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Medikamente

Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln

Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Was ist Dimethylfumarat-ratiopharm? Dimethylfumarat-ratiopharm ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Dimethylfumarat enthält. Wofür wird Dimethylfumarat-ratiopharm angewendet? Dimethylfumarat-ratiopharm wird zur Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (MS) bei Patienten ab 13 Jahren angewendet.

Wirkstoff(e)
Dimethylfumarat
Zulassungsinhaber
Ratiopharm GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
L04AX07

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln angewendet?

Was ist Dimethylfumarat-ratiopharm?

Dimethylfumarat-ratiopharm ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Dimethylfumarat enthält.

Wofür wird Dimethylfumarat-ratiopharm angewendet?

Dimethylfumarat-ratiopharm wird zur Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (MS) bei Patienten ab 13 Jahren angewendet.

MS ist eine chronische Erkrankung, die das zentrale Nervensystem (ZNS), einschließlich Gehirn und Rückenmark, angreift. Schubförmig remittierende MS ist gekennzeichnet durch wiederholte Anfälle (Schübe) von Symptomen des Nervensystems. Die Symptome unterscheiden sich je nach Patient, typisch sind aber Geh-, Gleichgewichts- und Sehstörungen (z. B. verschwommenes Sehen oder Doppeltsehen). Diese Symptome können nach dem Schub wieder vollkommen verschwinden, einige Probleme können aber bestehen bleiben.

Wie Dimethylfumarat-ratiopharm wirkt

Dimethylfumarat-ratiopharm scheint das Abwehrsystem des Körpers davon abzuhalten, Ihr Gehirn und Rückenmark zu schädigen. Dies kann auch dabei helfen, eine weitere Verschlimmerung Ihrer MS zu verzögern.

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Was ist vor der Einnahme von Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln zu beachten?

Dimethylfumarat-ratiopharm darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Dimethylfumarat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

  • wenn vermutet oder bestätigt wird, dass Sie an einer seltenen Gehirninfektion namens progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML) leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Dimethylfumarat-ratiopharm kann sich auf die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), Ihre Nieren und Leber auswirken. Vor der Behandlung mit Dimethylfumarat-ratiopharm wird Ihr Arzt Ihr Blut auf die Leukozytenzahl untersuchen und prüfen, ob Ihre Nieren und Leber richtig funktionieren. Ihr Arzt wird diese während der Behandlung regelmäßig untersuchen. Falls während der Behandlung die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen abnimmt, kann es sein, dass Ihr Arzt zusätzliche Tests oder einen Abbruch der Behandlung in Betracht zieht.

Informieren Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Dimethylfumarat-ratiopharm, wenn Sie unter Folgendem leiden:

  • schwere Nierenerkrankung
  • schwere Lebererkrankung
  • Erkrankung des Magens oder Darms
  • eine schwere Infektion (wie z. B. Lungenentzündung)

Unter der Behandlung mit Dimethylfumarat-ratiopharm kann sich ein Herpes zoster (Gürtelrose) entwickeln. In einigen Fällen sind dabei schwerwiegende Komplikationen aufgetreten. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie vermuten, Symptome einer Gürtelrose zu haben.

Wenn Sie glauben, Ihre MS verschlimmert sich (z. B. durch Schwäche oder Sehstörungen) oder wenn Sie neue Symptome bemerken, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, weil das Symptome einer seltenen Gehirninfektion namens PML sein können. Die PML ist eine schwerwiegende Erkrankung, die zu schwerer Behinderung oder zum Tod führen kann.

Für ein Arzneimittel, das Dimethylfumarat in Kombination mit anderen Fumarsäureestern enthält und zur Behandlung von Psoriasis (einer Hautkrankheit) angewendet wird, wurde eine seltene aber schwerwiegende Erkrankung der Nieren (das sogenannte Fanconi-Syndrom) als Nebenwirkung berichtet. Wenn Sie feststellen, dass Sie mehr Urin ausscheiden, mehr Durst haben und mehr trinken als normal, dass Ihre Muskeln geschwächt zu sein scheinen, Sie einen Knochenbruch haben oder einfach nur Schmerzen, dann wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, damit dieser weitere Untersuchungen einleiten kann.

Kinder und Jugendliche

Dieses Arzneimittel darf Kindern unter 10 Jahren nicht gegeben werden, weil für diese Altersgruppe keine Daten vorliegen.

Einnahme von Dimethylfumarat-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, insbesondere:

  • Arzneimittel, die Fumarsäureester (Fumarate) enthalten und zur Behandlung von Psoriasis angewendet werden;
  • Arzneimittel, die sich auf das körpereigene Immunsystem auswirken, einschließlich Chemotherapie, Immunsuppressiva oder anderer Arzneimittel zur Behandlung von MS;
  • Arzneimittel, die sich auf die Nieren auswirken, einschließlich einiger Antibiotika
    (angewendet zur Behandlung von Infektionen), „Wassertabletten“ (Diuretika), bestimmte Arten von Schmerzmitteln (wie z. B. Ibuprofen und andere vergleichbare entzündungshemmende und ohne ärztliches Rezept gekaufte Arzneimittel) und Arzneimittel, die Lithium enthalten;
  • Die Impfung mit einigen Impfstoffarten (Lebendimpfstoffe) kann unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel zu einer Infektion führen und sollte daher vermieden werden. Ihr Arzt wird Sie dazu beraten, ob andere Impfstoffarten (Totimpfstoffe) angewendet werden sollten.

Einnahme von Dimethylfumarat-ratiopharm zusammen mit Alkohol

Der Konsum von mehr als einer kleinen Menge (über 50 ml) hochprozentiger alkoholischer Getränke (über 30 % Vol. Alkohol, z. B. Spirituosen) sollte innerhalb einer Stunde nach der Einnahme von Dimethylfumarat-ratiopharm vermieden werden, da es zu Wechselwirkungen zwischen Alkohol und diesem Arzneimittel kommen kann. Dies könnte zu einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis) führen, insbesondere bei Patienten, die anfällig für eine Gastritis sind.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Es liegen nur begrenzte Informationen über die Auswirkungen dieses Arzneimittels auf das ungeborene Kind bei einer Anwendung während der Schwangerschaft vor. Nehmen Sie Dimethylfumarat-ratiopharm nicht ein, wenn Sie schwanger sind, außer Sie haben dies mit Ihrem Arzt besprochen und das Arzneimittel ist für Sie eindeutig notwendig.

Stillzeit

Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff von diesem Arzneimittel in die Muttermilch übergeht. Ihr Arzt wird Sie beraten, ob Sie nicht mehr stillen oder kein Dimethylfumarat-ratiopharm mehr einnehmen sollten. Dabei sind der Nutzen des Stillens für Ihr Kind und der Nutzen der Therapie für Sie abzuwägen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es ist nicht zu erwarten, dass dieses Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit und Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst.

Wie wird Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Anfangsdosis: 120 mg zweimal täglich.

Nehmen Sie diese Anfangsdosis die ersten 7 Tage ein; nehmen Sie danach die reguläre Dosis ein.

Reguläre Dosis: 240 mg zweimal täglich.

Dimethylfumarat-ratiopharm ist zum Einnehmen.

Die Kapseln unzerkaut mit etwas Wasser schlucken. Die Kapseln nicht teilen, zerdrücken, auflösen, lutschen oder kauen, da dies einige Nebenwirkungen verstärken kann.

Nehmen Sie Dimethylfumarat-ratiopharm mit einer Mahlzeit ein – dies kann helfen, einige der am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen zu reduzieren (aufgelistet in Abschnitt 4).

Wenn Sie eine größere Menge von Dimethylfumarat-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Kapseln eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Möglicherweise treten bei Ihnen Nebenwirkungen auf, die mit denen in Abschnitt 4 unten

beschriebenen vergleichbar sind.

Wenn Sie die Einnahme von Dimethylfumarat-ratiopharm vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen oder ausgelassen haben.

Sie können die ausgelassene Dosis einnehmen, wenn zwischen den Einnahmen mindestens 4 Stunden vergangen sind. Warten Sie ansonsten bis zu Ihrer nächsten geplanten Dosis.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Schwere Nebenwirkungen

Dimethylfumarat-ratiopharm kann zu einer Verringerung der Lymphozytenwerte (eine Art weißer Blutkörperchen) führen. Wenn Ihre weißen Blutkörperchen niedrig sind, steigt Ihr Infektionsrisiko, einschließlich des Risikos einer seltenen Gehirninfektion, der sogenannten progressiven multifokalen Leukenzephalopathie (PML). Eine PML kann zu schwerer Behinderung oder zum Tod führen. Die PML ist nach 1 bis 5 Jahren der Behandlung eingetreten, weshalb Ihr Arzt während der Behandlung weiterhin die Anzahl Ihrer weißen Blutkörperchen überwachen sollte, und Sie sollten aufmerksam mögliche, unten beschriebene Symptome für eine PML im Auge behalten. Das PML-Risiko könnte höher sein, wenn Sie zuvor Arzneimittel eingenommen haben, welche die Funktionsfähigkeit Ihres Immunsystems einschränken.

Die Symptome einer PML können denen eines MS-Schubs ähneln. Symptome können sein: eine neu auftretende oder sich verschlechternde Schwäche einer Körperhälfte; Ungeschicklichkeit; Veränderungen des Sehvermögens, des Denkens oder des Gedächtnisses; oder Verwirrung oder Persönlichkeitsveränderungen; oder Sprach- und Verständigungsprobleme, die länger als mehrere Tage andauern. Daher ist es sehr wichtig, schnellstmöglich mit Ihrem Arzt zu sprechen, wenn Sie während der Behandlung mit Dimethylfumarat-ratiopharm das Gefühl haben, dass sich Ihre MS verschlechtert, oder wenn Sie während der Behandlung neue Symptome bemerken. Sprechen Sie auch mit Ihrem Partner oder Ihrer Pflegekraft und informieren Sie sie über Ihre Behandlung. Es könnten Symptome auftreten, die Sie möglicherweise selbst nicht bemerken.

Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome haben.

Schwere allergische Reaktionen

Die Häufigkeit von schweren allergischen Reaktionen ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar (nicht bekannt).

Eine sehr häufig auftretende Nebenwirkung ist Rötung im Gesicht oder am Körper (Flushing). Wenn die Rötung jedoch von einem roten Ausschlag oder Nesselausschlag begleitet ist und Sie eines der folgenden Symptome haben:

  • Anschwellen des Gesichts, der Lippen, des Mundes oder der Zunge (Angioödem)
  • Keuchen, Atemprobleme oder Kurzatmigkeit (Dyspnoe, Hypoxie)
  • Schwindel oder Bewusstlosigkeit (Hypotonie)

dann kann dies eine schwere allergische Reaktion (Anaphylaxie) darstellen.

Setzen Sie Dimethylfumarat-ratiopharm ab und wenden Sie sich sofort an einen Arzt.

Sonstige Nebenwirkungen

Sehr häufig (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Rötung im Gesicht oder am Körper, Wärmegefühl, Hitze, brennendes Gefühl oder Juckreiz
  • weicher Stuhl (Diarrhoe)
  • Übelkeit (Nausea)
  • Magenschmerzen oder Magenkrämpfe

Die Einnahme des Arzneimittels mit einer Mahlzeit kann dabei helfen, die oben aufgeführten Nebenwirkungen zu mindern.

Während der Einnahme von Dimethylfumarat werden in Harnuntersuchungen sehr häufig sogenannte Ketone festgestellt, die im Körper natürlich produziert werden.

Fragen Sie Ihren Arzt, wie diese Nebenwirkungen behandelt werden können. Ihr Arzt kann die Dosis reduzieren. Reduzieren Sie die Dosis nicht, es sei denn, Ihr Arzt rät Ihnen dazu.

Häufig (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Entzündung der Magen-Darm-Schleimhäute (Gastroenteritis)
  • Erbrechen
  • Oberbauchbeschwerden (Dyspepsie)
  • Entzündung der Schleimhäute des Magens (Gastritis)
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Brennen
  • Wärmegefühl, Hitzewallung
  • Juckende Haut (Pruritus)
  • Hautausschlag
  • Pinkfarbene oder rote Flecken auf der Haut (Erythem)
  • Haarausfall (Alopezie)

Nebenwirkungen, die bei der Untersuchung Ihres Bluts oder Urins auftreten können

  • Niedriger Leukozytenspiegel (Lymphopenie, Leukopenie) im Blut. Eine reduzierte Leukozytenzahl kann bedeuten, dass Ihr Körper eine Infektion weniger wirksam bekämpfen kann. Wenn Sie eine schwere Infektion (wie z. B. eine Lungenentzündung) haben, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt.
  • Proteine (Albumin) im Urin
  • Erhöhte Leberenzymspiegel (ALT, AST) im Blut

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Allergische Reaktionen (Überempfindlichkeit)
  • Verminderte Anzahl der Blutplättchen

Selten (können bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):

Leberentzündung und Anstieg der Leberenzymwerte (ALT oder AST in Verbindung mit Bilirubin)

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Herpes zoster (Gürtelrose) mit Symptomen wie Bläschen, Brennen, Juckreiz oder schmerzender Haut, in der Regel einseitig am Oberkörper oder im Gesicht auftretend, zusammen mit weiteren Symptomen wie Fieber und Abgeschlagenheit im Frühstadium der Infektion, gefolgt von Taubheit, Juckreiz oder roten Flecken mit starken Schmerzen
  • Laufende Nase (Rhinorrhoe)

Kinder (ab 13 Jahren) und Jugendliche

Die oben genannten Nebenwirkungen treffen auch auf Kinder und Jugendliche zu.

Einige Nebenwirkungen wurden bei Kindern und Jugendlichen häufiger berichtet als bei Erwachsenen, wie z. B. Kopfschmerzen, Magenschmerzen oder Magenkrämpfe, Erbrechen, Halsschmerzen, Husten und schmerzhafte Regelblutungen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach „Verwendbar. bis“/„Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln

Was Dimethylfumarat-ratiopharm enthält

Der Wirkstoff ist Dimethylfumarat.

Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln

Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 120 mg Dimethylfumarat.

Dimethylfumarat-ratiopharm 240 mg magensaftresistente Hartkapseln

Jede magensaftresistente Hartkapsel enthält 240 mg Dimethylfumarat.

  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Kapselinhalt: Mikrokristalline Cellulose, Crospovidon Typ A, Talkum, Povidon K30, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Triethylcitrat, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) (Ph.Eur.), Hypromellose, Titandioxid (E 171), Triacetin.
    • Kapselhülle: Gelatine, Titandioxid (E 171), Brillantblau FCF (E 133), Eisen(III)-hydroxid-oxid-hydrat (E 172).
    • Drucktinte: Schellack, Kaliumhydroxid, Propylenglycol (E 1520), Eisen(II,III)-oxid (E 172), konzentrierte Ammoniak-Lösung.

Wie Dimethylfumarat-ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung

Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln (magensaftresistente Kapseln): Grünes Kapseloberteil und weißes Kapselunterteil, Länge 21,4 mm, auf dem Kapselunterteil mit dem Aufdruck „DMF 120“ in schwarzer Tinte; enthält weiße bis gebrochen weiße Minitabletten.

Dimethylfumarat-ratiopharm 240 mg magensaftresistente Hartkapseln (magensaftresistente Kapseln): Grünes Kapseloberteil und Kapselunterteil, Länge 23,2 mm, auf dem Kapselunterteil mit dem Aufdruck „DMF 240“ in schwarzer Tinte; enthält weiße bis gebrochen weiße Minitabletten.

oPA/Al/PVC//Al-Blisterpackungen oder oPA/Al/PVC//Al perforierte Einzeldosis-Blisterpackungen.

Packungsgrößen:

Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln

14 magensaftresistente Hartkapseln inBlisterpackungen oder 14 x 1 magensaftresistente Hartkapsel in perforierten Einzeldosis-Blisterpackungen.

Dimethylfumarat-ratiopharm 240 mg magensaftresistente Hartkapseln

56, 168 oder 196 magensaftresistente Hartkapseln in Blisterpackungen oder 56 x 1, 168 x 1 oder 196 x 1 magensaftresistente Hartkapsel in perforierten Einzeldosis-Blisterpackungen.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer ratiopharm GmbH Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Hersteller

Pharmadox Healthcare Ltd

KW20A Kordin Industrial Park

PLA 3000 Paola

Malta

oder

Adalvo Limited

Malta Life Sciences Park,

Building 1, Level 4, Sir Temi Zammit Buildings, San Gwann Industrial Estate

SGN 3000 San Gwann

Malta

oder

KeVaRo Group EOOD

9 Tzaritza Elenora Str., office 23

1618 Sofia

Bulgarien

oder

Teva Operations Poland Sp. z.o.o. ul. Emilii Plater 53

00-113 Warszawa Polen

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien: Dimethyl Fumarate rtp 120 mg harde
  maagsapresistente capsules
  Dimethyl Fumarate rtp 240 mg harde
  maagsapresistente capsules
Dänemark: Dimethyl fumarate Teva
Deutschland: Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg
  magensaftresistente Hartkapseln
  Dimethylfumarat-ratiopharm 240 mg
  magensaftresistente Hartkapseln
Estland: Dimethyl fumarate Teva
Finnland: Dimethyl fumarate Teva GmbH 120 mg
  enterokapseli, kova
  Dimethyl fumarate Teva GmbH 240 mg
  enterokapseli, kova
Frankreich: DIMETHYL FUMARATE TEVA 120 mg, gélule
  gastro-résistante
  DIMETHYL FUMARATE TEVA 240 mg, gélule
  gastro-résistante
Griechenland: Dimethyl fumarate/Teva
Irland: Dimethyl Fumarate Teva GmbH 120 mg Gastro
  resistant capsules, hard
  Dimethyl Fumarate Teva GmbH 240 mg Gastro
  resistant capsules, hard
Island: Dimethyl fumarate Teva
Italien: DIMETILFUMARATO TEVA GENERICS
Kroatien: Dimetilfumarat Teva 120 mg, 240 mg tvrde
  želučanootporne kapsule
Lettland: Dimethyl fumarate Teva 120 mg zarnās
  šķīstošās cietās kapsulas
  Dimethyl fumarate Teva 240 mg zarnās
  šķīstošās cietās kapsulas
Litauen: Dimethyl fumarate Teva 120 mg skrandyje
  neirios kietosios kapsulės
  Dimethyl fumarate Teva 240 mg skrandyje
  neirios kietosios kapsulės
Niederlande: Dimethylfumaraat Teva 120 mg, harde
  maagsapresistente capsules
  Dimethylfumaraat Teva 240 mg, harde
  maagsapresistente capsules
Norwegen: Dimethyl fumarate Teva
Österreich: Dimethylfumarat!@ctavis 120 mg
  magensaftresistente Hartkapseln
  Dimethylfumarat!@ctavis 240 mg
  magensaftresistente Hartkapseln
Polen: Dimethyl fumarate Teva GmbH
Portugal: Fumarato de dimetilo Teva
Schweden: Dimethyl fumarate Teva
Slowakei: Dimethyl fumarát Teva GmbH 120 mg tvrdé
  gastrorezistentné kapsuly
  Dimethyl fumarát Teva GmbH 240 mg tvrdé
  gastrorezistentné kapsuly
Slowenien: Dimetilfumarat Teva 120 mg, 240 mg
  gastrorezistentne trde kapsule
Spanien: Fumarato de dimetilo Teva 120 mg cápsulas duras
  gastrorresistentes EFG
  Fumarato de dimetilo Teva 240 mg cápsulas duras
  gastrorresistentes EFG
Tschechische Republik: Dimethyl fumarát Teva GmbH
Ungarn: Dimetil-fumarát Teva GmbH 120 mg
  gyomornedv-ellenálló kemény kapszula
  Dimetil-fumarát Teva GmbH 240 mg
  gyomornedv-ellenálló kemény kapszula
Zypern: Dimethyl fumarate/Teva

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2025.

Weitere Informationsquellen

Die aktuell genehmigten Informationen [Packungsbeilage] zu diesem Arzneimittel sind durch Scannen des in der Packungsbeilage enthaltenen QR-Codes mit einem Smartphone/Lesegerät verfügbar. Dieselben Informationen sind auch unter folgender URL verfügbar:

Dimethylfumarat-ratiopharm 120 mg magensaftresistente Hartkapseln

www.patienteninfo-ratiopharm.de/pzn-18135835.html

Dimethylfumarat-ratiopharm 240 mg magensaftresistente Hartkapseln

www.patienteninfo-ratiopharm.de/pzn-18135841.html

Versionscode: Z01

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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