Zum Inhalt springen

Medikamente

Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde

  • Tierarzneimittel
  • Rezeptpflichtig
Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde
Einnahme-Erinnerung einrichtenKostenlos · Ohne Werbung · Direkt im Browser
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen
  7. Zieltierarten
  8. Wartezeit

Lieferengpässe im Blick behalten

Wir sagen Ihnen kostenlos Bescheid, sobald für dieses Medikament ein Lieferengpass gemeldet wird.

Benachrichtigen

Das Wichtigste in Kürze

Sedierung. Prämedikation in Kombination mit einem Anästhetikum. Siehe auch Abschnitt „Gegenanzeigen“.

Zieltierarten
Rinder ( 200 kg) und Pferde
Wartezeit
Rinder, Pferde: Essbare Gewebe: 1 Tag Milch: Null Stunden
Zulassungsinhaber
Le Vet BV
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QN05CM92

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

Anzeige

Gebrauchsinformation

Wofür wird Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde bei Tieren angewendet?

Sedierung.

Prämedikation in Kombination mit einem Anästhetikum.

Siehe auch Abschnitt „Gegenanzeigen“.

Anzeige

Für welche Tiere ist Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde zugelassen?

Rinder ( 200 kg) und Pferde

Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde

Gegenanzeigen

  • Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
  • Nicht anwenden bei Tieren mit gastrointestinalen Obstruktionen, da die muskelrelaxierenden Eigenschaften des Wirkstoffes die Obstruktion verstärken und Erbrechen auslösen könnten.
  • Nicht anwenden bei Tieren mit schwerer Beeinträchtigung der Leber- oder Nierenfunktion, Atemwegserkrankungen, Herzerkrankungen, Hypotension und/oder Schock.
  • Nicht anwenden bei Tieren, die an Diabetes erkrankt sind.
  • Nicht anwenden bei Tieren, mit Krampfanfällen in der Vorgeschichte.
  • Nicht anwenden bei Rindern mit einem Körpergewicht unter 200 kg und bei Fohlen mit einem Alter unter 2 Wochen.
  • Nicht anwenden während der letzten Phase der Trächtigkeit (Gefahr einer vorzeitigen Geburt), außer bei der Geburt selbst (siehe Abschnitt „Trächtigkeit und Laktation“).

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

PFERD:

  • Xylazin hemmt die normale Darmbewegung. Deswegen sollte Xylazin nur dann bei Kolik eingesetzt werden, wenn diese nicht auf Analgetika anspricht. Die Verwendung von Xylazin sollte bei Pferden mit Fehlfunktion des Blinddarms vermieden werden.
  • Da sich Pferde nach Xylazingabe nur widerstrebend bewegen, sollte die Verabreichung, wenn möglich immer an dem Ort der Untersuchung / Behandlung stattfinden.
  • Vorsicht bei der Anwendung des Tierarzneimittels bei an Hufrehe erkrankten Pferden.
  • Pferde mit Erkrankungen der Atemwege können eine lebensbedrohliche Atemnot entwickeln.
  • Die Dosierung sollte immer so gering wie möglich gehalten werden.
  • Die gleichzeitige Anwendung mit anderen Wirkstoffen zur Prämedikation oder Anästhetika soll nur nach einer Nutzen-Risiko-Bewertung erfolgen. Diese Bewertung soll unter Berücksichtigung der Zusammensetzung der Tierarzneimittel, deren Dosis und der Art des chirurgischen Eingriffes erfolgen. Je nach Art der Anästhesie können deutliche Änderungen der empfohlenen Dosierungen der gleichzeitig eingesetzten Tierarzneimittel erforderlich werden.

RIND:

  • Rinder sind besonders empfindlich gegenüber Xylazin. Obwohl Rinder normalerweise nach geringeren Dosierungen stehen bleiben, legen sich einige Tiere auch nieder. Nach Verabreichung der höchsten empfohlenen Dosierung legen sich die meisten Tiere hin und einige Tiere verfallen in Seitenlage.
  • Nach Injektion von Xylazin kann die Vormagenmotorik sistieren, was zu Aufgasung führen kann. Eine mehrstündige Nahrungs- und Wasserkarenz vor Anwendung von Xylazin wird empfohlen.
  • Bei Rindern bleibt die Fähigkeit zum Wiederkauen, Husten und Schlucken erhalten, wird aber vermindert während der Sedierung. Deswegen sollten Rinder in der Erholungsphase engmaschig überwacht und in Sternallage gehalten werden.
  • Lebensbedrohliche Wirkungen (Atem- und Kreislaufversagen) können nach intramuskulären Dosierungen von über 0,5 mg/kg Körpergewicht auftreten. Die Einhaltung der korrekten Dosierung ist somit erforderlich.
  • Dieses Tierarzneimittel soll nur bei Rinden über 200 kg Körpergewicht angewendet werden. Da das Tierarzneimittel hoch konzentriert ist, können schon geringe Abweichungen vom Injektionsvolumen schwere Nebenwirkungen hervorrufen. Bei Rindern unter 200 kg Körpergewicht, sollten niedriger konzentrierte Injektionslösungen verwendet werden (z. B. 20 mg/ml).
  • Die gleichzeitige Anwendung mit anderen Wirkstoffen zur Prämedikation oder Anästhetika soll nur nach einer Nutzen-Risiko-Bewertung erfolgen. Diese Bewertung soll unter Berücksichtigung der Zusammensetzung der Tierarzneimittel, deren Dosis und der Art des chirurgischen Eingriffes erfolgen. Je nach Art der Anästhesie können deutliche Änderungen der empfohlenen Dosierungen der gleichzeitig eingesetzten Tierarzneimittel erforderlich werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

  • Die Tiere sollten in einer ruhigen Umgebung gehalten werden, da sie auf externe Reize reagieren können.
  • Interarterielle Injektionen sind zu vermeiden.
  • Um gelegentlich auftretende Pansentympanie bei liegenden Rindern zu vermeiden, sollten diese in Sternallage gehalten werden.
  • Um Futter- oder Speichelaspiration zu vermeiden, sollten bei Rindern Kopf und Hals tief gelagert werden. Den Tieren sollte vor Anwendung des Tierarzneimittels kein Futter gegeben werden.
  • Ältere und kranke Tiere reagieren empfindlicher auf Xylazin, während nervöse oder stark erregte Tiere eine relativ hohe Dosierung benötigen.
  • Xylazin sollte bei dehydrierten Tieren nur vorsichtig verwendet werden.
  • Die empfohlene Dosis sollte nicht überschritten werden.
  • Nach Anwendung des Tierarzneimittels sollten die Tiere in einer ruhigen Umgebung gehalten werden, bis die volle Wirkung eingetreten ist.
  • Tiere sollten bei einer Umgebungstemperatur von über 25 °C gekühlt werden und bei niedrigen Temperaturen gewärmt werden.
  • Bei schmerzhaften Eingriffen soll Xylazin immer in Kombination mit Lokalanästhetika oder einer generellen Anästhesie verwendet werden.
  • Die Anwendung von Xylazin ruft unterschiedlich stark ausgeprägte Ataxien hervor. Deshalb sollte Xylazin beim Pferd bei Manipulationen an den unteren Extremitäten oder Kastrationen im Stehen mit Vorsicht angewendet werden.
  • Behandelte Tiere sollen einzeln gehalten und sorgfältig überwacht werden, bis die Wirkung vollständig nachgelassen hat (z. B. Überprüfung der Atem- und Herz-/Kreislauffunktion auch in der postoperativen Phase).

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

  • Es ist sorgfältig darauf zu achten, eine versehentliche Selbstinjektion zu vermeiden. Bei versehentlicher Einnahme oder Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. SETZEN SIE SICH NICHT AN DAS STEUER EINES FAHRZEUGS, da eine Sedierung und Blutdruckveränderungen auftreten können.
  • Vermeiden Sie Haut-, Augen- oder Schleimhautkontakt
  • Waschen Sie Hautbereiche, die mit dem Tierarzneimittel in Berührung gekommen sind, unverzüglich nach Kontakt mit reichlich Wasser.
  • Ziehen Sie kontaminierte Kleidungsstücke aus, die unmittelbar der Haut aufliegen.
  • Sollte das Tierarzneimittel versehentlich in die Augen gelangen, spülen Sie sie mit reichlich klarem Wasser aus. Sollten Symptome auftreten, wenden Sie sich an einen Arzt.
  • Bei schwangeren Frauen kann eine versehentliche Selbstinjektion Gebärmutterkontraktionen und fetale Blutdrucksenkung zur Folge haben, sodass hier besondere Vorsicht geboten ist.

Für den Arzt:

Bei Xylazin handelt es sich um einen alpha2-Adrenozeptoragonisten. Als Symptome einer Resorption können u.a. klinische Wirkungen wie dosisabhängige Sedierung, Atemdepression, Bradykardie, Hypotonie, trockener Mund und Hyperglykämie auftreten. Auch von ventrikulären Arrhythmien wurde berichtet. Respiratorische und hämodynamische Symptome sollten symptomatisch behandelt werden.

Trächtigkeit und Laktation:

Laboruntersuchungen an Ratten ergaben keine Hinweise auf teratogene oder fetotoxische Wirkungen. Das Tierarzneimittel sollte in den ersten beiden Trimestern der Trächtigkeit nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt angewendet werden.

Vor allem beim Rind nicht in den späteren Stadien der Trächtigkeit, außer bei der Geburt selbst, anwenden, da Xylazin Uteruskontraktionen und somit eine vorzeitige Geburt auslösen kann.

Nicht bei Rindern anwenden, die Eizellen transplantiert bekommen, da der erhöhte Uterustonus den Erfolg einer Implantation verringern kann.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Die gleichzeitige Anwendung von Xylazin mit anderen ZNS depressiv wirkenden Substanzen (Barbiturate, Narkotika, Anästhetika, Tranquilizer, etc.) kann deren ZNS-depressive Wirkung verstärken. Die Dosierungen dieser Substanzen sind gegebenenfalls entsprechend zu vermindern. Aus diesem Grunde sollte Xylazin vorsichtig in Kombination mit Neuroleptika oder Tranquilizer verwendet werden.

Aufgrund möglicher ventrikulärer Arrhythmien sollte Xylazin nicht in Verbindung mit Sympathomimetika wie Epinephrin verwendet werden.

Die gleichzeitige intravenöse Gabe von bestimmten potenzierten Sulfonamiden und alpha2- Adrenozeptoragonisten kann kardiale Arrhythmien mit letalem Ausgang verursachen. Obwohl solche Wirkungen mit diesem Tierarzneimittel nicht berichtet worden sind, wird empfohlen, keine Trimethoprim/Sulfonamid enthaltenden Tierarzneimittel intravenös bei mit Xylazin sedierten Pferden anzuwenden.

Überdosierung:

In Fällen einer Überdosierung können Herzarrhythmien, Hypotension sowie ausgeprägte ZNS- und Atemdepression auftreten. Krämpfe wurden ebenfalls nach Überdosierungen beschrieben. Xylazin kann mit α2-Adrenozeptorantagonisten antagonisiert werden.

Zur Behandlung der atemdepressiven Effekte von Xylazin wird eine mechanische Atemunterstützung mit oder ohne Atemstimulans (z.B. Doxapram) empfohlen.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

Anzeige

Wie wird Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde dosiert und angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Rinder: intramuskuläre Anwendung. Pferde: intravenöse Anwendung.

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.

Rind:

Dosierung:

Dosierung für Rinder

Dosis* Xylazin Nerfasin vet. Nerfasin vet.
    100 mg/ml 100 mg/ml
  (mg/kg)    
    (ml/100 kg KGW) (ml/500 kg KGW)
       
I 0,05 0,05 0,25
       
II 0,1 0,1 0,5
       
III 0,2 0,2
       
IV 0,3 0,3 1,5
       

*Dosis I: Sedierung mit geringgradiger Reduktion des Muskeltonus. Die Stehfähigkeit der Rinder bleibt erhalten.

Dosis II: Sedierung mit deutlicher Reduktion des Muskeltonus und geringgradige Analgesie. Die Rinder bleiben überwiegend stehfähig, können sich aber auch hinlegen.

Dose III: Tiefe Sedierung, weiter Senkung des Muskeltonus, Ausbildung einer Analgesie. Die Rinder legen sich nieder.

Dose IV: Sehr tiefe Sedierung mit einer deutlichen Reduktion des Muskeltonus, Ausbildung einer Analgesie. Die Rinder legen sich nieder.

Pferd:

Dosierung: Einmalige Verabreichung von 0,6 – 1,0 mg Xylazin / kg KGW (Körpergewicht) (0,6 – 1,0 ml des Tierarzneimittels pro 100 kg KGW).

Hinweise für die richtige Anwendung

Die intravenöse Injektion sollte beim Pferd langsam erfolgen.

Der Gummistopfen sollte nicht mehr als 20 x durchstochen werden.

Die Anzahl an Punktionen sollte auf dem Umkarton notiert werden.

Welche Wartezeit gilt für Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde?

Rinder, Pferde:

Essbare Gewebe: 1 Tag

Milch: Null Stunden

Welche Nebenwirkungen kann Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde beim Tier haben?

Rind:

Sehr selten Bradykardie (langsame Herzfrequenz), Arrhythmie
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, (unregelmäßiger Herzschlag)a, Hypotension (niedriger
Blutdruck)
einschließlich Einzelfallberichte):
 
   
 
  Hypothermie (erniedrigte Körpertemperatur)b,
  Hyperthermie (erhöhte Körpertemperatur)b
  Atemdepression, Atemstillstand, Stridor (nasale
  Atemgeräusche)    
  Hypersalivation (starkes Speicheln),
  Zungenfunktionsstörungc, Regurgitation, Pansentympanie
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Penisprolapsa    
Basis der verfügbaren Daten nicht d    
geschätzt werden): weicher Kot , Hemmung der Pansenmotilität (verminderte
Pansenkontraktionen)    
     
  Atemgeräusche    
  Vorzeitige Geburt, Uterusfunktionsstörunge
  Polyurie (vermehrter Harnabsatz)  
       
a Reversibel.      
b Abhängig von der Umgebungstemperatur.      
c Atonie (verringerter Muskeltonus).      
d Über bis zu 24 Stunden, bei hohen Dosierungen von Xylazin.    
e Vermindertes Einnisten der Eizelle.      
Pferd:      
Selten Verhaltensstörunga    
(1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte Hypothermie (erniedrigte Körpertemperatur)b
Tiere): Hypotension (niedriger Blutdruck) c
   
   
Sehr selten Bradykardie (ausgeprägt langsame Herzfrequenz),
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, Arrhythmie (unregelmäßiger Herzschlag)d
     
einschließlich Einzelfallberichte): Hyperthermie (erhöhte Körpertemperatur)b
  Atemdepression, Atemstillstand    
  Vermehrtes Schwitzene    
  Muskelzittern, Ataxie (Koordinationsstörung)
  Kolik (mild)f, Hypomotilität des Verdauungstraktes
  (vorübergehend)f    
Unbestimmte Häufigkeit (kann auf Penisprolapsd    
Basis der verfügbaren Daten nicht Hypertension (hoher Blutdruck) c  
geschätzt werden):    
Unwillkürliche Bewegungg    
     
  Erniedrigte Atemfrequenz    
  Vermehrter Harnabsatz    
       

a Nach Anwendung von Xylazin wurden heftige Reaktionen berichtet. b Abhängig von der Umgebungstemperatur.

c Meist kommt es zu einem vorübergehenden Anstieg des Blutdrucks, gefolgt von einem Blutdruckabfall. d Reversibel.

e Als Zeichen für das Nachlassen der Sedierung.

f Vorbeugend sollten Pferde kein Futter erhalten, bis die Sedierung vollständig abgeklungen ist. g Als Reaktion auf akustische oder körperliche Reize.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN Österreich

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde aufzubewahren und zu entsorgen?

Besondere Lagerungshinweise

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.

Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf der Durchstechflasche und dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den

letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage.

Bei erstmaligem Anbruch des Behältnisses ist das Datum, an dem jegliche im Behältnis verbleibende Tierarzneimittelreste zu verwerfen sind, zu ermitteln. Dieses Datum soll auf der äußeren Verpackung in dem dafür vorgesehenen Bereich eingetragen werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Weitere Informationen zu Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:

Wirkstoff:

Xylazin100 mg

(entspricht 116,55 mg Xylazinhydrochlorid)

Sonstige Bestandteile:  
Methyl-parahydroxybenzoat (E218) 1,0 mg

Klare, farblose Lösung.

Einstufung von Tierarzneimitteln

Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Z.-Nr.: 8-01054

Packungsgrößen:

Umkarton mit 1 Durchstechflasche mit 10 ml, 25 ml oder 50 ml Inhalt. 7

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Kennzeichnung

08/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Kontaktdaten

Zulassungsinhaber:

Le Vet B.V.

Wilgenweg 7

3421 TV Oudewater

Niederlande

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:

Produlab Pharma B.V.

Forellenweg 16

4941 SJ Raamsdonksveer

Niederlande

Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:

Dechra Veterinary Products GmbH Hintere Achmühlerstraße 1a

6850 Dornbirn Österreich

Tel. +43 5572 40242 55

Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.

Weitere Informationen

Rezept- und apothekenpflichtig.

Die Anwendung des Tierarzneimittels Nerfasin vet. 100 mg/ml - Injektionslösung für Rinder und Pferde kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Aus unserem Magazin