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Das Wichtigste in Kürze
Zur unterstützenden Therapie bei Festliegen sowie bei Schmerzen und fieberhaften Erkrankungen verursacht durch, Infektionen und Intoxikationen wie Coli-Mastitis, akute und schwere Septikämie, Puerperalseptikämie, Diarrhoe und Pneumonien . Die Anwendung des Tierarzneimittels wird zusätzlich zur antiinfektiösen Therapie empfohlen.
- Zieltierarten
- Pferd, Rind, Schwein
- Wartezeit
- Essbare Gewebe: Schwein: 3 Tage Rind: 13 Tage Pferd: 6 Tage Milch: Rind: 2,5 Tage (60 Stunden) Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
- Wirkstoff(e)
- Calciumgluconat, Coffein, Glucose, Natriumdihydrogenphosphat
- Zulassungsinhaber
- VetViva Richter GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QN02BB52
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Novacoc forte - Infusionslösung für Tiere bei Tieren angewendet?
Zur unterstützenden Therapie bei Festliegen sowie bei Schmerzen und fieberhaften Erkrankungen verursacht durch, Infektionen und Intoxikationen wie Coli-Mastitis, akute und schwere Septikämie, Puerperalseptikämie, Diarrhoe und Pneumonien.
Die Anwendung des Tierarzneimittels wird zusätzlich zur antiinfektiösen Therapie empfohlen.
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Für welche Tiere ist Novacoc forte - Infusionslösung für Tiere zugelassen?
Pferd, Rind, Schwein
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Novacoc forte - Infusionslösung für Tiere
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile. Nicht anwenden bei schweren Leber- und Nierenerkrankungen, Blutbildungsstörungen, Bronchialasthma, Vorliegen von Magen-Darm-Ulcera, chronischen gastrointestinalen Störungen, Hypercalcämie, Koagulopathien, Herzinsuffizienz und -arrhythmien.
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Während der intravenösen Infusion ist kontinuierlich die Herzfrequenz zu kontrollieren. Die Infusion sollte langsam und körperwarm verabreicht werden.
Bei Tachykardie und Herzrhythmusstörungen ist die Infusion zu unterbrechen. Vorsicht ist geboten bei Verdacht auf Herzerkrankungen (Calcium-Schock).
Bei calciumhaltigen Arzneimitteln kann es beim Überschreiten der maximalen Infusionsgeschwindigkeit zu allergischen Reaktionen, bedingt durch Histaminausschüttung, kommen.
Bei längerfristiger Anwendung ist das Blutbild zu kontrollieren.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit:
Die Anwendung in der Spätphase der Trächtigkeit erfordert eine strenge Indikationsstellung.
Laktation:
Die Metaboliten von Metamizol überwinden die Plazentaschranke und gehen in die Milch über.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Metamizol kann die Wirkung von Antikoagulantien verstärken und die diuretische Wirkung von Furosemid abschwächen. Bei der Kombination von Metamizol mit Neuroleptika (besonders Phenothiazinderivaten) kommt es zu einer schweren Hypothermie. Bei gleichzeitiger Behandlung mit Induktoren der Lebermikrosomenenzyme (Barbiturate, Phenylbutazon) wird die Halbwertszeit und damit die Wirkungsdauer von Metamizol verkürzt. Bei gleichzeitiger Anwendung von Glucocorticoiden steigt die Gefahr gastrointestinaler Blutungen. Die gleichzeitige Gabe von anderen schwachen Analgetika verstärkt die Wirkungen und Nebenwirkungen von Metamizol. Herzglykoside und Adrenergika (Etilefrin) werden durch Calcium in ihrer Wirkung verstärkt. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Inhalationsnarkotika können Herzarrhythmien auftreten. Magnesiumgluconat schwächt die Wirkung von Aminoglykosiden und Tetrazyklinen ab und verstärkt die neuromuskulär blockierende Wirkung von Aminoglykosiden und Inhalationsnarkotika. Coffein verstärkt die Wirkung von Herzglykosiden.
Überdosierung:
Unerwünschte Wirkungen werden primär durch zu rasche Infusionen bedingt. Sie umfassen Kreislaufkollaps, Herzarrhythmien, erschwerte Atmung, Krämpfe, Muskelschwäche. In solchen Fällen ist die Infusion abzubrechen und eventuell eine symptomatische Behandlung einzuleiten.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Novacoc forte - Infusionslösung für Tiere dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zur intravenösen Anwendung.
Die Infusionslösung sollte langsam und körperwarm verabreicht werden.
Dosierung:
Rind/Pferd: 50 ml/100 kg
Schwein: 4,5 ml/10 kg
Eine Anwendung über mehr als drei Tage sollte nur nach erneuter Indikationsstellung erfolgen.
Dem Krankheitsverlauf entsprechend, kann die Verabreichung täglich einmal wiederholt werden.
Hinweise für die richtige Anwendung
Siehe Abschnitt „6. Besondere Warnhinweise“.
Welche Wartezeit gilt für Novacoc forte - Infusionslösung für Tiere?
Essbare Gewebe: Schwein: 3 Tage
Rind: 13 Tage
Pferd: 6 Tage
Milch: Rind: 2,5 Tage (60 Stunden)
Nicht bei Stuten anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.
Welche Nebenwirkungen kann Novacoc forte - Infusionslösung für Tiere beim Tier haben?
Rinder, Pferde, Schweine: Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Basis der verfügbaren Daten nicht geschätzt werden):
Tachykardie1, Herzarrhythmie1; Reizung des Magen-Dram-Trakts2, Blutung im Magen-Dram-Trakt2; Nierenfunktionsstörung2, Blutbildveränderungen2, Leukopenie2,3; Bronchospasmen2,4
1 Bei zu hoher Infusionsgeschwindigkeit.
2 Insbesondere bei langfristiger und hochdosierter Anwendung.
3 Bei Pferden.
4 Bei prädisponierten Tieren.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können
Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen
Traisengasse 5, AT-1200 WIEN
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at
Website: https://www.basg.gv.at/
Wie ist Novacoc forte - Infusionslösung für Tiere aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren. Im Kühlschrank lagern (2°C – 8°C).
Die Infusionsflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nach „Exp“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Weitere Informationen zu Novacoc forte - Infusionslösung für Tiere
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Novacoc forte – Infusionslösung für Tiere
Zusammensetzung |
|
| 100 ml enthalten: | |
| Wirkstoffe: | |
| Metamizol-Natrium | 4,00 g |
| Coffein | 0,35 g |
| Calciumgluconat | 10,00 g |
| Magnesiumgluconat | 1,00 g |
| Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat | 0,402 g |
| Acetylmethionin | 4,00 g |
| Glucose (als Monohydrat) | 18,182 g |
| Sonstige Bestandteile | |
| Benzylalkohol | 1,05 g |
Klare, gelbliche bis orange-gelbe Lösung.
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Z. Nr.: 8-00520
Packungsgröße: 250 ml
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
02/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktangaben
Zulassungsinhaber und für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller und Kontaktangaben zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:
VetViva Richter GmbH, Durisolstraße 14, 4600 Wels, Österreich adverse.events@vetviva.com
Tel: +43 664 8455326
Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem Zulassungsinhaber in Verbindung.
Weitere Informationen
Rezept- und apothekenpflichtig.
Die Anwendung des Tierarzneimittels „Novacoc forte – Infusionslösung für Tiere“ kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



