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Medikamente

Dermestril-Septem 50 Mikrogramm/24 Stunden

Dermestril-Septem 50 Mikrogramm/24 Stunden
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

DERMESTRIL-Septem ist eine Hormonersatztherapie (HRT). Es enthält17-ß-Estradiol. DERMESTRIL-Septem wird bei postmenopausalen Frauen angewendet, deren letzte natürliche Blutung mindestens 6 Monate zurück liegt.

Wirkstoff(e)
Estradiol, Estradiol-Hemihydrat
Zulassungsinhaber
Exeltis Germany GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
G03CA03

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Dermestril-Septem 50 Mikrogramm/24 Stunden angewendet?

DERMESTRIL-Septem ist eine Hormonersatztherapie (HRT). Es enthält17-ß-Estradiol. DERMESTRIL-Septem wird bei postmenopausalen Frauen angewendet, deren letzte natürliche Blutung mindestens 6 Monate zurück liegt.

DERMESTRIL-Septem wird für folgende Zweckeangewendet:

Linderung von Beschwerden, die nach der Menopauseauftreten

Während der Menopause sinkt die Menge an Estrogen, die vom Körper der Frau gebildet wird. Dies kann zu Beschwerden, wie Wärmegefühl im Gesicht, im Nacken und amBrustkorb (Hitzewallungen) führen. DERMESTRIL-Septem lindert diese Beschwerden nach der Menopause. Ihnen wird DERMESTRIL-Septem nur verschrieben, wenn IhreBeschwerden Ihren Alltag deutlich beeinträchtigen.

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Was ist vor der Einnahme von Dermestril-Septem 50 Mikrogramm/24 Stunden zu beachten?

Medizinische Vorgeschichte und regelmäßigeKontrolluntersuchungen

Die Anwendung einer HRT hat Risiken, die in Betracht gezogen werden müssen,wenn entschieden wird, wann eine HRT eingeleitet werden sollte oder ob sie weiterangewendet werden sollte. Es liegen nur begrenzte Erfahrungen in der Behandlung von Frauen mit vorzeitiger Menopause (aufgrund einer Ovarialinsuffizienz oder Operation) vor. WennSie eine vorzeitige Menopause haben, kann die Anwendung einer HRT andere Risikenhaben. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Bevor Sie mit einer HRT beginnen (oder erneut beginnen), wird Ihr Arzt Sie zu Ihrer eigenen medizinischen Vorgeschichte und der Ihrer Familie befragen. Ihr Arzt kann entscheiden, eine körperliche Untersuchung durchzuführen. Diese kann bei Bedarf eine UntersuchungIhrer Brüste und/oder Ihrer Geschlechtsorganebeinhalten.

Nachdem Sie mit der Anwendung von DERMESTRIL-Septem begonnen haben, solltenSie regelmäßig (mindestens einmal jährlich) zu Ihrem Arzt gehen. Sprechen Sie beidiesen Kontrolluntersuchungen mit Ihrem Arzt über den Nutzen und die Risiken der Fortführung einer Behandlung mit DERMESTRIL-Septem.

Gehen Sie entsprechend den Empfehlungen Ihres Arztes zuregelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen der Brüste.

DERMESTRIL-Septem darf nicht angewendet werden,

wenn einer der folgenden Hinweise auf Sie zutrifft. Wenn Sie wegen einem der imFolgenden genannten Punkte unsicher sind, sprechen Sie vor der Anwendung von DERMESTRIL-Septem mit Ihrem Arzt.

DERMESTRIL-Septem darf nicht angewendetwerden,

  • wenn Sie Brustkrebs haben oder hatten oder wenn der Verdacht besteht, dassSie Brustkrebs haben.
  • wenn Sie Krebs haben, der empfindlich auf Estrogen ist, wie Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), oder wenn der Verdacht besteht, dass Sie eine derartige Krebserkrankung haben.
  • wenn Sie ungeklärte vaginale Blutungen haben.
  • wenn Sie eine übermäßige Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) haben, die nicht behandelt wird.
  • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose) haben oder hatten, z.B. in den Beinen (tiefe Venenthrombose) oder den Lungen (Lungenembolie).
  • wenn Sie eine Blutgerinnungsstörung haben (z.B. Protein-C-, Protein-S- oder Antithrombin- Mangel).
  • wenn Sie eine Erkrankung haben oder kürzlich hatten, die durch Blutgerinnsel in den Arterien verursacht wird, z.B. Herzanfall, Schlaganfall oder anfallsartig auftretende Brustschmerzen mit Brustenge (Angina pectoris).
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten und Ihre Leberwerte sich nicht wieder normalisiert haben.
  • wenn Sie eine seltene Erkrankung des Bluts haben, die als „Porphyrie“ bezeichnet wird und die in Familien weitergegeben (vererbt) wird.
  • wenn Sie allergisch gegen Estradiol oder einen der in Abschnitt 6. genanntensonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn eine der oben genannten Veränderungen während der Anwendung vonDERMESTRIL- Septem erstmals auftritt, brechen Sie die Anwendung sofort ab und wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von DERMESTRIL-Septem isterforderlich:

Sprechen Sie vor dem Beginn der Behandlung mit Ihrem Arzt, wenn Sie jemals einesder folgenden Probleme hatten, da diese während der Behandlung mit DERMESTRIL-Septem erneut auftreten oder sich verschlimmern können. Ist dies der Fall, sollten Sie häufigerzu Kontrolluntersuchungen zu Ihrem Arzt gehen:

  • Gebärmutter-Fibrose
  • Wachstum von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose) oder übermäßiges Wachstum der Gebärmutterschleimhaut(Endometriumhyperplasie) in der Vorgeschichte
  • erhöhtes Risiko der Entwicklung von Blutgerinnseln (siehe „Blutgerinnsel ineiner Vene (Thrombose)“)
  • erhöhtes Risiko der Entwicklung von Estrogen-empfindlichem Krebs (wie eine Mutter, Schwester oder Großmutter, die Brustkrebs hatte)
  • Bluthochdruck
  • Lebererkrankung, z.B. gutartiger Lebertumor
  • Diabetes
  • Gallensteine
  • Migräne oder starke Kopfschmerzen
  • Erkrankung des Immunsystems, die viele Organe des Körpers betrifft (systemischer Lupus erythematodes, SLE)
  • Epilepsie
  • Asthma
  • Erkrankung, die das Trommelfell und das Hörvermögen betrifft (Otosklerose)
  • sehr hohe Blutfettwerte (Triglyceride)
  • Flüssigkeitsansammlung wegen Herz- und Nierenproblemen
  • angeborenes oder erworbenes Angioödem.

Brechen Sie die Anwendung von DERMESTRIL-Septem ab und gehen Sie umgehend zu einem Arzt, wenn Sie während der Anwendung einer HRT Folgendesbemerken:

  • eine der im Abschnitt „DERMESTRIL-Septem darf nicht angewendetwerden“ genannten Erkrankungen.
  • Gelbfärbung der Haut oder des Weißen im Auge (Gelbsucht). Das könnenAnzeichen einer Lebererkrankung sein.
  • Symptome eines Angioödems wie Schwellungen des Gesichts, der Zunge und/oder des Rachens und/oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Nesselsucht verbunden mit Atemproblemen.
  • starker Anstieg des Blutdrucks (Dabei können als BeschwerdenKopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel auftreten.).
  • Migräne-ähnliche Kopfschmerzen, die zum ersten Mal auftreten.
  • wenn Sie schwanger werden.
  • wenn Sie Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, z.B.:
    • schmerzhafte Schwellung und Rötung der Beine
    • plötzliche Schmerzen im Brustkorb
    • Probleme beim Atmen

Weitere Informationen finden Sie unter „Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose)“.

Hinweis: DERMESTRIL-Septem ist kein Empfängnisverhütungsmittel. Wenn Ihre letzte Monatsblutung vor weniger als 12 Monaten aufgetreten ist oder wenn Sie unter 50 Jahre alt sind, ist es möglich, dass Sie noch immer zusätzlich ein empfängnisverhütendes Mittel verwenden müssen, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

HRT und Krebs

Übermäßige Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) und Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom)

Die Anwendung einer HRT, die ausschließlich Estrogene enthält, erhöht das Risiko einer übermäßigen Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) und von Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom).

Die Anwendung eines Gestagens zusätzlich zum Estrogen über mindestens 12 Tage in jedem 28-tägigen Zyklus schützt Sie vor diesem zusätzlichen Risiko. Daher wird Ihr Arzt Ihnen zusätzlich ein Gestagen verschreiben, wenn Sie Ihre Gebärmutter noch haben. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie dieses Präparat gefahrlos ohne Gestagen anwenden können, wenn Ihre Gebärmutter entfernt wurde(Hysterektomie).

Bei Frauen, die ihre Gebärmutter noch haben und keine HRT anwenden, wird imDurchschnitt bei 5 von 1.000 im Alter zwischen 50 und 65 Jahren ein Endometriumkarzinom festgestellt.

Bei Frauen im Alter zwischen 50 und 65 Jahren, die ihre Gebärmutter noch haben und eine HRT anwenden, die ausschließlich Estrogene enthält, wird bei 10 bis 60 Frauen von 1.000 ein

Endometriumkarzinom festgestellt (d.h. 5 bis 55 zusätzliche Fälle), abhängig von der Dosis und der Dauer der Anwendung.

Unerwartete Blutung

Wenn Sie DERMESTRIL-Septem anwenden, werden Sie einmal monatlich eine Blutung haben (so genannte Entzugsblutung). Sollten Sie jedoch zusätzlich zur Monatsblutung unerwarteten Blutungen oder Blutstropfen (Spotting) haben,die:

  • länger als während der ersten 6 Monate andauern,
  • einsetzen, wenn Sie DERMESTRIL-Septem bereits mehr als 6 Monate lang angewendet haben,
  • immer noch vorhanden sind, wenn Sie die Anwendung von DERMESTRIL-Septem

abgebrochen haben,

gehen Sie schnellstmöglich zu IhremArzt.

Brustkrebs

Die vorhandenen Daten zeigen, dass die Anwendung einer Hormonersatzbehandlung (HRT) mit einer Kombination aus Estrogen und Gestagen oder die alleinige Anwendung von Estrogenen zur HRT das Risiko für Brustkrebs erhöhen. Das zusätzliche Risiko hängt von der Dauer der HRT ab und zeigt sich innerhalb einer 3-jährigen Anwendung. Nach Absetzen der HRT nimmt das zusätzliche Risiko im Laufe der Zeit ab, das Risiko kann jedoch 10 Jahre oder länger andauern, wenn Sie die HRT länger als 5 Jahre angewendet haben.

Zum Vergleich

Bei Frauen im Alter zwischen 50 und 54 Jahren, die keine HRT anwenden, werden über einen 5- Jahres-Zeitraum im Durchschnitt etwa 13 bis 17 Fälle von Brustkrebs pro 1.000 Frauen diagnostiziert. Bei Frauen im Alter von 50 Jahren, die mit der Einnahme einer HRT nur mit Estrogen über einen Zeitraum von 5 Jahren beginnen, treten 16 bis 17 Fälle bei 1.000 Anwenderinnen auf (d. h. 0 bis 3 zusätzliche Fälle).

Bei Frauen im Alter von 50 Jahren, die mit der Einnahme einer HRT mit Estrogen und Gestagen über einen Zeitraum von 5 Jahren beginnen, treten 21 Fälle bei 1.000 Anwenderinnen auf (d. h. zusätzliche 4 bis 8 Fälle).

Bei Frauen im Alter zwischen 50 und 59 Jahren, die keine HRT anwenden, werden über einen 10- Jahres-Zeitraum im Durchschnitt etwa 27 Fälle von Brustkrebs pro 1.000 Frauen diagnostiziert.

Bei Frauen im Alter von 50 Jahren, die mit der Einnahme einer HRT nur mit Estrogen über einen Zeitraum von 10 Jahren beginnen, treten 34 Fälle bei 1.000 Anwenderinnen auf (d. h. zusätzliche 7 Fälle).

Bei Frauen im Alter von 50 Jahren, die mit der Einnahme einer HRT mit Estrogen und Gestagen über einen Zeitraum von 10 Jahren beginnen, treten 48 Fälle bei 1.000 Anwenderinnen auf (d. h. 21 zusätzliche Fälle).

Untersuchen Sie Ihre Brüste regelmäßig. Gehen Sie zu Ihrem Arzt, wennSie Veränderungen bemerken wie:

  • Runzelige Haut,
  • Veränderung der Brustwarze,
  • Knötchen, die Sie sehen oder tasten können.

Falls Ihnen die Teilnahme an einem Mammographie-Screening-Programm angeboten wird, sollten Sie dieses Angebot zusätzlich nutzen. Beim Mammographie-Screening ist es wichtig, dass Sie die medizinische Fachkraft, die die Röntgenaufnahme durchführt, darüber informieren, dass Sie eine HRT anwenden, da eine solche Medikation das Brustgewebe dichter machen und so das Ergebnis der Mammographie beeinflussen kann. Wenn die Dichte des Brustgewebes erhöht ist, können möglicherweise nicht alle Knötchen erkannt werden.

Eierstockkrebs

Eierstockkrebs ist selten – viel seltener als Brustkrebs. Die Anwendung von Estrogen- Monoarzneimitteln oder kombinierten Estrogen-Gestagen-Arzneimitteln zur HRT ist mit einem leicht erhöhten Risiko, Eierstockkrebs zu entwickeln, verbunden. Das Risiko, Eierstockkrebs zu entwickeln, ändert sich mit dem Alter. Zum Beispiel werden bei Frauen im Alter zwischen 50 und 54 Jahren, die keine HRT anwenden, im Verlauf von 5 Jahren etwa 2 Fälle von Eierstockkrebs pro 2.000 Frauen festgestellt. Bei Frauen, die 5 Jahre lang eine HRT anwenden, treten etwa 3 Fälle pro 2.000 Anwenderinnen auf (d. h. etwa 1 zusätzlicher Fall).

Auswirkungen der HRT auf Herz und Kreislauf

Blutgerinnsel in einer Vene (Thrombose)

Das Risiko für Blutgerinnsel in den Venen ist bei Frauen, die eine HRT anwenden, etwa 1,3- bis 3-mal höher im Vergleich zu denjenigen, die keine HRT anwenden, insbesondere während der ersten Jahre, in denen die HRT angewendet wird.

Blutgerinnsel können schwerwiegend sein, und wenn eines in die Lungen wandert, kann es Schmerzen im Brustkorb, Kurzatmigkeit, Bewusstlosigkeit und sogar den Todverursachen.

Sie haben eine größere Wahrscheinlichkeit dafür, ein Blutgerinnsel in Ihren Venen zu bekommen, je älter Sie sind und wenn eines der folgenden Dinge auf Sie zutrifft.Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eines dieser Dinge auf Sie zutrifft:

  • Sie können längere Zeit nicht laufen, weil Sie eine große Operation, Verletzung oder eine Erkrankung haben (siehe auch Abschnitt 3, Wenn Sie operiert werden müssen);
  • Sie haben starkes Übergewicht (BMI > 30 kg/m2);
  • Sie haben eine Gerinnungsstörung, die dauerhaft mit einem Arzneimittel behandelt werden muss, das die Bildung von Blutgerinnseln verhindert;
  • wenn einer ihrer engen Verwandten je ein Blutgerinnsel in den Beinen, der Lungeoder einem anderen Organ hatte;
  • Sie haben systemischen Lupus erythematodes (SLE);
  • Sie haben Krebs.

Mehr über Anzeichen eines Blutgerinnsels finden Sie unter „Brechen Sie die Anwendung von DERMESTRIL-Septem ab und gehen Sie umgehend zu einemArzt“.

Vergleich

Bei Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, die keine HRT anwenden, wäre zu erwarten, dass im Verlauf von 5 Jahren 4 bis 7 von 1.000 ein Blutgerinnsel in einer Veneentwickeln.

Bei Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, die 5 Jahre lang eine HRT mit Estrogen und Gestagen angewendet haben, wird bei 9 bis 12 von 1.000 Anwenderinnen ein Blutgerinnsel in einer Vene auftreten (d.h. 5 zusätzliche Fälle).

Bei Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, deren Gebärmutter entfernt wurde und die mehr als 5 Jahre lang eine HRT angewendet haben, die ausschließlich Estrogene enthält, wird bei 5 bis 8 von 1.000 Anwenderinnen ein Blutgerinnsel in einer Vene auftreten (d.h. 1 zusätzlicherFall).

Herzerkrankung (Herzanfall)

Es gibt keine Belege dafür, dass eine HRT einen Herzanfallverhindert.

Frauen im Alter von über 60 Jahren, die eine HRT mit Estrogen und Gestagen anwenden, haben ein geringfügig höheres Risiko der Entwicklung einer Herzerkrankung als Frauen, die keine HRT anwenden.

Bei Frauen, deren Gebärmutter entfernt wurde und die eine HRT anwenden, die ausschließlich Estrogene enthält, gibt es kein erhöhtes Risiko der Entwicklung einerHerzerkrankung.

Schlaganfall

Das Risiko dafür, einen Schlaganfall zu bekommen, ist bei Frauen, die eine HRT anwenden, etwa 1,5-mal höher als bei Frauen, die keine HRT anwenden. Die Anzahl der zusätzlichen Fälle von Schlaganfällen durch die Anwendung einer HRT nimmt mit steigendem Alterzu.

Vergleich

Betrachtet man Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, die keine HRT anwenden, wäre zu erwarten, dass durchschnittlich 8 von 1.000 im Verlauf von 5 Jahren einen Schlaganfall erleiden. Bei Frauen zwischen 50 und 59 Jahren, die eine HRT anwenden, wird es imVerlauf von 5 Jahren 11 Fälle bei 1.000 Anwenderinnen geben (d.h. 3 zusätzliche Fälle).

Weitere Erkrankungen:

Eine HRT verhindert einen Gedächtnisverlust nicht. Es gibt gewisse Hinweise auf ein höheres Risiko eines Gedächtnisverlustes bei Frauen, die mit über 65 Jahren erstmals eine HRT anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Anwendung von DERMESTRIL-Septem zusammen mit anderenArzneimitteln

Einige Arzneimittel können die Wirkung von DERMESTRIL-Septem beeinflussen.Das könnte zu unregelmäßigen Blutungen führen. Das gilt für folgendeArzneimittel:

  • Arzneimittel gegen Epilepsie (wie Phenobarbital, Phenytoin und Carbamazepin)
  • Arzneimittel gegen Tuberkulose (wie Rifampicin, Rifabutin)
  • Arzneimittel gegen eine HIV-Infektion (wie Nevirapin, Efavirenz, Ritonavir und Nelfinavir)
  • pflanzliche Präparate, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten

Eine Hormonersatzbehandlung kann die Wirkung einiger anderer Arzneimittel beeinflussen:

  • Lamotrigin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie), was die Häufigkeit von Anfällen erhöhen könnte.
  • Arzneimittel zur Behandlung des Hepatitis C Virus (HCV) (wie die Kombinationsbehandlung Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir mit und ohne Ribavirin; Glecaprevir/Pibrentasvir) oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilarevir können bei Frauen, die KHK anwenden, welche Ethinylestradiol enthalten, erhöhte Leberwerte in Bluttests (Anstieg des Leberenzyms ALT) verursachen. DERMESTRIL-Septem enthält Estradiol anstelle von Ethinylestradiol. Es ist nicht bekannt, ob bei Anwendung von DERMESTRIL-Septem zusammen mit dieser Kombinationsbehandlung gegen HCV ein Anstieg des Leberenzyms

ALT auftreten kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Ihr Arzt wird Sie gerne beraten.

Laboruntersuchungen

Wenn bei Ihnen eine Blutuntersuchung durchgeführt werden muss, informieren Sie Ihren Arzt oder die Mitarbeiter im Labor, dass Sie DERMESTRIL-Septem anwenden, da dieses Arzneimittel die Ergebnisse einiger Untersuchungen beeinflussenkann.

Schwangerschaft und Stillzeit

DERMESTRIL-Septem ist nur zur Anwendung bei postmenopausalen Frauen bestimmt. Brechen Sie die Anwendung von DERMESTRIL-Septem ab und wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie schwanger werden.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Es ist nicht zu erwarten, dass DERMESTRIL-Septem die Fähigkeit, ein Fahrzeug zuführen oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt.

Wie wird Dermestril-Septem 50 Mikrogramm/24 Stunden angewendet?

Wenden Sie DERMESTRIL-Septem immer genau nach der Anweisung des Arztes an.Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sichersind.

DERMESTRIL-Septem steht in drei Dosisstärken zurVerfügung:

DERMESTRIL-Septem 25, 50 und 75 Mikrogramm/24 Stunden. Ihr Arzt bestimmt, welche Dosierung für Sie am geeignetsten ist, obwohl die meisten Frauen mitdem DERMESTRIL- Septem 25-Pflaster beginnen. Ihr Arzt kann die Dosis während der Behandlung Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Es hängt davon ab, wie wirksam die Behandlung ist und ob Sie an Nebenwirkungen leiden. Zur Einleitung und Fortführung der Behandlung wirdIhr Arzt über einen kürzestmöglichen Zeitraum die geringstmögliche Dosis des Pflasters verschreiben, um Ihre Beschwerden zu behandeln. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie der Meinung sind, die Dosis sei zu stark oder nicht stark genug.

Während der ersten Behandlungsmonate können Blutungen oder Blutstropfen (Schmierblutungen) auftreten. Wenn Sie auch danach Durchbruchblutungen oder Schmierblutungen haben oder diese Blutungen nach Beendigung der Behandlung anhalten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Wie wird DERMESTRIL-Septem aufgeklebt?

Kleben Sie das Pflaster auf saubere und trockene Haut, die frei von Hautschädigungen oder - reizungen ist und frei von frisch aufgetragener Creme, Feuchtigkeitscreme oder Puderist.

DERMESTRIL-Septem DARF NICHT auf die Brüste oder in deren Nähe geklebt werden.

DERMESTRIL-Septem wird auf eine Hautstelle im Bereich der Hüfte, im oberen Bereich des Gesäßes, in der Lendengegend oder im Bauchbereich geklebt (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1

Die schattierten Bereiche sind geeignete Stellen, das Pflasteraufzukleben.

Hautbereiche des Körpers, die sich bei Bewegungen falten oder der Reibung mit Kleidung (elastischer Bund) ausgesetzt sind, sind zu meiden.

Dieselbe Hautstelle soll nicht zweimal direkt nacheinander zum Aufkleben eines Pflasters benutzt werden.

Ein DERMESTRIL-Septem-Pflaster sollte unmittelbar, nachdem es aus demSchutzbeutel entnommen wurde, schnellstmöglich wie folgt auf die Haut geklebtwerden:

(i) Reißen Sie den Beutel an der markierten Stelle auf. Verwenden Sie keine Schere (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2

(ii) Halten Sie das Pflaster zwischen Daumen und Zeigefinger an der kleineren Fläche der zweigeteilten Schutzfolie (siehe Abbildung 3).

Abbildung 3

(iii) Ziehen Sie die Schutzfolie mit der anderen Hand ab (siehe Abbildung 4). Achten Sie darauf, dass Sie die Klebeseite des Pflasters nicht mit den Fingern berühren, ansonsten klebt es nicht richtig.

Abbildung 4

(iv) Kleben Sie die von der Schutzfolie befreite Seite auf Ihre Haut und entfernen dann den restlichen Teil der Schutzfolie. Drücken Sie das Pflaster für etwa 10 Sekunden fest über die gesamte Fläche an. Streichen Sie mit den Fingern über die Ränder, um sicherzustellen, dass es sicher klebt.

Wie oft sollten Sie das Pflaster wechseln?

Jedes Pflaster enthält ausreichend Hormone für mehrere Tage. Um eine konstante Zufuhr an Hormon zu gewährleisten, muss das Pflaster in wöchentlichen Intervallen gewechselt werden, d.h. jedes gebrauchte Pflaster muss nach 7 Tagen entfernt und durch ein neues ersetzt werden. Das Pflaster kann zu jeder Tageszeit aufgeklebt werden.

Was ist zu tun, wenn das Pflaster sich löst?

Wurde das Pflaster korrekt geklebt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es sich löst. Sollte sich das

Pflaster dennoch lösen, ist es durch ein neues Pflaster zu ersetzen. Danach wird weiterhin, wie vorher geplant, gewechselt.

Mit einem korrekt geklebten Pflaster kann auch ein Vollbad oder ein Duschbad genommen werden. In sehr heißem Badewasser oder in der Sauna kann sich das Pflaster jedochablösen.

Wie ist das Pflaster zu entfernen?

Zur Entfernung eines Pflasters, lösen Sie es an einer Randstelle und ziehen es langsamab. Nach Gebrauch falten Sie das Pflaster in der Mitte mit der Klebefläche nach innenund entsorgen es im Mülleimer, wo Kinder es nicht erreichen können.

Wann soll die Behandlung begonnen werden?

Sie können die Behandlung mit DERMESTRIL-Septem zu jeder Ihnen geeigneten Zeit beginnen, wenn Sie aktuell keine andere Estrogentherapie anwenden. Falls Sie aktuell eine zyklische oder sequentielle Estrogen/Gestagen-Therapie anwenden, sollten Sie denlaufenden Behandlungszyklus beenden, bevor Sie mit DERMESTRIL-Septem beginnen. Der ersteTag der Abbruchblutung ist der geeignete Zeitpunkt, um die Behandlung mitDERMESTRIL- Septem zu starten. Wenn Sie gegenwärtig eine kontinuierlich kombinierte Estrogen/Gestagentherapie anwenden, können Sie direkt zu DERMESTRIL-Septemwechseln.

Wie ist ein Gestagen mit DERMESTRIL-Septemeinzunehmen?

Wenn Sie noch eine Gebärmutter haben, d.h. nicht hysterektomiert sind, kann Ihnen IhrArzt ein Gestagen mit dem DERMESTRIL-Septem-Pflaster verschreiben, um jeglichenProblemen durch Verdickung der Gebärmutterschleimhaut, d.h. Endometriumhyperplasie,vorzubeugen (siehe Warnhinweise zu Krebs der Gebärmutterschleimhaut). Üblicherweise wird Ihr Arzt Ihnen das Gestagen für 12–14 Tage eines jeden 28-Tage-Zyklus verschreiben. Sie können während der letzten Tage oder nach Absetzen der Gestagentherapie eine Abbruchblutung haben (wie eine Periodenblutung).

Wenn Sie eine größere Menge von DERMESTRIL-Septem angewendet haben als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Pflaster geklebt haben, können Spannungsgefühle inder Brust und/oder vaginale Blutung, Reizbarkeit, Angstzustände, Übelkeit, Erbrechen, Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Anschwellen des Bauchraums und Unterleibs, Blähungen, Wasseransammlung und das Gefühl von schweren Beinen auftreten. Die Symptome verschwinden, wenn diePflaster entfernt werden. Die vorgenannten Informationen gelten auch für Überdosierungen bei Kindern.

Wenn Sie vergessen, das DERMESTRIL-Septem-Pflaster zu wechseln

Wenn Sie den rechtzeitigen Pflasterwechsel vergessen haben, sollten Sie ihn schnellstmöglich nachholen und dann wieder dem ursprünglich vorgesehenen Schema für die Aufbringung des nächsten Pflasters folgen. Wenn Sie ein Pflaster vergessen, können Siedie Wahrscheinlichkeit einer Durchbruch- oder Schmierblutung erhöhen.

Wenn Sie die Anwendung von DERMESTRIL-Septem abbrechen

Eine Unterbrechung der Behandlung mit DERMESTRIL-Septem kann dasWiederauftreten Ihrer postmenopausalen Symptomebedingen.

Wenn Sie operiert werden müssen

Informieren Sie den Chirurgen, dass Sie DERMESTRIL-Septem anwenden, wenn Sie operiert werden müssen. Sie müssen möglicherweise DERMESTRIL-Septem etwa 4 bis 6 Wochen vor der Operation absetzen, um das Risiko der Bildung eines Blutgerinnsels zu verringern (siehe Abschnitt 2, Blutgerinnsel in einer Vene). Fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie wieder mit der Anwendung von DERMESTRIL-Septem beginnenkönnen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Dermestril-Septem 50 Mikrogramm/24 Stunden?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die abernicht bei jedem auftreten müssen.

Folgende Erkrankungen werden häufiger bei Frauen gemeldet, die eine HRT anwenden, im Vergleich zu Frauen, die keine HRT anwenden:

  • Brustkrebs
  • abnormes Wachstum oder Krebs der Gebärmutterschleimhaut(Endometriumhyperplasie oder -krebs)
  • Eierstockkrebs
  • Blutgerinnsel in den Venen der Beine oder der Lungen (venöse Thromboembolie)
  • Herzerkrankung
  • Schlaganfall
  • vermutlicher Gedächtnisverlust, wenn die HRT erstmals im Alter von über 65 Jahren angewendet wird

Weitere Informationen zu diesen Nebenwirkungen finden Sie in Abschnitt2.

Die folgenden Nebenwirkungen können mit einer HRTauftreten.

Häufige Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 10 Patienten auftreten):

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Abdominalschmerz (Bauchschmerzen)
  • gestörte Menstruationsperiode (Metrorrhagie), Uterusblutung/vaginale Blutung einschließlich vaginale Schmierblutungen
  • Gewichtsveränderungen
  • Ausschlag (rote und entzündete Haut)
  • Pruritus (Jucken)

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 100 Patienten auftreten):

  • vaginale Pilzinfektion
  • Schwindel
  • Übersensibilitätsreaktionen
  • depressive Verstimmung
  • Sehstörungen (gestörte Sehkraft)
  • Palpitationen (unregelmäßiger Herzschlag)
  • Dyspepsie (schwierige oder gestörte Verdauung)
  • Gallenblasenerkrankung
  • Erythema nodosum (schmerzhafte rötliche Hautknötchen)
  • Urtikaria (Quaddeln)
  • Brustschmerz, Brust schmerzempfindlich
  • Ödem (anomal großes Flüssigkeitsvolumen im Kreislaufsystem oder im Gewebe)

Seltene Nebenwirkungen (können bei bis zu 1 von 1.000 Patienten auftreten):

  • Libidoveränderungen (Veränderung des Geschlechtstriebs)
  • Augenreizung bei der Anwendung von Kontaktlinsen
  • Angst
  • Migräne
  • Blähungen (postprandiales abdominales Völlegefühl oder Schwellung)
  • Erbrechen (Unwohlsein)
  • Hirsutismus (exzessives Wachstum von Gesichts- oder Körperbehaarung)
  • Akne (Pickel im Gesicht, auf der Brust und dem Rücken)
  • Muskelkrämpfe
  • Dysmenorrhoe (schmerzhafte Krämpfe während der Menstruation)
  • vaginaler Ausfluss
  • Prämenstruelles Syndrom (physische Symptome, wie schmerzempfindliche Brust, Rückenschmerzen, abdominale Krämpfe, Kopfschmerzen und Änderungen des Appetits sowie psychische Symptome wie Angst, Depressionen und Unruhe, die zwischen Ovulation und dem Beginn der Menstruation auftreten)
  • Brustvergrößerung
  • Ermüdung (physische und/oder mentale Erschöpfung)

Weitere Nebenwirkungen wurden im Zusammenhang mit einer Estradiolbehandlung berichtet (Häufigkeit nicht bekannt)

  • Brustkrebs, gutartige oder bösartige Tumore, die durch die Estrogenspiegel beeinflusst werden können, wie Krebs der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom), Eierstockkrebs, Vergrößerung von Leiomyomen (gutartige Tumore der Gebärmutter)
  • Verschlimmerung von Krampfanfällen (Epilepsie), unkontrollierbare Muskelzuckungen (Chorea)
  • Schlaganfall
  • Blutgerinnsel in den Arterien (arterielle Thromboembolie), Angina und Herzinfarkt
  • Blutgerinnsel in Beinen oder Lunge (venöse Thromboembolie oder Lungenembolie)
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) bei Frauen, die erhöhte Werte bestimmter Blutfette aufweisen (Hypertriglyceridämie)
  • Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre (gastroösophageale Refluxerkrankung)
  • Anomale Leberfunktion, manchmal mit Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht)
  • Anschwellen von Gesicht und Hals, was zu Atemproblemen führen kann (Angioödem)
  • Ausschlag mit scheibenförmigen Rötungen bzw. Entzündungen (Erythema multiforme)
  • Vaskuläre Purpura (Entzündung der Blutgefäße, die die Kapillaren beeinträchtigt und sich in violetten Punkten oder Flecken auf der Haut zeigt)
  • Hautverfärbungen, insbesondere im Gesicht und am Hals, sogenannte Schwangerschaftsflecken (Chloasma)
  • Reaktionen an der Anwendungsstelle: Hautrötung mit oder ohne Juckreiz
  • Harninkontinenz
  • Schmerzen/Verhärtungen der Brust (fibrozystische Erkrankung der Brustdrüse)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website:www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dassmehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestelltwerden.

Wie ist Dermestril-Septem 50 Mikrogramm/24 Stunden aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Nicht über 25 °C lagern.

DERMESTRIL-Septem sollte in seinem intakten Beutel aufbewahrt werden.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton bzw. auf dem Beutel nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich aufden letzten Tag des angegebenen Monats.

Nach Gebrauch falten Sie das Pflaster in der Mitte mit der Klebefläche nach innen und entsorgen es im Mülleimer, wo Kinder es nicht erreichen können.

Übrig gebliebene Pflaster sollten nicht im Abwasser oder über den Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen zu Dermestril-Septem 50 Mikrogramm/24 Stunden

Was DERMESTRIL-Septem enthält:

DERMESTRIL-Septem Pflaster enthalten das Estrogen-Hormon17-ß-Estradiol.

Die Pflaster werden nach Entfernung der Schutzfolie auf die Haut geklebt und dasHormon diffundiert kontinuierlich durch die Haut in Ihren Körper.

DERMESTRIL-Septem 50 Mikrogramm/24 Stunden enthält 5 mg Estradiol (als Hemihydrat) und setzt ca. 50 MikrogrammEstradiol pro Tag frei (in 24 Stunden).

Die sonstigen Bestandteile sind Klebesubstanzen (Acryl-Copolymere), eine Trägerfolie (Poly(ethylenterephthalat)) und eine Schutzfolie (silikonisiertes Poly(ethylenterephthalat)), die vor Gebrauch entfernt wird.

DERMESTRIL-Septem Pflaster sind nur zur äußerlichen Anwendung.

Wie DERMESTRIL-Septem aussieht und Inhalt der Packung

DERMESTRIL-Septem sind transparente transdermale Pflaster, einzeln inSchutzbeuteln verpackt. DERMESTRIL-Septem-Pflaster sind in Packungen mit 4 oder 12 Pflasternerhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

PharmazeutischerUnternehmer

Exeltis Germany GmbH Adalperostraße 84 85737 Ismaning Deutschland

E-Mail: germany@exeltis.com

Hersteller

MEDA Pharma GmbH & Co. KG

Benzstraße 1

61352 Bad Homburg

oder

LTS Lohmann Therapie-Systeme AG

Lohmannstraße 2

56626 Andernach

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungenzugelassen:

Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, Portugal: DERMESTRIL-SEPTEM

Diese Packungsbeilage wurde zuletztüberarbeitet im April 2025.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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