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Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere ist nicht mehr im Handel oder nicht mehr zugelassen. Die Angaben auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert – fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke nach einer Alternative.
Das Wichtigste in Kürze
Zur Behandlung des Kalziummangels in Verbindung mit Magnesium-Mangelerscheinungen bei Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen.
- Zieltierarten
- Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen.
- Wartezeit
- Essbare Gewebe: 3 Tage Milch: 1 Tag
- Zulassungsinhaber
- Jacoby GM Pharma GmbH
- Abgabestatus
- Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
- ATC Code
- QA12; QA12AA03
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere bei Tieren angewendet?
Zur Behandlung des Kalziummangels in Verbindung mit Magnesium-Mangelerscheinungen bei Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen.
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Für welche Tiere ist Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere zugelassen?
Pferde, Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen.
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem der Wirkstoffe oder einem der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei erhöhtem Calcium- und Magnesiumspiegel.
Nicht anwenden bei Herz- und Kreislaufstörungen, Lebererkrankungen, mangelnde Nierenfunktion. Nicht subkutan verabreichen.
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Vorsicht bei Verdacht auf Herzschäden (Calcium-Schock). Während der intravenösen Applikation ist die Herzfrequenz zu überwachen. Bei Auftreten von Tachykardie, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall und Unruhe ist die Applikation sofort abzubrechen.
Die intravenöse Applikation muss langsam erfolgen, auf korrekte intravenöse Anwendung ist zu achten.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Laktation ist nicht belegt.
Trächtigkeit:
Kann während der Trächtigkeit angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Calcium steigert bei parenteraler Anwendung die Wirksamkeit von Herzglykosiden.
Durch Calcium werden die kardialen Wirkungen von ß-Adrenergika und Methylxanthinen verstärkt. Glucocorticoide erhöhen durch Vit. D-Antagonismus die renale Ausscheidung von Calcium. Eine Vielzahl von Substanzen ist inkompatibel mit Calcium, deshalb sollen zu Calciumlösungen insbesondere nicht Sulfate, Tetracycline, Chlorpheniramin, Streptomycin, Nitrofurantoin zugemischt werden.
Inkompatibilitäten
Vermischungen sind wegen möglicher Inkompatibilitäten mit anderen Arzneimitteln zu vermeiden.
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Wie wird Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zur langsamen intravenösen Anwendung.
| Pferde: | 0,12 ml/kg KGW (entsprechend 12 ml pro 100 kg Körpergewicht) |
| Rinder: | 0,3 ml/kg KGW (entsprechend 30 ml pro 100 kg KGW) |
| Schweine: | 0,05 bis 0,24 ml/kg KGW (entsprechend 2,5 ml – 12 ml pro 50 kg KGW) |
| Schafe: | 0,11 bis 0,4 ml/kg KGW (entsprechend 5,5 ml – 20 ml pro 50 kg KGW) |
| Ziegen: | 0,11 bis 0,4 ml/kg KGW (entsprechend 5,5 ml – 20 ml pro 50 kg KGW) |
Die Dosierungsangaben sind Richtwerte und immer dem bestehenden Defizit und dem jeweiligen Kreislaufzustand anzupassen.
Nicht mehr als 10 Entnahmen sind zulässig.
Hinweise für die richtige Anwendung
Keine.
Welche Wartezeit gilt für Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere?
Essbare Gewebe: 3 Tage
Milch: 1 Tag
Welche Nebenwirkungen kann Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere beim Tier haben?
Auch bei therapeutischer Dosierung kann es durch den Calciumgehalt zu einem vorübergehend erhöhten Calciumspiegel kommen, der sich wie folgt zeigt:
- beginnendes Herzrasen,
- Unruhe, Muskelzittern, vermehrter Speichelfluss
- Erhöhung der Atemfrequenz
Ein Anstieg der Herzfrequenz nach einem beginnenden Herzrasen ist als Zeichen für eine beginnende Überdosierung zu werten. In diesem Fall ist die Anwendung abzubrechen.
Verzögerte Nebenwirkungen können in Form von Störungen des Allgemeinbefindens auch noch 6-10 Stunden nach der Infusion auftreten und dürfen nicht als erneutes Auftreten eines erhöhten Calciumspiegels fehldiagnostiziert werden.
Siehe auch unter “Überdosierung”.
Wie ist Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für von Kinder aufbewahren.
Vor Licht schützen. Nach der ersten Entnahme im Kühlschrank (2°C - 8°C) aufbewahren.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Verwendetes Tierarzneimittel oder davon abstammende Abfallmaterialien sind entsprechend den nationalen Vorschriften zu entsorgen.
Weitere Informationen zu Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere
Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist
Zulassungsinhaber und Hersteller, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist: JACOBY GM Pharma GmbH
Teichweg 2
5400 Hallein
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Calcium gluconicum „Jacoby“- Injektionslösung für Tiere
Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile
| 100 ml enthalten: | |
| Wirkstoffe: | |
| Calcium gluconat | 38,00 g |
| Magnesiumchlorid | 6,00 g |
Genehmigungsdatum der Packungsbeilage
Juli 2014
Weitere Angaben
Z.Nr.: 15.252
Bündelpackung zu 10 Durchstechflaschen à 500 ml Inhalt.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


