Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Zur symptomatischen Behandlung von Erbrechen und reduzierter Magen-Darm-Motilität bei Gastritis, Pylorusspasmus, chronischer Nephritis und Verdauungsintoleranz gegenüber einigen Arzneimitteln.
- Zieltierarten
- Katze und Hund.
- Wartezeit
- Nicht zutreffend.
- Zulassungsinhaber
- CP-Pharma Handelsgesellschaft mbH
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Mcepe 5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde bei Tieren angewendet?
Zur symptomatischen Behandlung von Erbrechen und reduzierter Magen-Darm-Motilität bei Gastritis, Pylorusspasmus, chronischer Nephritis und Verdauungsintoleranz gegenüber einigen Arzneimitteln.
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Für welche Tiere ist Mcepe 5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde zugelassen?
Katze und Hund.
Gegenanzeigen und Warnhinweise zu Mcepe 5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde
Gegenanzeigen
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei gastrointestinaler Perforation oder Obstruktion. Nicht anwenden in Fällen von gastrointestinalen Blutungen.
Besondere Warnhinweise
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Die Dosierung muss bei Tieren mit Leber- oder Niereninsuffizienz (wegen eines gesteigerten Risikos für Nebenwirkungen) angepasst werden. Die Anwendung bei Tieren mit Epilepsie sollte vermieden werden. Die Dosierung sollte sorgfältig gewählt werden, besonders bei Katzen und kleinrassigen Hunden. Nach länger anhaltendem Erbrechen sollte eine Substitutionstherapie mit Flüssigkeit und Elektrolyten in Erwägung gezogen werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender: Nach der Anwendung Hände waschen.
Metoclopramid kann bei versehentlicher Aufnahme neurologische und andere unerwünschte Effekte hervorrufen. Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen. Da Metoclopramid in die Muttermilch übergeht, sollte vorrübergehend nach versehentlicher Aufnahme/Selbstinjektion auf das Stillen verzichtet werden.
Metoclopramid ist Haut und Augen reizend.
Bei versehentlichen Spritzern auf die Haut oder in die Augen diese sofort mit reichlich Wasser ab- bzw. auswaschen. Falls unerwünschte Wirkungen auftreten, ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Trächtigkeit und Laktation:
Laborstudien an Labortieren zeigten keine Anzeichen teratogener oder fetotoxischer Wirkungen. Jedoch sind diese Studien auf Labortiere begrenzt und die Sicherheit des Wirkstoffes wurde an den Zieltierarten nicht untersucht. Die Anwendung des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation unterliegt der Nutzen-/Risiko-Bewertung des behandelnden Tierarztes.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
In Fällen von Gastritis sollte die gleichzeitige Verabreichung anticholinerger Arzneimittel (Atropin) vermieden werden, da sie der Wirkung von Metoclopramid auf die Magen-Darm-Motilität entgegenwirken können. In den Fällen gleichzeitiger Diarrhoe besteht keine Gegenanzeige für die Anwendung anticholinerger Arzneimittel. Die gleichzeitige Anwendung von Metoclopramid mit
Neuroleptika aus der Gruppe der Phenothiazine (Acepromazin) und Butyrophenone erhöht das Risiko extrapyramidaler Wirkungen (s. unter „Nebenwirkungen“).
Metoclopramid kann die Wirkung von Sedativa auf das zentrale Nervensystem potenzieren. Falls diese Mittel gleichzeitig verabreicht werden, sollte Metoclopramid in der niedrigsten Dosierung angewendet werden, um eine zu starke Sedation zu vermeiden.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Die häufigsten nach einer Überdosierung berichteten klinischen Anzeichen sind die bekannten extrapyramidalen Nebenwirkungen (siehe Abschnitt 6). Da es kein spezifisches Antidot gibt, ist es empfehlenswert, das Tier bis zum Verschwinden der Nebenwirkungen in eine ruhige Umgebung zu verbringen. Metoclopramid wird schnell metabolisiert und ausgeschieden, Nebenwirkungen verschwinden daher im Allgemeinen schnell.
Inkompatibilitäten:
Da keine Kompatibilitätsstudien durchgeführt wurden, darf dieses Tierarzneimittel nicht mit anderen Tierarzneimitteln gemischt werden.
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Wie wird Mcepe 5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde dosiert und angewendet?
Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zur intramuskulären oder subkutanen Anwendung.
0,5-1 mg Metoclopramidhydrochlorid pro kg Körpergewicht (KGW) pro Tag auf 2-3 Gaben verteilt:
- bei zweimal täglicher Anwendung: 2,5 bis 5 mg/10 kg KGW pro Injektion (entsprechend 0,5 bis 1 ml/10 kg KGW pro Injektion)
- bei dreimal täglicher Anwendung: 1,7 bis 3,3 mg/10 kg KGW pro Injektion (entsprechend 0,34 bis 0,66 ml/10 kg KGW pro Injektion)
Der Abstand zwischen zwei Anwendungen sollte mindestens 6 Stunden betragen.
Hinweise für die richtige Anwendung
Der Stopfen sollte nicht öfter als 20-mal durchstochen werden.
Welche Wartezeit gilt für Mcepe 5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde?
Nicht zutreffend.
Welche Nebenwirkungen kann Mcepe 5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde beim Tier haben?
In seltenen Fällen werden extrapyramidale Wirkungen nach Behandlung bei Hunden und in sehr seltenen Fällen bei Katzen beobachtet (Unruhe, Ataxie, abnormale Stellungen und/oder Bewegungen, Erschöpfungssymptome, Zittern und Aggression, Lautäußerungen). Diese Nebenwirkungen sind vorübergehend und verschwanden nach Beendigung der Behandlung. In sehr seltenen Fällen können allergische Reaktionen auftreten.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (bei mehr als 1 von 10 Tieren treten Nebenwirkungen als Folge der Behandlung auf.)
- Häufig (bei mehr als 1, aber weniger als 10 von 100 Tieren)
- Gelegentlich (bei mehr als 1, aber weniger als 10 von 1000 Tieren)
- Selten (bei mehr als 1, aber weniger als 10 von 10.000 Tieren)
- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 Tieren, einschließlich Einzelbeobachtungen).
Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Mcepe 5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde aufzubewahren und zu entsorgen?
Besondere Lagerungshinweise
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nach dem
„Verwendbar bis“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des
Monats. Haltbarkeit nach dem ersten Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 28 Tage.
Besondere Vorsichtsmassnahmen für die Entsorgung von nicht verwendetem Arzneimittel oder von Abfallmaterialien, sofern erforderlich
Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.
Weitere Informationen zu Mcepe 5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde
Name und Anschrift des Zulassungsinhabers und, wenn unterschiedlich, des Herstellers, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist
Zulassungsinhaber und Hersteller, der für die Chargenfreigabe verantwortlich ist: CP Pharma Handelsgesellschaft mbH
Ostlandring 13
31303 Burgdorf
Bezeichnung des Tierarzneimittels
Mcepe 5 mg/ml Injektionslösung für Katzen und Hunde
Metoclopramidhydrochlorid
Wirkstoff(e) und sonstige Bestandteile
| 1 ml enthält: | |
| Wirkstoffe: | |
| Metoclopramid | 4,46 mg |
| entspr. Metoclopramidhydrochlorid | 5,0 mg |
| Sonstiger Bestandteil: | |
| Metacresol | 2 mg |
Klare, farblose Lösung.
Genehmigungsdatum der Packungsbeilage
Weitere Angaben
Packungsgrößen:
Umkarton (Pappschachtel) mit 1 Durchstechflasche mit 10 ml, 20 ml.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


