Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Trodelvy ist ein Arzneimittel gegen Krebs, das den Wirkstoff Sacituzumab govitecan enthält. Ein Bestandteil dieses Arzneimittels ist ein monoklonaler Antikörper, der spezifisch an ein Protein namens Trop-2 auf der Oberfläche von Brustkrebszellen bindet. Der andere aktive Bestandteil von Trodelvy ist SN-38, ein Wirkstoff, der Krebszellen abtöten kann.
- Wirkstoff(e)
- Sacituzumab Govitecan
- Zulassungsinhaber
- Gilead Sciences Ireland UC
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- L01FX06
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Trodelvy 200 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung angewendet?
Trodelvy ist ein Arzneimittel gegen Krebs, das den Wirkstoff Sacituzumab govitecan enthält. Ein Bestandteil dieses Arzneimittels ist ein monoklonaler Antikörper, der spezifisch an ein Protein namens
Trop-2 auf der Oberfläche von Brustkrebszellen bindet. Der andere aktive Bestandteil von Trodelvy ist SN-38, ein Wirkstoff, der Krebszellen abtöten kann. Nachdem das Arzneimittel an Krebszellen gebunden hat, dringt SN-38 in die Krebszellen ein und tötet sie ab. Dadurch unterstützt es die
Bekämpfung Ihrer Krebserkrankung.
Trodelvy wird allein oder in Kombination mit Pembrolizumab zur Behandlung einer Art von
Brustkrebs bei Erwachsenen angewendet, die als triple-negativer Brustkrebs (TNBC) bezeichnet wird. Wenn Trodelvy allein angewendet wird, sollte es nur angewendet werden, wenn sich der Krebs
ausgebreitet hat oder nicht operativ entfernt werden kann. Trodelvy in Kombination mit Pembrolizumab sollte als erste Behandlung bei Patienten angewendet werden, deren Krebs sich ausgebreitet hat oder nicht operativ entfernt werden kann. Es wird ein Test durchgeführt, um sicherzustellen, dass diese Kombination für Sie geeignet ist.
Trodelvy wird zur Behandlung einer Art von Brustkrebs bei Erwachsenen angewendet, die als
Hormonrezeptor-positiver (HR+), humaner epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor 2 (HER2)-negativer Brustkrebs bezeichnet wird. Trodelvy sollte nur angewendet werden, nachdem
die Patienten bereits eine Behandlung mit einer hormonellen Krebstherapie und mindestens zwei zusätzliche, andere Behandlungen gegen eine lokal fortgeschrittene oder metastasierte
Krebserkrankung erhalten haben.
Das Arzneimittel wird angewendet, wenn es nicht möglich ist, den Krebs mit einer Operation zu entfernen, weil er sich auf Regionen außerhalb der Brust ausgebreitet hat (lokal fortgeschritten ist)
oder sich auf andere Regionen im Körper ausgebreitet hat (metastasiert ist).
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie Fragen dazu haben, wie
Trodelvy wirkt oder warum Ihnen dieses Arzneimittel verschrieben wurde.
Dieses Arzneimittel kann in Kombination mit Pembrolizumab gegeben werden. Es ist wichtig, dass
Sie außerdem die Packungsbeilage für dieses andere Arzneimittel lesen. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
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Was ist vor der Einnahme von Trodelvy 200 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zu beachten?
Trodelvy darf Ihnen nicht gegeben werden, wenn Sie allergisch gegen Sacituzumab govitecan
oder einen der in Abschnitt 6. angegebenen sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn
Sie glauben, allergisch zu sein, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion
Trodelvy wird über eine Tropfinfusion in eine Vene verabreicht. Bei manchen Menschen können Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion auftreten, die einen schweren Verlauf nehmen oder
lebensbedrohlich sein können. Begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung, wenn Sie irgendeines der folgenden Anzeichen und Symptome von Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion feststellen:
- Juckreiz
- plötzlicher Ausbruch von geschwollenen, blassroten Erhebungen oder Plaques (Quaddeln) auf der Haut
- Fieber
- plötzlicher schwerer Schüttelfrost, begleitet von einem Kältegefühl
- übermäßiges Schwitzen
- Atembeschwerden und pfeifendes Atemgeräusch
- Brustschmerzen, Herzklopfen
Ihr Arzt gibt Ihnen möglicherweise vor der Verabreichung von Trodelvy Arzneimittel, um die Symptome zu lindern. Während jeder Infusion und über einen Zeitraum von 30 Minuten danach werden Sie engmaschig auf diese Anzeichen und Symptome von Reaktionen im Zusammenhang mit
einer Infusion überwacht. Wenn bei Ihnen eine schwerwiegende Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion auftritt, wird Ihr Arzt die Infusionsgeschwindigkeit herabsetzen oder die Infusion
abbrechen.
Neutropenie
Dieses Arzneimittel kann eine Neutropenie verursachen, eine Erkrankung, bei der zu wenige neutrophile Granulozyten im Blut vorhanden sind, was zu einem erhöhten Infektionsrisiko führt. Diese
Infektionen können schwer und lebensbedrohlich sein und können zum Tod führen, hauptsächlich am
Anfang der Behandlung. Begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung, wenn Sie irgendeines der folgenden Anzeichen und Symptome von Neutropenie oder Infektionen feststellen:
- Fieber (Körpertemperatur von 38,5 °C oder höher)
- Schüttelfrost oder Schwitzen
- Halsschmerzen, wunde Stellen im Mund oder Zahnschmerzen
- Magenschmerzen
- Schmerzen im Bereich des Anus
- Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen, oder häufigeres Wasserlassen
- Durchfall oder wunde Stellen im Bereich des Anus
- Husten oder Kurzatmigkeit
Ihr Arzt wird Blutproben nehmen, um den Spiegel an neutrophilen Granulozyten in Ihrem Blut zu überwachen, und könnte ein Arzneimittel verabreichen, um einer niedrigen Neutrophilenzahl während der Behandlung mit Trodelvy vorzubeugen. Sie werden Trodelvy nicht erhalten, wenn die
Neutrophilen an Tag 1 oder Tag 8 eines beliebigen Behandlungszyklus unter einem bestimmten Spiegel liegen.
Wenn Ihre Neutrophilenzahl zu niedrig ist, muss Ihr Arzt eventuell Ihre Trodelvy-Dosis verringern,
Ihnen ein Arzneimittel zur Behandlung einer niedrigen Neutrophilenzahl geben oder in manchen Fällen Trodelvy absetzen.
Diarrhö
Begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung, wenn Sie während der Behandlung mit
Trodelvy an schwerem Durchfall leiden.
Ihre Trodelvy-Behandlung wird verschoben, bis sich Ihr Durchfall gebessert hat. Soweit Sie keine
Infektion haben, erhalten Sie Loperamid zur Behandlung Ihres Durchfalls. Gegebenenfalls erhalten Sie außerdem Flüssigkeit.
Ihr Arzt kann Ihnen darüber hinaus vor Ihrer nächsten Infusion im Rahmen der Behandlung
Medikamente wie Atropin geben, um Magenkrämpfe, Durchfall und übermäßigen Speichelfluss im
Mund zu lindern.
Ihr Durchfall kann zu Austrocknung (Dehydratation) und einer plötzlichen Nierenschädigung führen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen dunkler Urin oder eine verringerte Urinmenge auftreten.
Übelkeit und Erbrechen
Dieses Arzneimittel kann Übelkeit und Erbrechen verursachen. Begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung, wenn Sie während der Behandlung mit Trodelvy an schwerer/m Übelkeit und
Erbrechen leiden.
Ihr Arzt wird Ihnen vor Ihrer Krebstherapie und zwischen den Infusionssitzungen mehrere
Medikamente geben, um Übelkeit und Erbrechen zu lindern. Sie werden Trodelvy nicht erhalten, wenn Sie an schwerer/m Übelkeit und Erbrechen leiden, und Sie werden Trodelvy nur erhalten,
wenn die Symptome unter Kontrolle gebracht sind.
Patienten, die das UGT1A1*28-Gen haben
Bei manchen Patienten besteht genetisch bedingt eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass bei ihnen aufgrund des Arzneimittels bestimmte Nebenwirkungen auftreten. Wenn Sie das UGT1A1*28-Gen
haben, baut Ihr Körpers das Arzneimittel langsamer ab. Dadurch treten bei Ihnen mit höherer
Wahrscheinlichkeit gewisse Nebenwirkungen (wie z. B. Neutropenie mit oder ohne Fieber und eine niedrige Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie)) auf als bei Personen, die das Gen nicht haben. Diese
Patienten werden von ihrem Arzt engmaschig überwacht.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Trodelvy erhalten, wenn Sie:
- Leberprobleme haben
- Nierenprobleme haben
- eine Frau im gebärfähigen Alter sind (siehe „Schwangerschaft“, „Verhütungsmethode beim Mann und bei der Frau“ und „Stillzeit“)
- Arzneimittel zur Behandlung anderer Erkrankungen einnehmen (siehe „Anwendung von Trodelvy zusammen mit anderen Arzneimitteln“)
- in der Vergangenheit bereits Probleme nach dem Erhalt von irgendwelchen Infusionen hatten.
Während Sie Trodelvy erhalten, wird Ihr Arzt Sie engmaschig auf Nebenwirkungen überwachen. Wenn bei Ihnen schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, kann Ihr Arzt Ihnen andere Arzneimittel zur Behandlung dieser Nebenwirkungen geben, die Menge an Trodelvy ändern, die Sie erhalten, oder
Ihre Behandlung mit Trodelvy ganz abbrechen.
In Abschnitt 4 ist eine Liste aller möglichen Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Trodelvy enthalten.
Kinder und Jugendliche
Trodelvy sollte Kindern und Jugendlichen, die unter 18 Jahre alt sind, nicht gegeben werden, weil keine Informationen zu dessen Wirkung in dieser Altersgruppe vorliegen.
Anwendung von Trodelvy zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
Einige Arzneimittel können die Wirkweise von Trodelvy beeinflussen und die Konzentration des Wirkstoffs von Trodelvy in Ihrem Blut erhöhen. Dadurch steigt das Risiko für Nebenwirkungen. Zu diesen Arzneimitteln gehören:
- Propofol, das bei operativen Eingriffen als Betäubungsmittel verabreicht wird.
- Ketoconazol, das zur Behandlung von Pilzinfektionen angewendet wird.
- Tyrosinkinasehemmer, die zur Behandlung von Krebs angewendet werden (Arzneimittel, die auf -nib enden);
Einige Arzneimittel können die Konzentration des Wirkstoffs von Trodelvy in Ihrem Blut verringern, wodurch dessen Wirksamkeit abnimmt. Zu diesen Arzneimitteln gehören:
- Carbamazepin oder Phenytoin, das zur Behandlung von Epilepsie angewendet wird.
- Rifampicin, das zur Behandlung von Tuberkulose angewendet wird.
- Ritonavir oder Tipranavir, das zur Behandlung von HIV-Infektionen angewendet wird.
Schwangerschaft
Trodelvy soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da es das ungeborene Kind schädigen kann. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden.
Verhütungsmethode beim Mann und bei der Frau
Frauen, die schwanger werden können, müssen während der Behandlung mit Trodelvy und nach der
letzten Trodelvy-Dosis 6 Monate lang eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden. Männer mit weiblichen Partnerinnen, die schwanger werden könnten, müssen während der
Behandlung und nach der letzten Trodelvy-Dosis 3 Monate lang eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden.
Stillzeit
Während der Behandlung mit Trodelvy und 1 Monat lang nach der letzten Dosis dürfen Sie nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob dieses Arzneimittel in die Muttermilch übergeht und wie es sich auf Ihr
Kind auswirken könnte.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Trodelvy kann Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen, z. B. durch Schwindelgefühl, Erschöpfung. Bei der Teilnahme am Straßenverkehr, der Verwendung
von Werkzeugen oder dem Bedienen von Maschinen sollten Sie daher nach der Behandlung mit Trodelvy vorsichtig sein.
Trodelvy Infusionslösung enthält Natrium
Trodelvy enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“. Trodelvy wird jedoch in einer 0,9%igen Kochsalzlösung (9 mg/ml) verabreicht, sodass die verabreichte Gesamtmenge an Natrium (3,5 mg/ml) vom Volumen der für die Infusion
verwendeten Lösung abhängt.
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Welche Nebenwirkungen hat Trodelvy 200 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Schwerwiegende Nebenwirkungen
Die folgenden Nebenwirkungen wurden im Zusammenhang mit Trodelvy allein gemeldet:
Begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung, wenn bei Ihnen irgendwelche der folgenden sehr häufigen schwerwiegenden Nebenwirkungen auftreten (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
-
Niedrige Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutropenie), was die folgenden Anzeichen und Symptome hervorrufen kann:
- Fieber, also eine Körpertemperatur von 38,5 °C oder höher: dies wird als febrile Neutropenie bezeichnet
- Schüttelfrost oder Schwitzen
- Halsschmerzen, wunde Stellen im Mund oder Zahnschmerzen
- Magenschmerzen
- Schmerzen im Bereich des Anus oder wunde Stellen im Bereich des Anus
- Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen oder häufiges Wasserlassen
- Durchfall
- Husten oder Kurzatmigkeit
- Durchfall (auch ohne andere Anzeichen)
-
Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion), die die folgenden Anzeichen und Symptome verursachen können:
- Anschwellen von Lippen, Zunge, Augen, Rachen oder Gesicht
- Schwellung oder erhabener, juckender, roter Hautausschlag
- Ausbruch von geschwollenen, blassroten Erhebungen oder Plaques (Quaddeln) auf der Haut, die plötzlich auftreten
- Fieber
- eine plötzliche Attacke von schwerem Schüttelfrost, begleitet von einem Kältegefühl
- übermäßiges Schwitzen
- pfeifendes Atemgeräusch, Engegefühl in Brust oder Hals, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl, Gefühl, ohnmächtig zu werden, Atemlosigkeit
- Brustschmerzen, Herzklopfen
- Übelkeit, Erbrechen
Weitere mögliche Nebenwirkungen
Weitere Nebenwirkungen sind nachstehend aufgeführt. Wenn irgendeine dieser Nebenwirkungen schwerwiegend wird, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.
Sehr häufig
(kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- brennendes Gefühl beim Wasserlassen sowie häufiges Wasserlassen und dringendes Bedürfnis zum Wasserlassen
- Husten, Halsschmerzen, laufende Nase, Kopfschmerzen und Niesen
- nicht genügend rote Blutkörperchen (Anämie)
- niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Lymphozyten oder Leukozyten)
- Appetitlosigkeit
- niedriger Kalium- oder Magnesiumspiegel
- Schwindelgefühl
- Kurzatmigkeit
- Verstopfung, Magenschmerzen
- Haarausfall, Ausschlag, allgemeiner Juckreiz
- Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen
- Müdigkeit
- entzündeter und wunder Mund
- Anstieg eines Enzyms mit der Bezeichnung alkalische Phosphatase
Häufig
(kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Frösteln, Fieber, allgemeine Beschwerden, blasse oder verfärbte Haut, Kurzatmigkeit aufgrund eines durch Bakterien überforderten Blutkreislaufs (Sepsis)
- Lungenentzündung (Pneumonie)
- verstopfte Nase, Schmerzen im Gesicht, pfeifendes Atemgeräusch (Giemen)
- trockener Husten, bei dem durchsichtiger, gelb-grauer oder grünlicher Schleim ausgeworfen werden kann
- grippeartige Symptome, Herpes-Infektion im Mund
-
niedrige Anzahl von Blutplättchen, was zu Blutungen und blauen Flecken führen kann
(Thrombozytopenie) - hoher Blutzuckerspiegel
- verminderter Wassergehalt im Körper
- niedriger Phosphat-, Kalzium- oder Natriumspiegel im Blut
- Angst
- Veränderung des Geschmacksempfindens
- niedriger Blutdruck
- Nasenbluten, ein Hustenreflex, der durch Heruntertropfen von Schleim in den Rachen ausgelöst wird
- Entzündung des Dickdarms (Kolitis)
- Schmerzen in der oberen Magengegend, Sodbrennen, aufgeblähter Bauch
- Dunkelfärbung der Haut, akneartiges Hautproblem, trockene Haut
- Muskelschmerzen in der Brust, Muskelkrämpfe
- Blut im Urin, überschüssiges Eiweiß im Urin
- Schüttelfrost
- Gewichtsverlust
- Anstieg eines Enzyms mit der Bezeichnung Laktatdehydrogenase, Auffälligkeiten in Bluttests hinsichtlich der Gerinnung
- Schlafstörungen
Gelegentlich
(kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
Entzündung des Dünndarms (Enteritis)
Die folgenden Nebenwirkungen wurden beobachtet, wenn Trodelvy in Kombination mit Pembrolizumab gegeben wird:
Begeben Sie sich unverzüglich in ärztliche Behandlung, wenn bei Ihnen eine der folgenden sehr häufigen schwerwiegenden Nebenwirkungen auftritt (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
-
Niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Neutropenie), was die folgenden Anzeichen und Symptome hervorrufen kann:
- Fieber, also eine Körpertemperatur von 38,5 °C oder höher: dies wird als febrile Neutropenie bezeichnet
- Schüttelfrost oder Schwitzen
- Halsschmerzen, wunde Stellen im Mund oder Zahnschmerzen
- Magenschmerzen
- Schmerzen im Bereich des Anus oder wunde Stellen im Bereich des Anus
- Schmerzen oder Brennen beim Wasserlassen oder häufiges Wasserlassen
- Durchfall
- Husten oder Kurzatmigkeit
- Durchfall (auch ohne andere Anzeichen)
-
Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion), die die folgenden Anzeichen und Symptome verursachen können:
- Anschwellen von Lippen, Zunge, Augen, Rachen oder Gesicht
- Schwellung oder erhabener, juckender, roter Hautausschlag
- Ausbruch von geschwollenen, blassroten Erhebungen oder Plaques (Quaddeln) auf der Haut, die plötzlich auftreten
- Fieber
- eine plötzliche Attacke von schwerem Schüttelfrost, begleitet von einem Kältegefühl
- übermäßiges Schwitzen
- pfeifendes Atemgeräusch, Engegefühl in Brust oder Hals, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl, Gefühl, ohnmächtig zu werden, Atemlosigkeit
- Brustschmerzen, Herzklopfen
- Übelkeit, Erbrechen
Weitere mögliche Nebenwirkungen
Weitere Nebenwirkungen sind nachstehend aufgeführt. Wenn eine dieser Nebenwirkungen schwerwiegend wird, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt.
Sehr häufig
(kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- brennendes Gefühl beim Wasserlassen sowie häufiges Wasserlassen und dringendes Bedürfnis zum Wasserlassen
- Husten, Halsschmerzen, laufende Nase, Kopfschmerzen und Niesen
- nicht genügend rote Blutkörperchen (Anämie)
- niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukozyten)
- Appetitlosigkeit
- Schwindelgefühl
- Verstopfung; Magenschmerzen
- entzündeter und wunder Mund
- Haarausfall, Ausschlag, allgemeiner Juckreiz
- Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen
- Müdigkeit
- Gewichtsverlust
- Anstieg eines Enzyms mit der Bezeichnung alkalische Phosphatase
Häufig
(kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Frösteln, Fieber, allgemeine Beschwerden, blasse oder verfärbte Haut, Kurzatmigkeit aufgrund eines durch Bakterien überforderten Blutkreislaufs (Sepsis)
- Lungenentzündung (Pneumonie)
- verstopfte Nase, Schmerzen im Gesicht, pfeifendes Atemgeräusch (Giemen)
- trockener Husten, bei dem durchsichtiger, gelb-grauer oder grünlicher Schleim ausgeworfen werden kann
- grippeartige Symptome, Herpes-Infektion im Mund
- niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen (Lymphozyten oder Leukozyten)
-
niedrige Anzahl von Blutplättchen, was zu Blutungen und blauen Flecken führen kann
(Thrombozytopenie) - hoher Blutzuckerspiegel
- niedriger Kalium- oder Magnesiumspiegel
- verminderter Wassergehalt im Körper
- niedriger Phosphat-, Kalzium- oder Natriumspiegel im Blut
- Schlafstörungen
- Angst
- Veränderung des Geschmacksempfindens
- niedriger Blutdruck
- Kurzatmigkeit
- Nasenbluten
- Entzündung des Dickdarms (Kolitis)
- Schmerzen in der oberen Magengegend, Sodbrennen, aufgeblähter Bauch
- Dunkelfärbung der Haut, akneartiges Hautproblem, trockene Haut
- Muskelschmerzen in der Brust, Muskelkrämpfe
- Blut im Urin, überschüssiges Eiweiß im Urin
- Schüttelfrost
- Anstieg eines Enzyms mit der Bezeichnung Laktatdehydrogenase
Gelegentlich
(kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Entzündung des Dünndarms (Enteritis)
- ein Hustenreflex, der durch Heruntertropfen von Schleim in den Rachen ausgelöst wird
- Entzündung des Dickdarms mit niedriger Anzahl weißer Blutkörperchen (neutropene Kolitis)
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können
Nebenwirkungen auch direkt über das in Anhang V aufgeführte nationale Meldesystem anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die
Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Trodelvy 200 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung aufzubewahren?
Trodelvy wird von medizinischen Fachkräften im Krankenhaus oder in der Klinik aufbewahrt, wo Sie
Ihre Behandlung erhalten. Es ist wie folgt aufzubewahren:
- Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
- Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett der Durchstechflasche/Umkarton nach „verw. bis“ bzw. „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
- Im Kühlschrank (2 °C – 8 °C) lagern. Nicht einfrieren.
- Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
- Wenn die Lösung nach der Rekonstitution und Verdünnung nicht sofort verwendet wird, kann der Infusionsbeutel, der die verdünnte Lösung enthält, bis zu 24 Stunden lang vor Licht geschützt im Kühlschrank (2 °C – 8 °C) aufbewahrt werden.
- Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht, wenn Sie feststellen, dass die rekonstituierte Lösung trüb oder verfärbt ist.
Trodelvy ist ein zytotoxisches Arzneimittel. Die entsprechenden Verfahren zur Handhabung und Beseitigung müssen eingehalten werden.
Weitere Informationen zu Trodelvy 200 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Was Trodelvy enthält:
- Der Wirkstoff ist: Sacituzumab govitecan. Eine Durchstechflasche mit Pulver enthält 200 mg Sacituzumab govitecan. Nach der Rekonstitution enthält ein ml Lösung 10 mg Sacituzumab govitecan.
- Die sonstigen Bestandteile sind: 2-(Morpholin-4-yl)ethan-1-sulfonsäure (MES), Polysorbat 80 und Trehalose-Dihydrat (Ph.Eur.).
Wie Trodelvy aussieht und Inhalt der Packung
Das Arzneimittel ist ein cremeweißes bis gelbliches Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer
Infusionslösung, das in einer Durchstechflasche aus Glas bereitgestellt wird. Jede Packung enthält
1 Durchstechflasche.
Pharmazeutischer Unternehmer
Gilead Sciences Ireland UC
Carrigtohill
County Cork, T45 DP77
Irland
Hersteller
Gilead Sciences Ireland UC
IDA Business and Technology Park
Carrigtohill
County Cork, T45 DP77
Irland
Falls Sie weitere Informationen über das Arzneimittel wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.
| België/Belgique/Belgien | Lietuva |
| Gilead Sciences Belgium SRL-BV | Gilead Sciences Ireland UC |
| Tél/Tel: + 32 (0) 24 01 35 50 | Tel: + 353 (0) 1 686 1888 |
| България | Luxembourg/Luxemburg |
| Gilead Sciences Ireland UC | Gilead Sciences Belgium SRL-BV |
| Тел.: + 353 (0) 1 686 1888 | Tél/Tel: + 32 (0) 24 01 35 50 |
| Česká republika | Magyarország |
| Gilead Sciences s.r.o. | Gilead Sciences Ireland UC |
| Tel: + 420 910 871 986 | Tel.: + 353 (0) 1 686 1888 |
| Danmark | Malta |
| Gilead Sciences Sweden AB | Gilead Sciences Ireland UC |
| Tlf.: + 46 (0) 8 5057 1849 | Tel: + 353 (0) 1 686 1888 |
| Deutschland | Nederland |
| Gilead Sciences GmbH | Gilead Sciences Netherlands B.V. |
| Tel: + 49 (0) 89 899890-0 | Tel: + 31 (0) 20 718 36 98 |
| Eesti | Norge |
| Gilead Sciences Ireland UC | Gilead Sciences Sweden AB |
| Tel: + 353 (0) 1 686 1888 | Tlf: + 46 (0) 8 5057 1849 |
| Ελλάδα | Österreich |
| Gilead Sciences Ελλάς Μ.ΕΠΕ. | Gilead Sciences GesmbH |
| Τηλ: + 30 210 8930 100 | Tel: + 43 1 260 830 |
| España | Polska |
| Gilead Sciences, S.L. | Gilead Sciences Poland Sp. z o.o. |
| Tel: + 34 91 378 98 30 | Tel.: + 48 22 262 8702 |
| France | Portugal |
| Gilead Sciences | Gilead Sciences, Lda. |
| Tél: + 33 (0) 1 46 09 41 00 | Tel: + 351 21 7928790 |
| Hrvatska | România |
| Gilead Sciences Ireland UC | Gilead Sciences (GSR) S.R.L. |
| Tel: + 353 (0) 1 686 1888 | Tel: + 40 31 631 18 00 |
| Ireland | Slovenija |
| Gilead Sciences Ireland UC | Gilead Sciences Ireland UC |
| Tel: + 353 (0) 214 825 999 | Tel: + 353 (0) 1 686 1888 |
| Ísland | Slovenská republika |
| Gilead Sciences Sweden AB | Gilead Sciences Slovakia s.r.o. |
| Sími: + 46 (0) 8 5057 1849 | Tel: + 421 232 121 210 |
| Italia | Suomi/Finland |
| Gilead Sciences S.r.l. | Gilead Sciences Sweden AB |
| Tel: + 39 02 439201 | Puh/Tel: + 46 (0) 8 5057 1849 |
| Κύπρος | Sverige |
| Gilead Sciences Ελλάς Μ.ΕΠΕ. | Gilead Sciences Sweden AB |
| Τηλ: + 30 210 8930 100 | Tel: + 46 (0) 8 5057 1849 |
| Latvija | |
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| Tel: + 353 (0) 1 686 1888 |
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


