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Medikamente

Meto Zerok®

Meto Zerok®
Autor: Markus Falkenstätter, BScFachlich geprüft von Mag. pharm. Stefanie Brandauer (Pharmazeutin)
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Meto Zerok enthält als Wirkstoff Metoprolol . Metoprolol gehört zur Gruppe der Betablocker und dient zur Behandlung von Bluthochdruck ( Hypertonie ), zur Langzeitbehandlung von Angina pectoris ( Herzenge ), chronischer Herzschwäche ( chronische Herzinsuffizienz ), Herzrhythmusstörungen und Herzkreislaufstörungen mit Herzklopfen.

Wirkstoff(e)
Metoprolol
Zulassungsinhaber
Sandoz Pharmaceuticals AG
ATC Code
C07AB02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Meto Zerok® angewendet?

Kurzzusammenfassung

Meto Zerok enthält als Wirkstoff Metoprolol. Metoprolol gehört zur Gruppe der Betablocker und dient zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie), zur Langzeitbehandlung von Angina pectoris (Herzenge), chronischer Herzschwäche (chronische Herzinsuffizienz), Herzrhythmusstörungen und Herzkreislaufstörungen mit Herzklopfen.

Meto Zerok enthält als Wirkstoff Metoprolol. Metoprolol gehört zur Gruppe der Betablocker und dient zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie), zur Langzeitbehandlung von Angina pectoris (Herzenge), chronischer Herzschwäche (chronische Herzinsuffizienz), Herzrhythmusstörungen und Herzkreislaufstörungen mit Herzklopfen. Weiter kann es zur Migräneprophylaxe eingesetzt werden.

Durch seine spezielle Formulierung mit kontrollierter Wirkstofffreisetzung hält die Wirkung von Meto Zerok Retardtabletten normalerweise 24 Stunden an.

Meto Zerok darf nur auf Verschreibung und unter ständiger Kontrolle des Arztes oder der Ärztin eingenommen werden.

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Was ist vor der Einnahme von Meto Zerok® zu beachten?

Kurzzusammenfassung

Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Wann darf Meto Zerok nicht eingenommen werden?

Meto Zerok darf bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff Metoprolol, einem der Hilfsstoffe oder gegenüber anderen Arzneimitteln aus der Gruppe der Betablocker nicht eingenommen werden.

Ebenso darf Meto Zerok nicht eingenommen werden:

  • wenn bei Ihnen die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern gestört ist (AV-Block II. und III. Grades),
  • wenn Sie einen unregelmässigen Herzschlag haben, der häufig sehr langsam und manchmal sehr schnell ist (ausser Sie haben einen permanenten Herzschrittmacher),
  • wenn bei Ihnen die Erregungsleitung zwischen dem Sinusknoten und dem Herzvorhof gestört ist,
  • wenn Sie an einem Schock leiden,
  • wenn Sie eine Herzleistungsschwäche haben, die mit Wasseransammlung in der Lunge, verminderter Durchblutung oder niedrigem Blutdruck einhergeht,
  • wenn Ihr Ruhepuls vor der Behandlung unter 50 Schlägen pro Minute liegt,
  • wenn Sie einen krankhaft niedrigen Blutdruck haben,
  • wenn die Durchblutung Ihrer Arme oder Beine stark vermindert ist,
  • wenn Sie zu Bronchialasthma oder Bronchialverkrampfungen neigen.

Wann ist bei der Einnahme von Meto Zerok Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge und Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Bei gleichzeitiger medikamentöser Behandlung von Atemwegserkrankungen ist die Dosierung der verschiedenen Arzneimittel vom Arzt bzw. von der Ärztin neu aufeinander einzustellen.

Vorsicht ist geboten bei Zuckerkrankheit (Diabetes), gewissen Herzleiden, Herzreizleitungsstörungen, Durchblutungsstörungen, eingeschränkter Leberfunktion und bei Patienten mit einem hormonproduzierenden Tumor (Phäochromozytom).

Vor Operationen ist der Anästhesist von der Einnahme von Meto Zerok in Kenntnis zu setzen.

Eine Reihe von anderen Arzneimitteln (einschliesslich Nasen- und Augentropfen) sowie Alkohol können bei gleichzeitiger Einnahme die Wirkung von Meto Zerok beeinflussen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Darf Meto Zerok während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder es werden möchten sowie in der Stillzeit darf Meto Zerok nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin eingenommen werden.

Meto Zerok, ein Betablocker kann dem Fötus schaden oder vorzeitige Wehen auslösen.

Wie wird Meto Zerok® angewendet?

Kurzzusammenfassung

Die Dosierung hängt stark von der jeweiligen Erkrankung ab und kann in der Langbeschreibung eingesehen werden.

Meto Zerok Retardtabletten werden einmal täglich mit einem Glas Wasser eingenommen. Die Einnahme kann mit oder ohne Mahlzeiten erfolgen. Die Meto Zerok Retardtabletten haben eine Bruchrille und können leicht geteilt werden. Sie dürfen aber weder zerkaut noch zerdrückt werden.

Der Arzt bzw. die Ärztin wird aufgrund regelmässiger Untersuchungen die für Sie zutreffende Dosierung festlegen. Üblicherweise gelten folgende Dosierungsrichtlinien:

Bluthochdruck (Hypertonie)

Erwachsene

Bei schwachem oder mittelmässigem Bluthochdruck 1 mal täglich morgens 1 Retardtablette Meto Zerok 50 einnehmen. Die Dosierung kann vom Arzt bzw. von der Ärztin auf 1 Retardtablette Meto Zerok 100 bzw. Meto Zerok 200 erhöht werden. Wenn nötig wird der Arzt bzw. die Ärztin ein weiteres Mittel gegen Bluthochdruck mitverordnen.

Kinder und Jugendliche (6–16 Jahre)

Für Kinder ab 6 Jahren ist die Dosierung vom Körpergewicht abhängig. Der Arzt bzw. die Ärztin wird die korrekte Dosierung für Ihr Kind bestimmen und regelmässig kontrollieren.

Die Anwendung von Meto Zerok bei Kindern unter 6 Jahren wird nicht empfohlen.

Angina pectoris (Herzenge)

Bei Angina pectoris 1 mal täglich 1 Retardtablette Meto Zerok 100 oder Meto Zerok 200 einnehmen. Wenn nötig kann die Dosis vom Arzt bzw. von der Ärztin weiter erhöht werden.

Chronische Herzschwäche (chronische Herzinsuffizienz)

Bei chronischer Herzschwäche als Therapieeinstieg: 1 mal täglich Meto Zerok 25 mg während 2 Wochen.

Bei schwerer Herzschwäche kann Ihnen der Arzt bzw. die Ärztin für den Therapieeinstieg eine tiefere Dosis von 1 mal täglich 12,5 mg (½ Retardtablette Meto Zerok zu 25 mg) verschreiben. Die Dosis kann anschliessend jede zweite Woche verdoppelt werden, bis zu

1 mal täglich 200 mg Meto Zerok.

Herzrhythmusstörungen

Bei Herzrhythmusstörungen 1 mal täglich 1 Retardtablette Meto Zerok 100 oder Meto Zerok 200 einnehmen. Wenn nötig kann die Dosis vom Arzt bzw. von der Ärztin weiter erhöht werden.

Herzkreislaufstörungen mit Herzklopfen

Bei Herzkreislaufstörungen 1 mal täglich 1 Retardtablette Meto Zerok 100 einnehmen. Wenn nötig kann die Dosis vom Arzt bzw. von der Ärztin weiter erhöht werden.

Migräne-Prophylaxe

Zur Migräne-Prophylaxe 1 mal täglich 1 Retardtablette Meto Zerok 100 oder Meto Zerok 200 einnehmen.

Meto Zerok darf auf keinen Fall abrupt abgesetzt werden. Der Arzt bzw. die Ärztin bestimmt die zu erfolgende ausschleichende Dosierung.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

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Welche Nebenwirkungen hat Meto Zerok®?

Kurzzusammenfassung

Sehr häufig wird von Müdigkeit berichtet, häufig von Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Atemnot, auffallend langsamem Puls, kalten Händen und Füssen, Durchfall und Verstopfung.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Meto Zerok auftreten:

Sehr häufig wird von Müdigkeit berichtet, häufig von Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Atemnot, auffallend langsamem Puls, kalten Händen und Füssen, Durchfall und Verstopfung.

Gelegentlich treten Erschöpfungszustände, Erbrechen, Schmerzen in der Herzgegend, Ödeme (Wasseransammlung im Gewebe), Muskelkrämpfe, Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Alpträume, herabgesetzte Aufmerksamkeit, Depressionen, vermehrte Schweissproduktion, Hautausschläge, Asthmaanfälle und Gewichtszunahme auf.

Selten wurde über Herzklopfen, unregelmässigen Herzschlag, Herzschwäche, Nervosität, Angstzustände, Sehstörun­gen, trockene und gereizte Augen, Entzündung der Nasenschleimhaut, Muskelschwäche, Mundtrockenheit, Haarausfall, Libido- und Potenzstörungen berichtet.

Sehr selten wurde über Gefühlsschwankungen, Gedächtnisstörungen, Verwirrung, Halluzinationen, Ohrensausen, Geschmacksveränderungen, erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut, Verschlimmerung der Schuppenflechte und Gelenkschmerzen berichtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie ist Meto Zerok® aufzubewahren?

Kurzzusammenfassung

In der Originalverpackung, unter 25 °C und ausser Reichweite von Kindern lagern.

In der Originalverpackung, unter 25 °C und ausser Reichweite von Kindern lagern.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Falls Sie im Besitz von verfallenen Arzneimitteln sind, bringen Sie diese zur Entsorgung in die Apotheke zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Meto Zerok®

Was ist in Meto Zerok enthalten?

1 Retardtablette Meto Zerok 25, 50, 100 resp. 200 enthält als Wirkstoff 23,75 mg, 47,5 mg, 95 mg resp. 190 mg Metoprolol Succinat (entsprechend 25 mg, 50 mg, 100 mg resp. 200 mg Metoprolol Tartrat).

Zulassungsnummer

56969 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Meto Zerok? Welche Packungen sind erhältlich?

Meto Zerok erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es gibt Packungen zu 30 und 100 Retardtabletten mit Bruchrille (Meto Zerok 25, Meto Zerok 50, Meto Zerok 100, Meto Zerok 200).

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.

Diese Packungsbeilage wurde im März 2015 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Markus Falkenstätter, BSc

Autor

Markus Falkenstätter, BSc

Student der Pharmazie

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Lektor

Mag. pharm. Stefanie Brandauer

Pharmazeutin

Stefanie Brandauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.


Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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