Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Otimectin vet. 1mg/g Ohrengel für Katzen (Ivermectin) Behandlung des Ohrmilbenbefalls (Otodectes cynotis) bei Katzen.
- Wirkstoff(e)
- Ivermectin
- Zulassungsinhaber
- Le Vet B.V.
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Otimectin vet. 1 mg/g Ohrengel für Katzen angewendet?
Otimectin vet. 1mg/g Ohrengel für Katzen (Ivermectin)
Behandlung des Ohrmilbenbefalls (Otodectes cynotis) bei Katzen.
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Was ist vor der Einnahme von Otimectin vet. 1 mg/g Ohrengel für Katzen zu beachten?
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Perforation des Trommelfells.
Nicht anwenden bei nicht vollständig einsehbarem Trommelfell.
Nicht anwenden bei Katzen mit verlegtem äußeren Gehörgang infolge einer chronischen Entzündung.
Nicht anwenden bei Katzen mit systemischen Erkrankungen.
Wie wird Otimectin vet. 1 mg/g Ohrengel für Katzen angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Zur lokalen Applikation im äußeren Gehörgang.
Dosierung
Äußeren Gehörgang mit dem Tierarzneimittel füllen. Damit wird pro Ohr eine Dosis von ca. 1 g Tierarzneimittel (entsprechend 1 mg Ivermectin) erreicht. Zur gleichmäßigen Verteilung durch leichten Druck auf die Ohrmuschel von außen vorsichtig massieren.
Verabreichung nach 7 und 14 Tagen wiederholen.
Nach erfolgter Behandlung wird eine erneute tierärztliche Untersuchung angezeigt empfohlen, da bei manchen Tieren eine weitere Behandlung erforderlich sein kann oder die Therapie überdacht werden sollte.
Hinweise zur Anwendung
Ohren vor Anwendung des Präparats ggf. ausspülen oder reinigen. Es sind stets beide Ohren zu behandeln.
Nicht zutreffend.
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Welche Nebenwirkungen hat Otimectin vet. 1 mg/g Ohrengel für Katzen?
Versehentliche Anwendung bei Katzenwelpen oder Katzen mit perforiertem Trommelfell oder verlegtem äußeren Gehörgang können zu Nebenwirkungen führen, gekennzeichnet durch einer Depression des Zentralnervensystems verbunden mit Apathie, Anorexie, Mydriasis, Ataxie, Tremor und vermehrtem Speichelfluss.
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Otimectin vet. 1 mg/g Ohrengel für Katzen aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Nicht über 25°C lagern.
Nicht im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwenden.
Nach Anbruch 28 Täge lang verwendbar.
Weitere Informationen zu Otimectin vet. 1 mg/g Ohrengel für Katzen
Besondere Warnhinweise für die Zieltierart
Alle zusammen gehaltenen Katzen sind gleichzeitig gegen Ohrmilbenbefall (Otodectes cynotis) zu behandeln. Weitere empfängliche Haustiere im selben Haushalt (Hunde, Frettchen) sind ebenfalls mit einem geeigneten Präparat zu behandeln, sobald ein Ohrmilbenbefall positiv getestet wurde.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Da zur Unbedenklichkeit keine Angaben vorliegen, sollte das Tierarzneimittel nicht bei Katzen unter einem Alter von 16 Wochen angewendet werden.
Es ist darauf zu achten, dass das Tierarzneimittel nach der Applikation nicht mit den Augen oder der Schnauze in Kontakt kommt.
Es ist darauf zu achten, dass Katzen das Tierarzneimittel bei der eigenen oder gegenseitigen Fellpflege nicht von der Applikationsstelle ablecken und verschlucken.
Avermectine können von anderen Tierarten, als den Zieltierarten, nicht gut vertragen werden. Es wurden Fälle von Unverträglichkeitsreaktionen bei Hunden, insbesondere Collies, Bobtails sowie mit ihnen verwandten Rassen oder Mischlingen berichtet.
Dies gilt auch für Wasserschildkröten und Landschildkröten.
Hunde und Katzen dürfen keinesfalls verschüttetes Gel verschlucken oder Zugang zu gebrauchten Verpackungen haben, da durch die Toxizität von Ivermectin Nebenwirkungen auftreten können.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Dieses Tierarzneimittel kann zu Kontaktsensibilisierung führen; daher ist während und nach der Applikation direkter Haut- und Augenkontakt zu vermeiden.
Hände und sonstige eventuell exponierte Hautbereiche nach der Anwendung waschen.
Zur Vermeidung von Spritzern in das Gesicht und/oder die Augen sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden, falls sich das Tier nach der Verabreichung des Tierarzneimittels schüttelt
Anwendung während der Trächtigkeit und Laktation
In tierexperimentellen Untersuchungen ergaben sich bei den in diesem Tierarzneimittel eingesetzten Konzentrationen keine Hinweise auf teratogene oder fetotoxische Wirkungen. Zur Unbedenklichkeit des Präparats bei trächtigen oder säugenden Tieren liegen keine Untersuchungen vor. Bei trächtigen oder säugenden Tieren nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt anwenden.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich
Nach zweimaliger Applikation des Fünffachen der empfohlenen Dosis von Ivermectin am Ohr im Abstand von sieben Tagen wurden keine Anzeichen einer Überdosierung beobachtet.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimittel und andere Wechselwirkungen
Eine gleichzeitige Behandlung mit allen Tierarzneimitteln, die mit F-Glykoproteinen in Wechselwirkung treten, ist zu vermeiden (z. B. Selamectin und Piperazin). Die Wirkung en von GABA-Agonisten können durch Ivermectin erhöht werden.
Inkompatibilitäten
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimittel gemischt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


