Zum Inhalt springen

Medikamente

Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere

Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere Anwendungsgebiete Zur Kurznarkose für diagnostische, therapeutische und kleine chirurgische Eingriffe. Für chirurgische Eingriffe und Operationen im viszeralen Bereich ist eine Kombination mit Sedativa, Injektions- und Inhalationsnarkotika notwendig.

Zulassungsinhaber
Vetoquinol Österreich GmbH
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QN01AX03

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

Anzeige

Gebrauchsinformation

Wofür wird Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere

Anwendungsgebiete

Zur Kurznarkose für diagnostische, therapeutische und kleine chirurgische Eingriffe.

Für chirurgische Eingriffe und Operationen im viszeralen Bereich ist eine Kombination mit Sedativa, Injektions- und Inhalationsnarkotika notwendig.

Anzeige

Was ist vor der Einnahme von Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Nicht anwenden bei:

  • Eingriffen an Pharynx, Larynx und Bronchien, wenn nicht durch Gabe eines Muskelrelaxans für ausreichende Erschlaffung gesorgt wird
  • schwerer kardialer Dekompensation
  • manifestem Bluthochdruck und zerebrovaskulärem Insult
  • Tieren mit Schädel-Hirn-Trauma
  • Leber- und Nierenfunktionsstörung
  • Verdacht auf Atemwegserkrankungen
  • Eklampsie und Präeklampsie
  • Glaukom und Epilepsie
  • Tieren, bei denen eine Myelographie durchgeführt wird

6. Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Ketamin ist ein stark wirkendes Anästhetikum, das nach den Regeln der Anästhesie zu verabreichen ist. Die bei den verschiedenen Tierarten unterschiedlichen Vorsichtsmaßnahmen sind zu befolgen. Um ein Austrocknen der Augen zu vermeiden, wird die Applikation einer Augensalbe empfohlen. Mindestens 6 Stunden vor der Verabreichung des Tierarzneimittels ist das Futter abzusetzen, ausgenommen hiervon sind Wiederkäuer.

Vereinzelt wird bei Jungtieren ein eingeschränkter Ketaminabbau festgestellt (onkogenetische Enzym- schwäche). Deshalb wird empfohlen, bei Jungtieren (speziell bei Welpen) bis zum dritten Lebensmonat nur ¼ bis ½ der normalen Ketamindosis zu applizieren.

Wie bei allen potenten Anästhetika muss immer bei absoluter und relativer Überdosierung mit einem Atemstillstand gerechnet werden. In diesem Fall sind künstliche Beatmung, Thoraxmassage und Sauerstoffdusche der Verabreichung von Analeptika vorzuziehen.

Bei Kombinationen mit anderen Tierarzneimitteln sind auch die für diese Tierarzneimittel geltenden Fachinformationen zu beachten.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Die Verabreichung von Atropin, Scopolamin und anderen sekrethemmenden Wirkstoffen kann in gewohnter Weise durchgeführt werden und ist besonders bei Hunden und Katzen angezeigt. Eine Behandlung mit adrenerg wirkenden Substanzen ist vorher abzusetzen (Siehe Abschnitt Wechselwirkungen).

Während der Anästhesie und der Erholungsphase muss unbedingt Ruhe eingehalten werden, um die Auslösung von Erregungserscheinungen zu vermeiden.

HUND:

Bei Hunden kann es unter Ketamin-Wirkung zu einer Erhöhung des Augeninnendrucks kommen. Während der Aufwachphase kann es gelegentlich zu psychomotorischen Erregungen mit Heulen kommen. Dagegen hilft die Verabreichung eines kurzwirkenden Barbiturates.

HUND, FFERD:

Ketamin kann als Monoanästhetikum nicht verwendet werden, da es einen gesteigerten Muskeltonus und unkoordinierte Muskelbewegungen bewirkt.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Dies ist ein hochwirksames Tierarzneimittel. Es ist besondere Vorsicht geboten, um eine versehentliche Selbstinjektion zu vermeiden. Bei versehentlicher Selbstinjektion oder falls nach Kontakt mit den Augen oder dem Mund Symptome auftreten, ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. NICHT AN DAS STEUER EINES FAHRZEUGS SETZEN, da eine sedierende Wirkung eintreten könnte.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Ketamin oder einen der sonstigen Bestandteile sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.

Kontakt mit der Haut und den Augen vermeiden. Spritzer auf Haut und Augen unverzüglich mit reichlich Wasser abwaschen.

Fetotoxische Wirkungen können nicht ausgeschlossen werden. Schwangere Frauen sollten den Umgang mit diesem Tierarzneimittel vermeiden.

Für den Arzt:

Den Patienten nicht unbeaufsichtigt lassen.

Atemwege freihalten und symptomatisch und unterstützend behandeln.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Nicht zutreffend.

Trächtigkeit und Laktation: Trächtigkeit:

Ketamin passiert die Plazentaschranke. Eine embryo- und fetotoxische Wirkung kann nicht ausgeschlossen werden. Nur anwenden bei trächtigen Tieren nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.

In der Peripartalperiode soll Ketamin nicht angewendet werden.

Laktation:

Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Neuroleptika, Tranquilizer, und Chloramphenicol verstärken die Anästhesie. Pestizide und Insektizide können eine Abschwächung der Ketamin-Wirkung bedingen. Barbiturate, Opiate und Benzodiazepine können bei gleichzeitiger Anwendung mit Ketamin die Erholungsphase verlängern. Additive Effekte können auftreten, daher kann eine Dosisreduktion einer oder beider Wirkstoffe erforderlich sein. Adrenerg wirkende Substanzen sind vorher abzusetzen, um eine übermäßige Blutdrucksteigerung zu verhindern. Das Risiko von Arrhythmien ist erhöht, wenn Ketamin gemeinsam mit Thiopental angewendet wird.

Gleichzeitig intravenös verabreichte Spasmolytika können zu einem Kollaps führen. Theophyllin kann in Kombination mit Ketamin zu erhöhter Anfallshäufigkeit führen. Detomidin kann in Kombination mit Ketamin die Aufwachphase verlängern.

Überdosierung:

Bei Überdosierung kann es zu zentraler Erregung bin hin zu Krämpfen, Atemlähmung und Herzarrhythmien kommen. Die Krämpfe können mit Benzodiazepinen behandelt werden. Im Fall einer Atemdepression sind künstliche Beatmung, Thoraxmassage und Sauerstoffdusche der Verabreichung von Analeptika vorzuziehen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Wie wird Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zur intramuskulären (i.m.) oder langsamen intravenösen (i.v.) Injektion; bei erwachsenen Großtieren empfiehlt sich die intravenöse Injektion.

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht (KGW) so genau wie möglich ermittelt werden.

Die individuelle Reaktion auf das Tierarzneimittel kann wie bei jedem Allgemeinanästhetikum unterschiedlich sein. Die Dosierung sollte demnach individuell angepasst werden.

Die Wirkung kann durch wiederholte Gaben einer eventuell reduzierten Initialdosis verlängert werden. Bei sehr schmerzhaften und langwierigen Eingriffen, aber auch zur Aufrechterhaltung einer Narkose ist eine Kombination mit Injektions- oder Inhalationsnarkotika notwendig.

Da die für Operationen gewünschte Muskelrelaxation durch Ketamin allein nicht erreicht werden kann, sollte es zusammen mit muskelrelaxierenden Wirkstoffen kombiniert werden.

Pferd:

Ketamin ist beim Pferd nur nach sedativer Prämedikation anzuwenden. 2 ml des Tierarzneimittels /100 kg KGW (2 mg/kg KGW) schnell i.v.

Prämedikation, z.B. mit den folgenden Wirkstoffen: Acepromazin 0,1 mg/kg KGW i.v., i.m.

danach

Guaifenesin 90-120 mg/kg KGW i.v. oder

Xylazin 0,4-0,6 mg/kg KGW

Das Tierarzneimittel wird zum Ablegen mit gleichzeitiger ausgeprägter Muskelrelaxation vorteilhaft mit dem Wirkstoff Guaifenesin kombiniert. Guaifenesin führt dabei zu einer Verlängerung der Wirkung und zum sanfteren Erwachen.

Nach sedativer Prämedikation wird Guaifenesin infundiert, bis das Pferd erste Anzeichen der Relaxation zeigt.

Darauf erfolgt die schnelle i.v. Injektion von Ketamin.

Zur Verlängerung der Wirkung kann Ketamin in gleicher Dosis i.v. nachgegeben werden.

Rind, Kalb:

2 ml des Tierarzneimittels /100 kg KGW (2 mg/kg KGW) i.v.

Kalb:

10 ml des Tierarzneimittels /100 kg KGW (10 mg/kg KGW) i.m.

Bei erwachsenen Rindern empfiehlt es sich, die i.v. Applikation des Tierarzneimittels am liegenden Tier nach vorhergehender sedativer Prämedikation vorzunehmen, um ein abruptes Niederlegen zu vermeiden.

Zur Vermeidung der durch Seiten- oder Rückenlage auftretenden Hypoxie kann Sauerstoff durch einen Nasenkatheter zugeführt werden.

Sedative Prämedikation, z.B. mit den folgenden Wirkstoffen: Acepromazin 0,1-0,2 mg/kg KGW i.m., i.v.

oder

Xylazin 0,2 mg/kg KGW i.m.

Das Tierarzneimittel ist auch für die Einleitung der Inhalationsnarkose geeignet.

Schaf, Ziege:

1-2 ml des Tierarzneimittels /10 kg KGW (10-20 mg/kg KGW) i.m., i.v.

Eine Verlängerung der Narkose durch das Tierarzneimittel ist durch die intravenöse Verabreichung der halben Initialdosis möglich.

Sedative Prämedikation, z.B. mit den folgenden Wirkstoffen: Acepromazin 0,5-1 mg/kg KGW i.m., i.v.

oder

Xylazin 0,2 mg/kg KGW i.m.

Schwein:

0,5-1 ml des Tierarzneimittels /10 kg KGW (5-10 mg/kg KGW) i.m., i.v.

Sedative Prämedikation, z.B. mit den folgenden Wirkstoffen: Acepromazin 0,5-1 mg/kg KGW i.m., i.v.

oder

Azaperon 2-8 mg/kg KGW i.m., i.v.

Wildtiere:

0,05-1 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (5-100 mg/kg KGW) je nach Art, i.m.

Hund:

Kombinationsanästhesie: 0,02 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (2 mg/kg KGW) i.v. bzw. 0,05-0,1 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (5-10 mg/kg KGW) i.m.

Das Tierarzneimittel kann beim Hund zur Vertiefung einer Sedation oder einer Neuroleptanalgesie, provoziert durch verschiedenste Substanzen oder Kombinationen, verwendet werden.

Zur Verhinderung einer Salivation ist eine Atropinisierung (0,05 mg/kg KGW) indiziert.

Eine Verstärkung und Verlängerung der Anästhesie durch Nachinjektion des Tierarzneimittels (nach Wirkung) ist möglich.

Die Anwendung erfolgt am besten intravenös in Kombination mit Tranquilizern.

Kombinationsmöglichkeiten beim Hund: Atropin 0,05 mg/kg KGW i.v., i.m., s.c. zusammen mit

Acepromazin 0,5-1 mg/kg KGW i.m.

nach deren Wirkungseintritt 0,2 ml des Tierarzneimittels /10 kg KGW (2 mg/kg KGW) i.v.

oder

Atropin 0,05 mg/kg KGW i.v., i.m., s.c. zusammen mit

Xylazin 2 mg/kg KGW i.m.

nach deren Wirkungseintritt 0,05-0,1 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (5-10 mg/kg KGW) i.m.

Das Tierarzneimittel lässt sich auch zur Vermeidung des Hechelns während der Einleitungsphase einer Inhalationsnarkose verwenden.

Katze:

Monoanästhesie: 0,2-0,4 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (20-40 mg/kg KGW) i.m.

Kombinationsanästhesie: 0,1-0,2 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (10-20 mg/kg KGW) i.m. Obwohl bei der Katze auch eine Monoanästhesie mit dem Tierarzneimittel möglich ist, lassen sich unerwünschte Nebenwirkungen durch Kombinationen mit anderen Substanzen, z.B. Acepromazin oder Xylazin, weitgehend verhindern.

Zur Verhinderung einer Salivation ist eine Atropinisierung (0,025 - 0,05 mg/kg KGW) indiziert.

Kombinationsmöglichkeiten bei der Katze: Atropin 0,025 - 0,05 mg/kg KGW i.v., i.m., s.c. zusammen mit

Acepromazin 1-1,5 mg/kg KGW i.m., nach deren Wirkungseintritt

0,2 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (20 mg/kg KGW) i.m.

oder

Atropin 0,025 - 0,05 mg/kg KGW i.v., i.m., s.c. zusammen mit

Xylazin 2 mg/kg KGW i.m. oder s.c., nach deren Wirkungseintritt

0,1 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (10 mg/kg KGW) i.m.

Meerschweinchen und Hamster:

1-2 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (100-200 mg/kg KGW) i.m., s.c.

Kaninchen:

0,25-0,6 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (25-60 mg/kg KGW) i.m., s.c.

Echsen:

0,4-1,1 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (40-110 mg/kg KGW) i.m., i.p.

Vögel:

0,15-0,4 ml des Tierarzneimittels /kg KGW (15-40 mg/kg KGW) je nach Spezies, i.m.

Bei Kombination mit Xylazin kann die Dosis etwa um die Hälfte reduziert werden.

Das Tierarzneimittel ist zur Anästhesie von fast allen Wildtieren, Heimtieren und Vögeln geeignet. Zur Reduktion des Injektionsvolumens sowie zur Verhinderung ketaminbedingter Nebenwirkungen wird die Kombination Xylazin/Ketamin (Hellabrunner Mischung) empfohlen. Sie besteht aus 125 mg Xylazin (Trockensubstanz) gelöst in 1 ml 10%iger Ketaminlösung.

Hinweise für die richtige Anwendung

Sie dürfen das Tierarzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken: Verfärbungen der Injektionslösung oder Partikel in der Injektionslösung.

Anzeige

Welche Nebenwirkungen hat Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere?

Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen, Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen, Echsen, Vögel, Wildtiere:

    Sehr selten Nystagmus1 (Augenzittern), Mydriasis1
    (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich (Pupillenerweiterung)
    Einzelfallberichte): Blutdruckerhöhung, Tachykardie (erhöhte
      Herzfrequenz)
      Hypersalivation (vermehrter Speichelfluss)
      Hyperästhesie2 (erhöhte Sensibilität), Konvulsionen3
      (Krampfanfälle)
      Muskelhypertonie4
1 Die Augen bleiben geöffnet.  
besonders auf akustische Reize, während der Anästhesie sowie in der Aufwach-/Erholungsphase.
beim Hund  
erhöhter Muskeltonus  

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5, AT-1200 Wien

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at

Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere aufzubewahren?

Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren. Nicht über 25 °C lagern.

Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett der Durchstechflasche angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden.

Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Weitere Informationen zu Narketan 100 mg/ml - Injektionslösung für Tiere

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:

Wirkstoff(e):

Ketamin 100 mg (entsprechend 115,34 mg Ketaminhydrochlorid)

Sonstige Bestandteile:

Benzethoniumchlorid 0,10 mg

Natriumedetat 0,10 mg

Klare, farblose Lösung

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Z.Nr.: 8-00223

Packungsgrößen:

Durchstechflasche zu 10 ml,

Durchstechflasche zu 5 x 10 ml

Durchstechflasche zu 50ml

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

06/2026

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

Aus unserem Magazin