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Das Wichtigste in Kürze
Zur Anregung der Uteruskontraktionen während des Partus bei einer komplett geöffneten Zervix und im Frühpuerperium, bei Wehenschwäche Retentio secundinarum bedingt durch Wehenschwäche Zur Kontrolle von Gebärmutterblutungen post partum Zur Unterstützung der Uterusinvolution Zur Entfernung der Residualmilch zur Unterstützung der Mastitistherapie …
- Zieltierarten
- Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hund, Katze
- Wartezeit
- Rind, Schaf, Ziege, Pferd, Schwein: Essbares Gewebe Null Tage Rind, Schaf, Ziege, Pferd: Milch Null Tage
- Wirkstoff(e)
- Oxytocin
- Zulassungsinhaber
- V.M.D. NV
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD (Abgabe im Rahmen des Tiergesundheitsdienstes (TGD) erlaubt)
- ATC Code
- QH01BB02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Synpitan-Vet 10 IU/ml - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hunde, Katze bei Tieren angewendet?
- Zur Anregung der Uteruskontraktionen während des Partus bei einer komplett geöffneten Zervix und im Frühpuerperium, bei Wehenschwäche
- Retentio secundinarum bedingt durch Wehenschwäche
- Zur Kontrolle von Gebärmutterblutungen post partum
- Zur Unterstützung der Uterusinvolution
- Zur Entfernung der Residualmilch zur Unterstützung der Mastitistherapie
- Milchabgabestörungen
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Für welche Tiere ist Synpitan-Vet 10 IU/ml - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hunde, Katze zugelassen?
Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hund, Katze
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Synpitan-Vet 10 IU/ml - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hunde, Katze
Gegenanzeigen
- Anwendung bei der nicht zur Geburt vorbereiteten Stute
- Anwendung zur Beschleunigung der Geburt bei nicht geöffneter Zervix
- mechanische Geburtshindernisse, Lageanomalien, Krampfwehen, drohende Uterusruptur, Torsio uteri, relativ zu große Früchte, Missbildungen der Geburtswege
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Bei intravenöser Anwendung sehr langsam injizieren.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Der direkte Kontakt des Arzneimittels mit der Haut und den Schleimhäuten des Anwenders ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Kontakt mit Haut oder Augen, mit reichlich Wasser spülen. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Schwangere, insbesondere im letzten Drittel der Schwangerschaft, sollten den Umgang mit dem Produkt meiden, da Oxytocin Kontraktionen der glatten Muskulatur (z.B. der Gebärmutter) auslösen kann.
Trächtigkeit und Laktation
Siehe Anwendungsgebiete und Gegenanzeigen
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
ß-Adrenolytika verstärken die wehenfördernde Wirkung von Oxytocin.
Prostaglandine und Oxytocin verstärken sich in ihrer wehenfördernden Wirkung.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Überdosierungen können zu
- kurzzeitiger Vasodilatation und Blutdruckabsenkung
- Wasserretention
- Dauerkontraktion des Uterus mit Nabelzuflussblockade, fötaler Hypoxie und Reduzierung der Lebensfähigkeit der Feten als Folge
- Tachykardie
- Uterusruptur
- beim Pferd zu Geburtskomplikationen (Sturmwehen, Retentio secundinarum)
- beim Schwein zur Geburtsverhaltung
führen.
Die Behandlung mit Oxytocin ist in diesen Fällen sofort zu unterbrechen.
Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Synpitan-Vet 10 IU/ml - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hunde, Katze dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zur intravenösen, intramuskulären und subkutanen Anwendung.
Dosis bei tiefer intramuskulärer und subkutaner Injektion:
Stute: 1 - 4 ml (10 - 40 I.E. pro Tier)
Kuh: 1 - 4 ml (10 - 40 I.E. pro Tier )
Schaf, Ziege: 0,2 –1 ml (2 - 10 I.E. pro Tier)
Sau: 1 – 1,5 ml (10 - 15 I.E. pro Tier)
Hündin: 0,2 – 1 ml (2 - 10 I.E. pro Tier)
Katze: 0,2 - 0,5 ml (2 - 5 I.E. pro Tier)
Bei intravenöser Anwendung wird ein Viertel der oben angegebenen Dosierung 1:10 verdünnt und langsam injiziert. Falls der Beginn der Wirkung nicht im Vordergrund steht, sollte die subkutane Verabreichung bevorzugt werden.
Falls erforderlich, ist die Behandlung nach 40 Minuten zu wiederholen.
Eine niedrige Anfangsdosierung wird für alle Verabreichungswege empfohlen, da wiederholte Verabreichungen zulässig sind.
Für Injektionsvolumina < 1 ml sollte eine geeignete, skalierte Spritze verwendet werden, um eine genaue Dosierung zu gewährleisten (z.B. Insulin-Spritze oder 1 ml-Spritze).
Hinweise für die richtige Anwendung
Keine.
Welche Wartezeit gilt für Synpitan-Vet 10 IU/ml - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hunde, Katze?
Rind, Schaf, Ziege, Pferd, Schwein:
| Essbares Gewebe | Null Tage |
| Rind, Schaf, Ziege, Pferd: | |
| Milch | Null Tage |
Welche Nebenwirkungen kann Synpitan-Vet 10 IU/ml - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hunde, Katze beim Tier haben?
- Abfall des diastolischen Blutdrucks, reflektorische Tachykardie und erhöhtes Herz-Zeit-Volumen
- Uterine Hyperkontraktibilität
- Uterusruptur
- Geburtskomplikationen (Sturmwehen, Retentio secundinarum) beim Pferd (70-80 I.E. i.m.)
- Bereits bei therapeutischen Dosierungen kann nach intravenöser Applikation eine Dauerkontraktion des Uterus mit Nabelzuflussblockade, fötaler Hypoxie und als Folge Reduzierung der Lebensfähigkeit der Feten eintreten.
- Geburtsverhalten beim Schwein (>10 I.E. intravenös)
- beim Schwein bei Dosierungen von 5-10 I.E. Oxytocin/Tier i.m. in Verbindung mit Prostaglandinen zur Geburtsinduktion Dauerkontraktion des Uterus, verlängerte Geburtsdauer, vorzeitige Plazentalösung
- beim Saugferkel nach Behandlung der Milchretention der Sauen bei einer Dosis von 22 I.E. Oxytocin pro 100 kg KGW/Tag Auftreten von Ferkeldiarrhöe von eintägiger Dauer
Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Synpitan-Vet 10 IU/ml - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hunde, Katze aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C) lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und Karton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen des Behältnisses: 3 Tage
Nach der ersten Entnahme im Kühlschrank (2°C – 8°C) aufbewahren.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Weitere Informationen zu Synpitan-Vet 10 IU/ml - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hunde, Katze
Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist
Zulassungsinhaber:
V.M.D.n.v, Hoge Mauw 900, 2370 Arendonk, Belgien
Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:
V.M.D.n.v, Hoge Mauw 900, 2370 Arendonk, Belgien
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Synpitan-Vet 10 IU/ml - Injektionslösung für Pferd, Rind, Schaf, Ziege, Schwein, Hund, Katze
Oxytocin
Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile
1 ml enthält:
Wirkstoff(e):
Oxytocin 10 I.E.
(entsprechend 16,6 µg)
Sonstige Bestandteile:
Genehmigungsdatum der Packungsbeilage
11/2021
Weitere Angaben
Für Tiere
Z. Nr.: 13.183
Packungsgrößen: 10 ml, 10x10 ml, 25 ml, 10x25 ml, 50 ml, 12x50 ml
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


