Was Eskelan enthält
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Der Wirkstoff ist Esketamin. 1 ml Lösung enthält 25 mg Esketamin als 28,83 mg Esketaminhydrochlorid.
1 Durchstechflasche mit 5 ml Lösung enthält 125 mg Esketamin als Esketaminhydrochlorid.
1 Durchstechflasche mit 10 ml Lösung enthält 250 mg Esketamin als Esketaminhydrochlorid.
1 Durchstechflasche mit 20 ml Lösung enthält 500 mg Esketamin als Esketaminhydrochlorid.
1 Durchstechflasche mit 50 ml Lösung enthält 1.250 mg Esketamin als Esketaminhydrochlorid.
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Die sonstigen Bestandteile sind: Benzethoniumchlorid, Natriumchlorid, Salzsäure (ca. 3,65% v/v, zur pH-Wert-Einstellung), Natriumhydroxid 0,1 N (zur pH-Wert-Einstellung), Wasser für Injektionszwecke.
Wie Eskelan aussieht und Inhalt der Packung
Eskelan ist eine klare und farblose Injektionslösung.
Packungen mit 5, 10, 20 oder 50 ml Durchstechflaschen in Umkartons zu jeweils 1, 5, 10, 15, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, 60, 65, 70, 75, 80, 85, 90, 95 oder 100 Stück.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
G.L. Pharma GmbH, Schlossplatz 1, 8502 Lannach
Hersteller
G.L. Pharma GmbH, Arnethgasse 3, 1160 Wien
Z.Nr.: 139134
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Österreich: Eskelan 25 mg/ml-Injektionslösung in Durchstechflaschen Deutschland: Esketamin Inresa 25 mg/ml Injektionslösung in Durchstechflaschen
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2023.
Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Hinweis
In der Notfallmedizin wird Esketamin meist als Monotherapie angewendet; bei den anderen Indikationen wird die Kombination mit Hypnotika empfohlen.
Dosierung
Einleitung einer Allgemeinanästhesie
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0,5-1 mg Esketamin/kg KG (Körpergewicht) i.v. oder
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2-4 mg Esketamin/kg KG i.m.
Zur Aufrechterhaltung der Anästhesie wird die halbe Initialdosis bei Bedarf nachinjiziert, üblicherweise alle 10-15 Minuten.
Analgesie bei künstlicher Beatmung (intubierte Intensivpatienten)
0,25 mg Esketamin/kg KG als i.v. Bolus
Analgesie in der Notfallmedizin
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0,25-0,5 mg Esketamin/kg KG i.m. oder
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0,125-0,25 mg Esketamin/kg KG langsam i.v.
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Zur Intubation im Status asthmaticus werden 0,5-1 mg Esketamin/kg KG intravenös, bei Bedarf bis 2,5 mg/kg KG injiziert.
Das Ansprechen auf Esketamin kann unterschiedlich sein, und zwar abhängig von Dosis, Art der Verabreichung, Alter des Patienten und gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel. Die Dosis wird anhand der Bedürfnisse des jeweiligen Patienten titriert.
Erhöhter Speichelfluss ist prophylaktisch mit Atropin oder einem anderen Parasympatholytikum zu behandeln.
Das Risiko des Auftretens psychiatrischer Nebenwirkungen während des Erwachens aus der Anästhesie kann durch die Kombination mit einem Benzodiazepin deutlich verringert werden.
Nach Möglichkeit soll die Anwendung von Esketamin entsprechend den allgemeinen Empfehlungen nach 4- bis 6-stündigem Fasten erfolgen.
Spezielle Patientengruppen
Leberfunktionsstörungen
Bei Patienten mit Zirrhose oder anderen Formen der Leberfunktionsstörung ist eine Dosisreduktion in Erwägung zu ziehen.
Patienten mit Mehrfachverletzungen (Polytraumata) und Patienten in schlechtem Allgemeinzustand
Bei Mehrfachverletzungen (Polytraumata) und bei Patienten in schlechtem Allgemeinzustand ist eine Dosisreduktion erforderlich.
Kinder und Jugendliche
Eskelan in Durchstechflaschen wird bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen aufgrund des Gehalts an Konservierungsstoffen.
Art der Anwendung
Intravenöse oder intramuskuläre Anwendung.
Eskelan wird als Injektion verabreicht.
Hinweise zur Handhabung
Esketamin und Barbiturate dürfen nicht in derselben Spritze gemischt werden, da sie chemisch unverträglich sind und es zur Ausfällung kommt.
Das Arzneimittel darf, außer mit den unten angeführten, nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
Falls erforderlich, kann Eskelan verdünnt werden mit
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9 mg/ml (0,9%) Natriumchlorid-Lösung
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50 mg/ml (5%) Glucose-Lösung
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1,8 mg/ml (0,18%) Natriumchlorid- und 40 mg/ml (4%) Glucose-Lösung (Natriumchlorid 0,18% w/v und Dextrose 4% w/v)
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Ringer-Lösung
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Ringer-Lactat-Lösung
Nach Verdünnung: Die chemische und physikalische Stabilität wurde für 48 Stunden bei 25°C nachgewiesen.
Aus mikrobiologischer Sicht ist das Produkt unverzüglich zu verwenden. Wenn das Produkt nicht unverzüglich verwendet wird, trägt der Anwender die Verantwortung für die Lagerbedingungen vor der Verabreichung, welche normalerweise 12 Stunden bei 2 bis 8°C nicht überschreiten sollte, sofern die Verdünnung nicht unter kontrollierten und validiert aseptischen Bedingungen stattgefunden hat.
Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.
Überdosierung
Symptome
Die klinischen Symptome einer Überdosierung sind: Krämpfe, Herzrhythmusstörungen und Atemstillstand.
Therapie
Ein Atemstillstand ist durch assistierte oder kontrollierte Beatmung bis zum Wiedereinsetzen einer ausreichenden Spontanatmung zu überbrücken.
Krämpfe sind durch die intravenöse Gabe von Diazepam zu behandeln. Wenn eine Behandlung mit Diazepam nicht zum Therapieerfolg führt, wird die Gabe von Phenytoin oder Phenobarbital empfohlen.
Ein spezifisches Antidot ist bislang nicht bekannt.