Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Cefepim Noridem ist ein Antibiotikum, das bei Erwachsenen und Kindern angewendet wird. Es wirkt, indem es Bakterien abtötet, die Infektionen verursachen. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Cephalosporine der vierten Generation bezeichnet werden.
- Wirkstoff(e)
- Cefepim
- Zulassungsinhaber
- Noridem Enterprises Limited
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- J01DE01
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Cefepim Noridem 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung angewendet?
Cefepim Noridem ist ein Antibiotikum, das bei Erwachsenen und Kindern angewendet wird. Es wirkt, indem es Bakterien abtötet, die Infektionen verursachen. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Cephalosporine der vierten Generation bezeichnet werden.
Bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren, unter anderem:
- Infektionen der Lunge (Pneumonie)
- Komplizierte (schwere) Infektionen der Harnwege
- Komplizierte (schwere) Infektionen des Bauchraumes
- Entzündung des Bauchfells (der Auskleidung des Bauchraums; Peritonitis) im Zusammenhang mit Dialyse bei Patienten mit kontinuierlicher ambulanter Bauchfelldialyse (CAPD)
Bei Erwachsenen:
Akute Infektionen der Gallenblase
Bei Kindern im Alter von 2 Monaten bis 12 Jahren und einem Körpergewicht unter 40 kg, unter anderem:
- Komplizierte (schwere) Infektionen der Harnwege
- Infektionen der Lunge (Pneumonie)
- Infektionen der Häute, die das Gehirn umhüllen (bakterielle Meningitis)
Cefepim wird außerdem bei Erwachsenen und Kindern ab 2 Monaten angewendet
zur Behandlung von Fieberanfällen unbekannten Ursprungs bei Patienten, deren Immunabwehr geschwächt ist (wenn bei Patienten mit mittelschwerem bis schwerem Mangel an bestimmten weißen Blutkörperchen (Neutropenie) vermutet wird, dass die Ursache des Fiebers eine bakterielle Infektion ist). Falls erforderlich, ist eine Kombination mit einem weiteren Antibiotikum anzuwenden.
- zur Behandlung von Blutvergiftung (Bakteriämie).
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Was ist vor der Einnahme von Cefepim Noridem 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung zu beachten?
Cefepim Noridem darf nicht bei Ihnen angewendet werden, wenn Sie
- allergisch (überempfindlich) gegen irgendein Cephalosporin-Antibiotikum oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- schon einmal eine schwere allergische Reaktion (Überempfindlichkeit) auf irgendein anderes Betalaktam-Antibiotikum (Penicilline, Monobactame oder Carbapeneme) hatten.
- einen erhöhten Säuregehalt im Blut haben (Azidose).
Informieren Sie Ihren Arzt bevor Cefepim Noridem bei Ihnen angewendet wird, wenn Sie denken, dass dies auf Sie zutrifft. Cefepim Noridem darf bei Ihnen in diesem Fall nicht angewendet werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Cefepim Noridem bei Ihnen angewendet wird:
- wenn Sie jemals eine allergische Reaktion auf Cefepim oder andere Betalaktam-Antibiotika oder andere Arzneimittel hatten. Wenn Sie eine allergische Reaktion während der Behandlung mit Cefepim entwickeln, kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, da dies schwerwiegende Folgen haben könnte. In diesem Fall wird der Arzt die Behandlung sofort abbrechen.
- wenn Sie jemals Asthma hatten oder zu allergischen Reaktionen neigen.
- wenn Sie Nierenprobleme haben, die Dosierung von Cefepim muss gegebenenfalls angepasst werden.
- wenn bei Ihnen während der Behandlung schwerer und anhaltender Durchfall auftritt. Dies kann ein Anzeichen für eine Entzündung des Dickdarmes sein, welche eine dringende medizinische Behandlung erfordert.
- wenn Sie vermuten, während der Langzeitanwendung von Cefepim Noridem eine neue Infektion entwickelt zu haben. Dabei kann es sich um eine Infektion durch Mikroorganismen handeln, die unempfindlich gegen Cefepim sind und eine Unterbrechung der Behandlung erforderlich machen können.
- wenn Blut- oder Urinuntersuchungen bei Ihnen durchgeführt werden. Es ist wichtig, Ihren Arzt darüber zu informieren, dass Cefepim Noridem bei Ihnen angewendet wird, da dieses Arzneimittel die Ergebnisse einiger Untersuchungen verändern kann.
Anwendung von Cefepim Noridem zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
-
andere Antibiotika, insbesondere Aminoglykoside (wie Gentamicin) oder „Wassertabletten“
(Diuretika wie Furosemid). In diesen Fällen ist Ihre Nierenfunktion zu überwachen. - bestimmte Arten von Antibiotika (bakteriostatische Antibiotika), da diese die Funktion von Cefepim beeinflussen können.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
Es liegen keine Daten zur Anwendung dieses Arzneimittels während der Schwangerschaft vor, daher wird empfohlen die Anwendung von Cefepim während der Schwangerschaft zu vermeiden.
Geringe Mengen dieses Arzneimittels können in die Muttermilch übergehen. Trotzdem kann Cefepim bei Ihnen während der Stillzeit angewendet werden. Es ist jedoch zu beobachten, ob das gestillte Kind Nebenwirkungen entwickelt.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Cefepim hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit Maschinen zu bedienen. Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel können Sie Kopfschmerzen bekommen, sich schwindlig fühlen oder ein verändertes Sehvermögen haben. Steuern Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie sich nicht wohl fühlen.
Wie wird Cefepim Noridem 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung angewendet?
Anwendung:
Cefepim Noridem wird normalerweise durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal verabreicht. Es kann als Tropfinfusion (intravenöse Infusion) oder als Injektion direkt in eine Vene verabreicht werden (intravenöse Anwendung).
Die übliche Dosis:
Die korrekte Dosis von Cefepim Noridem wird durch Ihren Arzt festgelegt und richtet sich nach der Schwere und Art der Infektion, ob Sie gleichzeitig mit anderen Antibiotika behandelt werden, Ihrem Körpergewicht und Alter sowie Ihrer Nierenfunktion. Die Behandlungsdauer beträgt üblicherweise 7 bis 10 Tage.
Erwachsene und Jugendliche über 40 kg (ungefähr über 12 Jahre)
Die übliche Dosis für Erwachsene beträgt 4 g täglich, aufgeteilt in zwei Dosen (2 g alle 12 Stunden). Bei sehr schweren Infektionen kann die Dosis auf bis zu 6 g täglich (2 g alle 8 Stunden) erhöht werden.
Säuglinge (ab 2 Monaten) und Kinder bis zu 40 kg (etwa 12 Jahre)
Pro Kilogramm Körpergewicht des Säuglings oder Kindes werden 50 mg Cefepim alle 12 Stunden verabreicht. Im Falle von sehr schweren Infektionen und z. B. bei Meningitis wird diese Dosis alle
8 Stunden verabreicht.
Säuglinge (1 bis weniger als 2 Monate)
Pro Kilogramm Körpergewicht des Säuglings werden 30 mg Cefepim alle 12 Stunden (oder alle 8 Stunden im Fall von sehr schweren Infektionen) verabreicht.
Patienten mit Nierenerkrankungen
Wenn Sie Nierenprobleme haben, wird Ihr Arzt die Dosis möglicherweise anpassen.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn dies bei Ihnen zutrifft.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.
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Welche Nebenwirkungen hat Cefepim Noridem 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Beschwerden auf die Sie achten müssen
Bei wenigen Patienten, bei denen Cefepim Noridem angewendet wird, treten allergische Reaktionen oder potenziell schwerwiegende Hautreaktionen auf. Mögliche Symptome dieser Reaktionen sind:
-
Schwere allergische Reaktion. Mögliche Anzeichen sind ein erhabener und juckender Hautausschlag, Schwellungen, manchmal im Gesicht oder im Mund, wodurch es zu
Atemproblemen kommen kann. - Hautausschlag, der mit Blasenbildung einhergehen kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkler Fleck in der Mitte, der von einem blasseren Bereich und einem außen gelegenen dunklen Ring umgeben ist).
- Ein ausgedehnter Ausschlag mit Blasenbildung und Abschälen der Haut. (Dies können Anzeichen eines Stevens-Johnson-Syndroms oder einer toxischen epidermalen Nekrolyse sein).
- Pilzinfektionen: Arzneimittel wie Cefepim Noridem können selten zu vermehrtem Wachstum von Hefepilzen (Candida) im Körper führen, die Pilzinfektionen (z. B. Soor) hervorrufen können. Diese Nebenwirkung tritt mit höherer Wahrscheinlichkeit auf, wenn Cefepim Noridem über einen längeren Zeitraum bei Ihnen angewendet wird.
Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt.
Sehr häufige Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen auftreten können: Kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen:
positiver Coombs-Test (ein Bluttest, mit dem nach Antikörpern gesucht wird, die rote Blutkörperchen im Körper angreifen)
Häufige Nebenwirkungen
Kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:
- Schmerzen und Entzündung an der Einstichstelle, Schwellung und Rötung entlang einer Vene
- Durchfall
- Hautausschlag
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine der genannten Nebenwirkungen Ihnen Unannehmlichkeiten bereitet.
Häufige Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen auftreten können:
- verzögerte Blutgerinnung (verlängerte Zeit, bis das Blut gerinnt)
- erhöhte Werte von in der Leber gebildeten Substanzen (Enzymen)
- erhöhte Bilirubinwerte (eine von der Leber gebildete Substanz)
- Veränderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie)
- Verminderung der Anzahl der roten Blutkörperchen (Anämie)
Gelegentliche Nebenwirkungen
Kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:
- Entzündung des Dickdarms, die Durchfall, meist mit Blut- und Schleimbeimengungen, verursacht; Magenschmerzen
- Pilzinfektionen im Mund, Entzündungen der Scheide
- erhöhte Körpertemperatur (Fieber), Entzündung an der Infusionsstelle
- Hautrötung, Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz (Pruritus)
- Übelkeit, Erbrechen
- Kopfschmerzen
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn eine dieser Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt.
Gelegentliche Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen auftreten können:
- verringerte Anzahl bestimmter Blutkörperchen (Leukopenie, Neutropenie, Thrombozytopenie)
- erhöhte Harnstoff- und Kreatininwerte (Laborparameter, die auf eine verringerte Nierenfunktion hinweisen) im Blut
Seltene Nebenwirkungen
Kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen:
- allergische Reaktionen
- Pilzinfektionen (Candidiasis)
- Krampfanfälle, Schwindel, Geschmacksveränderungen, Missempfindungen wie Kribbeln oder taubes Gefühl der Haut
- Kurzatmigkeit
- Bauchschmerzen, Verstopfung
- Schütelfrost
- Erweiterung der Blutgefäße im Körper, wodurch der Blutdruck gesenkt werden kann
Andere Nebenwirkungen von unbekannter Häufigkeit (auch einzelne Fallmeldungen)
- schwere allergische Reaktionen
- Koma, Bewusstseinseintrübungen oder Schwierigkeiten beim Denken, Verwirrtheit und Halluzinationen
- falsch positiver Urin-Glukose-Test
- Verdauungsprobleme
- Nierenprobleme
- Blutungen
Nebenwirkungen, die bei Blutuntersuchungen auftreten können:
- Veränderung der Anzahl bestimmter Blutkörperchen (Agranulozytose)
- vorzeitiger Zerfall roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
- zu geringe Mengen an roten Blutkörperchen, verursacht durch die Unfähigkeit des Knochenmarks, ausreichend neue Blutkörperchen zu bilden (aplastische Anämie)
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Cefepim Noridem 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Durchstechflasche nach „verwendbar bis/verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum
bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Vor dem Öffnen: Nicht über 25 °C lagern. Die Durchstechflaschen im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Dauer der Haltbarkeit der zubereiteten Lösung
Sobald aus dem Cefepim Noridem-Pulver eine Lösung hergestellt wurde, ist diese sofort zu verabreichen. Falls dies nicht geschieht, ist die Lösung normalerweise nicht länger als 24 Stunden bei 2–8 °C aufzubewahren.
Wenden Sie Cefepim Noridem nicht an, wenn Sie bemerken, dass die Lösung trüb und verfärbt ist.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Cefepim Noridem 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung
Was Cefepim Noridem enthält
- Der Wirkstoff ist Cefepim. Jede Durchstechflasche enthält Cefepimdihydrochlorid-Monohydrat entsprechend 1 g / 2 g Cefepim.
- Der sonstige Bestandteil ist L-Arginin.
Wie Cefepim Noridem aussieht und Inhalt der Packung
Weißes bis hellgelbes feines Pulver in einer Durchstechflasche aus Glas. Nach dem Auflösen entsteht eine klare, bräunlich-gelbe Lösung.
Durchstechflaschen aus Glas (Typ III) mit Gummistopfen, versiegelt mit Aluminiumkappen mit Flip- Top-Kunststoffdeckel.
Das Arzneimittel ist in Packungsgrößen zu je 1, 10 oder 50 Durchstechflaschen erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer:
Noridem Enterprises Limited
Evagorou & Makariou
Mitsi Building 3, Office 115
1065 Nicosia, Zypern
Hersteller:
DEMO S.A. Pharmaceutical Industry
21st Km National Road Athens–Lamia,
14568 Krioneri, Attiki, Griechenland
Mitvertrieb
DEMO S.A. Pharmaceutical Industry 21st km National Road Athens-Lamia 14568 Kryoneri, Attiki
Griechenland
T: +30 210 8161802
Cefepim Noridem 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung Z.Nr.: 142713 Cefepim Noridem 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung Z.Nr.: 142714
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Niederlande | Cefepime Noridem 1 g, poeder voor oplossing voor injectie/infusie | |||
| Cefepime Noridem 2 g, poeder voor oplossing voor injectie/infusie | ||||
| Frankreich | CEFEPIME NORIDEM 1 g, poudre pour solution injectable/pour perfusion | |||
| CEFEPIME NORIDEM 2 g, poudre pour solution injectable/pour perfusion | ||||
| Belgien | Cefepime Noridem 1 g, poudre pour solution injectable/pour perfusion / Poeder | |||
| voor oplossing voor injectie/infusie / Pulver zur Herstellung einer Injektions- | ||||
| /Infusionslösung |
| Cefepime Noridem 2 g, poudre pour solution injectable/pour perfusion / Poeder | |||||||||||||
| voor oplossing voor injectie/infusie / Pulver zur Herstellung einer Injektions- | |||||||||||||
| /Infusionslösung | |||||||||||||
| Luxemburg | Cefepime Noridem 1 g, poudre pour solution injectable/pour perfusion | ||||||||||||
| Cefepime Noridem 2 g, poudre pour solution injectable/pour perfusion | |||||||||||||
| Tschechische | Cefepim Noridem | ||||||||||||
| Republik | Cefepim Noridem | ||||||||||||
| Slowakei | Cefepim Noridem | 1 g prášok na injekčný/infúzny roztok | |||||||||||
| Cefepim Noridem 2 g prášok na injekčný/infúzny roztok | |||||||||||||
| Österreich | Cefepim Noridem 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung | ||||||||||||
| Cefepim Noridem 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung | |||||||||||||
| Deutschland | Cefepim Noridem 1 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung | ||||||||||||
| Cefepim Noridem 2 g Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung | |||||||||||||
| Ungarn | Cefepim Noridem 1 g por oldatos injekcióhoz vagy infúzióhoz | ||||||||||||
| Cefepim Noridem 2 g por oldatos injekcióhoz vagy infúzióhoz | |||||||||||||
| Italien | Cefepime Noridem | ||||||||||||
| Cefepime Noridem | |||||||||||||
| Spanien | Cefepima Noridem 1 g polvo para solución inyectable y para perfusión EFG | ||||||||||||
| Cefepima Noridem 2 g polvo para solución inyectable y para perfusión EFG | |||||||||||||
| Portugal | Cefepima Noridem | ||||||||||||
| Cefepima Noridem | |||||||||||||
| Zypern | Cefepime Noridem | 1 g κόνις για ενέσιμο διάλυμα/ διάλυμα προς έγχυση | |||||||||||
| Cefepime Noridem 2 g κόνις για ενέσιμο διάλυμα/ διάλυμα προς έγχυση |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 12.2025
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Hinweise zur Anwendung, Handhabung
Zubereitung der Lösung zur intravenösen Injektion
Der Inhalt der Durchstechflasche wird in 10 ml Lösungsmittel aufgelöst, wie in der nachstehenden Tabelle angegeben. Die gebrauchsfertige Lösung wird langsam über einen Zeitraum von 3 bis
5 Minuten injiziert – entweder direkt in eine Vene oder direkt in den Schlauch eines Infusionssystems, während dem Patienten eine Infusion mit einer kompatiblen intravenösen Lösung verabreicht wird.
Zubereitung der Lösung zur intravenösen Infusion
Zur intravenösen Infusion ist die 1 g- oder 2 g-Cefepim-Lösung wie oben für die direkte intravenöse Anwendung beschrieben zu rekonstituieren und die erforderliche Menge der entstandenen Lösung in ein Behältnis mit einer der kompatiblen intravenösen Flüssigkeiten hinzuzufügen. Die gebrauchsfertige Lösung ist über einen Zeitraum von ungefähr 30 Minuten zu verabreichen.
Die folgende Tabelle enthält Anweisungen zur Rekonstitution:
| Art der Anwendung/ | Zugesetztes | Ungefähres | Ungefähre Cefepim- | |||||||||
| Menge | Lösungsmittel (ml) | Endvolumen (ml) | Konzentration | |||||||||
| (mg/ml) | ||||||||||||
| i.v. | ||||||||||||
| Durchstechflasche zu | 11,4 | |||||||||||
| 1 g | ||||||||||||
| Durchstechflasche zu | 12,8 | |||||||||||
| 2 g |
Kompatibilität mit intravenösen Flüssigkeiten:
Cefepim Noridem ist in Konzentrationen zwischen 1 und 40 mg/ml kompatibel mit folgenden Flüssigkeiten zur intravenösen Infusion:
- Natriumchlorid-Lösung 0,9 %
- Glucose-Lösung 5 %
- Wasser für Injektionszwecke
Die Rekonstitution/Verdünnung muss unter aseptischen Bedingungen erfolgen. Fügen Sie das empfohlene Volumen der rekonstituierten Lösung hinzu und schütteln Sie diese leicht, bis sich der Inhalt der Durchstechflasche vollkommen aufgelöst hat.
Nur zur einmaligen Anwendung. Übrig gebliebene Lösung ist zu entsorgen.
Wie andere Cephalosporine können Cefepim-Lösungen je nach den Lagerungsbedingungen eine gelbe bis bernsteinfarbene Farbe entwickeln. Dies hat jedoch keinen negativen Einfluss auf die Wirkung des Arzneimittels.
Hinweis: Parenterale Arzneimittel müssen vor der Anwendung visuell auf Partikel überprüft werden. Sollten Partikel in der Lösung sein, darf diese nicht angewendet werden.
Aufbewahrung nach Rekonstitution
Dauer der Haltbarkeit der gebrauchsfertigen Lösung Die rekonstituierten Lösungen sind sofort anzuwenden.
Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Lösung nach Verdünnung wurde für 7 Tage bei 2–8 °C bzw. für 24 Stunden bei 23–27 °C nachgewiesen.
Aus mikrobiologischer Sicht ist die gebrauchsfertige Lösung sofort zu verwenden.
Wenn sie nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich, die normalerweise 24 Stunden bei 2–8 °C nicht überschreiten sollen.
Wenden Sie Cefepim Noridem nicht an, wenn Sie bemerken, dass die Lösung trüb und verfärbt ist. Nicht verbrauchte Lösung ist zu entsorgen.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion:
Erwachsene und Jugendliche über 40 kg:
Die empfohlene Anfangsdosis bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist die gleiche wie für Patienten mit normaler Nierenfunktion. In der folgenden Tabelle ist die Erhaltungsdosierung angegeben:
| Kreatinin-Clearance | Empfohlene Erhaltungsdosierung: Einzeldosis und | |
| [ml/min] | Anwendungsintervall | |
| Schwere Infektionen: | Sehr schwere Infektionen: | |
| Bakteriämie, Pneumonie, | Komplizierte Infektionen des | |
| Harnwegsinfektionen, akute | Bauchraumes, empirische | |
| Infektionen der Gallenblase | Behandlung von Patienten mit | |
| und Gallenwege | febriler Neutropenie | |
| > 50 (übliche Dosis, keine | 2 g alle 12 h | 2 g alle 8 h |
| Dosisanpassung | ||
| erforderlich) | ||
| 30–50 | 2 g alle 24 h | 2 g alle 12 h |
| 11–29 | 1 g alle 24 h | 2 g alle 24 h |
| ≤ 10 | 0,5 g alle 24 h | 1 g alle 24 h |
Dialysepatienten:
Eine Aufsättigungsdosis von 1 g am ersten Behandlungstag mit Cefepim, an den folgenden Tagen 500 mg pro Tag, außer bei febriler Neutropenie. Hier beträgt die empfohlene Dosis 1 g pro Tag. An Dialysetagen ist Cefepim nach Beendigung der Dialyse zu verabreichen. Cefepim ist möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit zu verabreichen.
Bei Patienten, die eine kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse (CAPD) erhalten, wird folgende Dosierung empfohlen: 1 g alle 48 Stunden bei schweren Infektionen oder 2 g alle 48 Stunden bei sehr schweren Infektionen.
Nierenfunktionsstörung bei Kindern:
Eine Anfangsdosis von 30 mg/kg wird für Säuglinge im Alter von 1 bis weniger als 2 Monate oder von 50 mg/kg bei Patienten zwischen 2 Monaten und 12 Jahren empfohlen. In der folgenden Tabelle ist die Erhaltungsdosierung angegeben:
Einzeldosen (mg/kg Körpergewicht) und Dosierungsintervall
| Kreatinin-Clearance | Schwere Infektionen: | Sehr schwere Infektionen: | ||
| [ml/min] | Pneumonie, komplizierte | Bakteriämie, bakterielle | ||
| Harnwegsinfektionen | Meningitis, empirische | |||
| Behandlung von Patienten mit | ||||
| febriler Neutropenie | ||||
| Säuglinge von 1 | 2 Monate – | Säuglinge von | 2 Monate – | |
| bis weniger als | 12 Jahre | 1 bis weniger | 12 Jahre | |
| 2 Monate | als 2 Monate | |||
| > 50 (übliche Dosis, | 30 mg/kg / 12 h | 50 mg/kg / 12 h | 30 mg/kg / 8 h | 50 mg/kg / 8 h |
| keine | ||||
| Dosisanpassung | ||||
| erforderlich) | ||||
| 30–50 | 30 mg/kg / 24 h | 50 mg/kg / 24 h | 30 mg/kg / | 50 mg/kg / 12 h |
| 12 h | ||||
| 11–29 | 15 mg/kg / 24 h | 25 mg/kg / 24 h | 30 mg/kg / | 50 mg/kg / 24 h |
| 24 h | ||||
| ≤ 10 | 7,5 mg/kg / 24 h | 12,5 mg/kg / | 15 mg/kg / | 25 mg/kg / 24 h |
| 24 h | 24 h |
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


