Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Nitux Sirup enthält den Wirkstoff Morclofon . Er dient zur Behandlung von trockenem Reizhusten verschiedenen Ursprungs, übt eine Linderung auf den Hustenreiz aus und entspannt zudem die Bronchialmuskulatur.
- Wirkstoff(e)
- Morclofon
- Zulassungsinhaber
- Zambon Switzerland Ltd
- ATC Code
- R05DB25
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Nitux Sirup angewendet?
Kurzzusammenfassung
Nitux Sirup enthält den Wirkstoff Morclofon. Er dient zur Behandlung von trockenem Reizhusten verschiedenen Ursprungs, übt eine Linderung auf den Hustenreiz aus und entspannt zudem die Bronchialmuskulatur.
Nitux Sirup enthält den Wirkstoff Morclofon.
Er dient zur Behandlung von trockenem Reizhusten verschiedenen Ursprungs, übt eine Linderung auf den Hustenreiz aus und entspannt zudem die Bronchialmuskulatur.
Nitux Sirup gehört nicht zu den narkotischen, morphinähnlichen Hustenmitteln. Er ruft in der Regel keine Müdigkeit hervor, hemmt die Atmung nicht und verursacht keine Verstopfung.
Nitux Sirup darf bei einem Alter unter 2 Jahren nur nach ärztlicher Verordnung angewendet werden.
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Was ist vor der Einnahme von Nitux Sirup zu beachten?
Kurzzusammenfassung
Wenn Sie allergisch gegen einen der Inhaltsstoffe sind oder an einer Fructose-Unverträglichkeit leiden, dürfen Sie dieses Arzeimittel nicht einnehmen.
Rauchen kann zur Entstehung von Husten beitragen. Durch Verzicht auf das Rauchen können Sie die Wirkung von Nitux Sirup unterstützen.
Diabetiker müssen darauf achten, dass der Sirup Zucker enthält; 15 ml Sirup enthalten dabei 7.5 g Zucker. Dies entspricht 7.5 g verwertbaren Kohlenhydraten pro Einzeldosis.
Wann darf Nitux Sirup nicht angewendet werden?
Nitux Sirup darf nicht eingenommen werden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Morclofon oder einen der anderen Inhaltsstoffe gemäss Zusammensetzung (z.B. bei sogenannter Paragruppenallergie gegenüber der Hilfsstoffe E 216 und E 218) sowie bei Vorliegen einer seltenen angeborenen Krankheit des Zuckerstoffwechsels (sie heisst Fruktose-Unverträglichkeit).
Des Weiteren darf Nitux Sirup nicht zusammen mit schleimlösenden Mitteln eingenommen werden, da dadurch das Abhusten des verflüssigten Bronchialschleims verhindert wird, was zu einem gefährlichen Stau führen kann und das Auftreten von Infektionen der Atemwege und von Bronchialkrämpfen begünstigt.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie darüber informieren, was in solchen Fällen zu tun ist.
Wann ist bei der Einnahme von Nitux Sirup Vorsicht geboten?
Wenn der Husten nach 7 Tagen Behandlung nicht zurückgeht oder verschwindet, sollten Sie den Arzt bzw. die Ärztin um Rat fragen.
Bei Kindern unter 2 Jahren ist Nitux Sirup nur auf ärztliche Verordnung anzuwenden.
Bei einem Husten mit starker Schleimabsonderung oder Auswurf sollten Sie anstelle von Nitux Sirup eher schleimlösende Mittel (sogenannte Expektorantien oder Mucolytika) anwenden. Die durch Nitux Sirup bewirkte Hustendämpfung kann zu einem unerwünschten Stau des Bronchialschleims in den Atemwegen führen. Dies begünstigt das Auftreten einer Atemwegsinfektion oder eines Bronchialkrampfes. Deshalb ist die gleichzeitige Anwendung von Nitux Sirup und Expektorantien zu vermeiden. In solchen Fällen sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin um Rat fragen.
Die gleichzeitige Einnahme von zentral dämpfenden Arzneimitteln (z.B. Schlafmitteln, Beruhigungsmitteln) oder Alkohol soll vermieden werden.
Ein Einfluss von Nitux Sirup auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen kann nicht ausgeschlossen werden.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie oder Ihr Kind an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.
Darf Nitux Sirup während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Wenn Sie ein Kind haben möchten oder schwanger sind oder stillen, sollten Sie vorsichtshalber auf die Einnahme von Arzneimitteln verzichten. Im Falle von Nitux ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff Morclofon die Plazenta passiert und ob er unerwünschte Wirkungen auf das ungeborene oder das zu stillende Kind haben kann. Deshalb dürfen Sie Nitux Sirup während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht einnehmen, es sei denn, auf ärztliche Verschreibung.
Wie wird Nitux Sirup angewendet?
Kurzzusammenfassung
Die empfohlene Dosierung beträgt für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren:
3–4-mal täglich 15 ml (max. Tagesdosis: 5-mal 20 ml).
Falls vom Arzt oder der Ärztin nicht anders verordnet:
Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren:
3–4-mal täglich 15 ml (max. Tagesdosis: 5-mal 20 ml).
Kinder: Bei einem Alter unter 2 Jahren nur nach ärztlicher Verordnung anzuwenden.
Säuglinge bis 6 Monate: 2–3-mal täglich 5 ml.
6 Monate bis 3 Jahre: 3–6-mal täglich 5 ml (max. Tagesdosis: 5-mal 10 ml).
3 bis 10 Jahre: 2–3-mal täglich 15 ml (max. Tagesdosis: 5-mal 15 ml).
Maximale Tagesdosis nur bei besonders hartnäckigem Husten.
1 ml Sirup enthält 10 mg Wirkstoff. Die ml Sirup werden mit dem beigelegten Messbecher abgemessen. Flasche vor jedem Gebrauch schütteln.
Nehmen Sie Nitux Sirup nach dem Essen.
Bei Fortbestehen des Hustens über 7 Tage ist eine ärztliche Abklärung der Ursache erforderlich.
Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt bzw. von der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.
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Welche Nebenwirkungen hat Nitux Sirup?
Kurzzusammenfassung
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Nitux Sirup auftreten:
- Magenbeschwerden,
- Übelkeit, Erbrechen,
- gelegentlich Kopfschmerzen oder Schläfrigkeit.
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Nitux Sirup auftreten: Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, gelegentlich Kopfschmerzen oder Schläfrigkeit. In einigen Fällen kann es durch die in Nitux Sirup enthaltenen Hilfsstoffe E 216 und E 218 zu Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautreaktionen, Schwellung der Augen und der Nasenschleimhaut, Herzklopfen, Schüttelfrost und anderen Erscheinungen kommen (sogenannte Paragruppenallergie).
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.
Wie ist Nitux Sirup aufzubewahren?
Kurzzusammenfassung
Der Sirup ist an einem trockenen Ort, für Kinder unzugänglich und bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufzubewahren.
Der Sirup ist an einem trockenen Ort, für Kinder unzugänglich und bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufzubewahren.
Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
Die Flasche nach jedem Gebrauch gut verschliessen. Nach dem ersten Öffnen innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist, bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Weitere Informationen zu Nitux Sirup
Was ist in Nitux Sirup enthalten?
1 Messbecher Nitux Sirup (15 ml) enthält:
Wirkstoff: 150 mg Morclofon.
Hilfsstoffe: Konservierungsmittel: Methylis parahydroxybenzoas (E 218), Propylis parahydroxybenzoas (E 216), Aromastoffe, Zucker, sowie weitere Hilfsstoffe.
Zulassungsnummer
42343 (Swissmedic).
Wo erhalten Sie Nitux Sirup? Welche Packungen sind erhältlich?
In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.
Packung: Flasche zu 180 ml Sirup und Messbecher.
Zulassungsinhaberin
Zambon Schweiz AG, 6814 Cadempino.
Diese Packungsbeilage wurde im April 2019 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Autor
Markus Falkenstätter, BSc
Student der Pharmazie
Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Lektor
Mag. pharm. Stefanie Brandauer
Pharmazeutin
Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


