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Das Wichtigste in Kürze
Zur Stabilisierung der Hyperthyreose bei Katzen vor einer chirurgischen Schilddrüsenentfernung. Zur Langzeitbehandlung der Hyperthyreose bei Katzen.
- Zieltierarten
- Katze
- Wartezeit
- Nicht zutreffend.
- Wirkstoff(e)
- Thiamazol
- Zulassungsinhaber
- Virbac
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Thyronorm 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen bei Tieren angewendet?
Zur Stabilisierung der Hyperthyreose bei Katzen vor einer chirurgischen Schilddrüsenentfernung. Zur Langzeitbehandlung der Hyperthyreose bei Katzen.
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Für welche Tiere ist Thyronorm 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen zugelassen?
Katze
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Thyronorm 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei Katzen mit primären Lebererkrankungen oder Diabetes mellitus.
Nicht anwenden bei Katzen, die Anzeichen einer Autoimmunkrankheit zeigen, wie zum Beispiel Anämie, multiple Gelenkentzündungen, Hautulcera und krustöse Hautveränderungen.
Nicht anwenden bei Tieren mit Störungen des weißen Blutbilds wie Neutropenie und Lymphopenie. Symptome hierfür können Lethargie und eine erhöhte Infektanfälligkeit sein.
Nicht anwenden bei Tieren mit Thrombozytopathien und Koagulopathien (insbesondere Thrombozytopenie). Symptome hierfür können Blutergüsse und eine erhöhte Blutungsneigung sein. Nicht bei trächtigen oder laktierenden Katzen anwenden.
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile.
Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Um die Stabilisierung des Hyperthyreosepatienten zu verbessern, sollte täglich das gleiche Fütterungs- und Behandlungsschema angewendet werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten: Katzen sollten stets Zugang zu Trinkwasser haben.
Bitte informieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Ihre Katze unter Nierenproblemen leidet.
Wenn es Ihrer Katze unter der Behandlung plötzlich schlecht geht, insbesondere wenn Fieber auftritt, sollte ein Tierarzt Ihre Katze so schnell wie möglich untersuchen und eine Blutprobe für ein Standardblutbild entnehmen.
Hinweise für den behandelnden Tierarzt:
Wenn eine Dosierung von mehr als 10 mg Thiamazol täglich notwendig ist, sollten die Tiere besonders sorgfältig überwacht werden.
Bei Katzen mit Nierenfunktionsstörungen sollte der Anwendung des Tierarzneimittels eine sorgfältige Nutzen-Risiko Abwägung durch den behandelnden Tierarzt vorausgehen.
Da Thiamazol die glomeruläre Filtrationsrate reduziert und zur Verschlechterung einer bestehenden Nierenerkrankung führen kann, sollten die mögliche Auswirkungen der Therapie auf die Nierenfunktion engmaschig überwacht werden.
Wegen des Risikos einer Leukozytopenie oder hämolytischen Anämie muss das Blutbild vor und im Anschluss an die Behandlung kontrolliert werden.
Jedes Tier, dessen Allgemeinbefinden sich während der Behandlung plötzlich verschlechtert (insbesondere bei Auftreten von Fieber), sollte umgehend einer Blutentnahme zur Bestimmung der hämatologischen und klinisch-chemischen Routineparameter unterzogen werden. Tiere, die eine Neutropenie (Verminderung der neutrophilen Granulozyten auf <2,5 x 109/l) aufweisen, sollten prophylaktisch mit bakterizid wirksamen Antiinfektiva und mit unterstützenden Maßnahmen behandelt werden (siehe auch unter 8. „Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung“). Da Thiamazol eine Konzentration des Blutes bewirken kann, sollten Katzen stets Zugang zu Trinkwasser haben.
Bei Katzen mit Überfunktion der Schilddrüse treten häufig gastrointestinale Störungen auf, die den Erfolg der Behandlung beeinträchtigen können.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Thiamazol oder einen der sonstigen Bestandteile sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden. Sofern allergische Symptome auftreten, zum Beispiel Hautausschlag, Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Augen oder Atemprobleme, sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzeigen.
Das Tierarzneimittel kann Haut- oder Augenreizungen hervorrufen. Ein Kontakt mit den Augen, inklusive eines Hand-zu-Augen-Kontakts, ist zu vermeiden. Bei versehentlichem Augenkontakt müssen die Augen sofort unter klarem fließendem Wasser gespült werden. Wenn es zu einer Augenreizung kommt, ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Nach Anwendung des Tierarzneimittels und nach Umgang mit dem Erbrochenen oder mit Katzenstreu von behandelten Tieren sind die Hände mit Wasser und Seife zu waschen. Spritzer auf der Haut sollten unverzüglich abgewaschen werden.
Thiamazol kann gastrointestinale Symptome (Erbrechen, Magenbeschwerden), Kopfschmerzen, Fieber, Gelenkschmerzen, Juckreiz und eine Panzytopenie (Verminderung der Blutzellen und Blutplättchen) hervorrufen.
Vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit der Haut oder dem Mund (inklusive Hand-zu-Mund-Kontakt). Während des Umgangs mit dem Tierarzneimittel oder mit verunreinigter Katzenstreu nicht essen, trinken oder rauchen.
Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Nach Anwendung des Tierarzneimittels sollten Arzneimittelreste an der Dosierspritzenspitze mit einem Papiertuch abgewischt werden. Das verunreinigte Papiertuch ist unverzüglich zu entsorgen. Die gebrauchte Spritze sollte zusammen mit dem Tierarzneimittel in der Originalfaltschachtel aufbewahrt werden.
Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Da Thiamazol im Verdacht steht, beim Menschen teratogen zu sein, müssen Frauen im gebärfähigen Alter undurchlässige Einmalhandschuhe tragen, wenn sie das Tierarzneimittel anwenden oder mit Katzenstreu oder Erbrochenem behandelter Katzen umgehen.
Wenn Sie schwanger sind, glauben schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen, sollten Sie das Tierarzneimittel nicht anwenden und nicht mit Katzenstreu oder Erbrochenem von behandelten Katzen in Kontakt kommen.
Trächtigkeit und Laktation:
Nicht anwenden während der gesamten Trächtigkeit und Laktation.
Zusätzliche Hinweise für den behandelnden Tierarzt:
Laboruntersuchungen an Ratten und Mäusen ergaben Hinweise auf teratogene und embryotoxische Wirkungen von Thiamazol. Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels wurde nicht bei trächtigen oder laktierenden Katzen untersucht. Von Mensch und Ratte ist bekannt, dass der Wirkstoff die Plazentaschranke passieren kann und sich in der fetalen Schilddrüse anreichert. Außerdem geht ein beträchtlicher Anteil der Substanz in die Muttermilch über.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Bitte informieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Ihre Katze weitere Tierarzneimittel erhält oder geimpft werden soll.
Hinweise für den behandelnden Tierarzt:
Eine gleichzeitige Behandlung mit Phenobarbital kann die klinische Wirksamkeit von Thiamazol verringern.
Thiamazol vermindert die Oxidation benzimidazolhaltiger Anthelminthika in der Leber und kann bei gleichzeitiger Gabe deren Wirkstoffspiegel im Plasma erhöhen.
Thiamazol wirkt immunmodulatorisch, was bei der Planung von Impfungen berücksichtigt werden sollte.
Überdosierung:
Wenn Sie denken, dass Sie Ihrer Katze mehr Suspension verabreicht haben, als sie bekommen sollte (Überdosierung), unterbrechen Sie die Behandlung und informieren Sie Ihren Tierarzt. Eventuell ist eine symptomatische und unterstützende Behandlung erforderlich.
Für Symptome einer Überdosierung siehe Abschnitt „Nebenwirkungen“ in der Packungsbeilage.
Hinweise für den behandelnden Tierarzt:
In Verträglichkeitsstudien an jungen, gesunden Katzen traten bei täglichen Dosen bis zu 30 mg Thiamazol pro Tier dosisabhängig folgende Nebenwirkungen auf: Appetitlosigkeit, Erbrechen, Lethargie, Juckreiz, hämatologische und klinisch-chemische Veränderungen wie Neutropenie, Lymphopenie, verminderte Kalium- und Phosphorspiegel im Serum, erhöhte Magnesium- und Kreatininspiegel und antinukleäre Antikörper.
Bei einer Dosis von 30 mg Thiamazol pro Tag zeigten einige Katzen Anzeichen einer hämolytischen Anämie und einer hochgradigen klinischen Verschlechterung. Einige dieser Nebenwirkungen können auch bei Katzen mit Hyperthyreose auftreten, die mit Dosen bis zu 20 mg Thiamazol pro Tag behandelt wurden.
Überhöhte Dosen bei Katzen mit Hyperthyreose können zu Anzeichen einer Hypothyreose führen. Dies ist jedoch eher unwahrscheinlich, da eine Hypothyreose in der Regel durch negative Feedback- Mechanismen korrigiert wird (siehe hierzu auch Abschnitt „Nebenwirkungen“ der Packungsbeilage). Bei einer Überdosierung sollte die Behandlung abgebrochen werden und es sollten symptomatische und unterstützende Maßnahmen eingeleitet werden.
Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Thyronorm 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zum Eingeben.
Das Tierarzneimittel sollte der Katze unter Verwendung der Dosierspritze direkt ins Maul verabreicht werden. Die Dosierspritze ist in 0,5 mg-Schritten bis 5 mg skaliert.
Verabreichen Sie das Tierarzneimittel nicht mit dem Futter, da die Wirksamkeit des Tierarzneimittels Hierbei nicht nachgewiesen wurde.
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 5 mg Thiamazol (1 ml Tierarzneimittel) pro Tag.
Die tägliche Gesamtdosis sollte auf zwei Gaben (morgens und abends) aufgeteilt werden. Wenn aus Therapiegründen eine einmal tägliche Verabreichung vorzuziehen ist, kann dies angewendet werden, obwohl eine Dosis von 2,5 mg (= 0,5 ml Tierarzneimittel), die zweimal täglich verabreicht wird, kurzfristig wirksamer sein kann. Für eine verbesserte Stabilisierung des Hyperthyreosepatienten sollte täglich das gleiche Fütterungs- und Behandlungsschema angewendet werden.
Nach regelmäßigen Kontrolluntersuchungen muss Ihr Tierarzt die Dosis anpassen.
Für eine Langzeittherapie der Hyperthyreose sollte das Tier lebenslang behandelt werden.
Zusatzhinweise für den behandelnden Tierarzt:
Hämatologie, Biochemie und Gesamt-T4-Spiegel im Serum sind vor Behandlungsbeginn sowie nach 3, 6, 10 und 20 Wochen und danach alle 3 Monate zu beurteilen.
In jedem der empfohlenen Überwachungsintervalle sollte die Dosis basierend auf dem Gesamt-T4- Wert und dem klinischen Bild eingestellt werden.
Dosisanpassungen sollten in Schritten von 2,5 mg Thiamazol (0,5 ml des Tierarzneimittels) erfolgen. Die Zielstellung sollte sein, die niedrigstmögliche Dosis zu erreichen. Bei Katzen, die eine besonders kleinschrittige Dosisanpassung benötigen, kann diese in Dosen von 1,25 mg Thiamazol (0,25 ml des Tierarzneimittels) erfolgen.
Wenn die Gesamt-T4-Konzentration unter den Referenzbereich fällt, sollte eine Reduktion der Tagesdosis und/oder der Behandlungsfrequenz in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn die Katze klinische Anzeichen einer iatrogenen Hypothyreose zeigt (z.B. Lethargie, Appetitlosigkeit, Gewichtszunahme und/oder dermatologische Anzeichen wie Alopezie und trockene Haut).
Bei einer Dosierung von mehr als 10 mg Thiamazol pro Tag sind die Tiere besonders genau zu überwachen.
Die verabreichte Dosis darf 20 mg Thiamazol/Tag nicht übersteigen.
Hinweise für die richtige Anwendung
Befolgen Sie bezüglich der Dosierung und Behandlungsdauer die Anweisungen Ihres Tierarztes.
Welche Wartezeit gilt für Thyronorm 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen?
Nicht zutreffend.
Welche Nebenwirkungen kann Thyronorm 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen beim Tier haben?
Katze:
| Gelegentlich | Erbrechen1 | |
| Anorexie1, Appetitlosigkeit1, Lethargie1, | ||
| (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte | ||
| Pruritus1, 2 (Juckreiz), Exkoriation1, 2 (Selbstverletzung), | ||
| Tiere): | Verlängerte Blutungsdauer1, 3, 4, | |
| Ikterus1, 4 (Gelbsucht), Hepatopathie1 (Leberschädigung), | ||
| Eosinophilie1 (erhöhte Anzahl von eosinophilen | ||
| Granulozyten), Lymphozytose1 (erhöhte Anzahl von | ||
| Lymphozyten), Neutropenie1 (erniedrigte Anzahl von | ||
| neutrophilen Granulozyten), | ||
| Lymphopenie1 (erniedrigte Anzahl von Lymphozyten), | ||
| Leukopenie1 (leicht) (erniedrigte Anzahl von weißen | ||
| Blutzellen), Agranulozytose1 (stark erniedrigte Anzahl von | ||
| weißen Blutzellen), | ||
| Thrombozytopenie1, 5, 6 (erniedrigte Anzahl von | ||
| Blutplättchen), Hämolytische Anämie1 (erniedrigte Anzahl | ||
| von roten Blutzellen) | ||
| Selten | Autoimmunerkrankung (Antinukleäre Antikörper im | |
| Serum)5, 7 | ||
| (1 bis 10 Tiere / 10 000 behandelte | ||
| Tiere): | ||
| Sehr selten | Lymphadenopathie5, 7 (vergrößerte Lymphknoten), | |
| Anämie5, 7 (erniedrigte Anzahl von roten Blutzellen) | ||
| (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, | ||
| einschließlich Einzelfallberichte): | ||
1 Klingen innerhalb von 7 – 45 Tagen nach Beendigung der Thiamazol-Therapie ab. 2 schwerwiegend an Kopf und Hals.
3 Anzeichen für Blutungsneigungen.
4 In Zusammenhang mit Hepatopathie.
5 Immunologische Nebenwirkung.
6 Tritt gelegentlich als hämatologische Anomalie und selten als immunologische Nebenwirkung auf. 7 Die Behandlung sollte sofort abgebrochen und nach einer angemessenen Erholungsphase eine alternative Therapie in Betracht gezogen werden.
Nebenwirkungen wurden nach Langzeitbehandlung einer Schilddrüsenüberfunktion gemeldet. In vielen Fällen sind die Nebenwirkungen schwach und vorübergehend und kein Grund zum Absetzen der Behandlung. Ernsthaftere Nebenwirkungen sind nach Abbruch der Behandlung überwiegend reversibel.
Nach Langzeitbehandlung mit Thiamazol bei Nagetieren zeigte sich ein erhöhtes Risiko für Neoplasien der Schilddrüse. Bei Katzen liegen hierfür keine Belege vor.
Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber oder seinen örtlichen Vertreter unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden. Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de) angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben genannten Internetseite.
Wie ist Thyronorm 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Flasche immer fest verschließen.
Für dieses Tierarzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf dem Karton und dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Haltbarkeit nach Anbruch der Primärverpackung: 6 Monate.
Nach Anbruch der Flasche sollte entsprechend der in der Packungsbeilage angegebenen Haltbarkeit nach der ersten Entnahme das Datum ermittelt werden, zu dem die in der Verpackung verbliebene Lösung zu vernichten ist. Dieses Datum sollte in das dafür vorgesehene Feld auf dem Etikett eingetragen werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden. Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.
Weitere Informationen zu Thyronorm 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Thyronorm 5 mg/ml Lösung zum Eingeben für Katzen
Zusammensetzung
| Jeder ml enthält: | |
| Wirkstoff: | |
| Thiamazol | 5 mg |
| Sonstiger Bestandteile: | |
| Natriumbenzoat (E211) | 1,5 mg |
Cremefarbene bis gelbliche lichtundurchlässige Lösung.
Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.
Zulassungsnummern und Packungsgrößen
Zul.-Nr.: 402214.00.00
Packungsgrößen: Faltschachtel mit 30 ml oder 100 ml Polyethylenterephthalat (PET) Flasche mit kindersicherem HDPE/LDPE-Schraubverschluss. Zum Tierarzneimittel gehört eine 1-ml- Polyethylen/Polypropylen-Dosierspritze mit einer Graduierung von 0,5 mg bis 5 mg.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
{MM/JJJJ}
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).
Kontaktdaten
Zulassungsinhaber: VIRBAC
1ère avenue 2065m LID 06516 Carros
France
Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:
Norbrook Laboratories Ltd.
Station Works, 11 Camlough Road
BT35 6JP Newry, Co. Down
Vereinigtes Königreich
Norbrook Manufacturing Limited
Rossmore Industrial Estate
Monaghan
Irland
Örtlicher Vertreter und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen: Elanco GmbH
Heinz-Lohmann-Straße 4 27472 Cuxhaven Deutschland
+49 32221852372 PV.DEU@elancoah.com
Mitvertreiber:
Elanco GmbH
Heinz-Lohmann-Straße 4
27472 Cuxhaven
Deutschland
Falls weitere Informationen über das Tierarzneimittel gewünscht werden, setzen Sie sich bitte mit dem örtlichen Vertreter des Zulassungsinhabers in Verbindung.
Verschreibungspflichtig
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.



