,298 g
Calciumchlorid-Dihydrat 0,147 g
Magnesiumchlorid-Hexahydrat 0,203 g
Natriumacetat-Trihydrat 4,082 g
Glucose-Monohydrat 11,0 g
Elektrolytkonzentration:  
Natrium: 140 mmol/L
Kalium: 4 mmol/L
Calcium: 1 mmol/L
Magnesium: 1 mmol/L
Chlorid: 118 mmol/L
Acetat: 30 mmol/L

Sonstige Bestandteile: Wasser für Injektionszwecke, Salzsäure 36 %.

Steril und pyrogenfrei. pH: 5,0 – 7,0.

Theoretische Osmolarität: 351 mOsm/L. Titrationsazidität: ≤ 5 mmol/L bis pH 7,4. Energiegehalt: 168 kJ/L (40 kcal/L).

Kohlenhydratgehalt: 10 g/L.

Wie Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 PÄD aussieht und Inhalt der Packung Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 FÄD ist eine klare, farblose bis schwach gelbliche wässrige Lösung.

Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 FÄD ist in Glasflaschen in folgenden Packungsgrößen erhältlich:

  • 1 × 250 mL
  • 10 × 250 mL

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Burg Pharma GmbH Markt 28

06406 Bernburg Deutschland

Tel.: 03471 634 25 0

Fax: 03471 634 25 99

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2025. Die folgenden Informationen sind für Ärzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt: Dosierung, Art und Dauer der Anwendung Zur perioperativen intravenösen Infusionstherapie erfolgt die Dosierung entsprechend dem Flüssigkeits-, Elektrolyt- und Glucosebedarf:

in der ersten Stunde z. B. 10 – 20 mL/kg/h, dann zur Steuerung der Infusionsgeschwindigkeit nach Basis- und Korrekturbedarf unter Kontrolle von relevanten Kreislauf- und Laborparametern.

Für den Flüssigkeitsbedarf im Säuglings- und Kindesalter gelten folgende Richtwerte:

  1. Lebensjahr: 100 –140 mL/kg Körpermasse und Tag
  2. Lebensjahr: 80 – 120 mL/kg Körpermasse und Tag 3.– 5. Lebensjahr: 80 –100 mL/kg Körpermasse und Tag

6.–10. Lebensjahr: 60 – 80 mL/kg Körpermasse und Tag 10.–14. Lebensjahr: 50 – 70 mL/kg Körpermasse und Tag

Bei der Therapie der isotonen Dehydratation im Säuglings- und Kindesalter sind Infusionsgeschwindigkeit und Tagesdosis der Art und Schwere der Störung im Elektrolyt- und Wassergehalt entsprechend individuell und unter Kontrolle der relevanten Kreislauf- und Laborparameter festzulegen.

Wird Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 FÄD zusammen mit anderen Infusionslösungen angewendet, sind bei der Dosierung die für das jeweilige Lebensalter geltenden Richtlinien für die Gesamtflüssigkeitszufuhr zu beachten.

Insbesondere bei unreifen und untergewichtigen Neugeborenen, jedoch auch bei allen sonstigen therapeutischen Ausnahmesituationen muss der jeweilige Bedarf an Wasser, Elektrolyten und Kohlenhydraten individuell ermittelt und dementsprechend substituiert werden. Je jünger, unreifer bzw. untergewichtiger der Patient, desto exakter muss eine Bilanzierung erfolgen.

Dauer der Anwendung:

Die Anwendungsdauer richtet sich nach dem Flüssigkeits- und Elektrolytbedarf.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Nach Anbruch des Behältnisses sofort verbrauchen. Nicht verwendete Restmengen sind zu verwerfen.

Nur klare Lösungen in unversehrten Behältnissen verwenden.

Haltbarkeit nach Zumischung von Elektrolytkonzentraten und / oder anderen Arzneimitteln, deren Kompatibilität mit Elektrolyt- Infusionslösung 148 mit Glucose 1 FÄD vom Anwender belegt worden ist:

Da keine Untersuchungsergebnisse zur chemischen und physikalischen Stabilität o. g. gebrauchsfertiger Zubereitungen vorliegen sowie aus mikrobiologischer Sicht sollten gebrauchsfertige Zubereitungen sofort verwendet werden. Wenn gebrauchsfertige Zubereitungen nicht sofort verwendet werden, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Herstellung und Aufbewahrung verantwortlich.

Inkompatibilitäten Beim Mischen mit anderen Arzneimitteln können Inkompatibilitäten auftreten. Allgemein lässt sich sagen, dass folgende Arzneimittel nicht mit Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 FÄD gemischt werden dürfen:

  • Arzneimittel, die mit den Bestandteilen der Lösung schwer lösliche Niederschläge bilden können. (Das Präparat enthält Ca2+-Ionen. Bei Zusatz von anorganischem Phosphat, Hydrogencarbonat / Carbonat oder Oxalat können Ausfällungen entstehen.)
  • Arzneimittel, die in einem sauren pH-Bereich nicht stabil sind bzw. keine optimale Wirksamkeit haben oder sich zersetzen
  • Elektrolyt-Infusionslösung 148 mit Glucose 1 PÄD darf nur mit anderen Arzneimittellösungen oder Lösungen zur parenteralen Ernährung gemischt werden, für die die Kompatibilität geprüft wurde.

Glucosehaltige Infusionslösungen dürfen nicht gleichzeitig in demselben Schlauchsystem mit Blutkonserven verabreicht werden, da dies zu einer Pseudoagglutination führen kann.

Bei Kombination mit anderen Infusionslösungen sind die allgemein geltenden Regeln für das Mischen von Arzneimitteln zu beachten (z. B. Keimfreiheit, Kompatibilität und vollständige Mischung).

02-01-1042/01 LSW

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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