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Medikamente

Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine

  • Tierarzneimittel
  • Rezeptpflichtig
Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

Das Wichtigste in Kürze

Zur aktiven Immunisierung von Saugferkeln und Läufern zur Reduktion der bakteriellen Besiedlung und der Erregerausscheidung sowie klinischer Symptome infolge einer Infektion mit SALMONELLA Typhimurium. Beginn der Immunität: 2 Wochen nach der zweiten Impfung Dauer der Immunität: 19 Wochen nach der zweiten Impfung

Zieltierarten
Schwein
Wartezeit
Essbare Gewebe: 6 Wochen
Zulassungsinhaber
Ceva Sante Animale
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QI09AE02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine bei Tieren angewendet?

Zur aktiven Immunisierung von Saugferkeln und Läufern zur Reduktion der bakteriellen Besiedlung und der Erregerausscheidung sowie klinischer Symptome infolge einer Infektion mit SALMONELLA Typhimurium.

Beginn der Immunität: 2 Wochen nach der zweiten Impfung Dauer der Immunität: 19 Wochen nach der zweiten Impfung

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Für welche Tiere ist Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine zugelassen?

Schwein

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine

Gegenanzeigen

Keine.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise: Nur gesunde Tiere impfen.

5 Tage vor und 5 Tage nach der Immunisierung darf keine Anwendung von antimikrobiell wirksamen Substanzen gegen SALMONELLA ssp. erfolgen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Geimpfte Tiere können den Impfstamm bis zu 20 Tage nach der Impfung ausscheiden. Der Impfstamm kann so auf empfängliche Schweine übertragen werden, die mit geimpften Tieren in Kontakt sind. Während dieser Zeit sollten Schweine, die zur Schlachtung vorgesehen sind, nicht mit geimpften Tieren in Kontakt kommen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender: Achtung Lebendimpfstoff!

Bei versehentlicher Einnahme sowie bei Schleimhautkontakt ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Bei der Handhabung des Tierarzneimittels sollte der Anwender eine Schutzausrüstung in Form von Einmalhandschuhen tragen.

Da dieser Impfstoff aus lebenden, attenuierten Mikroorganismen hergestellt wurde, sollten angemessene Maßnahmen zur Verhinderung einer Kontamination des Anwenders bzw. anderer beteiligter Personen getroffen werden.

Immungeschwächten Personen wird empfohlen, den Kontakt mit dem Impfstoff und mit geimpften Tieren zu vermeiden.

Der Impfstamm kann bis zu 20 Tage nach der Impfung in der Umgebung nachgewiesen werden. Personen, die mit geimpften Schweinen Umgang haben, sollten allgemeine Hygienegrundsätze (Wechsel der Kleidung, Tragen von Handschuhen, Reinigung und Desinfektion des Schuhwerks) befolgen und besondere Vorsicht beim Umgang mit tierischen Abfällen und Streu von kürzlich geimpften Schweinen walten lassen.

Der Impfstamm ist empfindlich gegen Ampicillin, Cefotaxim, Chloramphenicol, Ciprofloxacin, Gentamycin, Kanamycin, Oxytetracycline und Streptomycin. Der Impfstamm ist resistent gegen Sulfamerazin allein, aber empfindlich gegenüber dessen Kombination mit Sulfamerazin/Trimethoprim.

Die Unterscheidung des attenuierten Impfstammes von SALMONELLA Typhimurium-Wildstämmen ist mit einem geeigneten Anzuchttest, wie dem Ceva S-Check Test, möglich.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen Tierarzneimittels vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen Tierarzneimittels angewendet werden sollte, muss daher von Fall zu Fall entschieden werden. Überdosierung: Nach oraler Verabreichung der 10-fachen Dosis bei Ferkeln wurden häufig leichte Durchfälle sowie sehr häufig leichte Störungen des Allgemeinbefindens und Erhöhungen der Körpertemperatur bis 2 °C für maximal 24 h beobachtet. Die Impfung mit einer Überdosis kann direkt nach der Impfung kurzzeitig zu einer verminderten Gewichtszunahme führen.

Wesentliche Inkompatibilitäten: Nicht mit anderen Tierarzneimitteln mischen.

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Wie wird Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben bei Saugferkeln und Läufern. Impfschema:

Zwei orale Impfungen mit je 1 Dosis zu 1 ml, verabreicht mittels Drencher ab dem 3. Lebenstag im Abstand von 3 Wochen.

Hinweise für die richtige Anwendung

Vorbereitung des Impfstoffes zur Anwendung (Rekonstitution):

Füllen Sie 200 ml Wasser in eine saubere Flasche. Flasche und Wasser sollten keine Rückstände von antimikrobiell wirksamen Substanzen, Detergentien oder Desinfektionsmitteln enthalten. Rekonstituieren Sie das Lyophilisat, indem Sie eine geeignete Menge Wasser aus der Flasche zum Lyophilisat hinzugeben. Stellen Sie sicher, dass die Trockensubstanz vollständig gelöst ist, bevor Sie den gesamten Inhalt zurück in die Flasche mit dem Wasser überführen. Vor der Anwedung gut schütteln.

Aussehen des Impfstoffes nach Rekonstitution: wässrige, hell-gräuliche bis hell-gelbliche, trübe Suspension.

Welche Wartezeit gilt für Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine?

Essbare Gewebe: 6 Wochen

Welche Nebenwirkungen kann Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine beim Tier haben?

Zieltierarten: Schweine (Saugferkel und Läufer)

Häufig Durchfall1
(1 bis 10 Tiere / 100 behandelte  
Tiere):  
   

1 Leicht, nach Anwendung bei Saugferkeln.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden. AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5, AT-1200 WIEN E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at

Website: https://www.basg.gv.at/ BE :

www.notifieruneffetindesirable-animaux.be/ oder E-mail: adversedrugreactions_vet@fagg-afmps.be

Wie ist Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren. Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C).

Vor Licht schützen.

Sie dürfen den Impfstoff nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfallsdatum nicht mehr anwenden. Haltbarkeit nach Rekonstitution gemäß den Anweisungen: 4 Stunden

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Salmoporc, Lyophilisat zur Herstellung einer Suspension zum Eingeben für Schweine

Zusammensetzung

Eine 1 ml-Dosis enthält:

SALMONELLA ENTERICA, subsp. ENTERICA, Serovar Typhimurium , Stamm 421/125, (Histidin-Adenin-auxotroph), lebend 5 x 108 bis 5 x 109 KbE* * KbE = Kolonie-bildende Einheiten

Weißes bis gelb-bräunliches Lyophilisat.

Einstufung von Tierarzneimitteln

AT: Rezept- und apothekenpflichtig

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Zulassungsnummer(n):

AT: Z.Nr.: 838870

BE: BE-V541511

Packungsgrößen:

Karton mit 1 Durchstechflasche zu 200 Dosen Lyophilisat

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

04/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktdaten

Zulassungsinhaber:

Ceva Santé Animale 8 rue de Logrono 33500 Libourne Frankreich

Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:

Ceva Tiergesundheit GmbH Kanzlerstr. 4

40472 Düsseldorf Deutschland

E-Mail: pharmakovigilanz@ceva.com Telefon: 00 800 35 22 11 51

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

IDT Biologika GmbH

Am Pharmapark

06861 Dessau-Rosslau

Deutschland

Ceva-Phylaxia Veterinary Biologicals Co. Ltd. Szállás u. 5.

1107 Budapest Ungarn

Weitere Informationen

Immunologische Eigenschaften:

Der Impfstamm führt nach der oralen oder subkutanen Impfung von Schweinen zu einer aktiven Immunität gegen SALMONELLA Typhimurium.

Die orale Anwendung des Impfstoffes beeinflusst nicht den serologischen Nachweis von Salmonellen im Fleischsaft mittels ELISA gemäß den Leitlinien für ein Programm zur Reduzierung des Eintrags von Salmonellen durch Schlachtschweine in die Fleischgewinnung.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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