Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Der Wirkstoff von Zurcal, das Pantoprazol, gehört zur Klasse der Protonenpumpenhemmer. Es hemmt das Enzym, das für die Freisetzung der Säure im Magen verantwortlich ist (die Protonenpumpe). Zurcal 20 wird zur Besserung der Beschwerden und Heilung von leichten Formen der entzündlichen Speiseröhrenerkrankung angewendet.
- Wirkstoff(e)
- Pantoprazol
- Zulassungsinhaber
- NYCOMED PHARMA
- ATC Code
- A02BC02
- Anwendungsgebiete
- Akute Gastritis
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Zurcal® 20/40 angewendet?
Der Wirkstoff von Zurcal, das Pantoprazol, gehört zur Klasse der Protonenpumpenhemmer. Es hemmt das Enzym, das für die Freisetzung der Säure im Magen verantwortlich ist (die Protonenpumpe).
Zurcal 20 wird zur Besserung der Beschwerden und Heilung von leichten Formen der entzündlichen Speiseröhrenerkrankung angewendet. Es ist ausserdem für die Langzeitbehandlung und zur Vorbeugung eines Rückfalls einer abgeheilten Entzündung im Bereich der unteren Speiseröhre angezeigt.
Zurcal 40 soll zur Heilung und Besserung der Beschwerden von leichten und mittelschweren Formen der Speiseröhrenentzündung, Zwölffingerdarmgeschwüren und Magengeschwüren angewendet werden.
Ebenfalls soll Zurcal 40 zur Behandlung der Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori in Kombination mit zwei Antibiotika bei Zwölffingerdarmgeschwür und Magengeschwür eingesetzt werden. Des weiteren dient es zur Prävention der durch nichtsteroidale Antirheumatika (NSAID) hervorgerufenen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre bei Patienten, die ein erhöhtes Risiko für solche Läsionen haben und bei denen auf eine NSAID-Behandlung nicht verzichtet werden kann.
Es wird auch beim Zollinger-Ellison-Syndrom und anderen Erkrankungen, die mit einer krankhaften Überproduktion von Magensäure einhergehen, eingesetzt.
Zurcal darf nur auf Verschreibung des Arztes bzw. der Ärztin angewendet werden.
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Was ist vor der Einnahme von Zurcal® 20/40 zu beachten?
Zurcal darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe von Zurcal oder der Kombinationspartner.
Pantoprazol sollte nicht zusammen mit bestimmten Mitteln gegen Virusinfektionen eingenommen werden (vgl. «Wann ist bei der Einnahme von Zurcal Vorsicht geboten?»).
Bei geringfügigen Magen-Darm-Beschwerden, z.B. nervöser Magen, ist Zurcal nicht angezeigt.
Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen wird der Arzt bzw. die Ärztin die Leberenzyme während der Behandlung mit Zurcal, vor allem während einer Langzeittherapie, regelmässig messen. Bei einem Anstieg der Leberenzyme sollte Zurcal abgesetzt werden.
Die Anwendung von Zurcal 40 zur Prävention der durch nichtsteroidale Antirheumatika (NSAID) hervorgerufenen Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre sollte auf Patienten beschränkt werden, bei denen auf eine NSAID-Behandlung nicht verzichtet werden kann und die ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Komplikationen im Magen-Darm-Trakt haben. Das erhöhte Risiko sollte anhand individueller Risikofaktoren, z.B. Alter (>65 Jahre), früher aufgetretene Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre oder Blutungen im oberen Magen-Darm-Trakt bewertet werden.
Bei Patienten, die gleichzeitig Blutverdünner einnehmen, sollte bei der Anwendung von Zurcal die Wirkung der Blutverdünner kontrolliert werden.
Die Aufnahme gewisser Arzneimittel, wie z.B. Ketoconazol, hängt von der Säurekonzentration (pH) im Magen ab. Es gilt zu beachten, dass sich bei gleichzeitiger Anwendung von Zurcal die Resorption solcher Arzneimittel verändert.
Pantoprazol kann die Wirksamkeit bestimmter Arzneimittel gegen Virusinfektionen (z.B. Atazanavir, Ritonavir) vermindern. Die gleichzeitige Einnahme dieser Arzneimittel sollte vermieden werden (vgl. «Wann darf Zurcal nicht angewendet werden?»).
Ausser für die leichte Speiseröhrenerkrankung liegen keine ausreichenden Erfahrungen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren vor.
Informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ärztin oder Apotheker bzw. Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte) einnehmen.
Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten, sowie auch in der Stillzeit, sollten Sie Zurcal ausschliesslich nach Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin einnehmen.
Wie wird Zurcal® 20/40 angewendet?
Bei der Kombinationstherapie sind auch die Packungsbeilagen der einzelnen Arzneimittel zu beachten. Soweit nicht anders verordnet, gelten für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren folgende Dosierungsrichtlinien:
Zurcal 20
Leichte Speiseröhrenerkrankung: In der Regel beträgt die tägliche Dosis für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren 1
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Welche Nebenwirkungen hat Zurcal® 20/40?
Gelegentlich (0,1?1%) treten unter der Behandlung mit Zurcal Kopfschmerzen, Durchfall oder Übelkeit und Erbrechen auf.
Selten (0,01?0,1%) kann es zu Schwindel, Magen-Darm-Störungen wie trockenem Mund, Oberbauchbeschwerden, Verstopfung oder Blähungen, sowie allergischen Reaktionen wie Hautausschlag oder Juckreiz kommen. Beim Auftreten dieser genannten Nebenwirkungen informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ärztin.
Selten (0,01?0,1%) werden, insbesondere bei prädisponierten Personen, depressive Verstimmungen, Wahnvorstellungen, Desorientierung und Verwirrtheit beobachtet. Beim Vorbestehen dieser Symptome können diese durch Zurcal verstärkt werden.
In Einzelfällen wurde über Ödembildung (Schwellungen durch Wasseransammlung), Quincke-Ödem (Schwellungen in Gesicht und Rachen), Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp (Schwindel, erhöhter Puls, Schweissausbruch), Urtikaria (stark juckender Hautausschlag, Quaddeln), schwere Hautreaktionen (wie Erythema multiforme, Stevens Johnson Syndrom, Lyell Syndrom), Fieber, das Auftreten einer interstitiellen Nephritis mit Einschränkung der Nierenfunktion, einer Depression, Sehstörungen (Verschwommensehen), Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, oder Veränderungen im Blutbild berichtet.
In Einzelfällen wurden erhöhte Leberwerte (Transaminasen, Gamma-GT) berichtet.
Sehr selten traten schwere Leberzellschäden mit der Folge von Gelbsucht mit oder ohne Leberversagen auf.
In Einzelfällen wurden erhöhte Triglyceride berichtet.
Beim Auftreten dieser genannten Nebenwirkungen sollten Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ärztin aufsuchen.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.
Wie ist Zurcal® 20/40 aufzubewahren?
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Bei Sehstörungen ist auf das Führen von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen zu verzichten.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Zurcal magensaftresistente Tabletten dürfen nicht über 25
Weitere Informationen zu Zurcal® 20/40
Zurcal 20
1 magensaftresistente Tablette Zurcal 20 enthält 20 mg Pantoprazol sowie Hilfsstoffe.
Zurcal 40
1 magensaftresistente Tablette Zurcal 40 enthält 40 mg Pantoprazol sowie Hilfsstoffe.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


