Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Carvedilol STADA gehört zu einer als Betablocker bezeichneten Gruppe von Arzneimitteln. Sie wirken, indem sie Ihre Blutgefäße erweitern und einen zu schnellen Herzschlag verhindern. Carvedilol STADA wird angewendet zur Behandlung des Bluthochdrucks ( essentielle Hypertonie ) zur Behandlung der chronisch stabilen Angina pectoris (Schmerzen in der Brust …
- Wirkstoff(e)
- Carvedilol
- Zulassungsinhaber
- STADA Arzneimittel GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- C07AG02
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Carvedilol STADA 6,25 mg Tabletten angewendet?
Carvedilol STADA gehört zu einer als Betablocker bezeichneten Gruppe von Arzneimitteln. Sie wirken, indem sie Ihre Blutgefäße erweitern und einen zu schnellen Herzschlag verhindern.
Carvedilol STADA wird angewendet
- zur Behandlung des Bluthochdrucks (essentielle Hypertonie)
- zur Behandlung der chronisch stabilen Angina pectoris (Schmerzen in der Brust aufgrund eine Minderdurchblutung des Herzmuskels, auch als koronare Herzkrankheit bezeichnet)
-
in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der mittelschweren bis schweren chronisch stabilen Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche). Eine mittelschwere bis schwere Herzinsuffizienz liegt vor, wenn Ihr Herz nicht ausreichend gut arbeitet und dadurch bestimmte Beschwerden auftreten, wie z.B.
- Schwellungen im Bereich der Knöchel
- Atemnot.
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Was ist vor der Einnahme von Carvedilol STADA 6,25 mg Tabletten zu beachten?
Carvedilol STADA darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Carvedilol oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind (siehe Abschnitt 6)
- wenn Sie an einer schweren Herzmuskelschwäche leiden, die mit intravenös (direkt in eine Vene) verabreichten Arzneimitteln behandelt werden muss
- wenn Sie an Atemschwierigkeiten oder pfeifendem Atmen oder Bronchialasthma leiden
- wenn Sie an einer schweren chronisch obstruktiven Lungenerkrankung leiden, bei der es zu einer Verengung der Atemwege und Atemnot kommt
- wenn Sie an einer schweren Lebererkrankung leiden, die medizinische Überwachung erfordert
- wenn Sie an einem Herzblock (einer Störung der Reizleitung im Herzen) oder am so genannten Sick-Sinus-Syndrom leiden
- wenn Sie einen sehr langsamen Herzschlag (Bradykardie) mit weniger als 50 Schlägen pro Minute haben
- wenn bei Ihnen ein kardiogener Schock vorliegt (ein sehr niedriger Blutdruck aufgrund eines Herzversagens)
- wenn Ihr Blutdruck sehr niedrig ist (systolischer/oberer Blutdruckwert unter 85 mmHg)
- wenn Sie an metabolischer Azidose leiden (Übersäuerung des Blutes, etwa wenn der Blutzucker bei Diabetikern zu stark ansteigt)
- wenn Ihnen Verapamil oder Diltiazem direkt in eine Vene gespritzt werden muss.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Carvedilol einnehmen.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der nachfolgend genannten Umstände bzw. eine der genannten Erkrankungen derzeit bei Ihnen vorliegt oder wenn dies früher einmal der Fall war:
- Herzinsuffizienz (wenn das Herz nicht genügend Blut für den Bedarf des Körpers pumpen kann, was zu Symptomen wie Schwellungen im Bereich der Knöchel oder Atemnot führt)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Ein kürzlich erlittener Herzinfarkt und eine dadurch bedingte Herzinsuffizienz
- Chronisch obstruktive Lungenerkrankung – Ihre medikamentöse Behandlung muss möglicherweise angepasst werden
- Diabetes (Zuckerkrankheit) – Ihre medikamentöse Behandlung muss möglicherweise angepasst und die Symptome eines zu niedrigen Blutzuckers können verschleiert werden
- Durchblutungsstörungen in Ihren Gliedmaßen (kalte Finger oder Füße)
- Raynaud-Syndrom (schmerzende Finger oder Zehen, die sich zuerst bläulich, dann weißlich und schließlich rötlich verfärben)
- Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose oder Thyrotoxikose)
- Eine bevorstehende Narkose oder große Operation
- Verlangsamte Herzschlagfolge (weniger als 55 Herzschläge pro Minute)
- Niedriger Blutdruck bei aufrechter Haltung, der zu Schwindelgefühl oder Ohnmacht führen kann (orthostatische Hypotonie)
- Ein leichter Herzblock (I. Grades)
- Eine entzündliche Herzerkrankung
- Probleme mit Ihren Herzklappen
- Verengung der großen Körperschlagader (Aorta)
- Bluthochdruck verursacht durch eine andere Erkrankung (sekundäre Hypertonie)
- Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) in der Vergangenheit oder wenn Sie eine Hyposensibilisierungstherapie gegen bestimmte Allergieauslöser erhalten
- Schuppenflechte (Psoriasis) – da sich Ihre Symptome verschlimmern können
- Wenn Sie Diltiazem, Verapamil oder andere Arzneimittel zur Kontrolle des Herzrhythmus anwenden (siehe auch unter Abschnitt 2: Einnahme von Carvedilol STADA mit anderen Arzneimitteln)
- Phäochromozytom (ein Tumor, der einen plötzlichen Blutdruckanstieg verursachen kann)
- Wenn Sie Kontaktlinsen tragen – Carvedilol kann den Tränenfluss vermindern und zu trockenen Augen führen.
Die Behandlung mit Carvedilol STADA darf nicht abrupt abgesetzt werden. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie an koronarer Herzkrankheit (Minderversorgung des Herzmuskels mit Blut) leiden.
Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
Die Anwendung von Carvedilol STADA kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Die gesundheitlichen Folgen der Anwendung von Carvedilol STADA als Dopingmittel können nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen.
Einnahme von Carvedilol STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies ist, da Carvedilol STADA Tabletten die Wirkweise von anderen Arzneimit-
teln beeinflussen können. Ebenso können andere Arzneimittel die Wirkweise von Carvedilol STADA Tabletten beeinflussen.
Seien Sie besonders vorsichtig und informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der nachfolgend genannten Arzneimittel anwenden:
- Amiodaron oder andere Arzneimittel zur Kontrolle des Herzrhythmus
- Digoxin oder Digitoxin (Arzneimittel zur Behandlung der Herzmuskelschwäche)
- Diltiazem oder Verapamil (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzproblemen)
-
Amlodipin, Felodipin, Nifedipin und ähnliche Calciumkanalblocker
(Arzneimittel gegen Bluthochdruck) - Andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck
- Insulin oder Tabletten zur Behandlung von Diabetes
- Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin oder Telithromycin (Antibiotika)
- Cimetidin (Arzneimittel gegen Sodbrennen und Magengeschwüre)
- Ketoconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
- Fluoxetin (Arzneimittel gegen depressive Erkrankungen)
- Haloperidol (Arzneimittel gegen psychotische Erkrankungen)
- Reserpin, Guanethidin, Methyldopa oder Guanfacin (so genannte zentral wirksame Arzneimittel gegen Bluthochdruck)
- Clonidin (Arzneimittel für viele seltene Erkrankungen/Behandlungen)
- Moclobemid oder Phenelzin (so genannte Monoaminooxidase-Hemmer, Arzneimittel gegen depressive Erkrankungen)
- Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems des Körpers)
- Ergotamin (Arzneimittel gegen Migräne oder zu niedrigen Blutdruck)
- Nitrate (Arzneimittel gegen Angina pectoris)
- Arzneimittel zur Behandlung von geistig-seelischen Erkrankungen (Phenothiazine), Depression (trizyklische Antidepressiva) oder Epilepsie (Barbiturate)
- Nichtsteroidale entzündungshemmende Schmerzmittel (so genannte NSAR)
- Kortison-Präparate, die eingenommen oder als Spritze verabreicht werden
- Östrogen-Präparate (weibliche Geschlechtshormone)
- Arzneimittel gegen allergische Reaktionen (Adrenalin) – ihre Wirkung kann vermindert werden.
- Beta-agonistische Bronchodilatatoren (zur Behandlung von Engegefühl im Brustraum und pfeifendem Atmen auf Grund von Asthma oder anderen Erkrankungen im Brustbereich (zum Beispiel Salbutamol und Terbutalin).
Informieren Sie Ihren Arzt über die Einnahme von Carvedilol STADA, wenn Sie sich einer Narkose oder Operation unterziehen müssen.
Einnahme von Carvedilol STADA zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
Carvedilol STADA kann die Wirkungen von Alkohol verstärken. Während der Anwendung von Carvedilol STADA sollten Sie daher möglichst keinen Alkohol trinken.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Die Anwendung von Carvedilol STADA während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen. Wenn Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel schwanger werden, müssen Sie dies sofort Ihrem Arzt mitteilen.
Stillende Mütter sollen Carvedilol STADA nicht anwenden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Wie wird Carvedilol STADA 6,25 mg Tabletten angewendet?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die empfohlene Dosis beträgt:
Bluthochdruck (Hypertonie)
Carvedilol STADA kann zur Behandlung des Bluthochdrucks entweder allein oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln angewendet werden. Die Tabletten können 1-mal täglich eingenommen werden.
Erwachsene
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1-mal täglich 12,5 mg Carvedilol an den ersten beiden Behandlungstagen. Danach ist die Behandlung mit einer Dosierung von 1-mal täglich 25 mg Carvedilol fortzusetzen. Falls erforderlich kann der Arzt die Dosis in Abständen von mindestens 2 Wochen erhöhen. Die höchste empfohlene Einzeldosis beträgt 25 mg Carvedilol. Die empfohlene Tageshöchstdosis beträgt 50 mg Carvedilol.
Ältere Patienten
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1-mal täglich 12,5 mg Carvedilol. Diese Dosis kann zur Blutdruckeinstellung bereits ausreichend sein. Falls erforderlich kann der Arzt die Dosis in Abständen von mindestens 2 Wochen erhöhen.
Chronisch stabile Angina pectoris (Koronare Herzkrankheit)
Die Tabletten sollten 2-mal täglich eingenommen werden.
Erwachsene
Die Anfangsdosis beträgt 2-mal täglich 12,5 mg Carvedilol an den ersten beiden Behandlungstagen. Danach ist die Behandlung mit einer Dosierung von 2-mal täglich 25 mg Carvedilol fortzusetzen. Falls erforderlich kann der Arzt die Dosis in Abständen von mindestens 2 Wochen erhöhen. Die empfohlene Höchstdosis beträgt 100 mg Carvedilol täglich und ist in 2 Einzelgaben zu je 50 mg Carvedilol einzunehmen.
Ältere Patienten
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 2-mal täglich 12,5 mg Carvedilol an den ersten beiden Behandlungstagen. Danach ist die Behandlung mit einer Dosierung von 2-mal täglich 25 mg Carvedilol, der empfohlenen Höchstdosis, fortzusetzen.
Herzmuskelschwäche
Wenn Sie an einer Herzmuskelschwäche leiden, die nach den Befunden der vom Arzt durchgeführten Untersuchungen als mittelschwer bis schwer eingestuft wurde, kann Ihnen Carvedilol STADA zusätzlich zu Ihren anderen Arzneimitteln verordnet werden.
Die Behandlung wird in einer Dosierung von 2-mal täglich 3,125 mg Carvedilol in den ersten beiden Behandlungswochen begonnen. Wenn Sie diese Dosierung mindestens 2 Wochen lang gut vertragen haben, wird sie auf 2-mal täglich
6,25 mg Carvedilol gesteigert. Weitere Dosissteigerungen erfolgen in Abhängigkeit von der individuellen Verträglichkeit und in Abständen von mindestens 2 Wochen. Die Höchstdosis hängt von Ihrem Körpergewicht ab. Bei einem Körpergewicht unter 85 kg beträgt die Höchstdosis 2-mal täglich 25 mg Carvedilol. Bei einem Körpergewicht über 85 kg beträgt die Höchstdosis 2-mal täglich 50 mg Carvedilol.
Die Symptome Ihrer Herzmuskelschwäche können sich zu Behandlungsbeginn oder bei einer Dosiserhöhung vorübergehend verschlechtern, insbesondere wenn Sie an schwerer Herzmuskelschwäche leiden und Diuretika (harntreibende Arzneimittel) in hohen Dosen anwenden. Dies bedeutet nicht, dass Sie die Behandlung absetzen müssen. In diesem Fall wird Ihr Arzt die Dosierung Ihrer anderen Arzneimittel gegebenenfalls anpassen.
Sie müssen Ihren Arzt unbedingt informieren, wenn Sie eine sehr langsame Herzschlagfolge (weniger als 50 Schläge pro Minute) bei sich bemerken. Die Dosierung von Carvedilol STADA bzw. die Dosierung Ihrer anderen Arzneimittel muss dann gegebenenfalls von Ihrem Arzt angepasst werden.
Wenn Sie die Behandlung mit Carvedilol STADA einmal länger als 2 Wochen unterbrechen müssen, dann muss eine erneute Behandlung wieder mit der niedrigsten (Anfangs-) Dosis begonnen werden. Diese kann dann wie zuvor schrittweise gesteigert werden.
Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, welche Dosis einzunehmen ist.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Aufgrund mangelnder Erfahrung bei diesen Patienten wird die Anwendung von Carvedilol STADA bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen.
Ältere Patienten
Der Arzt wird Sie engmaschiger überwachen, da Sie auf die Wirkungen von Carvedilol STADA unter Umständen empfindlicher reagieren.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Carvedilol STADA zu stark oder zu schwach ist.
Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tabletten mit einer ausreichenden Menge Wasser ein. Sie dürfen die Tabletten nicht zerkauen. Die Tabletten können während einer Mahlzeit oder auf nüchternen Magen eingenommen werden.
Die Tabletten können in gleiche Dosen geteilt werden.
Wenn Sie eine größere Menge Carvedilol STADA eingenommen haben, als Sie sollten
Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf. Bringen Sie die Packung, diese Gebrauchsinformation sowie alle übrig gebliebenen Tabletten mit.
Nach einer Überdosierung kann es zu folgenden Beschwerden kommen:
- starker Blutdruckabfall
- stark verlangsamte Herzschlagfolge
- Herzmuskelschwäche
- Atembeschwerden
- Bewusstseinsverlust
- Erbrechen
- Krämpfe
Wenn Sie die Einnahme von Carvedilol STADA vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung wie verordnet fort.
Wenn Sie die Einnahme von Carvedilol STADA abbrechen
Setzen Sie die Behandlung mit Carvedilol STADA nur auf ärztliche Anweisung ab. Wenn Sie die Einnahme abrupt beenden, können sich die Symptome Ihrer Erkrankung verschlechtern. Ihr Arzt wird Sie anweisen, wie die Dosierung zuerst zu vermindern und Carvedilol STADA schließlich ganz abzusetzen ist.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Carvedilol STADA 6,25 mg Tabletten?
Carvedilol STADA kann Nebenwirkungen verursachen (siehe Abschnitt 4: Welche Nebenwirkungen sind möglich?), die Ihre Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können, wie Schwindel, Ohnmacht, Kopfschmerzen oder Schwächegefühl. Wenn solche Nebenwirkungen auftreten, sollten Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und auch andere Tätigkeiten unterlassen, die Aufmerksamkeit und Koordination erfordern. Am wahrscheinlichsten sind solche Nebenwirkungen zu Behandlungsbeginn oder nach einer Dosiserhöhung von Carvedilol STADA.
Carvedilol STADA enthält Lactose (Milchzucker) und Sucrose (Zucker).
Bitte nehmen Sie Carvedilol STADA daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Schwindel, Kopfschmerzen
- Verschlechterung einer Herzmuskelschwäche (Kurzatmigkeit, Schwellungen im Bereich der Knöchel)
- Niedriger Blutdruck
- Müdigkeit
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Bronchitis, Lungenentzündung, Atemwegsinfektionen, Harnwegsinfektionen
- Gewichtszunahme, Anstieg des Cholesterinspiegels im Blut, beeinträchtigte Glukose-Toleranz, Anstieg oder Abfall des Blutzuckerspiegels (bei Diabetikern), Anämie (Abfall der Zahl der roten Blutkörperchen)
- Depression, depressive Verstimmung
- Sehstörungen, verringerter Tränenfluss (trockene Augen), Augenreizungen
- verlangsamter Herzschlag, Ödeme (Schwellung eines Organs oder Gewebes aufgrund einer Ansammlung von Gewebeflüssigkeit), Flüssigkeitsüberlastung des Körpers, niedriger Blutdruck bei aufrechter Haltung (orthostatische Hypotonie)
- Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen (kalte Finger oder Füße, Claudicatio intermittens)
- Raynaud-Syndrom (schmerzende Finger oder Zehen, die sich zuerst rötlich, dann bläulich und schließlich weißlich verfärben)
- Atembeschwerden (Dyspnoe), Lungenödem (Flüssigkeitseinlagerung in der Lunge), Verschlechterung von Asthma-Symptomen
- Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sodbrennen, Magenschmerzen
- Schmerzen in den Armen und Beinen, allgemeine Schmerzen
- Nierenfunktionsstörungen und Nierenversagen, Probleme beim Wasserlassen
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Schlafstörungen
- Benommenheit, Ohnmacht, Kribbeln in den Gliedmaßen (Parästhesien)
- Herz-Block, Schmerzen im Brustkorb (Angina pectoris)
- Allergische Hautreaktionen: Hautausschlag, Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz
- Schuppenflechte (Psoriasis), Schuppenflechte-ähnliche Hautreaktionen
- Haarausfall
- Potenzstörungen
Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):
- Abnahme der Zahl der Blutplättchen (kann zu leichtem Auftreten von Blutergüssen und Nasenbluten führen)
- Verstopfte Nase
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):
- Abnahme der Zahl der weißen Blutkörperchen (kann zu Symptomen von Infektionen, ungeklärtem Fieber, rauem Hals führen)
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien)
- Anstieg der Leberenzyme im Blut (ALAT, ASAT, GGT)
- unwillkürlicher Harnabgang (Inkontinenz) bei Frauen
Schwere Erkrankung mit Bläschenbildung der Haut, am Mund, den Augen und Genitalien (z.B. Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische Epidermalnekrolyse)
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das folgende nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5
1200 WIEN ÖSTERREICH
Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Carvedilol STADA 6,25 mg Tabletten aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdrückpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Weitere Informationen zu Carvedilol STADA 6,25 mg Tabletten
Was Carvedilol STADA enthält
Der Wirkstoff ist: Carvedilol.
1 Tablette enthält 6,25 mg Carvedilol.
Carvedilol STADA ist in verschiedenen Wirkstärken erhältlich.
Die sonstigen Bestandteile sind
Sucrose, Lactose-Monohydrat, Povidon K25, Crospovidon, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat.
Wie Carvedilol STADA aussieht und Inhalt der Packung
Ovale, leicht bikonvexe, weiße Tablette mit einer Bruchkerbe auf der einen Seite und der Prägung „S2“ auf der anderen Seite. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
Carvedilol STADA ist in Blisterpackungen mit 5, 10, 14, 20, 28, 30, 40, 50, 56, 60, 90, 98, 100, 120, 150, 200, 250, 300, 400, 500, 1000 Tabletten oder 5x1, 10x1, 14x1, 20x1, 28x1, 30x1, 40x1, 50x1, 56x1, 60x1, 90x1, 98x1, 100x1, 120x1, 150x1, 200x1, 250x1, 300x1, 400x1, 500x1, 1000x1 Tabletten (Einzeldosis) erhältlich.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien
Hersteller
STADA Arzneimittel GmbH Muthgasse 36
1190 Wien Österreich
STADA Arzneimittel AG
Stadastraße 2-18, D-61118 Bad Vilbel
Deutschland
Clonmel Healthcare Ltd.
Waterford Road, Clonmel Co. Tipperary
Clonmel
Irland
Sanico N.V.
Veedijk 59, Industriezone 4
2300 Turnhout
Belgien
STADA M&D SRL Str. Trascăului, nr 10 401135 Turda Rumänien
Doppel Farmaceutici S.r.l.
Via Volturno, 48
Quinto Dé Stampi,
20089 Rozzano (MI)
Italien
Z.Nr.:1-25395
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
| Österreich | Carvedilol STADA 6,25 mg Tabletten |
| Belgien | Carvedilol EG 6,25 mg tabletten |
| Dänemark | Carvedilol STADA 6,25 mg Tabletter |
| Finnland | Carvedilol Stada 6,25 mg |
| Deutschland | Carvedilol STADA 6,25 mg Tabletten |
| Island | Carvedilol STADA 6,25 mg töflur |
| Italien | Carvedilolo EG 6,25 mg compresse |
| Luxemburg | Carvedilol EG 6,25 mg |
| Portugal | Carvedilol Ciclum 6,25 mg comprimidos |
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im März 2025.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


