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Medikamente

Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen

Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen
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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

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Das Wichtigste in Kürze

Hund: Zur Behandlung postoperativer Schmerzen und Entzündungen nach orthopädischen und Weichteil- Operationen, einschließlich intraokulärer Eingriffe. Katze: Zur Behandlung leichter bis mäßig starker postoperativer Schmerzen nachWeichteiloperationen.

Zieltierarten
Hund und Katze.
Wartezeit
Nicht zutreffend.
Wirkstoff(e)
Carprofen
Zulassungsinhaber
Zoetis Österreich GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QM01AE91

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen bei Tieren angewendet?

Hund:

Zur Behandlung postoperativer Schmerzen und Entzündungen nach orthopädischen und Weichteil- Operationen, einschließlich intraokulärer Eingriffe.

Katze:

Zur Behandlung leichter bis mäßig starker postoperativer Schmerzen nachWeichteiloperationen.

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Für welche Tiere ist Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen zugelassen?

Hund und Katze.

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, andere nicht-steroidale Antiphlogistika oder einen dersonstigen Bestandteile.

Nicht anwenden bei Tieren mit schweren Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen sowie bei Tieren mit Verdacht auf Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungsneigung.

Nicht intramuskulär verabreichen.

Nicht anwenden nach Operationen, die mit größeren Blutverlusten verbundensind. Nicht anwenden bei trächtigen oder laktierenden Tieren.

Nicht anwenden bei Katzen, die jünger als 4 Monate sind.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Keine.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Die empfohlene Dosis und Anwendungsdauer dürfen nicht überschritten werden.

Aufgrund der längeren Halbwertszeit bei Katzen und der engeren therapeutischen Breite sollte darauf geachtet werden, die empfohlene Dosierung nicht zu überschreiten und die Anwendung nicht zu wiederholen.

Die Anwendung bei Hunden, die jünger als 6 Wochen sind oder bei Tieren im hohen Alter kann mit erhöhtem Risiko verbunden sein. Wenn die Anwendung in diesen Fällen unvermeidbar ist, sollte gegebenenfalls die Dosis herabgesetzt und das Tier sorgfältig klinisch überwacht werden.

Ein gleichzeitiges Anwenden anderer potenziell nephrotoxischer Arzneimittel sollte vermieden werden. Die Anwendung bei dehydrierten, hypovolämischen oder hypotensiven Tieren ist zu vermeiden, da die Gefahr einer erhöhten Nierentoxizität besteht.

Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAIDs) können die Phagozytose hemmen, daher sollte bei der Behandlung von Entzündungen in Verbindung mit bakteriellen Infektionen gleichzeitig eine antimikrobielle Therapie erfolgen.

Wie auch bei anderen NSAIDs wurde bei Labortieren und Menschen eine Photodermatitis während der Behandlung mit Carprofen beobachtet. Diese Hautreaktionen wurden bei Hunden bisher nicht festgestellt.

Das Tierarzneimittel sollte nicht bei starken Operationsschmerzen eingesetzt werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Es wurden für Carprofen wie auch für andere NSAIDs photosensibilisierende Eigenschaften bei Labortieren und Menschen nachgewiesen. Benzylalkohol kann Überempfindlichkeitsreaktionen (allergische Reaktionen) verursachen. Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Carprofen, NSAID oder Benzylalkohol sollten das Tierarzneimittel mit Vorsicht anwenden. Der Hautkontakt mit dem Tierarzneimittel ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Hautkontakt sind die betroffenen Stellen sofort abzuwaschen.

Selbstinjektion vermeiden. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Nach der Anwendung Hände waschen.

Trächtigkeit und Laktation:

Studien an Labortieren (Ratten und Kaninchen) ergaben Hinweise auf fetotoxische Wirkungen von Carprofen nahe der therapeutischen Dosis. Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation ist nicht belegt.

Nicht bei trächtigen und laktierenden Tieren anwenden.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Andere nicht-steroidale Antiphlogistika oder Glukokortikoide nicht gleichzeitig oder innerhalb von 24 Stunden verabreichen. Carprofen hat ein hohes Proteinbindungsvermögen und kann mit anderen stark proteinbindenden Wirkstoffen konkurrieren, was zu toxischen Wirkungen führen kann.

Die gleichzeitige Anwendung von Antikoagulantien sollte wegen der erhöhten Blutungsneigung unterbleiben.

Wenn Anästhetika und nichtsteroidale Antiphlogistika gleichzeitig verabreicht werden, ist eine Beeinflussung der Nierenfunktion nicht auszuschließen.

Überdosierung:

Bei Auftreten der typischen Nebenwirkungen der nichtsteroidalen Antiphlogistika wie gastrointestinale Störungen (Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Ulzeration), gastrointestinale Blutungen (erkennbar an einer Schwarzfärbung des Kotes) oder Anzeichen von Nierenfunktionsstörungen (gesteigerter Durst, erhöhtes oder erniedrigtes Harnvolumen) ist die Behandlung sofort abzubrechen.

Ein spezifisches Antidot für Carprofen ist nicht bekannt. In Fällen einer Überdosierung sollte deshalb eine symptomatische Behandlung eingeleitet werden.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

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Wie wird Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur intravenösen oder subkutanen Injektion.

Hund:

Die Dosis beträgt 4,0 mg/kg Körpergewicht; dies entspricht 1ml des Tierarzneimittels je 12,5 kg KGW. Das Tierarzneimittel sollte bevorzugt präoperativ, entweder zum Zeitpunkt der Prämedikation oder der Anästhesieeinleitung verabreicht werden.

Eine Dosis ist meist für die ersten 24 Stunden perioperativ ausreichend; falls die Analgesie unzureichend ist, kann das Tierarzneimittel zusätzlich in halber Dosierung 2 mg/kg Körpergewicht (0,5ml/12,5kg) verabreicht werden.

Zur Verlängerung der analgetischen und entzündungshemmenden Behandlung nach der Operation kann im Abstand von 24 Stunden nach einer parenteralen Therapie die Anwendung von Rimadyl Tabletten erfolgen.

Katze:

Die Dosis beträgt einmalig 4,0 mg/kg Körpergewicht; dies entspricht 0,24 ml des Tierarzneimittelsje 3 kg KGW.

Zur genauen Dosierung wird die Verwendung einer graduierten 1ml Spritze empfohlen.

Zur Linderung postoperativer Schmerzen kann das Tierarzneimittel am günstigsten kurz vor oder aber auch unmittelbar nach einer Operation verabreicht werden.

Hinweise für die richtige Anwendung

Keine.

Welche Wartezeit gilt für Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen?

Nicht zutreffend.

Welche Nebenwirkungen kann Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen beim Tier haben?

Hund und Katze:

Gelegentlich   Reaktion an der Injektionsstelle1  
(1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte      
Tiere):      
Sehr selten   Durchfall2, Blut im Kot (okkult)2, weicher Kot2, Erbrechen2  
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere,   Erhöhte Leberenzyme, Leberfunktionsstörung,  
einschließlich Einzelfallberichte):   Leberschädigung  
    Nierenfunktionsstörung2, Erhöhte Nierenwerte2, vermehrtes  
    Harnvolumen2, Oligurie2 Appetitlosigkeit2, Lethargie2,  

Polydipsie2

1Nach subkutaner Injektion

Typische Nebenwirkungen im Zusammenhang mit NSAIDs; vorübergehend,

treten in der Regel in der ersten Behandlungswoche auf und klingen nach Beendigung der Behandlung ab, können aber in sehr seltenen Fällen schwerwiegend oder gar tödlich sein. Wenn Nebenwirkungen auftreten, sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, A-1200 Wien, E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www. basg.gv.at/) melden.

Wie ist Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Im Kühlschrank lagern (2° C - 8° C).

Nicht einfrieren. Vor Licht schützen.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage bei Raumtemperatur.

Das Datum der ersten Entnahme ist auf dem Etikett der Durchstechflasche einzutragen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Weitere Informationen zu Rimadyl 50 mg/ml - Injektionslösung für Hunde und Katzen

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Rimadyl 50 mg/ml – Injektionslösung für Hunde und Katzen

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:  
Wirkstoff:  
Carprofen 50 mg
Sonstiger Bestandteil  
Benzylalkohol 10 mg

Sterile, klare, gelbe bis leicht bräunlich-gelbe Lösung.

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Z.Nr.: 8-00434

Packungsgröße:

Durchstechflasche aus Braunglas Typ I (Ph. Eur.) mit Chlorobutylkautschukstopfen und Aluminium- Bördelkappe zu 20ml.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

06/2025

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktdaten

Zulassungsinhaber und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: Zoetis Österreich GmbH

Floridsdorfer Hauptstr. 1 A-1210 Wien

Tel: +43 (0)1 270 11 00 100

E-Mail: tierarzneimittelsicherheit@zoetis.com

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller: Zoetis Manufacturing & Research Spain, S.L. Carretera De Camprodon S/N

17813 La Vall De Bianya, Girona Spanien

Rezept- und apothekenpflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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