Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Metoclopramidhydrochlorid Noridem ist ein Mittel gegen Erbrechen (Antiemetikum). Es enthält den Wirkstoff Metoclopramid. Dieser wirkt in dem Teil Ihres Gehirns, der Sie davor schützt, dass Ihnen schlecht wird (Übelkeit) oder Sie sich übergeben müssen (Erbrechen).
- Wirkstoff(e)
- Metoclopramid
- Zulassungsinhaber
- Noridem Enterprises Limited
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- A03FA01
- Anwendungsgebiete
- Akute GastritisChronische Gastritis
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Metoclopramidhydrochlorid Noridem 5 mg/ml Injektionslösung angewendet?
Metoclopramidhydrochlorid Noridem ist ein Mittel gegen Erbrechen (Antiemetikum). Es enthält den Wirkstoff Metoclopramid. Dieser wirkt in dem Teil Ihres Gehirns, der Sie davor schützt, dass Ihnen schlecht wird (Übelkeit) oder Sie sich übergeben müssen (Erbrechen).
Metoclopramidhydrochlorid Noridem wird bei Erwachsenen angewendet:
- zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen nach Operationen
- zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, einschließlich Übelkeit und Erbrechen, die in Zusammenhang mit einer Migräne auftreten können
- zur Vorbeugung gegen Übelkeit und Erbrechen, die durch Strahlentherapie verursacht werden.
Metoclopramidhydrochlorid Noridem wird bei Kindern und Jugendlichen (im Alter von 1-18 Jahren) nur angewendet, wenn andere Behandlungen versagen oder nicht in Frage kommen:
- zur Vorbeugung gegen verzögert auftretende Übelkeit und verzögert auftretendes Erbrechen nach einer Chemotherapie
- zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, die nach einer Operation auftreten.
Was sollten Sie beachten, bevor Metoclopramidhydrochlorid Noridem bei Ihnen angewendet wird?
Metoclopramidhydrochlorid Noridem darf nicht angewendet werden, wenn
- Sie allergisch gegen Metoclopramid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- Sie Blutungen, Einengungen oder einen Riss in Ihrem Magen oder Darm haben
- bei Ihnen ein seltener Tumor in der Nebenniere vermutet wird oder nachgewiesen wurde
(Phäochromozytom)
- Sie unwillkürliche Muskelkrämpfe (Spätdyskinesie) haben oder jemals hatten, wenn Sie mit einem Arzneimittel behandelt wurden
- Sie an Epilepsie leiden
- Sie an der Parkinson-Krankheit leiden
- Sie Levodopa (ein Arzneimittel gegen die Parkinson-Krankheit) oder dopaminerge Agonisten einnehmen (siehe nachfolgend „Anwendung von Metoclopramidhydrochlorid Noridem zusammen mit anderen Arzneimitteln“)
- Sie abnorme Blutfarbstoffwerte (Methämoglobinämie) oder einen NADH-Cytochrom-b5-Mangel haben oder jemals hatten.
Metoclopramidhydrochlorid Noridem darf Kindern unter 1 Jahr nicht gegeben werden (siehe nachfolgend
„Kinder und Jugendliche“).
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Metoclopramidhydrochlorid Noridem bei Ihnen angewendet wird, wenn:
- Sie schon einmal einen abnormen Herzschlag (QT-Intervall-Verlängerung) oder andere Herzprobleme hatten
- Sie Probleme mit den Salzspiegeln (Kalium, Natrium und Magnesium) in Ihrem Blut haben
- Sie andere Arzneimittel anwenden, die Auswirkungen auf Ihren Herzschlag haben
- Sie an Erkrankungen des Nervensystems (Gehirn) leiden
- Sie Probleme mit der Leber oder den Nieren haben. Es kann erforderlich sein, die Dosis zu verringern (siehe Abschnitt 3.).
Ihr Arzt wird möglicherweise Blutuntersuchungen durchführen, um den Blutfarbstoffspiegel Ihres Blutes zu prüfen. In Fällen abnormer Werte (Methämoglobinämie) muss die Behandlung sofort und dauerhaft
abgebrochen werden.
Kinder und Jugendliche
Bei Kindern und Jugendlichen können unkontrollierbare Bewegungen (extrapyramidale Erkrankungen) auftreten. Dieses Arzneimittel darf aufgrund des erhöhten Risikos unkontrollierbarer Bewegungen nicht bei
Kindern unter 1 Jahr angewendet werden (siehe oben „Metoclopramidhydrochlorid Noridem darf nicht angewendet werden“).
Anwendung von Metoclopramidhydrochlorid Noridem zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Der Grund hierfür ist, dass andere Arzneimittel die
Wirkungsweise von Metoclopramidhydrochlorid Noridem beeinflussen können oder dass Metoclopramidhydrochlorid Noridem Auswirkungen auf die Wirkung der anderen Arzneimittel haben kann.
Zu diesen Arzneimitteln gehören:
- Levodopa oder andere Arzneimittel zur Behandlung der Parkinson-Krankheit (siehe oben „Metoclopramidhydrochlorid Noridem darf nicht angewendet werden“)
- Anticholinergika (Arzneimittel zur Linderung von Magenkrämpfen oder Spasmen)
- Morphinderivate (Arzneimittel zur Behandlung starker Schmerzen)
- Arzneimittel mit dämpfender Wirkung auf das Nervensystem
- sämtliche andere Arzneimittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen
- Digoxin (Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschwäche)
- Ciclosporin (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Störungen des Immunsystems)
- Mivacurium und Suxamethonium (Arzneimittel zur Entspannung der Muskeln bei einer Narkose)
- Fluoxetin und Paroxetin (Arzneimittel zur Behandlung von Depression)
Anwendung von Metoclopramidhydrochlorid Noridem zusammen mit Alkohol
Während der Behandlung mit Metoclopramid muss auf Alkoholkonsum verzichtet werden, da dieser die sedierende Wirkung von Metoclopramidhydrochlorid Noridem verstärkt.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen,
schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Falls notwendig kann Metoclopramidhydrochlorid Noridem während der Schwangerschaft angewendet
werden. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Ihnen dieses Arzneimittel verabreicht werden sollte oder nicht.
Metoclopramidhydrochlorid Noridem wird nicht empfohlen, wenn Sie stillen, da Metoclopramid in die
Muttermilch übergeht und Auswirkungen auf Ihr Baby haben kann.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Nach dem Sie Metoclopramidhydrochlorid Noridem erhalten haben fühlen Sie sich eventuell schläfrig, schwindlig, oder es können unkontrollierbare Bewegungsstörungen auftreten, wie Zittern, Zuckungen oder Krümmung sowie eine ungewöhnliche Muskelspannung mit abnormer Körperhaltung. Dies kann Ihre Sehkraft beeinträchtigen und auch Ihre Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, einschränken.
Metoclopramidhydrochlorid Noridem enthält Natrium
Jeder ml enthält 3,35 mg (0,1455 mmol) Natrium.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Ampulle, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
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Wie wird Metoclopramidhydrochlorid Noridem 5 mg/ml Injektionslösung angewendet?
Dieses Arzneimittel wird Ihnen normalerweise von einem Arzt oder vom medizinischen Fachpersonal verabreicht. Sie erhalten es als langsame Injektion in eine Vene (über einen Zeitraum von mindestens
3 Minuten) oder als Injektion in einen Muskel.
Anwendung bei Erwachsenen
Zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, einschließlich Übelkeit und Erbrechen, die in Zusammenhang mit einer Migräne auftreten, sowie zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen, die durch eine
Strahlentherapie verursacht werden: Die empfohlene Einzeldosis beträgt 10 mg, die bis zu 3-mal täglich gegeben wird.
Die maximale empfohlene Tagesdosis beträgt 30 mg oder 0,5 mg/kg Körpergewicht.
Zur Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen, die nach einer Operation auftreten: Es wird eine Einzeldosis von 10 mg empfohlen.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 1 bis 18 Jahren (sämtliche Indikationen)
Die empfohlene Dosis beträgt 0,1 bis 0,15 mg/kg Körpergewicht. Diese wird bis zu 3-mal täglich langsam in eine Vene injiziert.
Die maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden beträgt 0,5 mg/kg Körpergewicht.
Dosierungstabelle
| Alter | Körpergewicht | Dosis | Häufigkeit | |
| - 3 Jahre | 10 - 14 kg | 1 mg | Bis zu 3-mal täglich | |
| - 5 Jahre | 15 - 19 kg | 2 mg | Bis zu 3-mal täglich | |
| - 9 Jahre | 20 - 29 kg | 2,5 mg | Bis zu 3-mal täglich | |
| - 15 Jahre | 30 - 60 kg | 5 mg | Bis zu 3-mal täglich | |
| 15 - 18 Jahre | Mehr als 60 kg | 10 mg | Bis zu 3-mal täglich | |
Die Dauer der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen nach Operationen sollte 48 Stunden nicht
überschreiten.
Die Dauer der Anwendung zur Vorbeugung von nach einer Chemotherapie verzögert auftretender Übelkeit und von verzögert auftretendem Erbrechen sollte 5 Tage nicht überschreiten.
Anwendung bei älteren Patienten
Eine Verringerung der Dosis kann in Abhängigkeit von Nieren- und Leberproblemen sowie vom allgemeinen Gesundheitszustand erforderlich sein.
Die mögliche Anwendung anderer pharmazeutischer Darreichungsformen ist zu erwägen.
Anwendung bei Erwachsenen mit Nierenproblemen
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Nierenprobleme haben. Die Dosis muss verringert werden, wenn Sie mittelschwere oder schwere Nierenprobleme haben.
Die mögliche Anwendung anderer pharmazeutischer Darreichungsformen ist zu erwägen.
Anwendung bei Erwachsenen mit Leberproblemen
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Leberprobleme haben. Die Dosis muss verringert werden, wenn Sie schwere Leberprobleme haben.
Die mögliche Anwendung anderer pharmazeutischer Darreichungsformen ist zu erwägen.
Anwendung bei Kindern unter 1 Jahr
Metoclopramid darf nicht bei Kindern unter 1 Jahr angewendet werden (siehe Abschnitt 2.).
Wenn Ihnen eine größere Menge Metoclopramidhydrochlorid Noridem verabreicht wurde, als Sie
erhalten sollten
Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder Apotheker. Bei Ihnen können unkontrollierbare Bewegungen (extrapyramidale Störungen) auftreten, Sie können sich schläfrig fühlen, Bewusstseinsstörungen haben, verwirrt sein, Halluzinationen und Herzprobleme erleiden. Ihr Arzt kann
Ihnen bei Bedarf eine Behandlung gegen diese Beschwerden verschreiben.
Wenn die Anwendung von Metoclopramidhydrochlorid Noridem vergessen wurde
Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn die vorherige Anwendung vergessen wurde.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, das medizinische Fachpersonal oder Ihren Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Metoclopramidhydrochlorid Noridem 5 mg/ml Injektionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Brechen Sie die Behandlung ab und sprechen Sie unverzüglich mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, wenn Sie während der Anwendung dieses Arzneimittels eines der folgenden
Anzeichen bemerken:
-
unkontrollierbare Bewegungen (häufig unter Einbeziehung des Kopfes oder des Nackens). Dies kann
bei Kindern oder jungen Erwachsenen und besonders dann auftreten, wenn hohe Dosen angewendet werden. Diese Anzeichen treten normalerweise zu Beginn der Behandlung auf und können selbst nach nur einer einzigen Anwendung auftreten. Diese Bewegungen enden, wenn sie ordnungsgemäß behandelt werden. - hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krämpfe, Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung malignes neuroleptisches Syndrom sein.
- Jucken oder Hautausschläge, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder des Halses, Schwierigkeiten beim Atmen. Dies können Anzeichen einer allergischen Reaktion sein, die möglicherweise schwer ist.
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
Gefühl von Schläfrigkeit.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Depression
- unkontrollierbare Bewegungen wie Ticks, Zittern, Drehbewegungen oder Muskelkontraktionen (Steifheit, Starre)
- ähnliche Symptome wie bei der Parkinson-Krankheit (Starre, Muskelzittern)
- Gefühl von Ruhelosigkeit
- Abnahme des Blutdrucks (insbesondere bei intravenöser Anwendung)
- Durchfall
- Schwächegefühl.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- erhöhter Blutspiegel eines Hormons namens Prolaktin, das milchige Absonderungen aus der Brustdrüse bei Männern und nicht stillenden Frauen auslösen kann
- Störung der Regelblutung
- Halluzination
- Bewusstseinsstörungen
- langsamer Herzschlag (insbesondere bei intravenöser Anwendung)
- Allergie
- Sehstörungen und unwillkürliche Bewegung des Augapfels.
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Verwirrtheitszustand
- Krämpfe (insbesondere bei Patienten mit Epilepsie).
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- abnorme Blutfarbstoffwerte: kann die Farbe Ihrer Haut verändern
- abnormes Wachstum der Brüste (Gynäkomastie)
- ungewollte Muskelkrämpfe nach längerer Anwendung, insbesondere bei älteren Patienten
- hohes Fieber, hoher Blutdruck, Krämpfe, Schweißausbruch, vermehrte Speichelbildung. Dies können Anzeichen für eine Erkrankung mit der Bezeichnung malignes neuroleptisches Syndrom sein.
- Veränderungen des Herzschlags, die im Elektrokardiogramm (EKG-Untersuchung) erkennbar sind
- Herzstillstand (insbesondere bei der Anwendung als Injektion)
- Schock (starker Blutdruckabfall) (insbesondere bei der Anwendung als Injektion)
- Ohnmacht (insbesondere bei intravenöser Anwendung)
- allergische Reaktion, die schwer sein kann (insbesondere bei intravenöser Verabreichung)
- sehr hoher Blutdruck
Suizidgedanken.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN
ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die
Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Metoclopramidhydrochlorid Noridem 5 mg/ml Injektionslösung aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Die Ampullen im Beutelchen und Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Nach Anbruch:
Innerhalb von 2 Monaten verbrauchen, wenn die Ampullen nicht im Beutelchen aufbewahrt werden.
Nach dem Mischen/Verdünnen: Die chemische und physikalische Stabilität der Mischung nach der
Zubereitung mit 0,9 % Natriumchloridlösung, 5 % Dextroselösung, Ringer-Lactat-Lösung und 4 % Dextrose in 0,18 % Natriumchloridlösung wurde für 48 Stunden bei 15-25 °C unter Kunstlicht und für 48 Stunden bei 5 (± 3) °C in einer Konzentration von 0,1 mg/ml Metoclopramidhydrochlorid Noridem nachgewiesen.
Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verwendet werden, es sei denn, das Öffnungsverfahren schließt das Risiko einer mikrobiellen Kontamination aus. Falls das Produkt nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Lagerdauer und Lagerbedingungen der gebrauchsfertigen Lösung verantwortlich.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Beutelchen und der Ampulle nach „verw. bis“ und dem
Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Metoclopramidhydrochlorid Noridem 5 mg/ml Injektionslösung
Was Metoclopramidhydrochlorid Noridem enthält
Der Wirkstoff ist: Metoclopramidhydrochlorid.
Jeder ml Lösung enthält 5,27 mg Metoclopramidhydrochlorid Monohydrat, entsprechend 5 mg wasserfreiem Metoclopramidhydrochlorid.
-
Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Natriumhydroxid und/oder Salzsäure und Wasser für
Injektionszwecke.
Wie Metoclopramidhydrochlorid Noridem aussieht und Inhalt der Packung
Metoclopramidhydrochlorid 5 mg/ml Injektionslösung ist eine klare, farblose Injektionslösung. Polypropylen-Ampullen mit 2 ml Lösung, verpackt in Umkartons mit jeweils 5, 10 (2 x 5), 20 (4 x 5), 50
(10 x 5) oder 60 (12 x 5) Ampullen.
Jeweils 5 Ampullen sind von einem Schutzbeutelchen umhüllt.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Noridem Enterprises Limited
Evagorou & Makariou
Mitsi Building 3,
Suite 115
1065 Nicosia
Zypern
Hersteller
DEMO S.A.
21st km National Road Athens-Lamia 14568 Krioneri, Athen
Griechenland
Mitvertrieb
DEMO Pharmaceuticals GmbH
Airport Business Center
Am Söldnermoos 17
D-85399 Hallbergmoos
Tel: 0811-555445-0
Z.Nr.:
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Zypern | PRIBEKINET 5 mg / mL Solution for injection |
| Tschechische Republik | Metoclopramide Noridem |
| Deutschland | Metoclopramidhydrochlorid Noridem 5 mg/ml Injektionslösung |
| Griechenland | PRIBEKINET 5 mg / mL Ενέσιμο Διάλυμα |
| Frankreich | METOCLOPRAMIDE NORIDEM |
| 10 mg/2 mL, solution injectable | |
| Ungarn | Metoklopramid-hidroklorid Noridem |
| 5 mg/ml oldatos injekció | |
| Polen | Metoclopramidi hydrochloridum Noridem |
| Slowakei | Metoclopramide Noridem 5 mg/ml injekčný roztok |
| Spanien | Metoclopramida Noridem 5 mg/ml solución inyectable EFG |
| Rumänien | Metoclopramid Noridem 5 mg/ml soluție injectabilă |
| Italien: | Metoclopramide cloridrato Noridem 5 mg / ml Soluzione per |
| iniezione | |
| Österreich | Metoclopramidhydrochlorid Noridem 5 mg/ml Injektionslösung |
| Schweden | Metoclopramide Noridem |
| Dänemark | Metoclopramide Noridem |
| Norwegen | Metoclopramide Noridem |
| Finnland | Metoclopramide Noridem |
| Irland | Metoclopramide hydrochloride 5 mg/ml solution for injection |
| Niederlande | Metoclopramide HCl Noridem 5 mg/ml-oplossing voor |
| injectie/infusie | |
| Portugal | Metoclopramida Noridem |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 10.2024.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Vorbereitung und Handhabung
Inkompatibilitäten
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Arzneimittel, außer mit den folgenden Lösungen, nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden:
- 0,9 % Natriumchloridlösung
- 5 % Dextroselösung
- Ringer-Lactat-Lösung
- 4 % Dextrose in 0,18 % Natriumchloridlösung
um eine Endkonzentration von 0,1 mg/ml Metoclopramidhydrochlorid Noridem zu erhalten.
Dosierung und Art der Anwendung
Sämtliche Indikationen (erwachsene Patienten)
Angaben zur Dosierung sind in Abschnitt 3. der Packungsbeilage zu finden.
Die Dauer der parenteralen Anwendung sollte so kurz wie möglich sein und der Übergang zur oralen oder rektalen Behandlung sollte so bald wie möglich erfolgen.
Häufigkeit der Anwendung:
Ein Abstand von mindestens 6 Stunden zwischen zwei Anwendungen muss eingehalten werden, selbst im
Fall von Erbrechen oder Abstoßen der Dosis.
Besondere Patientengruppen
Ältere Patienten:
Bei älteren Patienten muss eine Dosisreduzierung auf der Grundlage der Nieren- und Leberfunktion und der
Gebrechlichkeit insgesamt erwogen werden.
Beeinträchtigte Nierenfunktion:
Bei Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (Kreatinin-Clearance < 15 ml/min) muss die Tagesdosis um
75 % verringert werden.
Bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance
15 - 60 ml/min) muss die Dosis um 50 % verringert werden.
Beeinträchtigte Leberfunktion:
Bei Patienten mit schwerer Beeinträchtigung der Leberfunktion muss die Dosis um 50 % verringert werden. Zur Behandlung dieser Patientengruppe ist die mögliche Anwendung anderer pharmazeutischer
Darreichungsformen zu erwägen.
Kinder und Jugendliche:
Metoclopramid ist bei Kindern unter 1 Jahr kontraindiziert.
Entsorgung
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Überdosierung
Symptome
Extrapyramidale Erkrankungen, Benommenheit, Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit, Halluzination und Herz- und Atemstillstand können auftreten.
Behandlung
Im Fall von extrapyramidalen Symptomen, die mit Überdosierung in Zusammenhang stehen oder nicht, erfolgt die Behandlung nur symptomatisch (Benzodiazepine bei Kindern und/oder anticholinerge
Antiparkinsonmittel bei Erwachsenen).
Eine symptomatische Behandlung und eine anhaltende Überwachung der kardiovaskulären und respiratorischen Funktionen müssen in Einklang mit dem klinischen Zustand durchgeführt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



