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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Migräne -Kranit ist ein Arzneimittel zur Behandlung von migräneartigen Kopfschmerzen . Bei diesen Kopfschmerzformen kann es zu teilweise heftigen Kopfschmerzen , oft begleitet von Übelkeit und/oder Erbrechen kommen. Migräne -Kranit ist nicht zur Anfallsprophylaxe der echten Migräne geeignet.

Zulassungsinhaber
LUBAPHARM THERWIL
ATC Code
N02BE51

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Migräne-Kranit® angewendet?

Migräne-Kranit ist ein Arzneimittel zur Behandlung von migräneartigen Kopfschmerzen. Bei diesen Kopfschmerzformen kann es zu teilweise heftigen Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit und/oder Erbrechen kommen.

Migräne-Kranit ist nicht zur Anfallsprophylaxe der echten Migräne geeignet.

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Was ist vor der Einnahme von Migräne-Kranit® zu beachten?

Migräne-Kranit soll nicht über längere Zeit und in höheren Dosen ohne ärztliche Kontrolle eingenommen werden. Dauern die Kopfschmerzen trotz Behandlung länger als einige Tage, muss ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden. Sie sollten auch dann einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen, wenn die Kopfschmerzen sehr häufig auftreten oder Ihnen Migräne-Kranit nicht oder nicht mehr hilft.

Es ist zu bedenken, dass der dauernde Gebrauch von Schmerzmitteln gegen Kopfweh seinerseits dazu beitragen kann, dass Kopfschmerzen dauernd weiter bestehen.

Die langdauernde regelmässige Einnahme grosser Mengen paracetamolhaltiger Präparate wurde mit dem Auftreten von Nierenschädigungen oder Nierenversagen in Verbindung gebracht.

Hinweis

Für die sichere Behandlung von schweren migräneartigen Kopfschmerzen kann es sehr wertvoll sein, wenn Sie das Auftreten Ihrer Beschwerden regelmässig in einem Tagebuch oder Kalender notieren und dabei auch auf Begleitumstände achten (z.B. bestehende Stresssituationen, Verwendung bestimmter Nahrungs-, Genussmittel oder Getränke, für Sie charakteristische erste Anzeichen beginnender Beschwerden). Soweit möglich, meiden Sie auffällig vor Ihren Beschwerden wiederkehrende Begleitumstände. Teilen Sie bitte gegebenenfalls Ihre Beobachtungen Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit.

Migräne-Kranit darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit (die sich z.B. durch Hautrötungen äussert) gegen das Arzneimittel oder bestimmte Bestandteile darin, bei Leberentzündung (Hepatitis), bei schweren Nieren- und Leberfunktionsstörungen, bei krankhafter Erhöhung des Augeninnen-druckes (grüner Star) sowie bei Harnab­flussstörungen im Zusammenhang mit einer krankhaften Vergrösserung der Vorsteherdrüse (Prostata).

Migräne-Kranit darf während der Behandlung mit gewissen Arzneimitteln gegen Depressionen (sog. «MAO-Hemmern») nicht eingenommen werden.


Bei Leber- und Nierenfunktionsstörungen und bei einer angeborenen Krankheit des Blutes (hämolytische Anämie durch Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel).

Die Anwendung über einen längeren Zeitraum als einige Tage wird nicht empfohlen.

Kinder unter 14 Jahren sollten Migräne-Kranit nicht einnehmen.

Migräne-Kranit kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigen. Beim Lenken von Fahrzeugen oder beim Bedienen von Maschinen etc. ist deshalb Vorsicht geboten. Dies gilt in verstärktem Masse, wenn gleichzeitig alkoholische Getränke oder Beruhigungsmittel eingenommen werden.

Während der Behandlung mit Migräne-Kranit ist auf die Einnahme alkoholischer Getränke zu verzichten, da Alkohol die Wirkung unvorhersehbar abändern und in Verbindung mit dem Wirkstoff Paracetamol zu schweren Leberschäden führen kann. Die Wirkstoffe von Migräne-Kranit und verschiedene Arzneimittel (das Antibiotikum Chloramphenicol, die Schlaf- und Beruhigungsmittel mit Barbituraten oder Mittel gegen Krampfanfälle [Antiepileptika]) können ihre Wirkungen oder Wirkungsdauer gegenseitig verändern.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden.


Migräne-Kranit soll während der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit nicht eingenommen werden, ausser wenn Ihnen der Arzt oder die Ärztin es ausdrücklich verschreibt.

Wie wird Migräne-Kranit® angewendet?

Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren bei migräneartigen und sonstigen Kopfschmerzen 1 Tablette bzw. 1 Zäpfchen. Bei Bedarf kann die Anwendung mehrmals täglich wiederholt werden, jedoch nicht mit mehr als 5 Tabletten bzw. 5

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Welche Nebenwirkungen hat Migräne-Kranit®?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme/Anwendung von Migräne-Kranit auftreten: Magen-Darm-Beschwerden, Mundtrockenheit, Benommenheit, Sehstörungen, insbesondere bei gleichzeitiger Einnahme von Beruhigungsmitteln und/oder Alkohol.

In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwellungen der Haut und der Schleimhäute oder Hautausschläge, Übelkeit, Atemnot oder Asthma auftreten. Treten Zeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion auf, ist das Arzneimittel abzusetzen und der Arzt oder die Ärztin zu konsultieren.

Bei Überdosierung und/oder in Verbindung mit Alkohol-Einnahme können schwere Leberschäden auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie ist Migräne-Kranit® aufzubewahren?

Bei Raumtemperatur (15?25 °C) lagern. Arzneimittel sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Faltschachtel angegebenen Verfallsdatum verwendet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Migräne-Kranit®

1 Tablette/1 Zäpfchen enthält die Wirkstoffe Paracetamol 500 mg, Coffein 50 mg, Chlorphenaminmaleat 4 mg sowie Hilfsstoffe.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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