Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Menbutil, 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen Menbuton ANWENDUNGSGEBIET(E) Anregung der verdauungsfördernden Aktivität der Leber bei Verdauungsstörungen oder Leberinsuffizienz.
- Zulassungsinhaber
- aniMedica GmbH
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
Anzeige
Gebrauchsinformation
Wofür wird Menbutil 100 mg/ml Injektionslösung angewendet?
Menbutil, 100 mg/ml, Injektionslösung für Rinder, Schweine, Pferde, Schafe und Ziegen Menbuton
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Anregung der verdauungsfördernden Aktivität der Leber bei Verdauungsstörungen oder Leberinsuffizienz.
Anzeige
Was ist vor der Einnahme von Menbutil 100 mg/ml Injektionslösung zu beachten?
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Herzerkrankungen oder bei fortgeschrittener Trächtigkeit.
Wie wird Menbutil 100 mg/ml Injektionslösung angewendet?
DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG
Kälber (bis 6 Monate), Schafe, Ziegen und Schweine:
10 mg Menbuton pro kg Körpergewicht entweder tief intramuskulär oder langsam intravenös verabreichen. Dies entspricht 1 ml Injektionslösung pro 10 kg Körpergewicht.
Rinder:
5 – 7,5 mg Menbuton pro kg Körpergewicht langsam intravenös verabreichen. Dies entspricht 1 ml Injektionslösung pro 15 - 20 kg Körpergewicht.
Pferde:
2,5 – 5 mg Menbuton pro kg Körpergewicht langsam intravenös verabreichen. Dies entspricht 1 ml Injektionslösung pro 20 – 40 kg Körpergewicht.
Falls nötig kann die Anwendung nach 24 Stunden wiederholt werden.
Eine langsame intravenöse Applikation (nicht schneller als 1 Minute) wird empfohlen, um die unter
Punkt „Nebenwirkungen“ benannten Nebenwirkungen zu vermeiden.
Es wird empfohlen das Injektionsvolumen auf 20 ml pro Injektionsstelle zu begrenzen.
Anzeige
Welche Nebenwirkungen hat Menbutil 100 mg/ml Injektionslösung?
Nach intravenöser Anwendung können Speicheln, Tränenfluss, Muskeltremor, spontaner Harn- und Kotabsatz auftreten.
Nach intramuskulärer Anwendung können Reaktionen an der Injektionsstelle (Ödeme, Hämorrhagien, Nekrosen) auftreten.
Gelegentlich werden Ruhelosigkeit und erhöhte Atemfrequenz beobachtet.
In seltenen Fällen kann es zum Festliegen kommen, insbesondere bei Rindern sowie nach schneller intravenöser Injektion.
Sehr selten können anaphylaktische Reaktionen auftreten, diese sollten symptomatisch behandelt werden.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
Sehr häufig: (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen) Häufig: (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren) Gelegentlich: (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren) Selten: (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
Sehr selten: (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte)
Falls Sie Nebenwirkungen insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Alternativ können Berichte über Verdachtsfälle von Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem erfolgen.
Wie ist Menbutil 100 mg/ml Injektionslösung aufzubewahren?
Arzneimitttel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Nicht über 25 °C lagern.
Das Arzneimittel nach Ablauf des auf dem Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr anwenden.
| Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses: | 28 Tage |
12. BESONDERE WARNHINWEISE |
|
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart |
|
| Keine. |
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Eine langsame intravenöse Applikation (nicht schneller als 1 Minute) wird empfohlen, um die unter Punkt 4.6 benannten Nebenwirkungen zu vermeiden.
Es wird empfohlen das Injektionsvolumen auf 20 ml pro Injektionsstelle zu begrenzen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Nicht essen, trinken oder rauchen während der Anwendung des Produktes. Versehentliche Selbstinjektion kann zu Reizungen führen.
Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber Menbuton sollten den Kontakt mit dem Tierarzneimittel vermeiden.
Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit
Nicht anwenden während des letzten Trächtigkeitsdrittel.
Laktation
Kann während der Laktation angewendet werden.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Keine bekannt.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel)
Die empfohlenen Dosierungen sind streng einzuhalten, da die therapeutische Breite von Menbuton nicht bekannt ist. Im Falle einer Herzblockade sollen kreislaufwirksame Medikamente eingesetzt werden.
Inkompatibilitäten
Nicht gleichzeitig mit Lösungen verabreichen die einen der folgenden Stoffe enthalten: Calcium
Procain Penicillin
Vitamin B Komplex
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


