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Medikamente

Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen

Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Tierarzneimittels Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen Anwendungsgebiet(e) Zur Stabilisierung der Hyperthyreose bei Katzen vor einer chirurgischen Schilddrüsenentfernung. Zur Langzeittherapie der felinen Hyperthyreose .

Wirkstoff(e)
Thiamazol
Zulassungsinhaber
Norbrook Laboratories (Ireland) Limited
Abgabestatus
Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
ATC Code
QH03BB02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen angewendet?

Bezeichnung des Tierarzneimittels

Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen

Anwendungsgebiet(e)

Zur Stabilisierung der Hyperthyreose bei Katzen vor einer chirurgischen Schilddrüsenentfernung. Zur Langzeittherapie der felinen Hyperthyreose.

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Was ist vor der Einnahme von Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen zu beachten?

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei Katzen, die an einer Lebererkrankung oder Diabetes mellitus leiden. Nicht anwenden bei Katzen mit Anzeichen einer Autoimmunerkrankung, z. B. Anämie, mehrere entzündete Gelenke, Hautgeschwüre oder Krustenbildung.

Nicht anwenden bei Tieren, die unter einer Störung der weißen Blutkörperchen wie z. B. Neutropenie oder Lymphopenie leiden. Mögliche Symptome hiervon sind Lethargie und erhöhte Infektionsanfälligkeit.

Nicht anwenden bei Tieren, die an einer Störung der Blutplättchenfunktion oder Gerinnungsstörungen (insbesondere Thrombozytopenie) leiden. Mögliche Symptome hiervon sind Blutergüsse und übermäßige Blutungen bei Wunden.

Nicht anwenden bei trächtigen oder säugenden Katzen.

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung

Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.

Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel geltenden nationalen Sammelsysteme. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.

Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

Wie wird Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen angewendet?

Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung

Zum Eingeben.

Das Tierarzneimittel ist der Katze direkt ins Maul mit der Dosierspritze einzugeben. Die Spritze ist mit einer Messskala bis 5 mg in Schritten von 0,5 mg markiert.

Nicht unter das Futter mischen, da die Wirksamkeit des Tierarzneimittels bei dieser Art der Anwendung nicht belegt ist.

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 5 mg Thiamazol (1 ml des Tierarzneimittels) pro Tag.

Die tägliche Gesamtdosis wird in zwei Teildosen morgens und abends verabreicht. Wenn aus Gründen der Compliance eine einmal tägliche Verabreichung bevorzugt wird, kann dies akzeptiert werden, auch wenn eine zweimal täglich verabreichte Dosis von 2,5 mg (= 0,5 ml des Tierarzneimittels) kurzfristig wirksamer sein kann.

Für eine bestmögliche Stabilisierung der Hyperthyreose ist ein täglich gleichbleibendes Fütterungs- und Dosierungsschema einzuhalten.

Die Dosis wird gegebenenfalls nach regelmäßigen Kontrolluntersuchungen durch den Tierarzt angepasst.

Zur Langzeittherapie der Hyperthyreose sind die Tiere lebenslang zu behandeln.

Zusätzliche Informationen für den behandelnden Tierarzt:

Vor Behandlungsbeginn sowie nach 3, 6, 10 und 20 Wochen und im weiteren Verlauf alle

3 Monate sind Hämatologie, Blutchemie und Gesamt-T4 im Serum zu untersuchen. Nach jedem der empfohlenen Untersuchungsintervalle ist die Dosis entsprechend der Wirkung auf das Gesamt-T4 und dem klinischen Ansprechen auf die Behandlung einzustellen. Standardmäßig ist die Dosis in Schritten von 2,5 mg Thiamazol (0,5 ml des Tierarzneimittels) anzupassen; als Ziel sollte die niedrigstmögliche Dosis angestrebt werden. Bei Katzen, bei denen nur geringfügige Dosisanpassungen erforderlich sind, kann die Dosis in Schritten von 1,25 mg Thiamazol (0,25 ml des Tierarzneimittels) angepasst werden. Wenn der Gesamt-T4-Spiegel unter die Untergrenze des Referenzbereichs fällt und insbesondere, wenn die Katze Symptome einer iatrogenen Hypothyreose zeigt (z. B. Lethargie, Inappetenz, Gewichtszunahme und/oder dermatologische Symptome wie z. B. Alopezie oder Hauttrockenheit), ist eine Reduzierung der Tagesdosis und/oder der Dosierungshäufigkeit in Betracht zu ziehen.

Bei einer Dosierung von mehr als 10 mg Thiamazol pro Tag, ist das Tier besonders sorgfältig zu überwachen.

Die verabreichte Tagesdosis sollte 20 mg Thiamazol nicht überschreiten.

Hinweise für die richtige Anwendung

Befolgen Sie die Anweisungen des Tierarztes zur Dosierung und Behandlungsdauer.

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Welche Nebenwirkungen hat Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen?

Katzen:

Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere):

  • Erbrechen1;
  • Anorexie1, Inappetenz1, Lethargie1;
  • Juckreiz1, 2, Exkoriation1,2 (Selbsttrauma);
  • Blutungsneigung 1,3,4;
  • Ikterus1,4 (Gelbsucht), Hepatopathie1 (Lebererkrankung);
  • Eosinophilie1 (erhöhte Eosinophilenzahl), Lymphozytose1 (erhöhte Lymphozytenzahl), Neutropenie1 (niedrige Neutrophilenzahl), Lymphopenie1 (niedrige Lymphozytenzahl), Leukopenie1 (leicht) (geringe Anzahl weißer Blutkörperchen), Agranulozytose1 (Stark verringerte Anzahl weißer Blutkörperchen),
  • Thrombozytopenie1,5,6 (Verringerung der Blutplättchen), hämolytische Anämie1 (Verringerung der roten Blutkörperchen).

Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere):

Autoimmunerkrankung (anti-nukleäre Antikörper im Serum)5,7

Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):

  • Lymphadenopathie5,7 (vergrößerte Lymphknoten),
  • Anämie5,7 (Verringerung der roten Blutkörperchen).
  1. Klingen nach Absetzen der Thiamazol-Therapie innerhalb von 7 – 45 Tagen ab.
  2. Stärker an Kopf und Hals.
  3. Anzeichen einer Blutungsneigung.
  4. Im Zusammenhang mit Hepatopathie.
  5. Immunologische Nebenwirkungen.
  6. Gelegentlich als hämatologische Nebenwirkung und selten als immunologische Nebenwirkung.
  7. In diesen Fällen ist die Behandlung sofort abzubrechen und nach einer angemessenen Erholungsphase eine alternative Behandlung in Betracht zu ziehen.

Nach Langzeittherapie der Hyperthyreose wurden Nebenwirkungen gemeldet. In vielen Fällen sind die Nebenwirkungen leicht und vorübergehend und geben keinen Anlass zum Absetzen der Behandlung. Schwerwiegendere Nebenwirkungen sind nach Absetzen des Tierarzneimittels weitgehend reversibel.

Nach Langzeitanwendung von Thiamazol bei Nagetieren wurde ein erhöhtes Risiko für Neoplasien der Schilddrüse nachgewiesen, für Katzen konnten jedoch keine entsprechenden Zusammenhänge gefunden werden.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder den örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien Österreich

E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at Website: https://www.basg.gv.at/

Wie ist Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Das Behältnis fest verschlossen halten.

Für dieses Tierarzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Karton nach „Verwendbar bis/Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf

den letzten Tag des Monats.

Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen der Primärverpackung: 6 Monate.

Nachdem das Behältnis angebrochen (erstmalig geöffnet) wurde, ist anhand der hier angegebenen Dauer der Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen auszurechnen, wann das Tierarzneimittel entsorgt

werden muss, wenn es bis dahin nicht aufgebraucht wurde. Dieses Entsorgungsdatum ist in das dafür vorgesehene Feld in der Kennzeichnung einzutragen.

Weitere Informationen zu Apelka 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen

Zusammensetzung

Jeder ml enthält:  
Wirkstoff:  
Thiamazol 5 mg
Sonstige Bestandteile:  
Natriumbenzoat (E211) 1,5 mg

Cremefarbene bis hellgelbe, undurchsichtige Lösung.

Besondere Warnhinweise

Besondere Warnhinweise:

Für eine bestmögliche Stabilisierung der Hyperthyreose ist ein täglich gleichbleibendes Fütterungs- und Dosierungsschema einzuhalten.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Es ist sicherzustellen, dass die Katze stets Zugang zu Trinkwasser hat.

Wenn Ihre Katze eine Nierenerkrankung hat, teilen Sie dies dem Tierarzt mit. Wenn sich das Allgemeinbefinden Ihrer Katze während der Behandlung plötzlich verschlechtert, insbesondere bei

Auftreten von Fieber, sollte sie so schnell wie möglich von einem Tierarzt untersucht und eine Blutprobe entnommen werden.

Informationen für den behandelnden Tierarzt:

Wenn eine höhere Dosierung als 10 mg Thiamazol täglich erforderlich ist, ist das Tier besonders sorgfältig zu überwachen.

Bei Katzen mit Nierenfunktionsstörungen ist das Tierarzneimittel nur nach sorgfältiger Nutzen- Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt anzuwenden. Thiamazol kann zu einer Verringerung der glomerulären Filtrationsrate führen. Daher ist die Auswirkung der Therapie auf die Nierenfunktion engmaschig zu überwachen, da es zu einer Verschlechterung einer zugrundeliegenden eingeschränkten Nierenfunktion kommen kann.

Das Blutbild ist vor Beginn der Behandlung und kurz danach zu kontrollieren, da ein erhöhtes Risiko für Leukopenie und hämolytische Anämie besteht.

Bei jedem Tier, dessen Allgemeinbefinden sich während der Behandlung plötzlich verschlechtert, insbesondere bei Auftreten von Fieber, ist eine Blutprobe zur Bestimmung der hämatologischen und klinisch-chemischen Routineparameter zu entnehmen. Tiere mit Neutropenie

(Neutrophilenzahl <2,5 × 109/l) sind prophylaktisch mit bakterizid wirksamen Antibiotika und einer unterstützenden Therapie zu behandeln.

Anweisungen zur Therapieüberwachung siehe Abschnitt "Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung" in dieser Packungsbeilage.

Thiamazol kann zu Hämokonzentration führen. Daher ist sicherzustellen, dass die Katze stets Zugang zu Trinkwasser hat.

Bei Katzen mit Hyperthyreose treten gastrointestinale Störungen häufig auf und können den Erfolg der oralen Therapie beeinträchtigen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit (Allergie)gegenüber Thiamazol oder einen der sonstigen Bestandteile sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Wenn allergische Symptome auftreten, z. B. Hautausschlag, Schwellung des Gesichts, der Lippen oder Augenlider oder Atembeschwerden, ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Dieses Tierarzneimittel kann Haut- und Augenreizungen verursachen. Augenkontakt ist zu vermeiden, einschließlich Hand-Augen-Kontakt.

Bei versehentlichem Augenkontakt sind die Augen unverzüglich mit sauberem fließendem Wasser auszuspülen. Wenn eine Reizung auftritt, ist ein Arzt zu Rate zu ziehen.

Nach Verabreichung des Tierarzneimittels oder nach Umgang mit Erbrochenem oder gebrauchter Katzenstreu von behandelten Tieren sind die Hände mit Seife und Wasser zu waschen. Verschüttete Flüssigkeiten und Spritzer auf der Haut sofort abwaschen.

Thiamazol kann zu Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Fieber, Gelenkschmerzen, Pruritus (Juckreiz) und Panzytopenie (Mangel an Blutzellen und Blutplättchen) führen.

Ein versehentlicher Kontakt des Tierarzneimittels mit der Haut und eine versehentliche Einnahme, insbesondere durch Hand-Mund-Kontakt, ist zu vermeiden.

Während der Handhabung des Tierarzneimittels und der gebrauchten Katzenstreu nicht essen, trinken oder rauchen.

Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

Nach Verabreichung des Tierarzneimittels eventuelle Arzneimittelreste an der Spitze der Dosierspritze mit einem Tuch abwischen. Das verunreinigte Tuch ist sofort zu entsorgen. Die gebrauchte Spritze ist zusammen mit dem Arzneimittel in der Originalverpackung aufzubewahren.

Da der Verdacht besteht, dass Thiamazol beim Menschen teratogen wirkt, müssen Frauen, die schwanger werden können, undurchlässige Einweghandschuhe tragen, wenn sie das Tierarzneimittel verabreichen oder die gebrauchte Streu oder das Erbrochene von behandelten Katzen handhaben.

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, dürfen Sie das Tierarzneimittel nicht verabreichen und die gebrauchte Streu oder das Erbrochene von behandelten Katzen nicht handhaben.

Trächtigkeit und Laktation:

Nicht anwenden während der gesamten Trächtigkeit und Laktation.

Zusätzliche Informationen für den behandelnden Tierarzt:

Laborstudien an Ratten und Mäusen ergaben Hinweise auf teratogene und embryotoxische Effekte von Thiamazol. Bei Katzen ist die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit oder Laktation nicht belegt.

Bei Menschen und Ratten ist bekannt, dass der Wirkstoff die Plazentabarriere durchdringen kann und sich in der Schilddrüse des Fetus anreichert. Außerdem tritt der Wirkstoff in hohem Maße in die Milch über.

Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:

Wenn die Katze noch mit anderen Arzneimitteln behandelt wird oder geimpft werden soll, teilen Sie dies dem Tierarzt mit.

Informationen für den behandelnden Tierarzt:

Die gleichzeitige Behandlung mit Phenobarbital kann die klinische Wirksamkeit von Thiamazol verringern.

Es ist bekannt, dass Thiamazol die Oxidation von Benzimidazol-haltigen Anthelminthika in der Leber herabsetzt. So kann es bei gleichzeitiger Gabe deren Wirkstoffspiegel im Plasma erhöhen. Thiamazol wirkt immunmodulatorisch. Dies ist bei Impfungen zu berücksichtigen.

Überdosierung:

Wenn Sie glauben, Ihrer Katze mehr von dem Arzneimittel gegeben zu haben, als Sie sollten (eine Überdosis), unterbrechen Sie die Behandlung und wenden Sie sich an den behandelnden Tierarzt. Er kann im Anlassfall eine symptomatische und unterstützende Behandlung einleiten. Die Symptome einer Überdosis sind im Abschnitt "Nebenwirkungen" in dieser Packungsbeilage beschrieben.

Informationen für den behandelnden Tierarzt:

In Verträglichkeitsstudien bei jungen, gesunden Katzen traten dosisabhängig die folgenden klinischen Symptome bei einer Dosis von bis zu 30 mg Thiamazol/Tier/Tag auf: Anorexie, Erbrechen, Lethargie, Pruritus sowie hämatologische und klinisch-chemische Blutbildveränderungen wie z. B. Neutropenie, Lymphopenie, verminderte Serumkalium- und Phosphorspiegel, erhöhte Magnesium- und Kreatininwerte und antinukleäre Antikörper. Bei einer Dosis von 30 mg Thiamazol/Tag zeigten einige Katzen Symptome einer hämolytischen Anämie und eine erhebliche Verschlechterung des klinischen Zustands. Einige dieser Symptome können auch bei Katzen mit Hyperthyreose auftreten, die mit Dosen bis zu 20 mg Thiamazol pro Tag behandelt wurden. Überhöhte Dosen können bei Katzen mit Hyperthyreose zu einer Hypothyreose führen Dies ist jedoch unwahrscheinlich, da eine Hypothyreose in der Regel durch negative Rückkopplungsmechanismen korrigiert wird. Siehe Abschnitt "Nebenwirkungen" in dieser Packungsbeilage.

Im Fall einer Überdosierung die Behandlung abzubrechen und eine symptomatische und unterstützende Behandlung einleiten.

Wesentliche Inkompatibilitäten:

Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.

Zulassungsnummern und Packungsgrößen

Kartonschachtel mit 30 ml und 100 ml Flaschen mit eine Dosierspritze. Die Spritze ist mit einer Messskala bis 5 mg in Schritten von 0,5 mg markiert.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage

02/2025

Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

Weitere Informationen

Rezept- und apothekenpflichtig

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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