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Medikamente

Zoledronsäure Rafarm 4mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Zoledronsäure Rafarm 4mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Der Wirkstoff von Zoledronsäure Rafarm heißt Zoledronsäure und ist ein Vertreter einer Substanzgruppe, die Bisphosphonate genannt wird. Zoledronsäure wirkt, indem es an die Knochen bindet und die Geschwindigkeit des Knochenumbaus verlangsamt. Sie wird verwendet: Zur Verhinderung von Komplikationen am Knochen, z.B.

Wirkstoff(e)
Zoledronsäure
Zulassungsinhaber
RAFARM ANONYMOS EMPORIKI KAI VIOMICHANIKI ETAIREIA FARMAKEUTIKON PROIONTON
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
M05BA08

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Zoledronsäure Rafarm 4mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung angewendet?

Der Wirkstoff von Zoledronsäure Rafarm heißt Zoledronsäure und ist ein

Vertreter einer Substanzgruppe, die Bisphosphonate genannt wird. Zoledronsäure wirkt, indem es an die Knochen bindet und die Geschwindigkeit

des Knochenumbaus verlangsamt. Sie wird verwendet:

  • Zur Verhinderung von Komplikationen am Knochen, z.B. Frakturen, bei Erwachsenen mit Knochenmetastasen (Ausbreitung einer Krebserkrankung von der Ursprungsstelle in die Knochen).
  • Zur Verringerung der Menge an Kalzium im Blut bei Erwachsenen, wenn diese wegen eines Tumors zu hoch ist. Tumore können den normalen
    Knochenumbau so beschleunigen, dass die Freisetzung von Kalzium aus den Knochen erhöht ist. Dieser Zustand wird als tumorinduzierte Hyperkalzämie (TIH) bezeichnet.

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Was ist vor der Einnahme von Zoledronsäure Rafarm 4mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung zu beachten?

Befolgen Sie sorgfältig alle Anweisungen, die Ihnen Ihr Arzt gegeben hat.

Ihr Arzt wird vor Beginn Ihrer Behandlung mit Zoledronsäure Rafarm Bluttests durchführen und in regelmäßigen Abständen das Ansprechen auf die

Behandlung überprüfen.

Zoledronsäure Rafarm darf NICHT angewendet werden,

  • wenn Sie stillen,
  • wenn Sie allergisch gegen Zoledronsäure, andere Bisphosphonate (die Substanzgruppe, zu der Zoledronsäure Rafarm gehört) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt vor der Anwendung von Zoledronsäure Rafarm:

  • wenn Sie ein Nierenproblem haben oder hatten
  • wenn Sie Schmerzen, Schwellungen oder Taubheitsgefühl im
    Kieferbereich, das „Gefühl eines schweren Kiefers“ oder eine Lockerung der Zähne haben oder hatten. Ihr Arzt kann eine zahnärztliche Untersuchung empfehlen, bevor Sie eine Behandlung mit Zoledronsäure Rafarm beginnen.
  • wenn Sie eine Zahnbehandlung oder einen zahnchirurgischen Eingriff vor sich haben, informieren Sie Ihren Zahnarzt, dass Sie mit Zoledronsäure
    Rafarm behandelt werden und informieren Sie Ihren Arzt über Ihre
    Zahnbehandlung.

Während Sie mit Zoledronsäure Rafarm behandelt werden, sollten Sie auf eine gute Mundhygiene (einschließlich regelmäßigem Zähneputzen) achten und regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen durchführen lassen.

Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt und Zahnarzt, wenn bei Ihnen irgendwelche Probleme mit Ihrem Mund oder Ihren Zähnen auftreten, wie z.B. Lockerung der Zähne, Schmerzen oder Schwellungen oder nicht heilende Wunden oder Nässen von Wunden, da es sich um Anzeichen einer Erkrankung

namens Osteonekrose des Kiefers handeln könnte.

Patienten, die begleitend eine Chemotherapie und/oder Strahlentherapie

erhalten, die gleichzeitig Steroide einnehmen, die sich gleichzeitig einer zahnchirurgischen Operation unterziehen, die keine regelmäßigen zahnärztlichen Kontrolluntersuchungen durchführen lassen, die

Zahnfleischerkrankungen haben, die Raucher sind oder die zuvor mit einem

Bisphosphonat (zur Behandlung oder Vorbeugung von Knochenerkrankungen) behandelt wurden, können ein höheres Risiko für die Entwicklung einer

Osteonekrose im Kieferbereich haben.

Verminderte Kalzium-Spiegel im Blut (Hypokalzämie), die manchmal zu Muskelkrämpfen, trockener Haut oder Hitzegefühl führen, wurden bei mit

Zoledronsäure behandelten Patienten berichtet. Unregelmäßiger Herzschlag (Herzrhythmusstörungen), Krämpfe, Muskelkrämpfe und Zuckungen (Tetanie)

wurden als Folge einer schweren Hypokalzämie berichtet. In einigen Fällen kann eine Hypokalzämie lebensbedrohlich sein. Wenn etwas davon auf Sie zutrifft, teilen Sie dies unverzüglich Ihrem Arzt mit. Wenn Sie eine bestehende

Hypokalzämie haben, muss diese vor Beginn der Behandlung mit Zoledronsäure Rafarm ausgeglichen werden. Sie werden eine geeignete

Begleittherapie mit Kalzium und Vitamin D erhalten.

Patienten im Alter ab 65 Jahren

Zoledronsäure Rafarm kann bei Patienten ab 65 Jahren angewendet werden.

Es gibt keine Hinweise dafür, dass zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen erforderlich sind.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Zoledronsäure Rafarm bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Anwendung von Zoledronsäure Rafarm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie auch die folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • Aminoglykoside (Arzneimittel zur Behandlung schwerer Infektionen),
    Calcitonin (eine Art von Arzneimittel zur Behandlung der postmenopausalen
    Osteoporose und Hyperkalzämie), Schleifendiuretika (ein Art von
    Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck oder Ödemen) oder andere kalziumsenkende Arzneimittel, da durch die Kombination dieser Arzneimittel mit Bisphosphonaten der Kalziumspiegel im Blut zu niedrig werden kann.
  • Thalidomid (ein Arzneimittel, das zur Behandlung einer bestimmten
    Blutkrebsart, bei der auch der Knochen betroffen ist, angewendet wird) oder andere Arzneimittel, die Ihre Nieren schädigen können.
  • Jegliches andere Arzneimittel, das auch Zoledronsäure enthält und zur Behandlung der Osteoporose und anderer Nicht-Krebserkrankungen des
    Knochens verwendet wird, oder andere Bisphosphonate, weil die kombinierten Wirkungen dieser Arzneimittel zusammen mit Zoledronsäure Rafarm nicht bekannt sind.
  • Angiogenesehemmer (zur Krebsbehandlung), weil deren Kombination mit Zoledronsäure Rafarm mit einem erhöhten Risiko für eine Osteonekrose des Kiefers (ONJ) in Zusammenhang gebracht wurde.

Schwangerschaft und Stillzeit

Zoledronsäure Rafarm sollte bei Ihnen nicht angewendet werden, wenn Sie

schwanger sind. Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, dass Sie schwanger sein könnten.

Zoledronsäure Rafarm darf bei Ihnen nicht angewendet werden, wenn Sie stillen.

Fragen Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit vor der Anwendung/Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um

Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

In sehr seltenen Fällen traten Müdigkeit und Schläfrigkeit bei der Anwendung von Zoledronsäure auf. Sie sollten daher vorsichtig sein beim Fahren, beim

Bedienen von Maschinen und bei der Durchführung anderer Tätigkeiten, die

Ihre volle Aufmerksamkeit erfordern.

Zoledronsäure Rafarm enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium proDosis, d.h., es ist nahezu „natriumfrei“. Wenn Ihr Arzt zur Verdünnung von Zometa eine Kochsalzlösung verwendet, ist die erhaltene Menge an Natrium größer.

Wie wird Zoledronsäure Rafarm 4mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung angewendet?

  • Zoledronsäure Rafarm darf nur durch medizinisches Fachpersonal angewendet werden, das mit der intravenösen Gabe (d.h. in eine Vene) von Bisphosphonaten vertraut ist.
  • Ihr Arzt wird Ihnen empfehlen, dass Sie vor jeder Behandlung ausreichend Wasser trinken, um einen Flüssigkeitsmangel zu vermeiden.
  • Befolgen Sie sorgfältig alle anderen Anweisungen, die Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal geben.

Wie viel Zoledronsäure Rafarm wird gegeben?

  • Die übliche Einzeldosis beträgt 4 mg.
  • Wenn Sie Nierenprobleme haben, wird Ihnen Ihr Arzt abhängig von der
    Schwere des Nierenproblems eine geringere Dosis verabreichen.

Wie häufig wird Zoledronsäure Rafarm angewendet?

  • Wenn Sie wegen Knochenmetastasen zur Vorbeugung von Komplikationen
    am Knochen behandelt werden, erhalten Sie alle drei bis vier Wochen eine Zoledronsäure Rafarm-Infusion.
  • Wenn Sie behandelt werden, um die Menge an Kalzium in Ihrem Blut zu verringern, erhalten Sie üblicherweise nur eine einzige Zoledronsäure
    Rafarm-Infusion.

Wie Zoledronsäure Rafarm anzuwenden ist

Zoledronsäure Rafarm wird über mindestens 15 Minuten in eine Vene infundiert. Es sollte als gesonderte intravenöse Lösung über eine eigene

Infusionslinie verabreicht werden.

Patienten, deren Kalziumspiegel nicht zu hoch ist, erhalten zusätzlich jeden Tag

Kalzium und Vitamin D.

Wenn Sie eine größere Menge von Zoledronsäure Rafarm erhalten

haben, als Sie sollten

Wenn Sie höhere Dosierungen erhalten haben als empfohlen, müssen Sie von Ihrem Arzt sorgfältig überwacht werden. Das kommt daher, weil Sie Veränderungen bei Ihren Serum-Elektrolyten entwickeln können (z.B. abnorme Spiegel für Kalzium, Phosphat und Magnesium) und/oder Veränderungen der Nierenfunktion, einschließlich schwerer Nierenfunktionsstörung. Wenn Ihr Kalziumspiegel zu sehr abfällt, kann es sein, dass Sie zusätzliche Kalzium-

Infusionen erhalten müssen.

Wie ist Zoledronsäure Rafarm herzustellen und zu verabreichen?

  • Zur Herstellung einer Infusionslösung mit 4 mg Zoledronsäure muss das Zoledronsäure Rafarm-Konzentrat (5,0 ml) mit 100 ml einer Infusionslösung,
    die frei von Kalzium und anderen bivalenten Kationen sein muss, weiter verdünnt werden. Wenn eine geringere Dosis von Zoledronsäure Rafarm
    angewendet werden soll, entnehmen Sie zuerst das entsprechende Volumen wie unten angegeben und verdünnen es dann weiter mit 100 ml der Infusionslösung. Um mögliche Inkompatibilitäten zu vermeiden, muss zur Verdünnung entweder eine 0,9%ige (m/v) (9 mg/ml) Natriumchloridlösung oder eine 5%ige (m/v) (50 mg/ml) Glucoselösung verwendet werden.
    Das Zoledronsäure Rafarm-Konzentrat darf nicht mit kalziumhaltigen
    Lösungen oder anderen Infusionslösungen mit bivalenten Kationen wie Ringer-Laktat-Lösung gemischt werden.
    Anweisungen zur Zubereitung geringerer Dosen von Zoledronsäure Rafarm: Entnehmen Sie das jeweils entsprechende Volumen des flüssigen Konzentrats wie folgt:
    • 4,4 ml für eine Dosis von 3,5 mg
    • 4,1 ml für eine Dosis von 3,3 mg
    • 3,8 ml für eine Dosis von 3,0 mg
  • Nur zur einmaligen Anwendung. Jede nicht verwendete Lösung muss verworfen werden. Nur eine klare, partikelfreie und nicht verfärbte Lösung

darf verwendet werden. Bei der Herstellung der Infusion müssen aseptische

Methoden verwendet werden.

  • Aus mikrobiologischer Sicht sollte die verdünnte Infusionslösung sofort
    verwendet werden. Wenn sie nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung vor der Anwendung verantwortlich, die normalerweise 24 Stunden bei 2°C - 8°C nicht
    überschreiten sollte. Vor der Anwendung ist die gekühlte Lösung dann wieder auf Raumtemperatur zu bringen.
  • Die Infusionslösung mit Zoledronsäure wird als eine einzige 15-minütige intravenöse Infusion über eine eigene Infusionslinie verabreicht. Um eine angemessene Hydration zu gewährleisten, muss der Flüssigkeitsstatus der
    Patienten vor und nach der Gabe von Zoledronsäure Rafarm bestimmt werden.
  • Studien mit Glasfläschchen, verschiedenen Arten von Infusionsbeuteln und
    Infusionsschläuchen aus Polyvinylchlorid, Polyethylen und Polypropylen zeigten keine Inkompatibilitäten mit Zoledronsäure Rafarm.
  • Da keine Daten über die Kompatibilität von Zoledronsäure mit anderen intravenös zu verabreichenden Substanzen vorhanden sind, darf Zoledronsäure Rafarm nicht mit anderen Arzneimitteln/Substanzen gemischt werden und muss immer über eine getrennte Infusionslinie gegeben werden.

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Welche Nebenwirkungen hat Zoledronsäure Rafarm 4mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Die häufigsten Nebenwirkungen sind für gewöhnlich leicht und verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit.

Berichten Sie Ihrem Arzt unverzüglich über jede der nachfolgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • schwere Nierenfunktionsstörung (wird üblicherweise durch Ihren Arzt mit bestimmten Bluttests festgestellt),
  • niedrige Kalziumwerte in Blut.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schmerzen im Mund, an den Zähnen und/oder am Kiefer, Schwellungen oder nicht heilende wunde Stellen im Mund oder am Kiefer, Nässen von Wunden, Taubheitsgefühl oder das „Gefühl eines schweren Kiefers“ oder Lockerung eines Zahnes. Dies könnten Anzeichen einer
    Knochenschädigung im Kiefer (Osteonekrose) sein. Verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt und Zahnarzt, wenn Sie eines dieser Symptome bemerken, während Sie mit Zoledronsäure Rafarm behandelt werden oder nach Beendigung der Behandlung.
  • Bei Patienten, die Zoledronsäure zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose erhielten, wurden Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) beobachtet. Gegenwärtig ist nicht bekannt, ob diese
    Herzrhythmusstörungen durch Zoledronsäure hervorgerufen werden. Sie
    sollten aber Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie solche Symptome bekommen, nachdem Sie Zoledronsäure erhalten haben.
  • Schwere allergische Reaktionen: Kurzatmigkeit, Schwellung hauptsächlich im Gesicht und im Rachen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Als Folge von niedrigen Kalzium-Werten: unregelmäßiger Herzschlag
    (Herzrhythmusstörungen durch Hypokalzämie),
  • eine Nierenfunktionsstörung namens Fanconi-Syndrom (wird üblicherweise von Ihrem Arzt durch bestimmte Urintests festgestellt).

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Als Folge von niedrigen Kalzium-Werten: Krämpfe, Taubheitsgefühl und
    Tetanie (durch Hypokalzämie).
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Ohrenschmerzen, Ausfluss aus dem Ohr und/oder eine Ohreninfektion auftreten. Diese könnten Anzeichen für eine Schädigung der Knochen im Ohr sein.
  • Das Auftreten von Osteonekrose wurde ebenfalls sehr selten bei anderen
    Knochen als dem Kiefer beobachtet, speziell der Hüfte oder dem Oberschenkel. Verständigen Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie
    Symptome wie das Neuauftreten oder die Verschlimmerung von Schmerzen oder Steifheit während der Behandlung mit Zoledronsäure Rafarm wahrnehmen oder nachdem die Behandlung beendet wurde.

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Entzündung der Niere (tubulo-interstitielle Nephritis): Zu den Anzeichen und Symptomen können eine verringerte Urinmenge, Blut im Urin, Übelkeit und allgemeines Unwohlsein gehören.

Berichten Sie Ihrem Arzt so bald wie möglich über jede der nachfolgenden Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • niedriger Phosphatspiegel im Blut.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Kopfschmerzen und grippeartige Symptome mit Fieber, Müdigkeit,
    Schwäche, Benommenheit, Schüttelfrost, Schmerzen in den Knochen, Gelenken und/oder Muskeln. In den meisten Fällen ist keine spezielle
    Behandlung erforderlich und die Symptome verschwinden nach kurzer Zeit (einige Stunden oder Tage).
  • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen sowie
    Appetitverlust,
  • Bindehautentzündung (Konjunktivitis),
  • niedrige Werte an roten Blutkörperchen (Anämie).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen,
  • niedriger Blutdruck,
  • Schmerzen im Brustbereich,
  • Hautreaktionen (Rötung und Schwellung) an der Infusionsstelle,
    Hautausschlag, Juckreiz,
  • Bluthochdruck, Kurzatmigkeit, Schwindel, Angst, Schlafstörungen,
    Geschmacksstörungen, Zittern, Kribbeln oder Taubheitsgefühl der Hände oder Füße, Durchfall, Verstopfung, Bauchschmerzen, trockener Mund,
  • niedrige Anzahl von weißen Blutkörperchen und Blutplättchen,
  • niedrige Werte von Magnesium oder Kalium im Blut. Ihr Arzt wird dies
    überwachen und die notwendigen Maßnahmen ergreifen.
  • Gewichtszunahme,
  • verstärktes Schwitzen,
  • Schläfrigkeit,
  • verschwommenes Sehen, Tränen der Augen, Lichtempfindlichkeit der
    Augen,
  • plötzliches Kältegefühl mit Ohnmacht, Kraftlosigkeit oder Kollaps,
  • Schwierigkeiten beim Atmen mit Keuchen oder Husten,
  • Nesselsucht (Urtikaria).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • niedriger Puls,
  • Verwirrtheit,
  • ungewöhnliche (atypische) Brüche des Oberschenkelknochens,
    insbesondere bei Patienten unter Langzeitbehandlung gegen Osteoporose, können selten auftreten. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie Schmerzen, Schwäche oder Beschwerden in Oberschenkel, Hüfte oder Leiste verspüren, da es sich dabei um ein frühes Anzeichen eines möglichen Oberschenkelknochenbruchs handeln könnte.
  • Interstitielle Lungenerkrankung (Entzündung des Gewebes um die Luftsäcke der Lunge),
  • Grippe-ähnliche Symptome einschließlich Arthritis und Gelenkschwellung,
  • schmerzhafte Rötung und/oder Schwellung der Augen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Ohnmacht wegen zu niedrigen Blutdrucks,
  • starke Knochen-, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen, gelegentlich behindernd.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für

Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt

werden.

Wie ist Zoledronsäure Rafarm 4mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung aufzubewahren?

Wie ist Zoledronsäure Rafarm aufzubewahren?

Ihr Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal wissen, wie

Zoledronsäure Rafarm ordnungsgemäß aufbewahrt werden muss (siehe Abschnitt 6.).

Wie ist Zoledronsäure Rafarm aufzubewahren?

  • Bewahren Sie Zoledronsäure Rafarm für Kinder unzugänglich auf.
  • Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung nach „verwendbar bis:“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • Für die ungeöffnete Durchstechflasche sind keine besonderen
    Lagerungsbedingungen erforderlich.
  • Die verdünnte Infusionslösung von Zoledronsäure Rafarm soll sofort verwendet werden, um eine mikrobiologische Kontamination zu vermeiden.

Weitere Informationen zu Zoledronsäure Rafarm 4mg/5ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Was Zoledronsäure Rafarm enthält

  • Der Wirkstoff ist Zoledronsäure (als Monohydrat). 1 Durchstechflasche mit 5 ml Zoledronsäure Rafarm-Konzentrat enthält 4 mg Zoledronsäure. 1 ml
    Konzentrat enthält 0,8 mg Zoledronsäure.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mannitol (Ph.Eur.), Natriumcitrat (Ph.Eur.),
    Wasser für Injektionszwecke.

Wie Zoledronsäure Rafarm aussieht und Inhalt der Packung

Zoledronsäure Rafarm wird als flüssiges Konzentrat in Durchstechflaschen

bereitgestellt.

Eine Durchstechflasche enthält 4 mg Zoledronsäure.

Jede Packung enthält die Durchstechflasche mit dem Konzentrat. Zoledronsäure Rafarm wird in Packungsgrößen mit 1, 4 oder 10

Durchstechflaschen angeboten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

RAFARM S.A.

Korinthou 12, Neo Psichiko 154 51, Griechenland info@rafarm.gr

Hersteller

RAFARM S.A.

Thesi Pousi Xatzi, Agiou Louka

Paiania,19002

Griechenland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen

Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Name des Mitgliedstaates Name des Arzneimittels
Deutschland Zoledronsäure Rafarm 4 mg/5 ml Konzentrat zur
  Herstellung einer Infusionslösung
Griechenland NORDELOZ
Zypern NORDELOZ

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2024.

Informationen für medizinisches Fachpersonal

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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