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Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Stellisan® ist ein wässriges Desinfektionsmittel zur Anwendung auf der Genitalschleimhaut vor diagnostischen und operativen Massnahmen und Wunden. Es enthält Wirkstoffe, die gegen Bakterien, Hefepilze, Herpes simplex Viren Typ 1 und 2 wirken.

Zulassungsinhaber
IVF HARTMANN
ATC Code
D08AJ

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Stellisan® angewendet?

Kurzzusammenfassung

Stellisan® ist ein wässriges Desinfektionsmittel zur Anwendung auf der Genitalschleimhaut vor diagnostischen und operativen Massnahmen und Wunden. Es enthält Wirkstoffe, die gegen Bakterien, Hefepilze, Herpes simplex Viren Typ 1 und 2 wirken.

Stellisan ist ein wässriges Desinfektionsmittel zur Anwendung auf der Genitalschleimhaut vor diagnostischen und operativen Massnahmen und Wunden. Es wirkt gegen Bakterien und Hefepilze und gegen Herpes simplex Viren Typ 1 und 2.

Auf der Genitalschleimhaut weist Stellisan bei einer Einwirkung von mindestens 60 Sekunden eine Wirkung gegen Bakterien und eine ausreichend gute Verträglichkeit auf.

Eine Behandlung von Wunden kann bei verschiedenen Wundarten angezeigt sein: Operationswunden, akute Weichteilwunden, Bisswunden, Verbrennungswunden sowie chronische nicht infizierte Wunden. Stellisan ist auch für die Behandlung von Schnitt-, Schürf- und Risswunden geeignet.

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Was ist vor der Einnahme von Stellisan® zu beachten?

Kurzzusammenfassung

Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Stellisan verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen. Stellisan soll bei Stillenden nicht im Bereich der Brust verwendet werden.

Stellisan darf nicht angewendet werden, wenn Sie gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe allergisch sind.

Das Präparat darf nicht zu intraperitonealen oder intraartikulären Spülungen angewendet werden.

Stellisan sollte nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden, da in dieser Altersgruppe die Anwendung und Sicherheit von Stellisan bisher nicht geprüft wurden.


Es ist darauf zu achten, dass das Präparat nicht unter Druck ins Gewebe eingebracht wird. Bei Spülungen von Wundhöhlen ist darauf zu achten, dass ein Abfluss jederzeit gewährleistet ist (z.B. Drainage, Lasche).

Stellisan und Desinfektionsmittel auf Iod-Basis nicht in unmittelbarer Folge anwenden, da es auf dem behandelten Areal zu braunen bis violetten Verfärbungen kommen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Vorsichtshalber sollten Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit auf Stellisan verzichten oder den Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. die Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.

Stellisan soll bei Stillenden nicht im Bereich der Brust verwendet werden.

Wie wird Stellisan® angewendet?

Kurzzusammenfassung

Stellisan wird unverdünnt angewendet und die zu behandelnde Genitalschleimhaut, Wunde und angrenzende Haut sollte mindestens einmal täglich für mindestens 60 Sekunden benetzt und feucht gehalten werden. Auf leicht zugängliche Areale kann das Präparat auch aufgesprüht werden.

Stellisan wird unverdünnt angewendet.

Die zu behandelnde Genitalschleimhaut und angrenzende Haut mit mindestens zwei präparatgetränkten Tupfern vollständig benetzen und für mindestens 60 Sekunden feucht halten.

Auf leicht zugängliche Areale kann das Präparat unter Berücksichtigung dieser Einwirkzeit auch aufgesprüht werden.

Die zu behandelnde Wunde und angrenzende Haut ein Mal täglich vollständig benetzen und für mindestens 60

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Welche Nebenwirkungen hat Stellisan®?

Kurzzusammenfassung

  • Gefühl des Brennens
  • Rötungen
  • Juckreiz
  • Wärmegefühl
  • Kontaktallergische Reaktionen
  • Verfärbung an chronischen Wunden

Lokale Nebenwirkungen:

Sehr häufig wurde nach der Anwendung auf der Genitalschleimhaut über ein Gefühl des Brennens berichtet.

In seltenen Fällen kann es zu Rötungen, Juckreiz und Wärmegefühl kommen.

In sehr seltenen Fällen zu kontaktallergischen Reaktionen.

An chronischen Wunden kann eine Verfärbung auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie ist Stellisan® aufzubewahren?

Kurzzusammenfassung

Das Medikament sollte ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt und bei Raumtemperatur (15-25°C) gelagert werden. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Bei Raumtemperatur (15?25 °C) lagern.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Stellisan®

1 ml Lösung enthält 1 mg Octenidindihydrochlorid, den Konservierungsstoff Propan-1-ol, sowie weitere Hilfsstoffe.

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


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Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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