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Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Otofren® ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Ohren. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Akute und chronische Mittelohrentzündung ( Otitis media ).

Wirkstoff(e)
Graphit, Heparin, Abendländischer Lebensbaum (Thuja occidentalis), Gold +4 weitere
Zulassungsinhaber
Homöopathisches Laboratorium Alexander Pflüger GmbH & Co. KG
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Otofren angewendet?

Otofren® ist ein homöopathisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Ohren.

Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Akute und chronische Mittelohrentzündung (Otitis media).

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Was ist vor der Einnahme von Otofren zu beachten?

Otofren® darf bei Schilddrüsenerkrankungen nicht ohne ärztlichen Rat angewendet werden.

Bei anhaltenden pochenden Schmerzen mit Fieber über 39 °C und Schläfrigkeit, Hörverlust oder laufenden Ohren sollten Sie einen Arzt aufsuchen, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.

Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit berücksichtigen?

Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

Anwendung von Otofren® zusammen mit anderen Arzneimitteln: Es sind keine Wechselwirkungen bekannt.

Allgemeiner Hinweis: Die Wirkung eines homöopathischen Arzneimittels kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden. Falls Sie sonstige Arzneimittel anwenden, fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile und Arzneiträger von Otofren®: Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie es daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Therapeuten ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie wird Otofren angewendet?

Die folgenden Angaben gelten, soweit das Arzneimittel nicht anders verordnet wurde: Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich, je 1 Tablette ein.

Eine über eine Woche hinausgehende häufige Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen.

Bei chronischen Verlaufsformen 1 - 3 mal täglich je 1 Tablette einnehmen.

Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren.

Säuglinge im ersten Lebensjahr erhalten nach Rücksprache mit einem Arzt nicht mehr als ein Drittel der Erwachsenendosis.

Kleinkinder bis unter 6 Jahren erhalten nicht mehr als die Hälfte, Kinder ab 6 bis unter 12 Jahren erhalten nicht mehr als zwei Drittel der Erwachsenendosis.

Dazu wird jeweils 1 Tablette in 6 Teelöffeln Wasser aufgelöst. Von dieser Lösung erhalten

  • Säuglinge im ersten Lebensjahr: 2 Teelöffel,
  • Kleinkinder bis unter 6 Jahren: 3 Teelöffel,
  • Kinder ab 6 bis unter 12 Jahren: 4 Teelöffel.

Die Einnahme erfolgt bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6-mal täglich. Eine über eine Woche hinausgehende Anwendung sollte nur nach Rücksprache mit einem homöopathisch erfahrenen Therapeuten erfolgen.

Die Einnahme erfolgt in chronischen Fällen 1- bis 3-mal täglich. Bei Besserung der Beschwerden ist die Häufigkeit der Einnahme zu reduzieren.

Der Rest der Lösung ist jeweils wegzuschütten.

Sollten Sie einen auffallend schwefligen Geruch der Tabletten bemerken, so ist dieser auf den wirksamen Bestandteil Hepar sulfuris zurückzuführen. Der Eigengeruch dieses Rohstoffes stellt keinen Qualitätsmangel dar.

Auch homöopathische Arzneimittel sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit eingenommen werden.

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Welche Nebenwirkungen hat Otofren?

Es sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Hinweis: Bei der Einnahme eines homöopathischen Arzneimittels können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das Arzneimittel absetzen und Ihren Arzt befragen.

Meldung von Nebenwirkungen:

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Otofren aufzubewahren?

Bewahren Sie das Arzneimittel so auf, dass es für Kinder nicht zugänglich ist.

Bitte verwenden Sie das Arzneimittel nicht mehr nach dem auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegebenen Verfalldatum.

Nicht über 25 °C lagern.  
6. Weitere Informationen:  
ZUSAMMENSETZUNG:  
1 Tablette enthält:  
Wirkstoffe:  
Aconitum napellus Trit. D4 25,0 mg
Arsenum iodatum Trit. D6 25,0 mg
Aurum metallicum Trit. D4 25,0 mg
Graphites Trit. D4 25,0 mg
Hepar sulfuris Trit. D3 50,0 mg
Phytolacca americana Trit. D3 50,0 mg
Thuja occidentalis Trit. D3 25,0 mg
Viola odorata (HAB 34) Trit. D3  
(HAB, V. 3a und 7) 25,0 mg

Bestandteile 1 - 8 über die letzte Stufe gemeinsam potenziert.

Sonstige Bestandteile:

Calciumbehenat (DAB), Kartoffelstärke.

INHALT: 100 Tabletten zum Einnehmen.

Apothekenpflichtig

Zul.-Nr. 6441193.00.00

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller: Homöopathisches Laboratorium

Alexander Pflüger GmbH & Co. KG Röntgenstraße 4

33378 Rheda-Wiedenbrück

Stand der Information: Juni 2021

Therapie mit Otofren® Sind die Schleimhäute im Mittelohr entzündet, spricht man von einer Otitis media bzw. Mittelohrentzündung, die sowohl akut als auch chronisch auftreten kann. Akute Mittelohrentzündungen werden durch Viren und Bakterien hervorgerufen und entstehen häufig in der Folge eines Infektes der oberen Atemwege, wenn die Erreger das Mittelohr vom Nasenrachenraum aus besiedeln. Die Ursache für chronische Mittelohrentzündungen ist nicht eindeutig geklärt, jedoch werden eine Funktionsstörung der Ohrtrompete, häufige akute Mittelohrentzündungen in der Kindheit aber auch die Art der bakteriellen Besiedlung als Ursache in Betracht gezogen. Die Entzündung kann heftige Schmerzen verursachen und geht vielfach mit Symptomen einher, die eine ärztliche Abklärung notwendig machen, wie z.B. Beeinträchtigung des Hörvermögens, (eitriger) Flüssigkeitsansammlung im Mittelohrraum und Abgeschlagenheit.

Die Inhaltsstoffe in Otofren® haben sich in der Homöopathie als Mittel zur Behandlung von Mittelohrentzündungen bewährt

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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