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Medikamente

Thrombozytenkonzentrat / Apherese DRK-Blutspendedienst

Thrombozytenkonzentrat / Apherese DRK-Blutspendedienst
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Die Gabe v on Thrombozy tenkonzentraten ist indiziert z Thrombozy topenieinfolge thrombozytärer Bildungsstör niedrigen Thrombozy tenzahl allein. Damit durch die Z Blutungsneigung zu erwarten ist, sollte vor der Behandl

Wirkstoff(e)
Thrombozyten (Mensch)
Zulassungsinhaber
DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
B05AX02

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Thrombozytenkonzentrat / Apherese DRK-Blutspendedienst angewendet?

Die Gabe v on Thrombozy tenkonzentraten ist indiziert z Thrombozy topenieinfolge thrombozytärer Bildungsstör niedrigen Thrombozy tenzahl allein. Damit durch die Z Blutungsneigung zu erwarten ist, sollte vor der Behandl

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Was ist vor der Einnahme von Thrombozytenkonzentrat / Apherese DRK-Blutspendedienst zu beachten?

Absolut:

- Eine absolute Kontraindikation für Thrombozytentrans Relativ :

  • Bei potentiellen Empfängerneines Stammzelltrans z.B. bei Patienten mit aplastischen Anämien, Le Transplantatspenders und seiner Blutsverwandten
  • bekannten Überempfindlichkeiten des Empfängers
  • bekannten Immunthrombozytopenien
  • posttransfusioneller Purpura
  • heparininduzierter Thrombozytopenie
  • kongenitalen Thrombozytenfunktionsstörungen, wie b) Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Thrombozy tenkonzentrate sind in der Regel AB0-komp 170 bis 230 µm zu transf undieren.

Beim Ref raktärzustandgegenüber Thrombozytentransfu und ggf . HPA-Systems sind nach Möglichkeit HLA-Klass zu transf undieren. Die Transfusionsgeschwindigkeit mu

Bei neonataler Transf usion sollte sorgf ältig a Transf usionsgeschwindigkeit dem klinischen Zustand a

Zur Vermeidung einer Graft-versus-Host-Reaktion soll mindestens 25 Gy bestrahlteThrombozytenkonzentrate

  • Föten (intrauterineTransfusion)
  • Neugeborenen nach intrauterinenTransfusionen
  • Neugeborenen bei Verdacht auf Immundefizienz
  • Neugeborenen bei postpartaler Austauschtransfusi
  • Patienten mit schwerem Immundefektsyndrom (SC
  • HLA-ausgewählte Thrombozytenkonzentrate
  • Patienten bei allogener Transplantation hämatopoe Nabelschnurblut)
  • Patienten mit M. Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymph
  • Patienten bei Therapie mit Purin-Analoga (z.B. Flu
  • Patienten 7 – 14 Tage v or autologer Stammzellent
  • Patienten bei autologer Stammzelltransplantation (

Empf ohlen wird die Verwendung von bestrahlten Throm

  • Patienten mit schwächeren Formen angeboren
  • Patienten nach allogener Transplantation häm mindestens 6 Monate nach der Transplantatio
  • Patienten mit Graft-versus-Host-Reaktion nach

Keine ausreichende Evidenz liegt vor für die Verwendu

  • Frühgeborenen (bis zur Vollendung der 37. Sc
  • Patienten mit AIDS, Leukämie und soliden Tum

Studien haben gezeigt, dass das Risiko der Übertragungeiner CMV-Infektion durchzwei Maßnahmen reduziert werden kann:

  • Transf usion von leukozytendepletierten Blutprodukten
  • Transf usion von Blutprodukten aus CMV-seronegativ getesteten Blutspenden

Die Frage, ob die Verwendung CMV-seronegativ getesteter Blutspenden das verbleibende Risikofür die Empfänger leukozy tendepletierter Blutprodukte weiter reduzieren könnte, kann derzeit nicht abschließend beantwortet werden. Eine CMV-Inf ektionkann z.B. bei

  • CMV-negativ en schwangeren Frauen und Föten
  • Frühgeborenen
  • Patienten mit schweren angeborenen Immundefekten
  • CMV-negativ en HIV-infizierten Patienten
  • Empf ängern eines allogenen Stammzellpräparates zu schweren Erkrankungen führen.
    Die Verwendung CMV-seronegativ getesteter Blutspenden für die Gewinnung von leukozytendepletierten Blutkomponenten zur Vermeidung einer CMV-Infektion wird derzeit in den Querschnitts-Leitliniennicht empfohlen.

c) Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, soweit sie die Wirkungsweise des Arzneimittels beeinflussen können und Hauptinkompatibilitäten Durch Medikamente, die die Thrombozy tenfunktion beeinflussen, kann die Wirkung v on Thrombozytenkonzentraten v ermindert bzw. auf gehoben werden. Wegen der Gefahr von Gerinnselbildungen dürfen kalziumhaltige Lösungen nicht

gleichzeitig in demselben Schlauchsystem gegeben werden. Die Beimischung v on Medikamenten zum
Thrombozy tenkonzentrat ist nicht zulässig.      
d) Verwendung für besondere Personengruppen      
Bei Rh (D) - negativ en Mädchen und Frauen im gebärf ähigen Alter ist wegen der praktisch in allen

Thrombozy tenkonzentraten vorhandenenKontamination mit Erythrozyten die Transfusion von Thrombozytenkonzentraten Rh (D)-positiver Spender mit Ausnahme von lebensbedrohlichen Situationen unbedingt zu v ermeiden. Die Transfusionvon Thrombozy tenkonzentraten Rh (D)-positiverSpender inRh (D)-negative Patienten lässt sich wegendes Mangels an Rh (D)- negativ em Blut nicht immer vermeiden, sollte nach Möglichkeit aber nur in Betracht gezogen werden, wenn es sich um Männer oder um Frauen im nicht gebärfähigen Alter handelt. Insolchen Fällenist stets eine serologischeNachuntersuchung

bis 4 Monate nach Transf usion zur Feststellung eventuell gebildeter Anti-D-Antikörper v om weiterbehandelndenArzt zu v eranlassen.

Schwangerschaft und Stillzeit: Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch bestehen keine Einwände.

Auswirkung auf Kraftfahrer und die Bedienung von Maschinen: Nach der Transfusion vonThrombozytenkonzentraten sollte eine Ruhepause v on mindestens 1/2 Stunde eingehalten werden.

e) Warnhinweise sind nicht angeordnet.

Wie wird Thrombozytenkonzentrat / Apherese DRK-Blutspendedienst angewendet?

Die Dosierung der Thrombozyten ist abhängigvom klinischen Zustand und der Thrombozytenzahl des Patienten.

Der Thrombozy tenbedarf für die initiale Behandlung eines normalgewichtigen Erwachsenen ohne weitere Komplikationen beträgt mindestens 2x1011 Thrombozyten, entsprechend einer Standardpackung. Eine Überwachung der Therapie, z.B. durch Bestimmung der Thrombozytenzahl oder der Blutungszeit beim Patienten, ist unerlässlich.

  1. Art der Anwendung zur i. v . Infusion
  2. Häufigkeit der Verabreichung nach Indikationsstellung

d) Dauer der Behandlung nach Indikationsstellung e) Überdosierung

Eine Gef ahr der Überdosierung besteht bei Erwachsenen nicht. f) Notfallmaßnahmen

Treten Unv erträglichkeiten auf, so ist die Transfusion unverzüglich abzubrechen, der Venenzugang jedoch offenzuhalten und eine Behandlung, der Schwere der Symptome gemäß, nach den aktuellen Regeln der Notfalltherapie einzuleiten.

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Welche Nebenwirkungen hat Thrombozytenkonzentrat / Apherese DRK-Blutspendedienst?

  • Unv erträglichkeitsreaktionen(z.B. urtikarielle Hautreaktionen, posttransfusionelle Purpura und andere anaphylaktoide Reaktionen)
  • Transf usionsassoziierte akute Lungeninsuffizienz (TRALI)
  • anaphy laktische Reaktionenbei Empfängern mit angeborenem IgA-Mangel
  • Mikrozirkulationsstörungen durchaggregierende Thrombozyten bei massiver Transfusion
  • Immunisierungdes Empfängers gegen thrombozytäre und nicht-thrombozytäreAntigene
  • Obwohl HLA-bedingte Unverträglichkeiten stark verringert sind, könnenfebrile Transfusionsreaktionen in unmittelbarem zeitlichem Zusammenhang mit der Transfusion auftreten.
  • Graf t-versus-Host Reaktion bei immunsupprimierten Patienten nach Übertragung proliferationsfähiger Lymphozyten
  • Bei Neugeborenen sind bei schneller Transfusion Herz-Kreislaufreaktionen infolge von Citratintoxikationenmöglich.
  • Das Risiko einer bakteriellen Kontamination lässt sich nicht mit letzter Sicherheit ausschließen.

− Bei der Anwendung v on aus menschlichem Blut hergestellten Arzneimitteln ist die Übertragung von Inf ektionskrankheiten durch Übertragungvon Erregern – auch bislang unbekannter Natur – nicht völlig auszuschließen. Dies gilt z.B. für Hepatitiden, seltener für das erworbene Immundefektsyndrom (AIDS).

  • Im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nor v on Transfusionen, deren Spender später an der der „Erreger“ (so genannte Prionen) nachgewiesen nicht beobachtete Erkrankung, die durch den Ver erworben werden kann.
  • Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen
  • Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Ver aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkun Paul-Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Straße 51 – 59, Website: www.pei.de anzuzeigen.
  • Patienten sind darüber zu informieren, dass sie si
wenn sie Nebenwirkungen bemerken. Dies gilt au
Fachinformation angegeben sind. Patienten können
Patienten Nebenwirkungen melden, können sie
Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Informationen zu Thrombozytenkonzentrat / Apherese DRK-Blutspendedienst

29.06.2023

Gebrauchsinformation und Fachinformation - aufme Die Angaben dieser Gebrauchsinformation und Fachi angepasst und sollten vor Gebrauch eines jeden Präpa

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Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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