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Medikamente

Sanaflex®

Sanaflex®
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Sanaflex ist ein Arzneimittel mit einem Trockenextrakt aus Teufelskrallenwurzel (Harpagophytum procumbens) und wird verwendet zur unterstützenden Behandlung von Schmerzen bei Verschleisserscheinungen des Bewegungsapparates (wie z.B. Arthrose ).

Zulassungsinhaber
Sandoz

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Sanaflex® angewendet?

Sanaflex ist ein Arzneimittel mit einem Trockenextrakt aus Teufelskrallenwurzel (Harpagophytum procumbens) und wird verwendet zur unterstützenden Behandlung von Schmerzen bei Verschleisserscheinungen des Bewegungsapparates (wie z.B. Arthrose).

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Was ist vor der Einnahme von Sanaflex® zu beachten?

Bei akuten Zuständen die z.B. mit Rötung, Schwellung oder Überwärmung von Gelenken einhergehen sowie andauernden Beschwerden sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin nehmen.

Hinweis für DiabetikerInnen: 1 Filmtablette enthält weniger als 0,05 BE.

Die Anwendung kann über einen Zeitraum von 2?3 Monaten erfolgen. Bitte konsultieren Sie nach dieser Zeit Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn die Beschwerden anhalten.


Sanaflex darf nicht angewendet werden bei bekannter Überempfindlichkeit auf einen der Inhaltsstoffe oder auf Teufelskralle. Bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren darf Sanaflex nicht eingenommen werden. Bei Gallensteinleiden ist die Rücksprache mit dem Arzt bzw. der Ärztin erforderlich.

Personen, die Arzneimittel zur «Blutverdünnung» (sogenannte Cumarine, wie z.B. Warfarin) einnehmen, dürfen Sanaflex Filmtabletten ohne ärztlichen Rat nicht einnehmen. Es besteht ein Risiko von Wechselwirkungen zwischen diesen Arzneimitteln und Sanaflex Filmtabletten. Das kann zu einer Abschwächung oder Verstärkung der blutverdünnenden Wirkungen führen.

Kinder unter 12 Jahren: Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegt kein Erkenntnismaterial vor. Sanaflex sollte deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Fructose-Intoleranz: Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz sollten dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Sanaflex sollte nicht angewendet werden bei Patienten, die an einer hereditärer Galactose-Intoleranz, einem Lactase-Mangel oder einer Glucose-Galactose-Malabsorption leiden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Zur Anwendung dieses Arzneimittels während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es sollte deshalb während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

Wie wird Sanaflex® angewendet?

Die Filmtabletten werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise 1 Glas Wasser) jeweils zu den Mahlzeiten eingenommen.

Falls vom Arzt bzw. der Ärztin nicht anders verschrieben gelten die nachstehenden üblichen Dosierungsangaben:

2× täglich (morgens und abends) eine Filmtablette einnehmen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

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Welche Nebenwirkungen hat Sanaflex®?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Sanaflex auftreten:

Häufig können leichte Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Sodbrennen, Blähungen, Durchfall, Übelkeit mit Erbrechen), Kopfschmerzen sowie allergische Hautreaktionen auftreten. Bei allergischen Reaktionen sollte die Behandlung mit Sanaflex abgebrochen werden und ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Sanaflex Filmtabletten und anderen Arzneimitteln gegen Schmerzen im Bewegungsapparat (z.B. Diclofenac, Ibuprofen, Tenoxicam, Meloxicam) kann es wegen gemeinsamer Stoffwechselwege zu Wechselwirkungen kommen. In einzelnen Fällen werden von Hautblutungen und Blutergüssen berichtet, die bei der gleichzeitigen Einnahme von Teufelskralle-Präparaten und Arzneimitteln zur Blutverdünnung (sogenannte Cumarine, wie z.B. Warfarin) auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie ist Sanaflex® aufzubewahren?

Das Arzneimittel bei Raumtemperatur (15?25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Weitere Informationen zu Sanaflex®

1 Filmtablette enthält 480 mg Trockenextrakt aus Teufelskrallenwurzel (DEV 4,4?5,0:1); Auszugsmittel Ethanol 60% (V/V). Dieses Präparat enthält zusätzlich Hilfsstoffe.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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