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Das Wichtigste in Kürze
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur Behandlung des Kalziummangels in Verbindung mit Magnesium-Mangelerscheinungen bei Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen.
- Zulassungsinhaber
- Jacoby GM Pharma GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QA12; QA12AA03
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere angewendet?
BEZEICHNUNG DES TIERARZNEIMITTELS
Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Zur Behandlung des Kalziummangels in Verbindung mit Magnesium-Mangelerscheinungen bei Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen.
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Was ist vor der Einnahme von Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere zu beachten?
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Wirkstoffe oder einem der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei erhöhtem Calcium- und Magnesiumspiegel.
Nicht anwenden bei Herz- und Kreislaufstörungen, Lebererkrankungen, mangelnde Nierenfunktion. Nicht subkutan verabreichen.
Wie wird Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Zur langsamen intravenösen Anwendung.
| Pferde: | 0,12 ml/kg KGW (entsprechend 12 ml pro 100 kg Körpergewicht) |
| Rinder: | 0,3 ml/kg KGW (entsprechend 30 ml pro 100 kg KGW) |
| Schweine: | 0,05 bis 0,24 ml/kg KGW (entsprechend 2,5 ml – 12 ml pro 50 kg KGW) |
| Schafe: | 0,11 bis 0,4 ml/kg KGW (entsprechend 5,5 ml – 20 ml pro 50 kg KGW) |
| Ziegen: | 0,11 bis 0,4 ml/kg KGW (entsprechend 5,5 ml – 20 ml pro 50 kg KGW) |
Die Dosierungsangaben sind Richtwerte und immer dem bestehenden Defizit und dem jeweiligen Kreislaufzustand anzupassen.
Nicht mehr als 10 Entnahmen sind zulässig.
HINWEISE FÜR DIE RICHTIGE ANWENDUNG
Keine.
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Welche Nebenwirkungen hat Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere?
Auch bei therapeutischer Dosierung kann es durch den Calciumgehalt zu einem vorübergehend erhöhten Calciumspiegel kommen, der sich wie folgt zeigt:
- beginnendes Herzrasen,
- Unruhe, Muskelzittern, vermehrter Speichelfluss
- Erhöhung der Atemfrequenz
Ein Anstieg der Herzfrequenz nach einem beginnenden Herzrasen ist als Zeichen für eine beginnende Überdosierung zu werten. In diesem Fall ist die Anwendung abzubrechen.
Verzögerte Nebenwirkungen können in Form von Störungen des Allgemeinbefindens auch noch 6-10 Stunden nach der Infusion auftreten und dürfen nicht als erneutes Auftreten eines erhöhten Calciumspiegels fehldiagnostiziert werden.
Siehe auch unter “Überdosierung”.
Wie ist Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für von Kinder aufbewahren.
Vor Licht schützen. Nach der ersten Entnahme im Kühlschrank (2°C - 8°C) aufbewahren.
Weitere Informationen zu Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Vorsicht bei Verdacht auf Herzschäden (Calcium-Schock). Während der intravenösen Applikation ist die Herzfrequenz zu überwachen. Bei Auftreten von Tachykardie, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall und Unruhe ist die Applikation sofort abzubrechen.
Die intravenöse Applikation muss langsam erfolgen, auf korrekte intravenöse Anwendung ist zu achten.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Laktation ist nicht belegt.
Trächtigkeit:
Kann während der Trächtigkeit angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Calcium steigert bei parenteraler Anwendung die Wirksamkeit von Herzglykosiden.
Durch Calcium werden die kardialen Wirkungen von ß-Adrenergika und Methylxanthinen verstärkt. Glucocorticoide erhöhen durch Vit. D-Antagonismus die renale Ausscheidung von Calcium. Eine Vielzahl von Substanzen ist inkompatibel mit Calcium, deshalb sollen zu Calciumlösungen insbesondere nicht Sulfate, Tetracycline, Chlorpheniramin, Streptomycin, Nitrofurantoin zugemischt werden.
Inkompatibilitäten
Vermischungen sind wegen möglicher Inkompatibilitäten mit anderen Arzneimitteln zu vermeiden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


