Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Der Wirkstof von Tamoxifen Sandoz heißt Tamoxifen und ist ein Antiöstrogen. Antiöstrogene sind Substanzen, welche die Wirkung der Östrogene (= weibliche Geschlechtshormone) blockieren. Östrogen ist ein körpereigenes Hormon, das auf bestimmte Funktionen des Körpers Einluss nimmt, z. B. auf das Wachstum des Gewebes im Bereich der Brustdrüse.
- Wirkstoff(e)
- Tamoxifen
- Zulassungsinhaber
- Orifarm GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- L02BA01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Tamoxifen Sandoz 20 mg - Filmtabletten angewendet?
Der Wirkstof von Tamoxifen Sandoz heißt Tamoxifen und ist ein Antiöstrogen. Antiöstrogene sind Substanzen, welche die Wirkung der Östrogene
(= weibliche Geschlechtshormone) blockieren. Östrogen ist ein körpereigenes
Hormon, das auf bestimmte Funktionen des Körpers Einluss nimmt, z. B. auf das Wachstum des Gewebes im Bereich der Brustdrüse. Tamoxifen Sandoz kann nun die unerwünschte wachstumsfördernde Wirkung der Östrogenhormone auf die Zellen hemmen oder sogar rückgängig machen und wird deshalb zur begleitenden und unterstützenden Behandlung von Brustkrebs bei Frauen ab dem 18. Lebensjahr eingesetzt.
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Was ist vor der Einnahme von Tamoxifen Sandoz 20 mg - Filmtabletten zu beachten?
- wenn Sie allergisch gegen Tamoxifen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- bei schweren Blutbildveränderungen (starke Verminderung der Blutplättchen oder Mangel an weißen Blutkörperchen)
- bei stark erhöhtem Kalziumspiegel im Blut
- wenn Sie schwanger sind oder stillen
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Tamoxifen Sandoz einnehmen. Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Tamoxifen Sandoz ist erforderlich bei:
- Leber- und/oder Nierenerkrankungen
- Zuckerkrankheit
- vorangegangenen Erkrankungen mit Blutgerinnselbildung (Thrombosen, Embolien)
- Augenerkrankungen oder
- wenn Sie ein hereditäres Angioödem in der Vorgeschichte hatten, da Tamoxifen Sandoz Symptome eines hereditären Angioödems verursachen oder verschlimmern kann. Wenn bei Ihnen Symptome wie Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge und/oder des Rachens mit Schwierigkeiten
beim Schlucken oder Atmen auftreten, suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Vor Beginn der Behandlung müssen eine umfassende frauenärztliche Untersuchung (Ausschluss einer Schwangerschaft) sowie eine allgemeine medizinische Untersuchung erfolgen. Halten Sie sich daher bitte an die Anordnung Ihres Arztes.
Während Sie Tamoxifen Sandoz einnehmen oder 9 Monate nachdem Sie mit der Einnahme aufgehört haben, dürfen Sie nicht schwanger werden. Eine Schwangerschaftsverhütung bei Frauen im gebärfähigen Alter ist unbedingt notwendig, ein hormonelles Verhütungsmittel (die „Pille“) ist dazu nicht geeignet. Sollte eine Schwangerschaft vermutet werden, so informieren Sie umgehend Ihren
Arzt.
Ihr Arzt wird regelmäßig Blutuntersuchungen durchführen, um die Anzahl Ihrer Blutplättchen, Leber- und Nierenfunktion, Serumkalziumwerte, Blutzucker sowie Blutfettwerte bestimmen zu können.
Vor und während der Behandlung muss in 6-monatigen Abständen eine umfassende frauenärztliche Untersuchung durchgeführt werden.
Bei Auftreten von Blutungen aus der Scheide während und nach der Behandlung mit Tamoxifen Sandoz informieren Sie umgehend Ihren Arzt.
Bei Frauen vor den Wechseljahren kann die Monatsblutung durch Tamoxifen
Sandoz geringer werden oder ganz ausbleiben.
Bei späteren operativen Eingrifen zur Rekonstruktion der Brust (Wochen bis Jahre nach dem ersten operativen Eingrif, wenn Ihr eigenes Gewebe dann zur Formung einer neuen Brust verwendet wird) könnte durch Tamoxifen Sandoz das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln in den kleinen Gefäßen der Gewebelappen erhöht
werden, was zu Komplikationen führen könnte.
Zu Beginn der Therapie mit Tamoxifen Sandoz sollte eine augenärztliche Untersuchung erfolgen.
Treten unter der Therapie mit Tamoxifen Sandoz Veränderungen der Sehkraft auf, informieren Sie umgehend Ihren Arzt, da sich manche im Frühstadium erkannte Veränderungen nach dem Absetzen der Therapie zurückbilden.
Bei der Behandlung mit Tamoxifen Sandoz wurde ein erhöhtes Auftreten von bösartigen Neubildungen in der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom) und bösartigen Neubildungen in der Gebärmutter (Uterussarkom, meist maligner
Müller-Mischtumor) beobachtet.
Patientinnen mit noch vorhandener Gebärmutter sollten auch während der Behandlung mit Tamoxifen Sandoz jährlich gynäkologisch im Hinblick auf
Gebärmutterschleimhautveränderungen untersucht werden.
Schwerwiegende Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom und toxischer epidermaler Nekrolyse, wurden im Zusammenhang mit der Anwendung von Tamoxifen Sandoz beobachtet. Brechen Sie die Anwendung von Tamoxifen Sandoz ab und suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn bei Ihnen eines der Symptome auftritt, das im Zusammenhang mit schwerwiegenden Hautreaktionen (wie im Abschnitt 4. beschrieben) steht.
In Studien mit Frauen vor den Wechseljahren, die Tamoxifen zur Senkung des Brustkrebsrisikos oder zur Behandlung von Brustkrebs einnahmen, wurde eine Abnahme der Knochendichte festgestellt. Wenn Sie eine Frau vor den Wechseljahren sind und sich einer Behandlung mit Tamoxifen Sandoz unterziehen, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wie Sie Ihre Knochengesundheit erhalten können.
Wenn Sie unter Herzerkrankungen leiden, einschließlich Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie) oder einer Erkrankung, die als verlängertes QT-Syndrom (QT-Intervall-Verlängerung) bezeichnet
wird, kann das Risiko von Herzrhythmusstörungen bei der Anwendung von Tamoxifen Sandoz erhöht sein.
Ändern Sie nicht eigenmächtig die Behandlung. Kommen Sie zu allen Kontrolluntersuchungen, bzw. gehen Sie vor allem zu den notwendigen Blutuntersuchungen und eventuellen anderen fachärztlichen Zusatzuntersuchungen, die Ihr Arzt mit Ihnen vereinbart hat.
Die Anwendung von Tamoxifen Sandoz kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Einnahme von Tamoxifen Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Sie sollten Ihren Arzt vor allem dann informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- Paroxetin, Fluoxetin (z. B. enthalten in manchen Antidepressiva)
- Bupropion (z. B. in Antidepressiva oder in Arzneimitteln zur Raucherentwöhnung)
- Chinidin (z. B. verwendet zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen)
- Cincalet/Cinacalcet (zur Behandlung von Funktionsstörungen der Nebenschilddrüse)
- Arzneimittel, von denen bekannt ist, dass sie den Herzrhythmus beeinlussen
Bei gleichzeitiger Anwendung von mehreren Arzneimitteln kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung oder Abschwächung der Wirkung kommen.
Wegen gegenseitiger Wirkungsverringerung oder einer sogar möglichen Aufhebung der Wirkung von Tamoxifen Sandoz sollten keine Hormonpräparate, insbesondere keine östrogenhaltigen (z. B. die „Pille“) eingenommen werden. Fragen Sie Ihren Arzt um alternative Verhütungsmittel.
Wenn Ihnen Ihr Arzt Tamoxifen Sandoz gemeinsam mit Arzneimitteln zur Hemmung der Blutgerinnung (Thrombozytenaggregationshemmer oder cumarinartige Antikoagulanzien) verordnet, kann die gerinnungshemmende Wirkung verstärkt werden. Daher ist eine sorgfältige Überwachung, vor allem bei Behandlungsbeginn, erforderlich.
Tamoxifen Sandoz soll nicht gemeinsam mit Aromatasehemmern (Arzneimittel gegen Brustkrebs), wie Anastrozol, Letrozol oder Exemestan eingenommen werden.
Bei gleichzeitiger Anwendung von Tamoxifen Sandoz und Chemotherapie
wurde ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnselbildung und Verschleppung von
Blutgerinnseln mit Gefäßverschluss (Thromboembolie) beobachtet. Schwangerschaft und Stillzeit Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Tamoxifen Sandoz darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
Vor Therapiebeginn muss abgestillt werden.
Empfängnisverhütung bei Männern und Frauen
Frauen im gebärfähigen Alter sollen während der Behandlung mit Tamoxifen Sandoz und für 9 Monate nach der letzten Dosis eine wirksame Verhütungs-
methode anwenden (siehe auch Abschnitt “Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen”).
Männern wird geraten, während und bis zu 6 Monate nach Abschluss der Behandlung mit Tamoxifen Sandoz wirksame Verhütungsmethode anzuwenden und kein Kind zu zeugen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Es ist unwahrscheinlich, dass Tamoxifen Sandoz die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Es wurde jedoch bei der Anwendung von Tamoxifen Sandoz über Sehstörungen, Müdigkeit oder Benommenheit berichtet. Daher ist beim Fahren oder Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten, solange solche Anzeichen bestehen.
Tamoxifen Sandoz enthält Lactose (Milchzucker) und Natrium. Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Tamoxifen Sandoz erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird Tamoxifen Sandoz 20 mg - Filmtabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Art der Anwendung Zum Einnehmen.
Die Filmtabletten sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) am besten zu einer Mahlzeit einzunehmen.
Dosierung
Abhängig von der Erkrankung können vom Arzt 1 - 2 Tabletten (das entspricht 20 bis 40 mg Tamoxifen) pro Tag verordnet werden.
Dauer der Anwendung
Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und erstreckt sich meist über einen längeren Zeitraum. Über die Dauer der Behandlung entscheidet der Arzt.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen Die Anwendung von Tamoxifen Sandoz bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen, da Sicherheit und Wirksamkeit in dieser Altersgruppe nicht erwiesen sind.
Wenn Sie eine größere Menge von Tamoxifen Sandoz eingenommen haben als Sie sollten Bei Einhaltung der vom Arzt vorgeschriebenen Dosierung ist eine Überdosierung ausgeschlossen.
Bei irrtümlicher Einnahme von zu vielen Filmtabletten wenden Sie sich bitte sofort
an einen Arzt/Notarzt.
Bei Überdosierung (das heißt, wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben) ist mit einer Verstärkung der Nebenwirkungen von Tamoxifen Sandoz zu rechnen.
Wenn Sie die Einnahme von Tamoxifen Sandoz vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Nehmen Sie stattdessen einfach die übliche Dosis zur gewohnten Zeit ein.
Wenn Sie die Einnahme von Tamoxifen Sandoz abbrechen Brechen Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab; der Behandlungserfolg kann gefährdet werden.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Tamoxifen Sandoz 20 mg - Filmtabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Brechen Sie die Anwendung von Tamoxifen Sandoz ab und suchen Sie umgehend einenArzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken: Rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisrunde Flecken im
Rumpfbereich, häuig mit zentraler Blasenbildung, Hautabschuppung, Geschwüren im Bereich des Mundes, des Rachens, der Nase, der Genitalien und der Augen.
Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber oder grippeähnliche
Symptome vorausgehen [Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse] – diese Nebenwirkungen treten selten auf.
Brechen Sie die Anwendung von Tamoxifen Sandoz ab und sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken – Sie benötigen möglicherweise dringend medizinische Hilfe: Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge oder des Rachens, Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen (Angioödem). Tamoxifen Sandoz kann die Symptome eines hereditären Angioödems verursachen oder verschlimmern.
Sehr häuig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betrefen)
- Hitzewallungen
- Flüssigkeitsanreicherung im Gewebe
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Zyklusveränderungen, Blutungen aus der Scheide, Scheidenausluss
- Müdigkeit
Häuig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betrefen)
- Benommenheit und Kopfschmerzen
- Blutarmut (Anämie)
- Erbrechen, Durchfall und Verstopfung
-
Haarausfall, Vergrößerung bestehender oder Auftreten neuer krankhafter
Hautveränderungen - Beinkrämpfe, Muskelschmerzen
- Überempindlichkeitsreaktionen (Allergie), einschließlich Schwellung der Haut und Schleimhäute (Angioödem)
- grauer Star, Erkrankungen der Netzhaut (Retinopathie)
-
verringerte Versorgung der Blutgefäße im Gehirn als eventuelles Zeichen eines
Schlaganfalls (plötzliches Einsetzen von Müdigkeit oder Lähmung der Arme oder Beine, plötzlich auftretende Schwierigkeiten beim Sprechen, Gehen, beim Halten von Dingen oder beim Denken) -
erhöhte Blutgerinnselbildung (auch in kleinen Gefäßen) und Verschleppung von Blutgerinnseln mit Gefäßverschluss (Thromboembolie), einschließlich tiefer
Venenthrombose und Lungenembolie (Lungeninfarkt) - Juckreiz im Genitalbereich, Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut (einschließlich Wucherungen und Polypen)
- Veränderungen der Leberwerte, Fettleber
- erhöhte Blutfettwerte (Triglyzeride)
- gutartige Muskelgeschwulst der Gebärmutter (Myom)
- Sensibilitätsstörungen (beinhaltet Geschmacksstörungen und Taubheit oder Kribbeln in der Haut)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betrefen)
-
Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie), Mangel an weißen
Blutkörperchen (Leukopenie) - erhöhter Kalziumspiegel im Blut
- Lungenentzündung (interstitielle Pneumonitis)
- Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
- bösartige Neubildung in der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom)
- Leberzirrhose
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betrefen)
- Hornhautveränderungen, Schädigung oder Entzündung des Sehnervs mit Sehstörungen
- Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Appetitlosigkeit
- verstärkter Haarwuchs (Hypertrichose)
-
isolierte Verminderung bestimmter weißer Blutzellen (Neutropenie und
Agranulozytose) mit ausgeprägtem Zerfall von Leberzellen (Leberzellnekrose) - bösartige Neubildung in der Gebärmutter (Uterussarkom, meist maligner Müller-Mischtumor)
- Gallenstauung (Cholestase) und Leberentzündung (Hepatitis), Leberversagen, Leberzellschädigung
- Eierstockzysten, gutartige Wucherungen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose)
- geschwulstartige Veränderungen (Polypen) in der Vagina (Scheide)
- Niedergeschlagenheit (Depressionen)
- „Flare-up“ Phänomen des Tumors (vorübergehende Zunahme der Tumorschmerzen)
- schwere bis lebensbedrohliche Hautausschläge, zum Teil mit schmerzhafter Blasenbildung (Erythema multiforme, bullöser Pemphigus)
- allergische schmerzhafte Schwellung von Haut und Schleimhaut vor allem im Gesichtsbereich (Angioödem)
-
Entzündung der Blutgefäße, oft in Verbindung mit Hautausschlägen (kutane
Vaskulitis)
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betrefen)
- stark verringerte Zahl aller Blutzellen (Panzytopenie)
- Blindheit
-
erhöhte Lichtempindlichkeit der Haut mit Rötung auf Sonnenlicht ausgesetzten
Hautarealen (kutaner Lupus erythematodes) -
erhöhte Lichtempindlichkeit mit Bildung von lüssigkeitsgefüllten Bläschen
(Vesikel) und Blasen (Bullae) auf Sonnenlicht ausgesetzten Hautarealen aufgrund erhöhter Porphyrineinlagerungen (von der Leber produzierte Zellpigmente) (Porphyria cutanea tarda) - Radiation-Recall-Reaktion: Hautausschlag mit Rötung, Anschwellung und/oder Blasenbildung der Haut nach Bestrahlungstherapie
Nichtbekannt(Häuigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Blutgerinnselbildung mit Venenentzündung (Thrombophlebitis)
- Abnahme der Knochendichte bei Frauen in den Wechseljahren
- Veränderungen der elektrischen Aktivität des Herzens (verlängertes QT-Intervall im Elektrokardiogramm)
Bei einer auftretenden Venenentzündung oder Kurzatmigkeit während der Tamoxifen Sandoz-Behandlung muss unbedingt ein Arzt informiert werden. Dieser wird entscheiden, ob die Therapie fortgesetzt werden kann.
Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, ÖSTERREICH, Fax: + 43 (0) 50 555 36207, Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Tamoxifen Sandoz 20 mg - Filmtabletten aufzubewahren?
Bei Zimmertemperatur (15 - 25 °C) lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen diesesArzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Tamoxifen Sandoz 20 mg - Filmtabletten
Was Tamoxifen Sandoz enthält Der Wirkstof ist Tamoxifen. 1 Filmtablette enthält 20 mg Tamoxifen als Tamoxifendihydrogencitrat. Die sonstigen Bestandteile sind:
Cellulose, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat, Carboxymethylstärke Natrium, Macrogol 4000, Povidon, Titandioxid E 171
Wie Tamoxifen Sandoz aussieht und Inhalt der Packung Weiße, runde, bikonvexe Filmtabletten mit einseitiger Bruchkerbe. Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern und nicht zum Teilen in gleiche Dosen.
Packungsgrößen: 10, 30 und 50 Stück
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht. Einfuhr und Vertrieb: Orifarm GmbH, Fixheider Str. 4, 51381 Leverkusen, Deutschland
Umgepackt von: Orifarm Supply s.r.o., Palouky 1366, 253 01 Hostivice, Tschechien
Z.Nr.: 1-25266-F
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2026.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


