Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Tierarzneimittels Valbazen 1,9% Suspension zum Eingeben für Schafe Albendazol 3. Wirkstoff und sonstige Bestandteile 100 ml Suspension enthalten: Wirkstoff: Albendazol 1,9 g Sonstige Bestandteile, deren Kenntnis für eine zweckgemäße Verabreichung des Mittels erforderlich ist: Benzoesäure 0,18 g Kaliumsorbat 0,15 g Anwendungsgebiete Zur …
- Wirkstoff(e)
- Albendazol
- Zulassungsinhaber
- Elanco GmbH
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Valbazen 1.9% angewendet?
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Valbazen 1,9% Suspension zum Eingeben für Schafe
Albendazol
3. Wirkstoff und sonstige Bestandteile 100 ml Suspension enthalten:
Wirkstoff: |
|
| Albendazol | 1,9 g |
Sonstige Bestandteile, deren Kenntnis für eine zweckgemäße Verabreichung des Mittels erforderlich ist:
Benzoesäure 0,18 g
Kaliumsorbat 0,15 g
Anwendungsgebiete
Zur Therapie des Befalls durch Helminthen beim Schaf. Das Wirkungsspektrum umfasst MagenDarmwürmer, Lungenwürmer, Leberegel und Bandwürmer.
Magen-Darm-Strongyliden:
- Ostertagia circumcincta (Larve 4)
- Cooperia oncophora (Larve 4)
- Haemonchus contortus (Larve 4)
- Nematodirus spathiger (Larve 4), Nematodirus filicollis (Larve 4)
- Trichostrongylus colubriformis (Larve 4), Trichostrongylus axei (Larve 4)
Chabertia ovina (Larve 4)
Oesophagostomum columbianum (Larve 4, variable Wirkung)
Lungenwürmer: |
Dictyocaulus filaria |
Leberegel: |
Fasciola hepatica |
Bandwürmer: |
Moniezia expansa |
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Was ist vor der Einnahme von Valbazen 1.9% zu beachten?
Gegenanzeigen
Nicht bei trächtigen Tieren anwenden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.
14. Genehmigungsdatum der Packungsbeilage
15. WEITERE ANGABEN
Für Tiere
Verschreibungspflichtig.
Zul.-Nr.: 5474.01.00
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Ch.-B.:
Verwendbar bis:
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Welche Nebenwirkungen hat Valbazen 1.9%?
Keine bekannt
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage
aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
7. Zieltierart
Schaf
8. Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zum Eingeben, einmalige Verabreichung.
Zur Bekämpfung von Ostertagia circumcincta, Cooperia oncophora, Haemonchus contortus, Nematodirus spathiger, Nematodirus filicollis, Trichostrongylus colubriformis, Trichostrongylus axei, Chabertia ovina, Oesophagostomum columbianum, Dictyocaulus filaria und Moniezia expansa bzw. ihrer Larvalstadien sind 3,8 mg Albendazol/kg KGW (entsprechend 2 ml je 10 kg KGW) zu verabreichen und zur Bekämpfung von Fasciola hepatica 7,6 mg Albendazol kg/KGW (entsprechend 4 ml je 10 kg KGW).
Um die Verabreichung einer korrekten Dosierung bei Schafen zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Soweit die Tiere gemeinsam und nicht individuell behandelt werden, sollten sie entsprechend ihrem Körpergewicht in Gruppen eingeteilt und dosiert werden, um Unter- oder Überdosierung zu vermeiden.
9. Hinweise für die richtige Anwendung
Vor Gebrauch ist die Suspension zu schütteln!
10. Wartezeit
| Schaf: | ||
| Essbare Gewebe: | Tage | |
| Milch: | Tage | |
Wie ist Valbazen 1.9% aufzubewahren?
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwenden.
Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses: Nach erstmaligem Öffnen sofort anwenden. Im Behältnis verbleibende Reste des Arzneimittels sind zu verwerfen.
Weitere Informationen zu Valbazen 1.9%
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Folgende Situationen sollten vermieden werden, da diese zur Erhöhung der Resistenz und letztendlich zur Unwirksamkeit der Behandlung führen könnten:
- Zu häufige und wiederholte Anwendung von Anthelmintika einer Substanzklasse über einen längeren Zeitraum.
- Unterdosierung, verursacht durch Unterschätzung des Körpergewichtes, falsche Verabreichung des Tierarzneimittels oder durch mangelhafte Einstellung der Dosiervorrichtung (sofern vorhanden).
Bei Verdacht auf Anthelmintika-Resistenz bei Schafen sollten weiterführende Untersuchungen mit geeigneten Tests (z.B. Eizahlreduktionstest) durchgeführt werden. Falls die Testergebnisse deutlich auf die Resistenz gegenüber einem bestimmten Anthelmintikum hinweisen, sollte ein Anthelmintikum aus einer anderen Substanzklasse und mit unterschiedlichem Wirkungsmechanismus Verwendung finden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Keine
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Berührung mit menschlicher Haut und Schleimhaut vermeiden.
Arzneimittel von Schwangeren fernhalten
Anwendung während der Trächtigkeit und Laktation
Nicht bei trächtigen Tieren anwenden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen Keine bekannt
Überdosierung
Selbst bei einer Überdosierung um das fünffache der empfohlenen Dosis sind keine Nebenwirkungen an gesunden Tieren zu erwarten.
Inkompatibilitäten
Keine bekannt
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


