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Medikamente

Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder

Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder Anwendungsgebiet(e) Krankheiten, die durch Florfenicol-empfindliche Bakterien verursacht werden. Metaphylaktische und therapeutische Behandlung von respiratorischen Erkrankungen beim Rind aufgrund von Infektionen mit Mannheimia haemolytica, Pasteurella multocida und Histophilus …

Zulassungsinhaber
KRKA d.d. Novo Mesto
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke; TGD-AB (Abgabe ist im Rahmen des TGD nur auf Basis besonderer veterinärmedizinischer Erfordernisse gestattet und der Einsatz ist durch geeignete obje
ATC Code
QJ01BA90

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder

Anwendungsgebiet(e)

Krankheiten, die durch Florfenicol-empfindliche Bakterien verursacht werden.

Metaphylaktische und therapeutische Behandlung von respiratorischen Erkrankungen beim Rind aufgrund von Infektionen mit Mannheimia haemolytica, Pasteurella multocida und Histophilus somni, wenn die Krankheit in der Herde nachgewiesen wurde.

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Was ist vor der Einnahme von Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei erwachsenen Bullen, die zur Zucht vorgesehen sind.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeiten gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Nicht anwenden bei Vorliegen von Resistenzen gegenüber dem Wirkstoff.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme.

AT/DE:

Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Florfenicol eine Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen kann.

Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Wie wird Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Intramuskuläre und subkutane Anwendung.

Zur Behandlung (intramuskuläre und subkutane Anwendung):

Intramuskuläre Anwendung: 20 mg/kg Körpergewicht (1 ml/15 kg), zweimal im Abstand von 48 Stunden verabreichen.

Subkutane Anwendung: 40 mg/kg Körpergewicht (2 ml/15 kg) zur einmaligen Verabreichung mit einer 16 G Kanüle.

Zur Metaphylaxe, wenn die Erkrankung in der Herde nachgewiesen wurde (subkutane Anwendung): Subkutane Anwendung: 40 mg/kg Körpergewicht (2 ml/15 kg) zur einmaligen Verabreichung mit einer 16 G Kanüle.

Hinweise für die richtige Anwendung

Die Injektion sollte nur im Nackenbereich vorgenommen werden.

Vor jeder Entnahme den Stopfen abwischen. Eine trockene, sterile 16 G Spritze und Kanüle verwenden.

Die an einer Injektionsstelle verabreichte Dosismenge sollte 10 ml nicht überschreiten.

Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.

10. Wartezeiten  
Essbare Gewebe: i.m. (bei 20 mg/kg Körpergewicht, zweimal): 30 Tage
  s.c. (bei 40 mg/kg Körpergewicht, einmal): 44 Tage

Nicht bei Tieren anwenden, deren Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist.

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Welche Nebenwirkungen hat Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder?

Rind:

Sehr selten Anaphylaktische Reaktion
(< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere,  
einschließlich Einzelfallberichte):  
   
Unbestimmte Häufigkeit verminderte Futteraufnahme1
(kann auf Basis der verfügbaren weicher Kot,2
Daten nicht geschätzt werden) Schwellung an der Injektionsstelle3,5
  Entzündung an der Injektionsstelle4,5

1Schnelle und vollständige Genesung nach Beendigung der Behandlung.

2Vorübergehend.

3Nach intramuskulärer Anwendung; kann bis zu 14 Tage anhalten. 4Nach intramuskulärer Anwendung; kann bis zu 32 Tage anhalten. 5Nach subkutaner Anwendung; kann mindestens 41 Tage lang anhalten.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:

DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.

AT/Österreich:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, AT-1200 Wien

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.

Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch der Primärverpackung: 28 Tage.

Weitere Informationen zu Fenflor 300 mg/ml Injektionslösung für Rinder

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:  
Wirkstoff:  
Florfenicol 300 mg

Eine hellgelbe bis gelbe, klare, viskose Flüssigkeit.

Besondere Warnhinweise

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:

Vor jeder Entnahme den Stopfen abwischen. Eine trockene, sterile Spritze und Kanüle verwenden. Die Anwendung des Tierarzneimittels sollte unter Berücksichtigung eines Antibiogramms und entsprechend den offiziell anerkannten und örtlichen Vorschriften zur Anwendung von Antibiotika erfolgen.

Die Anwendung des Tierarzneimittels abweichend von den Anweisungen in der Fachinformation kann die Prävalenz von Bakterien, die gegen Florfenicol resistent sind, erhöhen und die Wirksamkeit einer Behandlung mit anderen Amfenicolen aufgrund möglicher Kreuzresistenzen vermindern.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Zwecks Vermeidung einer versehentlichen Selbstinjektion ist bei der Verabreichung Vorsicht geboten. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Das Tierarzneimittel nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Propylenglycol.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:

Die Anwendung dieses Tierarzneimittels kann ein Risiko für terrestrische Pflanzen, Cyanobakterien und Grundwasserorganismen darstellen.

Trächtigkeit und Laktation:

Laboruntersuchungen an Tieren ergaben keine Hinweise auf ein embryo- oder fetotoxisches Potenzial von Florfenicol.

Die Wirkung von Florfenicol auf Fruchtbarkeit und Trächtigkeit von Rindern wurde nicht untersucht. Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt.

Fortpflanzungsfähigkeit:

Nicht bei erwachsenen Bullen anwenden, die für Zuchtzwecke bestimmt sind.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen: Keine bekannt.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

DE: 401342.00.00

Z.Nr.: 8-00833

Braunglasflasche Typ I, verschlossen mit einem Brombutylgummistopfen und einer Aluminiumdichtung.

Packungsgrößen:

Faltschachtel mit einer Flasche mit 50 ml.

Faltschachtel mit einer Flasche mit 100 ml.

Faltschachtel mit einer Flasche mit 250 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

DE: {MM/JJJJ}

AT: 04/2025

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Weitere Informationen

DE: Verschreibungspflichtig

AT: Rezept- und apothekenpflichtig.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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