Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Retterspitz Äußerlich S ist ein traditionelles milde wirkendes Arzneimittel bei Prellungen und Verstauchungen zur äußerlichen Anwendung. Retterspitz Äußerlich S ist ein gut verträgliches, mild wirksames Arzneimittel, das gepuffert eingestellt ist auf einen hautfreundlichen pH-Wert von 5,4.
- Zulassungsinhaber
- Retterspitz GmbH & Co. KG
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Retterspitz äußerlich S angewendet?
Retterspitz Äußerlich S ist ein traditionelles milde wirkendes Arzneimittel bei Prellungen und Verstauchungen zur äußerlichen Anwendung.
Retterspitz Äußerlich S ist ein gut verträgliches, mild wirksames Arzneimittel, das gepuffert eingestellt ist auf einen hautfreundlichen pH-Wert von 5,4. Es verbessert die Mikrozirkulation im Bereich der Kapillargefäße, fördert die Aufnahme von Gewebsflüssigkeit in die Blutbahn und wirkt dadurch abschwellend und schmerzlindernd bei Prellungen und Verstauchungen.
Retterspitz Äußerlich S ist ein Dermamittel von
Retterspitz GmbH & Co. KG, Laufer Str. 17-19, 90571
Schwaig
www.retterspitz.de
Retterspitz Äußerlich S
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Was ist vor der Einnahme von Retterspitz äußerlich S zu beachten?
Was müssen Sie vor der Anwendung von Retterspitz Äußerlich S beachten?
Retterspitz Äußerlich S darf nicht angewendet werden, wenn Sie bereits auf Aluminiumkali- umsulfat- Zubereitungen, oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels, überemp- findlich reagiert haben. Retterspitz Äußerlich S darf nicht auf offene Wunden aufgetragen wer- den.
Was müssen Sie bei der Anwendung von Retterspitz Äußerlich S beachten?
Es muss der nach längerem Stehen der Flasche sich ablagernde Bodensatz durch kräftiges Schütteln vor jedem Gebrauch vollständig verteilt werden. Dieser Bodensatz entsteht durch das natürliche, unvermeidliche Zusammenkommen feinster Eiweißflöckchen, er gehört zum normalen Erscheinungsbild des Mittels.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Retterspitz Äußerlich S
Vorsichtsmaßnahmen bei der Anwendung sind geboten bei starker Reaktionsfreudigkeit der Haut (hellhäutige, blonde, rothaarige Personen) durch Verdünnungen des Mittels, z.B. in einer zweiten, sauberen Flasche. Der Grad der Verdünnung richtet sich nach der Empfindung des Patienten. Er darf bei der Anwendung kein Brennen verspüren.
Nicht zu empfehlen ist die Anwendung von Wickeln mit Retterspitz Äußerlich S unmittelbar nach der Abnahme hautreizender Pflaster.
Ältere Menschen
Keine Einschränkung bei älteren Menschen.
Schwangerschaft
Es gibt keine Hinweise dafür, dass durch die Anwendung von Retterspitz Äußerlich S der nor- male Verlauf der Schwangerschaft gestört wird, oder dass ein Schaden für das ungeborene Kind entstehen könnte.
Im Zweifelsfall fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Stillzeit
Es gibt keinen Hinweis und keine Erkenntnis, dass durch Anwendungen von Retterspitz Äu- ßerlich S während der Stillzeit eine Störung auftritt.
Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Wichtige Warnhinweise
Retterspitz Äußerlich S nicht mit Augen und Schleimhäuten in Berührung bringen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln.
Wechselwirkungen sind nicht bekannt.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, oder vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschrei- bungspflichtige Arzneimittel handelt.
Anwendung von Retterspitz Äußerlich S zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken.
Wechselwirkungen sind nicht bekannt und sind nicht zu erwarten.
Retterspitz Äußerlich S
Wie wird Retterspitz äußerlich S angewendet?
Wenden Sie Retterspitz Äußerlich immer genau nach der Anweisung dieser Packungsbeilage an. Dauer der Anwendung 1,5 bis 2 Stunden.
Mischen Sie zunächst in einer Schüssel Retterspitz Äußerlich S mit frischem Wasser zu gleichen Teilen. Die Mengen richten sich nach der Größe des Textils:
Wickelanwendungen:
Hals- und Gelenkwickel
25 ml Retterspitz und 25 ml Wasser
Leibwickel für Kinder
40 ml Retterspitz und 40 ml Wasser
Wadenwickel
75 ml Retterspitz und 75 ml Wasser
Leibwickel für Erwachsene
120 ml Retterspitz und 120 ml Wasser
Kopfwickel
50 ml Retterspitz und 50 ml Wasser
Kniewickel
50 ml Retterspitz und 50 ml Wasser
Schulterwickel
40 ml Retterspitz und 40 ml Wasser
Leintuch in der Mischung tränken, auswringen und auf die betreffende Körperstelle legen. Straff ziehen und das trockene Moltontuch darüber legen. Wieder straff ziehen und mittels der Klettverschlüsse befestigen.
Strumpfanwendungen:
Strümpfe für Erwachsene
50 ml Retterspitz und 50 ml Wasser
Strümpfe für Kinder
20 ml Retterspitz und 20 ml Wasser.
Innenstrümpfe in einer Mischung aus frischem Wasser und Retterspitz Äußerlich einweichen, ausdrücken und über beide Beine ziehen. Trockene Wollstrümpfe darüber anziehen.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Wenn Sie die Anwendung von Retterspitz Äußerlich S vergessen haben, wenden Sie die normale Dosis bei nächster Gelegenheit an.
Umschläge mit Retterspitz Äußerlich S sollten nur bis zum Abklingen der akuten Prellungs-
und Verstauchungsbeschwerden angewendet werden. Beachten Sie bitte die Angaben unter
„Was ist Retterspitz Äußerlich S und wofür wird es angewendet?“
Bei versehentlicher Einnahme von Retterspitz Äußerlich S droht keine Vergiftungsgefahr. Bei Einnahme größerer Mengen kann leichter Brechreiz auftreten, der von selbst abklingt.
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Welche Nebenwirkungen hat Retterspitz äußerlich S?
Bei der Anwendung von unverdünntem Retterspitz Äußerlich S kann vereinzelt eine vorübergehende Hautrötung auftreten. Verspürt der Patient bei der Wickelanwendung ein leichtes Brennen, so sollte der Wickel abgenommen werden und die Anwendung mit einer Verdünnung (1 Teil Retterspitz Äußerlich S auf 1 bis 5 Teile Wasser) fortgesetzt werden.
Retterspitz Äußerlich S
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn
Tel.: +49.(0)228.99307-0, Fax.: +49.(0)228.99307-5207
Elektronische Meldung: http://www.bfarm.de
Wie ist Retterspitz äußerlich S aufzubewahren?
Retterspitz Äußerlich S ist in den original verschlossenen Flaschen 18 Monate haltbar. Das Verfalldatum ist dem Etikett zu entnehmen. Nach Überschreitung des Verfalldatums darf das Präparat nicht mehr angewendet werden. Eine durch Verdünnen mit Wasser hergestellte Zubereitung ist nur kurze Zeit haltbar und sollte umgehend verbraucht werden.
Flasche bei nicht mehr als 25°C und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung aufbewahren. Nach jeder Entnahme von Flüssigkeit sofort wieder fest verschließen. Entnommene Flüssigkeit nicht in die Originalflasche zurückgießen. Nach Anbruch der Flasche soll der Inhalt binnen 12 Wochen aufgebraucht werden.
Arzneimittel sollen unzugänglich für Kinder aufbewahrt werden.
Hinweis auf Anbruch.
Präparat in der Originalpackung aufbewahren und für höchstens 12 Wochen haltbar Anbruchflasche sorgfältig verschlossen bei nicht mehr als +25°C aufbewahren.
Aufbewahrungsbedingungen.
Nicht über +25°C aufbewahren. Keine besonderen weiteren Anforderungen an die Aufbewahrung.
Sie dürfen Retterspitz Äußerlich S nicht einnehmen,
wenn Sie bemerken, dass der Originalitätsverschluss widerrechtlich erbrochen worden ist und wenn durch diese Beschädigung die Unversehrtheit des Inhalts in Frage gestellt ist.
Stand der Information
August 2020
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


