Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Traumaplant ist ein pflanzliches Arzneimittel zur äußerlichen Behandlung stumpfer Verletzungen. Traumaplant wird angewendet bei Prellungen und Verstauchungen (bei Sport- und Unfallverletzungen), Muskel- und Gelenkschmerzen infolge stumpfer Verletzungen.
- Wirkstoff(e)
- Echter Beinwell (Symphytum officinale)
- Zulassungsinhaber
- Harras Pharma Curarina Arzneimittel GmbH Arzneimittelforschung und -vertrieb
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- M02AP06
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Traumaplant angewendet?
Traumaplant ist ein pflanzliches Arzneimittel zur äußerlichen Behandlung stumpfer Verletzungen.
Traumaplant wird angewendet bei Prellungen und Verstauchungen (bei Sport- und Unfallverletzungen), Muskel- und Gelenkschmerzen infolge stumpfer Verletzungen.
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Was ist vor der Einnahme von Traumaplant zu beachten?
Traumaplant darf nicht angewendet werden
wenn Sie allergisch gegen Beinwell oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Traumaplant anwenden. Sollten sich die Beschwerden bei Behandlung mit Traumaplant nicht innerhalb von 3-4 Tagen bessern, ist ein Arzt aufzusuchen.
Allgemeine Hinweise:
Der Kontakt mit den Augen sowie mit Schleimhäuten ist zu vermeiden.
Kinder:
Da keine ausreichenden Daten für diese Altersgruppe vorliegen, wird die Anwendung von Traumaplant bei Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen.
Anwendung von Traumaplant zusammen mit anderen Arzneimitteln:
Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch von Traumaplant sind Wechselwirkungen mit anderen Mitteln bisher nicht bekannt.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit:
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft und Stillzeit
Die Sicherheit während der Schwangerschaft und Stillzeit wurde nicht ausreichend untersucht. Für Schwangere und Stillende wird die Anwendung von Traumaplant nicht empfohlen.
Fortpflanzungsfähigkeit
Es liegen keine Daten zur Untersuchung des Einflusses von Traumaplant auf die Fortpflanzungsfähigkeit vor.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen:
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Traumaplant:
Sorbinsäure kann örtlich begrenzte Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Dieses Arzneimittel enthält 13 mg Propylenglycol pro 1 cm Salbenstrang entsprechend 40 mg Propylenglycol pro 1 g Creme. Propylenglykol kann Hautreizungen hervorrufen.
Dieses Arzneimittel enthält den Duftstoff Rosmarinöl (enthält Limonen). Dieses kann allergische Reaktionen hervorrufen.
Wie wird Traumaplant angewendet?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Zur Anwendung auf der Haut bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, je nach Größe der zu behandelnden Körperstelle und nach Stärke der Beschwerden zwei- bis viermal täglich ca. 3 - 8 g (entspricht einem Salbenstrang von 9 - 24 cm) Traumaplant auf die Haut über dem erkrankten Gewebe auftragen und sorgfältig einmassieren.
Traumaplant ist für den Salbenverband besonders geeignet.
Traumaplant sollte in Abhängigkeit vom Beschwerdebild maximal 3 Wochen angewendet werden.
Besondere Personengruppen:
Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen
Es liegen keine Daten zu Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen vor. In der klinischen Erfahrung hat sich bei der Anwendung von Traumaplant kein Hinweis auf eine relevante Problematik in Bezug auf die Nieren- oder Leberfunktion gezeigt.
Senioren
Die Anwendung bei älteren Menschen kann ohne Dosisanpassungen erfolgen.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
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Welche Nebenwirkungen hat Traumaplant?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei Jedem auftreten müssen.
Mögliche Nebenwirkungen:
Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
Gelegentlich können Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut wie Rötungen, Brennen auf der Haut oder Juckreiz auftreten. Diese sind in der Regel individuell bedingt bei Patienten mit extrem empfindlicher Haut oder mit einer allergischen Disposition gegen einen Bestandteil von Traumaplant®. Im Allgemeinen klingen diese Hauterscheinungen rasch wieder ab.
Häufigkeit unbekannt: Bei einer spezifischen allergischen Reaktion ist ein Arzt aufzusuchen.
Häufigkeit unbekannt: Reizerscheinungen, wie Hautentzündungen (Dermatitis).
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Traumaplant aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Tubenfalz aufgedruckten und dem auf der Faltschachtel nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen :
Nicht über 25°C lagern.
Hinweis auf Haltbarkeit nach Anbruch oder Zubereitung:
Haltbarkeit nach Anbruch: 6 Monate
6. INHALT DER PACKUNG UND WEITERE INFORMATIONEN
Was Traumaplant enthält:
Der Wirkstoff ist:
Beinwell-Zubereitung aus frischem Symphytum x uplandicum-Kraut
10 g Creme enthalten:
1 g Zubereitung aus frischem Symphytum x uplandicum-Kraut (2-3:1) [Beinwell- Zubereitung] bestehend aus:
0,4 g Presssaft aus frischem Symphytum x uplandicum-Kraut (3-8:1) und 0,6 g Auszug aus dem Pressrückstand aus frischem Symphytum x uplandicum-Kraut (3- 10:1); Auszugsmittel: Ethanol 30% (V/V).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Macrogol-20-glycerolmonostearat, Glycerolmono/di (palmitat, stearat), Octyldodecanol (Ph.Eur.), Isopropylmyristat (Ph.Eur.), Propylenglycol, Dimeticon 100, Rosmarinöl, all-rac-α-Tocopherolacetat (Ph.Eur.), Citronensäure, gereinigtes Wasser, Sorbinsäure (Ph.Eur.), Hydroxyethylsalicylat (Ph.Eur.).
Hinweis:
In Traumaplant sind keine Pyrrolizidinalkaloid-Gehalte nachweisbar.
Wie Traumaplant aussieht und Inhalt der Packung:
Originalpackungen mit 30 g, 50 g, 100 g und 150 g Creme.
Pharmazeutischer Unternehmer:
Harras Pharma Curarina Arzneimittel GmbH
Plinganserstr. 40, 81369 München
Telefon: (089) 747 367 – 0; Telefax: (089) 747 367 - 19
E-Mail: mail@harraspharma.de
www. harraspharma.de
Hersteller:
Klosterfrau Berlin GmbH
Motzener Straße 41, 12277 Berlin.
Gehrlicher Pharmazeutische Extrakte GmbH
Robert-Koch-Str. 5, 82547 Eurasburg
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet Mai 2026.
Liebe Patientin, lieber Patient,
mit Traumaplant haben Sie sich für ein Arzneimittel entschieden, das als wirksamen Bestandteil eine Beinwell-Zubereitung enthält.
Eigenschaften und Wirkungsweise
Beinwell gehört zu den Arzneipflanzen der naturheilkundlichen Medizin. Schon im Altertum wurde Beinwell wegen seiner heilkräftigenden Wirkung unter anderem auch bei Verstauchungen oder Quetschungen äußerlich eingesetzt.
Beinwell zeichnet sich durch seine schmerzlindernden, abschwellenden und entzündungshemmenden Eigenschaften aus.
Sicherung der hohen Qualität
Der Wirkstoff von Traumaplant wird ausschließlich aus den frischen oberirdischen Pflanzenteilen, vor allem den Blättern, gewonnen, da diese einen hohen Wirkstoffgehalt aufweisen. Der Beinwell in Traumaplant wird in kontrolliertem Eigenanbauangebaut. Die Ernte erfolgt hierzu nur zweimal im Jahr. Aus den frisch geernteten Pflanzenteilen wird unmittelbar nach der Ernte der Wirkstoff schonend gewonnen und anschließend in modernsten Anlagen weiterverarbeitet. So wird während des gesamten Herstellungsprozesses vom Arzneipflanzenanbau bis hin zum fertigen Arzneimittel die Grundlage für eine kontinuierlich gleichbleibend hohe Qualität sichergestellt.
Speziell entwickelte Creme mit breiter Wirkung
Die Creme-Grundlage hinterlässt nach dem Einreiben auf der Haut keine fettigen Rückstände.
Traumaplant wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend. Dies ist
insbesondere bei Muskelschmerzen, Gelenkbeschwerden infolge stumpfer Verletzungen
(„Traumen“) von Bedeutung.
Traumaplant wirkt somit schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend. Durch die Verwendung des Blätterextraktes ist Traumaplant so gut verträglich, dass die Creme auch bei begleitenden Schürfwunden (nach Wundschluss) aufgetragen werden
kann. Dies ist insbesondere bei Muskelschmerzen, Gelenkbeschwerden infolge stumpfer
Verletzungen („Traumen“) von Bedeutung.
Hilfe bei Bewegungsschmerzen infolge stumpfer Verletzungen
Bei Bewegungsschmerzen infolge stumpfer Verletzungen steht mit Traumaplant ein pflanzliches Arzneimittel zur Verfügung, das mit seinen schmerzlindernden, entzündungshemmenden und abschwellenden Wirkungen gezielt den Heilungsprozess fördert und so die Bewegungsfähigkeit wirkungsvoll unterstützt.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.




