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Medikamente

Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine

Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

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Das Wichtigste in Kürze

Zur aktiven Immunisierung von Jungsauen, Sauen und Ebern zur Reduktion der klinischen Symptome (Hautläsionen und Fieber ) einer durch Erysipelothrix rhusiopathiae, Serotyp 2, verursachten Rotlauferkrankung, wie durch Belastungsinfektionen unter experimentellen Bedingungen bei seronegativen Schweinen gezeigt wurde.

Zieltierarten
Schweine.
Wartezeit
Null Tage.
Wirkstoff(e)
Erysipelothrix rhusiopathiae
Zulassungsinhaber
Laboratorios Syva S.A.
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QI09AL01

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine bei Tieren angewendet?

Zur aktiven Immunisierung von Jungsauen, Sauen und Ebern zur Reduktion der klinischen Symptome (Hautläsionen und Fieber) einer durch Erysipelothrix rhusiopathiae, Serotyp 2, verursachten Rotlauferkrankung, wie durch Belastungsinfektionen unter experimentellen Bedingungen bei seronegativen Schweinen gezeigt wurde.

Zur aktiven Immunisierung von Jungsauen und Sauen zur Reduktion der transplazentaren Infektion der Nachkommen mit dem porcinen Parvovirus.

Beginn der Immunität:

E. rhusiopathiae: 3 Wochen nach Abschluss der Grundimmunisierung.

Porcines Parvovirus: Ab Beginn der Trächtigkeit nach Abschluss der Grundimmunisierung.

Dauer der Immunität:

E. rhusiopathiae: 5 Monate

Porcines Parvovirus: Für die Dauer der Trächtigkeit.

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Für welche Tiere ist Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine zugelassen?

Schweine.

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine

Gegenanzeigen

Keine.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Nur gesunde Tiere impfen.

Die Anwendung des Impfstoffes bei Tieren mit maternalen Antikörpern gegen das porcine Parvovirus ist nicht belegt.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Thiomersal sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Für den Anwender:

Dieses Tierarzneimittel enthält Mineralöl. Eine versehentliche (Selbst-)Injektion kann zu starken Schmerzen und Schwellungen führen, insbesondere eine Injektion in ein Gelenk oder den Finger. In seltenen Fällen kann dies zum Verlust des betroffenen Fingers führen, wenn er nicht umgehend ärztlich versorgt wird. Im Falle einer versehentlichen (Selbst-) Injektion dieses Tierarzneimittels ziehen Sie sofort einen Arzt zu Rate, selbst wenn nur geringe Mengen injiziert wurden, und zeigen Sie dem Arzt die Packungsbeilage. Sollten die Schmerzen länger als 12 Stunden nach der ärztlichen Untersuchung andauern, ziehen Sie erneut einen Arzt zu Rate.

Für den Arzt:

Dieses Tierarzneimittel enthält Mineralöl. Eine versehentliche (Selbst-)Injektion selbst geringer Mengen dieses Tierarzneimittels kann starke Schwellungen verursachen, die unter Umständen zu ischämischen Nekrosen oder sogar dem Verlust eines Fingers führen können. Die Wunde soll UNVERZÜGLICH fachkundig chirurgisch versorgt werden. Eine frühzeitige Inzision und Spülung der Injektionsstelle kann erforderlich sein, insbesondere, wenn Weichteile oder Sehnen betroffen sind.

Trächtigkeit und Laktation:

Kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels angewendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden.

Überdosierung:

Es liegen keine Informationen über die Verabreichung einer Überdosierung dieses Impfstoffs vor.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

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Wie wird Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Intramuskuläre Anwendung.

Bei Schweinen ab einem Alter von 5 Monaten wird eine Dosis von 2 ml intramuskulär in die Nackenmuskulatur entsprechend dem folgenden Schema verabreicht:

Grundimmunisierung: Zwei Dosen im Abstand von 4 Wochen. Bei Jungsauen und Sauen sollte die zweite Impfung 2 – 3 Wochen vor der Paarung oder Besamung verabreicht werden.

Wiederholungsimpfung für Jungsauen und Sauen: Eine Dosis 2 – 3 Wochen vor der nachfolgenden Paarung oder Besamung und nicht später als 5 Monate nach der letzten Impfung.

Wiederholungsimpfung für Eber: Eine Dosis alle 5 Monate.

Hinweise für die richtige Anwendung

Vor der Verabreichung gründlich schütteln, Impfstoff zwischen den Einzelimpfungen gelegentlich aufschütteln.

Sterile Spritzen und Nadeln verwenden.

Welche Wartezeit gilt für Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine?

Null Tage.

Welche Nebenwirkungen kann Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine beim Tier haben?

Schweine

Sehr häufig (> 1 Tier / 10 behandelte Tiere):

Rötung an der Injektionsstelle1, Wärme an der Injektionsstelle2, Schmerz an der Injektionsstelle3, Schwellung an der Injektionsstelle4, Knötchen an der Injektionsstelle5

Hyperthermie6 (erhöhte Körpertemperatur)

Häufig (1 bis 10 Tiere / 100 behandelte Tiere):

Apathie (Energiemangel)7

Lokale Schwellung (Hals)8

  1. Für bis zu 10 Tage, gelegentlich für bis zu 36 Tage.
  2. Für bis zu 24 Stunden, gelegentlich für bis zu 31 Tage.
  3. Für bis zu 4 Tage, gelegentlich für bis zu 12 Tage.
  4. Für bis zu 17 Tage, gelegentlich für bis zu 33 Tage, und ein Durchmesser von über 5,1 cm.
  5. Für bis zu 17 Tage, gelegentlich für bis zu 69 Tage, und ein Durchmesser von über 5,1 cm.
  6. Für bis zu 1 Tag, maximale Zunahme von 2,45 °C.
  7. Für bis zu 1 Tag.
  8. Für bis zu 5 Tage.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:

DE: https://www.vet-uaw.de

AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Kühl lagern und transportieren (2 °C bis 8 °C).

Nicht einfrieren.

Vor Licht schützen.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchstechflasche angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 10 Stunden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

DE: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser entsorgt werden.

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Syvac Ery Parvo Emulsion zur Injektion für Schweine

2. Zusammensetzung  
Eine Dosis (2 ml) enthält:  
Wirkstoffe: 7,4 – 61,0 ELISA-Einheiten*
Erysipelothrix rhusiopathiae, Serotyp 2, Stamm SE-9, inaktiviert
Porcines Parvovirus, Stamm PVP-7, inaktiviert 320 – 5120 HIT**
  • Antikörpertiter, die mittels ELISA im Serum von geimpften Mäusen gemäß Ph. Eur. 0064 nachgewiesen wurden
  • Antikörpertiter von geimpften Meerschweinchen bestimmt mittels

Hämagglutinationshemmungstest gemäß Ph. Eur. 0965

Hilfsstoffe / Adjuvanzien:  
Montanide ISA 201 VG 0,91 g
Sonstige Bestandteile:  
Thiomersal 0,2 mg

Weiße oder rosa-weiße, homogene Emulsion, bei der keine Phasentrennung zu sehen ist. Ein graues Sediment kann sich bilden, das durch Schütteln wieder aufgelöst werden kann.

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

DE: Zul.-Nr.: PEI.V.12131.01.1

AT: Z.Nr.: 841406

Packungsgrößen:

Umkarton mit 1 Durchstechflasche zu 50 ml (25 Dosen).

Umkarton mit 1 Durchstechflasche zu 100 ml (50 Dosen).

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

03/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktdaten

Zulassungsinhaber: Laboratorios Syva, S.A.

Calle Marqués de la Ensenada, 16 28004 MADRID

SPANIEN

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: Laboratorios Syva, S.A.

Parque Tecnológico de León Calle Nicostrato Vela M15-M16 24009 LEÓN

SPANIEN

Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: Laboratorios Syva S.A.

Parque Tecnológico de León Calle Nicostrato Vela M15-M16 24009 León

SPANIEN

Tel: +34 987 800 800

E-mail: farmacovigilancia@syva.es

DE: Verschreibungspflichtig.

AT: Rezept- und apothekenpflichtig

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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