Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Metomotyl 2,5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde Metoclopramidhydrochlorid ANWENDUNGSGEBIET(E) Symptomatische Behandlung von Erbrechen und herabgesetzter Magen-Darm-Motilität bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Pylorusspasmus, chronischer Nierenentzündung ( Nephritis ) und Verdauungsintoleranz gegenüber einigen Arzneimitteln.
- Wirkstoff(e)
- Metoclopramid
- Zulassungsinhaber
- Le Vet. Beheer B.V.
- Anwendungsgebiete
- Akute GastritisChronische Gastritis
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Metomotyl 2,5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde angewendet?
Metomotyl 2,5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde
Metoclopramidhydrochlorid
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Symptomatische Behandlung von Erbrechen und herabgesetzter Magen-Darm-Motilität bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Pylorusspasmus, chronischer Nierenentzündung (Nephritis) und Verdauungsintoleranz gegenüber einigen Arzneimitteln. Vorbeugung von Erbrechen nach Operationen.
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Was ist vor der Einnahme von Metomotyl 2,5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde zu beachten?
Nicht anwenden bei:
- Perforation oder Obstruktion des Magen-Darm-Traktes.
- Magen-Darm-Blutungen.
- bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Be- standteile.
Wie wird Metomotyl 2,5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Intramuskuläre oder subkutane Anwendung
0,5 bis 1 mg Metoclopramidhydrochlorid pro kg Körpergewicht (KGW) pro Tag intramuskulär oder subkutan, aufgeteilt in zwei oder drei Gaben:
- bei zweimal täglicher Anwendung: 2,5 bis 5 mg/10 kg KGW pro Injektion, d. h. 1 bis 2 ml/10 kg KGW pro Injektion.
- bei dreimal täglicher Anwendung: 1,7 bis 3,3 mg/10 kg KGW pro Injektion, d. h. 0,68 bis 1,32 ml/10 kg KGW pro Injektion.
Der Abstand zwischen zwei Anwendungen sollte mindestens 6 Stunden betragen.
Der Stopfen sollte nicht öfter als 20-mal durchstochen werden.
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Welche Nebenwirkungen hat Metomotyl 2,5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde?
Bei Katzen wurde sehr selten von Benommenheit und Durchfällen berichtet.
Bei Hunden und Katzen wurde sehr selten von extrapyramidalen Wirkungen (Unruhe, Ataxie, abnormale Stellungen und/oder Bewegungen, Erschöpfungssymptome, Zittern und Aggres- sion, Lautäußerungen) berichtet. Diese Erscheinungen sind vorübergehend und verschwin- den nach Beendigung der Behandlung.
Sehr selten wurde von allergischen Reaktionen berichtet.
Alle Angaben zu Nebenwirkungen und Häufigkeiten stammen aus Spontanmeldungen.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberich- te).
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Metomotyl 2,5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach dem „Verwendbar bis“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Nicht einfrieren.
Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 28 Tage
Weitere Informationen zu Metomotyl 2,5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Bei Tieren mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion muss die Dosierung (wegen eines erhöhten Risikos von Nebenwirkungen) angepasst werden.
Bei Tieren mit Anfallserkrankungen oder Schädel-Hirn-Trauma Anwendung vermeiden. Bei scheinträchtigen Hündinnen Anwendung vermeiden.
Bei Tieren mit Epilepsie Anwendung vermeiden.
Insbesondere bei Katzen und kleinrassigen Hunden auf die Dosis achten.
Bei Tieren mit einem bestimmten Nebennierentumor (Phäochromozytom) kann Metoclopra- mid einen gefährlichen Blutdruckanstieg (hypertensive Krise) auslösen.
Nach länger anhaltendem Erbrechen sollte eine Substitutionstherapie mit Flüssigkeit und Elektrolyten in Erwägung gezogen werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Nach der Anwendung Hände waschen.
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Pa- ckungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Bei versehentlicher Haut- oder Augenexposition diese sofort mit reichlich Wasser ab- bzw. auswaschen. Falls Nebenwirkungen auftreten, ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Bei Magenschleimhautentzündung (Gastritis) ist die gleichzeitige Verabreichung anticholi- nerger Arzneimittel (wie Atropin) zu vermeiden, da diese der Wirkung von Metoclopramid auf die Magen-Darm-Motilität entgegenwirken können.
In Fällen mit gleichzeitiger Diarrhoe besteht keine Gegenanzeige für die Anwendung anticho- linerger Arzneimittel.
Die gleichzeitige Anwendung von Metoclopramid mit Arzneimitteln zur Behandlung psychi- scher Erkrankungen (Neuroleptika) aus der Wirkstoffgruppe der Phenothiazine (Aceproma- zin) und Butyrophenone erhöht das Risiko so genannter extrapyramidaler Wirkungen (siehe Abschnitt 6).
Metoclopramid kann die Wirkung von zentral dämpfenden Substanzen potenzieren. Falls diese Mittel gleichzeitig angewendet werden, sollte Metoclopramid in niedrigster Dosierung verabreicht werden, um eine zu starke Sedierung zu vermeiden.
Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
Trächtigkeit und Laktation:
Laboruntersuchungen an Labortieren ergaben keine Hinweise auf fruchtschädigende oder die Feten gefährdende Wirkungen. Allerdings sind Ergebnisse von Studien an Labortieren nur begrenzt aussagekräftig; die Sicherheit des Wirkstoffs wurde nicht an den Zieltierarten untersucht. Nur anwenden nach entsprechender Nutzen-Risiko-Bewertung durch den be- handelnden Tierarzt.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Die häufigsten der nach einer Überdosierung berichteten klinischen Anzeichen sind die be- kannten extrapyramidalen Nebenwirkungen (siehe Abschnitt 6).
Da es kein spezifisches Antidot gibt, wird empfohlen, das Tier bis zum Verschwinden der Nebenwirkungen in eine ruhige Umgebung zu verbringen.
Metoclopramid wird schnell metabolisiert und ausgeschieden, daher verschwinden Neben- wirkungen im Allgemeinen schnell.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


