Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Carvedilol, der Wirkstoff von Dilatrend, wirkt gleichzeitig gefäßerweiternd und stressabschirmend auf das Herz. Dadurch senkt Dilatrend einen erhöhten Blutdruck, entlastet das Herz und verbessert die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels (Verringerung von Angina-pectoris -Anfällen).
- Wirkstoff(e)
- Carvedilol
- Zulassungsinhaber
- kohlpharma GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- C07AG02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Dilatrend 25 mg - Tabletten angewendet?
Carvedilol, der Wirkstoff von Dilatrend, wirkt gleichzeitig gefäßerweiternd und stressabschirmend auf das Herz. Dadurch senkt Dilatrend einen erhöhten Blutdruck, entlastet das Herz und verbessert die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels (Verringerung von Angina-pectoris-Anfällen). Bei Patienten mit Herzschwäche oder einer bestimmten Funktionsstörung des Herzens (linksventrikuläre Dysfunktion) nach einem Herzinfarkt verbessert Dilatrend die Herzleistung, wenn es zusätzlich zu anderen Arzneimitteln gegeben wird.
Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck (essentielle Hypertonie),
- belastungsabhängige Brustschmerzen infolge gestörter Durchblutung der Herzkranzgefäße (chronisch-stabile Angina pectoris),
- Herzschwäche aller Schweregrade (immer zusätzlich zu einer Behandlung mit anderen Arzneimitteln) und
- Funktionsstörung des Herzens (linksventrikuläre Dysfunktion) nach einem Herzinfarkt zusätzlich zu einer Behandlung mit anderen Arzneimitteln.
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Was ist vor der Einnahme von Dilatrend 25 mg - Tabletten zu beachten?
Dilatrend darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie allergisch gegen Carvedilol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, sowie bei
- bestimmten Herzrhythmusstörungen (Sick-Sinus-Syndrom, SA-Block, atrioventrikulärer (AV)-Block 2. und 3. Grades), außer bei Patienten mit Herzschrittmacher;
- zu niedrigem Blutdruck (systolischer Blutdruck unter 85 mmHg);
- stark erniedrigtem Puls (unter 50 Schläge/Minute in Ruhe);
- ungenügendem Ausgleich einer verminderten Herzleistung (instabile/ dekompensierte Herzinsuffizienz);
- Herz-Kreislauf-Schock;
- stoffwechselbedingter Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts (metabolische Azidose);
- einer bestimmten Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (Prinzmetal- Angina);
- Bluthochdruck in den Lungengefäßen und Vergrößerung der rechten Herzkammer aufgrund von Lungenerkrankungen (pulmonale Hypertonie, Cor pulmonale);
- Asthma bronchiale;
- bestimmten mit Atemnot und Krampfzuständen der Bronchialmuskulatur einhergehenden Lungenerkrankungen (chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen);
- Lebererkrankung;
- unbehandeltem Phäochromozytom (Tumor des Nebennierenmarks);
- gleichzeitiger Einnahme bestimmter Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (MAO-Hemmer, ausgenommen MAO-B-Hemmer);
- gleichzeitiger intravenöser Gabe bestimmter Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Verapamil und Diltiazem).
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Dilatrend mit bestimmten Arzneimitteln wie z.B. Adrenalin (auch Epinephrin) zur Behandlung allergischer (anaphylaktischer) Reaktionen ist besondere Vorsicht geboten. Sie könnten weniger auf diese ansprechen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt umgehend, wenn bei Ihnen diese Krankheiten oder Begleitumstände vorliegen, da er dies vor bzw. während der Behandlung berücksichtigen muss.
Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie
- an anderen Krankheiten oder an Allergien leiden oder gelitten haben,
- noch andere Arzneimittel (auch rezeptfreie) einnehmen,
- schwanger sind oder stillen.
Dilatrend darf bei Herzschwäche nur angewendet werden, wenn Dosiseinstellung und regelmäßige Kontrollen durch einen kardiologisch erfahrenen Arzt erfolgen.
Bitte halten Sie die vom Arzt angeordneten Kontrolluntersuchungen ein.
Wenn Sie an einer chronischen Herzleistungsschwäche, an Salz- und/oder Flüssigkeitsmangel leiden, wenn Sie älter sind oder einen niedrigen Ausgangsblutdruck aufweisen, wird Ihr Arzt Sie nach Gabe der ersten Dosis bzw. bei Dosissteigerung ca. 2 Stunden überwachen, da es zu einem verstärkten Blutdruckabfall kommen kann.
Wenn es während der Behandlung zu Atemnot bei Belastung oder Ruhe kommt, die Beine anschwellen, Sie nachts häufiger urinieren müssen, oder wenn Schwindelgefühl verbunden mit niedrigem Puls auftritt, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf.
Es wurde unter der Behandlung mit Dilatrend bei Patienten mit Herzleistungsschwäche, die gleichzeitig an niedrigem Blutdruck, Durchblutungsstörung des Herzmuskels (ischämischer Herzkrankheit), generalisierten Gefäßerkrankungen und/oder einer eingeschränkten Nierenleistung leiden, eine Verschlechterung der Nierenfunktion beobachtet. Aus diesem Grund wird der Arzt bei Patienten mit den oben genannten Erkrankungen während der Einstellung der Dilatrend-Behandlung die Nierenfunktion regelmäßig kontrollieren. Bei Verschlechterung der Nierenfunktion wird Ihr Arzt die Dosis reduzieren oder gegebenenfalls die Behandlung absetzen.
Die Behandlung mit Dilatrend darf nicht abrupt und nicht ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt abgebrochen werden, da es zu Blutdruckerhöhung und verstärktem Auftreten von Angina-pectoris-Anfällen kommen kann. Ihr Arzt wird, falls erforderlich, eine schrittweise Reduzierung der Dosis über einen Zeitraum von 2 Wochen anordnen.
Sollten in bestimmten Fällen Clonidin-haltige Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden, wird Ihr Arzt Clonidin erst dann schrittweise absetzen, wenn einige Tage zuvor die Behandlung mit Dilatrend beendet worden ist.
Wenn Sie wegen einer Funktionsstörung des Herzens nach einem Herzinfarkt (linksventrikuläre Dysfunktion) mit Dilatrend behandelt werden, beachten Sie unbedingt die Anweisungen Ihres Arztes auch hinsichtlich der Einnahme anderer Arzneimittel.
Wenn Sie Diabetiker sind und Dilatrend einnehmen, kann es zu einer Verschlechterung der Blutzuckereinstellung kommen und Zeichen einer akuten Unterzuckerung können verschleiert oder abgeschwächt werden. Aus diesem Grunde sollte sowohl eine sorgfältige ärztliche Überwachung als auch eine Kontrolle der Blutzuckerwerte in kürzeren Abständen erfolgen.
Wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen, ist der Narkosearzt über die Einnahme von Dilatrend zu informieren; er wird Sie während der Operation besonders sorgfältig überwachen.
Die Zeichen einer Schilddrüsenüberfunktion können unter Behandlung mit Dilatrend verschleiert werden.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer bestimmten Atemwegserkrankung mit Neigung zu Krampfzuständen der Bronchialmuskulatur leiden (chronisch obstruktive Lungenerkrankung), da es unter der Behandlung mit Dilatrend zum Auftreten von Atemnot kommen kann.
Der Arzt entscheidet, ob eine Behandlung mit Dilatrend bei Patienten möglich ist, deren Erkrankung der Atemwege nicht mit entsprechenden Arzneimitteln behandelt wird.
Bitte berücksichtigen Sie strengstens die Dosierungsempfehlungen Ihres Arztes. Wenn bei Ihnen unter der Behandlung mit Dilatrend Anzeichen von Atemnot auftreten, benachrichtigen Sie sofort einen Arzt.
Sehr seltene Fälle von schweren Hautreaktionen, wie z. B. toxische epidermale Nekrolyse (TEN, eine schwere Arzneimittelnebenwirkung, bei der sich entzündliche Prozesse im Unterhautzellgewebe bilden) und Stevens-Johnson-Syndrom (SJS, eine infekt- oder arzneimittelallergisch bedingte Hauterkrankung) wurden während der Behandlung mit Carvedilol berichtet. Carvedilol sollte bei Patienten mit schweren Hautreaktionen, die möglicherweise Carvedilol zugeschrieben werden können, dauerhaft abgesetzt werden.
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Dosierung bei Funktionsstörungen des Herzens nach einem Herzinfarkt (linksventrikuläre Dysfunktion)
Ihr Arzt wird für Sie individuell die Dosis von Dilatrend ermitteln und unter sorgfältiger ärztlicher Überwachung die Dosiseinstellung vornehmen.
Die Behandlung mit Dilatrend kann im Krankenhaus oder nach Ihrem Krankenhausaufenthalt begonnen werden. Voraussetzung für den Beginn der Behandlung ist, dass Ihr Gesundheitszustand stabil ist, und Störungen des Wasser-Elektrolyt-Haushalts minimiert sind.
Die Behandlung mit Dilatrend wird zwischen dem Tag 3 und Tag 21 nach dem Herzinfarkt begonnen.
Vor Behandlungsbeginn mit Dilatrend wurden Ihnen über einen Zeitraum von mindestens 48 Stunden andere Arzneimittel (ACE-Hemmer) verordnet, die Sie in gleichbleibender Dosierung während mindestens der vorangegangenen 24 Stunden eingenommen haben.
Da die Behandlung mit kleinen Mengen begonnen werden muss, stehen 3 Tablettenstärken (Dilatrend 6,25 mg, Dilatrend 12,5 mg, Dilatrend 25 mg) zur Verfügung.
Soweit nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsrichtlinien:
Zu Beginn wird als Dosis 1 Tablette Dilatrend 6,25 mg verordnet. Ihr Arzt wird Sie nach Verabreichung der ersten Dosis für mindestens 3 Stunden unter genauer medizinischer Beobachtung behalten.
Falls Sie die erste Dosis vertragen haben, kann die nachfolgende Dosierung auf 1 Tablette Dilatrend 6,25 mg 2 × täglich erhöht werden; dieses Dosierungsschema wird für 3 bis 10 Tage beibehalten.
Treten während dieses Zeitraums Anzeichen von Unverträglichkeitsreaktionen auf, wird Ihr Arzt die Dosis auf eine ½ Tablette Dilatrend 6,25 mg 2 × täglich herabsetzen, insbesondere bei Auftreten einer Verlangsamung der Herztätigkeit (unter 50 Schläge/Minute), bei einem systolischen Blutdruck von unter 80 mmHg oder bei einer ungenügenden Ausscheidung von Flüssigkeit. Wird dieses Dosierungsschema nicht vertragen, wird Ihr Arzt die Behandlung beenden. Wenn das Dosierungsschema vertragen wird, wird die Dosis nach 3 bis 10 Tagen wiederum auf 1 Tablette Dilatrend 6,25 mg 2 × täglich erhöht.
Wird diese Dosierung ebenfalls gut vertragen, wird die Dosis in Abständen von 3 bis 10 Tagen auf eine ½ Tablette Dilatrend 25 mg 2 × täglich und dann bis auf 1 ganze Tablette Dilatrend 25 mg 2 × täglich erhöht.
Als Erhaltungsdosis wird Ihr Arzt die von Ihnen maximal vertragene Dosis verordnen. Pro Tag werden dies nicht mehr als 2 Tabletten Dilatrend 25 mg sein.
Dosierungen für spezielle Patientengruppen
Ältere Patienten (ab 65 Jahren)
- Bluthochdruck: Bei älteren Patienten kann in manchen Fällen in der Langzeittherapie auch mit einer täglichen Dosierung von einer ½ Tablette Dilatrend 25 mg eine ausreichende Blutdrucksenkung erreicht werden.
- Chronisch-stabile Angina pectoris: Bei älteren Patienten darf eine Dosierung von 2 x täglich 1 Tablette Dilatrend 25 mg (je 1 Tablette morgens und abends) nicht überschritten werden.
- Herzinsuffizienz: Eine individuelle Dosiseinstellung unter strenger ärztlicher Überwachung ist notwendig.
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Ihr Arzt wird für Sie die optimale Dosierung festlegen; diese wird sich im Normalfall von der Dosierung für nierengesunde Patienten nicht unterscheiden.
Patienten mit mäßig eingeschränkter Leberfunktion
Ihr Arzt wird für Sie eine niedrigere Dosierung festlegen.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Carvedilol bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Carvedilol wird deshalb für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.
Wie nehmen Sie Dilatrend ein?
Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Patienten mit Herzschwäche sollen Dilatrend jedoch zusammen mit den Mahlzeiten einnehmen, damit Dilatrend langsamer aufgenommen wird, und eine zu starke Blutdrucksenkung (Schwindelgefühl) vermieden wird.
Bitte beachten Sie die Anweisungen Ihres Arztes. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut mit ausreichend Wasser oder einem anderen nicht-alkoholischen Getränk.
Die Tablette kann in zwei gleiche Dosen geteilt werden.
Wenn Sie eine ½ Tablette einnehmen müssen, legen Sie die Tablette auf eine harte Unterlage.
Drücken Sie die Tablette mit beiden Daumen links und rechts der Bruchrille gegen diese Unterlage.
Dadurch erreichen Sie leicht die gewünschte Teilung.
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Welche Nebenwirkungen hat Dilatrend 25 mg - Tabletten?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist nicht dosisabhängig, mit Ausnahme von Schwindel, Sehstörungen und Verlangsamung der Herztätigkeit.
Nebenwirkungen, die unter der Behandlung mit Dilatrend sehr häufig auftreten (d. h. kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Schwindelgefühl, Benommenheit, Kopfschmerzen
- Herzschwäche
- niedriger Blutdruck
- Schwächegefühl, Müdigkeit
Nebenwirkungen, die unter der Behandlung mit Dilatrend häufig auftreten (d. h. kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- depressive Verstimmung, Depression
- Verlangsamung der Herztätigkeit (Bradykardie, Sinusbradykardie); Ödeme: Wasseransammlungen im Gewebe an verschiedenen Stellen des Körpers, verbunden mit Schwellungen z. B. an Knöcheln, Füßen oder Fingern, Schwellungen im Genitalbereich, Schwellungen der Beine, Auftreten eines erhöhten zirkulierenden Blutvolumens (Hypervolämie) und Flüssigkeitsüberlastung
- Erhöhung des Blutdrucks, Blutdruckabfall beim Aufstehen, der zu Schwindel, Ohrensausen und Ohnmacht führt (orthostatische Hypotonie), Durchblutungsstörungen der Gliedmaßen (Kältegefühl in den Extremitäten, periphere Gefäßerkrankung), Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) bzw. mit Raynaud- Syndrom (anfallsweise Minderdurchblutung der Finger und Zehen, diese werden blass und kalt), Durchblutungsstörungen der Hirnblutgefäße (zerebrovaskuläres Ereignis)
- Atemnot, Asthmaanfälle (besonders bei dazu veranlagten Personen), Lungenödem (Wasseransammlung in der Lunge)
- Magen-Darm-Beschwerden verbunden mit Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen und Erbrechen
- Blutarmut (Eine verminderte Anzahl roter Blutkörperchen kann zu Blässe, Schwäche und Kurzatmigkeit führen.)
- Gewichtszunahme und Erhöhung der Cholesterinwerte; Gicht; Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) bzw. bei Patienten mit bereits bestehender Zuckerkrankheit: Erhöhung oder Absinken des Blutzuckerspiegels und Verschlechterung der Blutzucker-Einstellung
- Sehstörungen, Augenreizungen, verringerter Tränenfluss (trockene Augen)
- Verschlechterung der Nierenfunktion (bis hin zum Nierenversagen) besonders bei Patienten mit Gefäßerkrankungen und/oder eingeschränkter Nierenfunktion, Störung der Harnblasenentleerung
- Erhöhung eines bestimmten Blutwertes, der die Nierenfunktion beschreibt (BUN-Wert)
- Gliederschmerzen, Gelenkschmerzen (Arthralgie), Gelenkentzündungen (Arthritis)
- Schmerzen, Grippe-ähnliche Beschwerden, Infektionen, Fieber, Wasseransammlung im Gewebe
- Entzündung der Bronchien (Bronchitis), Lungenentzündung, Infektionen der oberen Atemwege, Infektionen des Harntrakts
Nebenwirkungen, die gelegentlich auftreten (d. h. kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Missempfindung wie Kribbeln oder Taubheit (Parästhesien), kurzfristiger Bewusstseinsverlust
- Schlafstörungen
- Verschlechterung einer bestehenden Herzschwäche (insbesondere bei Dosissteigerung), bestimmte Herzrhythmusstörung (AV-Block), Angina pectoris (Schmerzen im Brustraum, die in die Umgebung ausstrahlen können)
- Verstopfung
- Hautreaktionen (z. B. allergischer Hautausschlag, Entzündung der Haut, Nesselausschlag, Juckreiz), Knötchenflechte (Lichen-planus-ähnliche Reaktionen), Schuppenflechte (Psoriasis) oder Schuppenflechten-ähnliche Hautausschläge (wenige Wochen bis zu Jahren nach Behandlungsbeginn), Haarausfall (Alopezie)
- Potenzstörungen
Nebenwirkungen, die selten auftreten (d. h. kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):
- verstopfte Nase
- Mundtrockenheit
- starke Verminderung der Blutplättchen, wodurch ein erhöhtes Risiko einer Blutung und Neigung zu Blutergüssen besteht (Thrombozytopenie)
- Appetitlosigkeit (Anorexie), Gewichtsverlust
Nebenwirkungen, die sehr selten auftreten (d. h. kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):
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