Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS PERMAWAY 600 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei Rindern Cloxacillin (Benzathin) ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur Behandlung subklinischer Mastitis zum Zeitpunkt des Trockenstellens und zur Vorbeugung neuer intramammärer Infektionen während der Trockenstehzeit, verursacht durch Trueperella pyogenes, Staphylococcus spp., …
- Zulassungsinhaber
- Vetoquinol Österreich GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QJ51CF02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird PERMAWAY 600 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei Rindern angewendet?
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS
PERMAWAY 600 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei Rindern Cloxacillin (Benzathin)
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Zur Behandlung subklinischer Mastitis zum Zeitpunkt des Trockenstellens und zur Vorbeugung neuer intramammärer Infektionen während der Trockenstehzeit, verursacht durch Trueperella pyogenes,
Staphylococcus spp., Streptococcus agalactiae, Streptococcus dysgalactiae und Streptococcus uberis, die empfindlich gegenüber Cloxacillin sind.
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Was ist vor der Einnahme von PERMAWAY 600 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei Rindern zu beachten?
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Penicillinen, Cephalosporinen oder einem der sonstigen Bestandteile. Nicht bei Kühen mit klinischer Mastitis außerhalb der
Trockenstehperiode anwenden.
Wie wird PERMAWAY 600 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei Rindern angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Zur einmaligen intramammären Anwendung.
600 mg Cloxacillin, d. h. einmalig den Inhalt eines Injektors unmittelbar nach dem letzten Ausmelken
über den Zitzenkanal in jedes Viertel einbringen.
Vor der Anwendung gründlich ausmelken. Vor der Verabreichung des Tierarzneimittels müssen die Zitzen gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Es ist darauf zu achten, dass die Injektorspitze nicht kontaminiert wird. Den gesamten Injektorinhalt in jedes Viertel applizieren. Nach der Anwendung durchmassieren. Nach der Anwendung wird empfohlen, die Zitze in ein zugelassenes Desinfektionsbad zu tauchen. Nach der Behandlung nicht melken.
HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG
Keine.
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Welche Nebenwirkungen hat PERMAWAY 600 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei Rindern?
NEBENWIRKUNGEN
Bei einigen Tieren wurden unmittelbare allergische Reaktionen beschrieben (Unruhe, Zittern, Ödeme des Euters, der Augenlider, Lippen), die zum Tod der Tiere führen können.
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage
aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Die Verträglichkeit einer gleichzeitigen Anwendung dieses Tierarzneimittels mit anderen intramammären Tierarzneimitteln wurde nicht nachgewiesen, daher wird von einer gleichzeitigen Anwendung abgeraten.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen und Gegenmittel):
Im Falle einer versehentlichen Überdosierung sind keine Nebenwirkungen zu erwarten.
Wie ist PERMAWAY 600 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei Rindern aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Nicht über 25°C lagern.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett nach „Verwendbar bis“ angegebenen
Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses: sofort verbrauchen.
Weitere Informationen zu PERMAWAY 600 mg Suspension zur intramammären Anwendung bei Rindern
BESONDERE WARNHINWEISE
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf einer Empfindlichkeitsprüfung von Bakterien basieren, die aus Viertelgemelksproben jeder trockenzustellenden Kuh isoliert wurden. Falls dies nicht möglich ist, sollte die Behandlung auf Grundlage lokaler (regionaler oder auf Betriebsebene vorliegender) risikobasierter, epidemiologischer Daten zur erwarteten Pathogenbelastung und Empfindlichkeit der bakteriellen Zielerreger erfolgen.
Eine von den Vorgaben in der Fachinformation abweichende Anwendung des Tierarzneimittels kann die Entwicklung Cloxacillin-resistenter Bakterien begünstigen, wodurch sich auch die Wirksamkeit der
Behandlung mit anderen Betalactamase-resistenten Penicillinen verringern kann.
Behandlungsprotokolle zum Trockenstellen sollten die lokalen und nationalen Richtlinien zur Verwendung antimikrobieller Mittel berücksichtigen und einer regelmäßigen tierärztlichen Überprüfung unterzogen werden.
Die Fütterung von Milch an Kälber, die Rückstände von Cloxacillin enthält, ist bis zum Ende der
Wartezeit für Milch zu vermeiden (außer während der Kolostrumphase), weil dies in der Darmflora des
Kalbes zur Selektion von antimikrobiell resistenten Bakterien sowie zur Verbreitung dieser Bakterien über die Faeces führen könnte.
Die Wirksamkeit des Tierarzneimittels wurde nur für die unter der Indikation aufgeführten
Zielorganismen nachgewiesen.
Daher ist das Auftreten einer durch andere Organismen, insbesondere Pseudomonas aeruginosa, verursachten schweren Mastitis (mitunter tödlich) nach dem Trockenstellen möglich. Um dieses Risikos
zu verringern, ist es wichtig, dass die Verabreichung des Tierarzneimittels unter streng aseptischen Bedingungen erfolgt.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Penicilline und Cephalosporine können Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) nach Injektion, Inhalation, oraler Aufnahme oder Hautkontakt hervorrufen. Eine Überempfindlichkeit gegenüber Penicillin kann Kreuzreaktionen mit Cephalosporinen zur Folge haben und umgekehrt. Allergische Reaktionen auf diese Substanzen können gelegentlich schwerwiegend sein.
Anwender mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Penicillinen oder Cephalosporinen sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Das Tierarzneimittel ist mit großer Sorgfalt zu handhaben, um einen versehentlichen Kontakt zu
vermeiden.
Bei der Verabreichung des Produktes müssen Handschuhe getragen und nach der Anwendung die Hände gewaschen werden.
Bei versehentlichem Kontakt mit der Haut oder den Augen sofort mit sauberem Wasser spülen.
Treten nach der Exposition klinische Symptome wie z. B. Hautausschlag auf, sollte ein Arzt zu Rate gezogen und ihm dieser Warnhinweis vorgelegt werden. Symptome wie Anschwellen des Gesichtes, der Lippen oder Augenlider sowie Atembeschwerden sind schwerwiegender und erfordern eine sofortige medizinische Behandlung.
Packungsgrößen
Umkarton mit 24 Euterinjektoren.
Umkarton mit 48 Euterinjektoren.
Umkarton mit 96 Euterinjektoren.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
AT: Z. Nr: 840494
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


