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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bicalutamid Actavis enthält den Wirkstoff Bicalutamid. Dieser blockiert die unerwünschte Wirkung der Androgene (männliche Sexualhormone) auf das Zellwachstum der Prostata. Bicalutamid Actavis in der Dosierung 50 mg wird angewendet zur Behandlung des fortgeschrittenen Prostatatumors mit Metastasen (Ableger) in Kombination mit anderer medikamentöser oder …

Wirkstoff(e)
Bicalutamid
Zulassungsinhaber
Actavis
ATC Code
L02BB03

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Bicalutamid Actavis angewendet?

Bicalutamid Actavis enthält den Wirkstoff Bicalutamid. Dieser blockiert die unerwünschte Wirkung der Androgene (männliche Sexualhormone) auf das Zellwachstum der Prostata.

Bicalutamid Actavis in der Dosierung 50 mg wird angewendet zur Behandlung des fortgeschrittenen Prostatatumors mit Metastasen (Ableger) in Kombination mit anderer medikamentöser oder chirurgischer Behandlung.

Bicalutamid Actavis in der Dosierung 150 mg kann zur Behandlung des lokal fortgeschrittenen Prostatatumors ohne Metastasen (Ableger) eingesetzt werden, sofern eine andere medikamentöse Behandlung, eine chirurgische Behandlung oder eine Bestrahlung nicht angewendet werden können.

Bicalutamid Actavis darf nur auf Verschreibung und unter ständiger Kontrolle des Arztes oder der Ärztin verwendet werden.

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Was ist vor der Einnahme von Bicalutamid Actavis zu beachten?

Bicalutamid Actavis darf bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe nicht eingenommen werden.

Bicalutamid Actavis darf nicht von Frauen eingenommen werden, dies gilt insbesondere auch für schwangere oder stillende Frauen.

Bicalutamid Actavis darf auch nicht von Kindern und Jugendlichen eingenommen werden.


Bei mässigen bis schweren Lebererkrankungen sollte Bicalutamid Actavis nur mit Vorsicht angewendet werden. Der Arzt oder die Ärztin wird deshalb eventuell vor und während der Therapie Ihre Leberfunktion überprüfen.

Es kann sein, dass Bicalutamid Actavis die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Medikamenten verstärkt. Informieren Sie deshalb Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie solche Arzneimittel einnehmen müssen.

Bicalutamid Actavis enthält den Hilfsstoff Laktose. Bei Patienten mit Laktoseunverträglichkeit ist deshalb Vorsicht geboten.

Aufgrund von Nebenwirkungen wie Schwindel und Schläfrigkeit kann Bicalutamid Actavis die Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, und die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!


Bicalutamid Actavis darf nicht von Frauen eingenommen werden, dies gilt insbesondere für schwangere und stillen­de Frauen.

Wie wird Bicalutamid Actavis angewendet?

Die übliche Dosierung beträgt eine Filmtablette (50 mg bzw. 150 mg) pro Tag.

Nehmen Sie die Filmtabletten immer bei der gleichen Gelegenheit, z.B. beim Frühstück, ein. Es spielt keine Rolle, ob Sie die Filmtabletten vor, während oder nach der Mahlzeit schlucken.

Falls Sie an einem Tag vergessen haben, die Filmtablette einzunehmen, sollten Sie dies nicht nachholen, sondern Sie nehmen am darauffolgenden Tag die nächste Filmtablette zur üblichen Zeit ein. Falls Sie mehr als die vorgeschriebene Dosierung eingenommen haben, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin konsultieren.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer Ärztin oder Apothekerin.

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Welche Nebenwirkungen hat Bicalutamid Actavis?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Bicalutamid Actavis auftreten:

Sehr häufig: Hitzewallungen, Brustschwellen und Berührungsschmerzen der Brust, Schwäche, allgemeine Schmerzen, Becken-, Rückenschmerzen, Verstopfung.

Häufig: Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Übelkeit, Blähungen, Mundtrockenheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Herzschwäche, Atembeschwerden, Flüssigkeitsansammlung im Gewebe, trockene Haut, Hautausschläge, Juckreiz, Störungen der Leberfunktion, evtl. mit Gelbsucht (gelbe Haut und Augen), Schwitzen, Schüttelfrost, vermehrtes nächtliches Wasserlassen, Blut im Urin, Schlaflosigkeit oder Schläfrigkeit, vermindertes sexuelles Verlangen, Impotenz, Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme, Anstieg des Blutzuckers, Blutarmut, Appetitlosigkeit, Haarausfall oder vermehrter Haarwuchs, Depressionen.

Gelegentlich: allergische Reaktionen einschliesslich Schwellung an Gesicht, Lippen und Hals oder mit Quaddelbildung, Lungenerkrankung.

Selten: Erbrechen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin informieren.

Wie ist Bicalutamid Actavis aufzubewahren?

Bicalutamid Actavis ist ein hochwirksames Arzneimittel und muss für Kinder unerreichbar in der Originalverpackung und bei Raumtemperatur (15?25 °C) aufbewahrt werden.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Schachtel mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden. Sollten Sie Filmtabletten besitzen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so bringen Sie diese bitte in Ihre Apotheke zur Vernichtung zurück.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen zu Bicalutamid Actavis

1 Filmtablette enthält als Wirkstoff 50 mg bzw. 150 mg Bicalutamid; Laktose sowie weitere Hilfsstoffe.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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