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Medikamente

maxgraft bonebuilder humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA

maxgraft bonebuilder humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Bezeichnung des Arzneimittels maxgraft® bonebuilder Humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA Anwendungsgebiete maxgraft® bonebuilder wird bei der Implantation als Ersatz für fehlendes und insuffizientes Knochengewebe, zum Auffüllen und zur Stabilisierung von Knochendefekten eingesetzt.

Wirkstoff(e)
Knochenspongiosa (Mensch)
Zulassungsinhaber
CTBA Cells + Tissuebank Austria gGmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird maxgraft bonebuilder humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA angewendet?

Bezeichnung des Arzneimittels

maxgraft® bonebuilder

Humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA

Anwendungsgebiete

maxgraft® bonebuilder wird bei der Implantation als Ersatz für fehlendes und insuffizientes Knochengewebe, zum Auffüllen und zur Stabilisierung von Knochendefekten eingesetzt.

Zu den Haupteinsatzgebieten zählen:

  • Sinusaugmentation
  • Dreidimensionale (horizontale und/oder vertikale) Kieferkammaugmentation

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Was ist vor der Einnahme von maxgraft bonebuilder humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA zu beachten?

Gegenanzeigen

Eine Nekrose im Bereich der Mundhöhle stellt eineKontraindikation für maxgraft® bonebuilder dar. Nach vollständiger Entfernung von infektiösem Knochengewebe ist die Anwendung von maxgraft® bonebuilder wegen schlechter Einheilungsraten streng zu stellen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

maxgraft® bonebuilder bleibt steril, solange die Verpackung nicht geöffnet oder beschädigt ist. Bei äußerer Beschädigung der Verpackung muss davon ausgegangen werden, dass das Produkt unsteril ist.

Die Anwendung bei minder durchblutetem Wirtslager unterliegt wegen schlechter Einheilungsraten einer genaueren Untersuchung und Abwägung durch den behandelnden Arzt. Obwohl in der langjährigen Anwendung von humanen Knochenallografts kein Fall einer immunologischen Abstoßung beobachtet wurde, kann die Möglichkeit einer solchen Abstoßung nicht vollständig ausgeschlossen werden. Nach der initialen Testung jedes einzelnen Spenders erfolgt die chargenweise Verarbeitung unter Einhaltung aller sicherheitstechnischen Vorgaben, wobei verschiedene Spender zusammengefasst werden können.

Schwangerschaft und Stillzeit

Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor.

Die allgemein mit operativen Eingriffen verbundenen Risiken wie Medikamentengabe, Blutverlust, etc. sind bei Schwangeren und Stillenden in besonderem Maße zu berücksichtigen und im Einzelfall sehr genau abzuwägen.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung

Bei 5 - 30°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Der Transport von maxgraft® bonebuilder erfolgt vor Feuchtigkeit geschützt bei Umgebungstemperatur.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Beseitigung und sonstige Hinweise zur Handhabung

Der Inhalt einer Packung ist ausschließlich für die Anwendung bei einem Patienten bestimmt. Verbleibende Gewebereste sind zu verwerfen. Das Entsorgen muss gemäß lokalen Bestimmungen erfolgen.

Das Produkt darf nicht re-sterilisiert werden.

Wie wird maxgraft bonebuilder humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA angewendet?

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Das Öffnen der Verpackung sowie die weitere Handhabung von maxgraft® bonebuilder muss unter aseptischen Bedingungen erfolgen; wird der Knochenblock im Verlaufe des operativen Eingriffs unsteril, ist er zu verwerfen.

Vor der Anwendung beim Patienten sollte der Formkörper maxgraft® bonebuilder für mindestens 10 Minuten in einem geeigneten physiologischen Medium rehydriert werden (z.B. physiologische Kochsalzlösung). Der Formkörper sollte nach der Rehydrierung zeitnah eingesetzt werden.

maxgraft® bonebuilder ist ein vorfabrizierter, individuell auf den Patientendefekt angepasster, allogener Knochenblock. maxgraft® bonebuilder muss im Anwendungsgebiet aufgelagert und mit Osteosyntheseschrauben fixiert werden.

Der abschließende Wundschluss muss vollständig und speicheldicht sein. Das Schließen der Wunde sollte ohne Spannung erfolgen. Das allogene Knochengewebe muss stabilisiert werden, um jegliche Mikro-Bewegung zu vermeiden.

Das Material ist röntgendicht, sodass eine radiologische Kontrolle problemlos möglich ist.

maxgraft® bonebuilder ist nur zur einmaligen Anwendung bestimmt. Produktreste, die nicht eingesetzt werden, sind nach Beendigung des Eingriffs zu verwerfen.

Abhängig von der Bildgebung und möglicher Knochenveränderungen während des Herstellungsprozesses lassen sich geringe Abweichungen in der Passgenauigkeit nicht zur Gänze ausschließen. Die Vorbereitung geeigneter Instrumente zur manuellen Nachbearbeitung wird empfohlen.

Überdosierung

Nicht zutreffend

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Welche Nebenwirkungen hat maxgraft bonebuilder humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen

Keine bekannt

Nebenwirkungen

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende

Häufigkeiten zu Grunde gelegt: sehr häufig (≥1/10);(≥1/100,häufig <1/10); gelegentlich (≥1/1.000, <1/100); selten (≥1/10.000, <1/1.000); sehr selten (<1/10.000); nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).

Wie bei allen Knochenimplantaten ist durch die chirurgische Anwendung die Bewertung von Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Infektionen, Komplikationen bei der Einheilung, Lockerung des Implantates, als arzneimittel- bzw. operationsbedingt schwierig.

Eine retrospektive Analyse konnte die Sicherheit der Anwendung von humanen lyophilisierten Allografts nachweisen. Insbesondere waren keine Infektionen durch das Allograft, weder mikrobiologisch noch viral, nachweisbar.

Bekannte operationsbedingte Nebenwirkungen sind z.B. Hämatome und Schmerzen.

Spender des Knochenmaterials, welches zu maxgraft® bonebuilder verarbeitet wird, müssen strengen Auswahlkriterien hinsichtlich Spenderselektion und serologischer Testung entsprechen. Bei der Verarbeitung wird ein validiertes Abreicherungsverfahren angewendet. Trotz dieser umfangreichen Maßnahmen kann die Übertragung von Infektionskrankheiten durch bisher unbekannte oder nicht nachweisbare Krankheitserreger nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden.

Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen (gilt nur für Deutschland): Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul- Ehrlich-Institut, Paul-Ehrlich-Straße 51 – 59, 63225 Langen, Telefon +49 6 10 37 70, Telefax: +49 61 03 77 12 34, Website: www.pei.de anzuzeigen.

Patienten sind darüber zu informieren, dass sie sich an Ihren Arzt/Ärztin oder das medizinische Fachpersonal wenden sollen,

wenn sie Nebenwirkungen bemerken. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Gebrauchs- und Fachinformation angegeben sind. Patienten können Nebenwirkungen auch direkt dem Paul-Ehrlich-Institut anzeigen. Indem Patienten Nebenwirkungen melden, können sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist maxgraft bonebuilder humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA aufzubewahren?

Fünf Jahre ab Bestrahlungsdatum im geschlossenen Behältnis – siehe Aufdruck des Etiketts bzw. der Verpackung. Das Arzneimittel ist nach Ablauf der Haltbarkeit nicht mehr anzuwenden.

Weitere Informationen zu maxgraft bonebuilder humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA

Zusammensetzung

Spongiöser Anteil von humanem Knochengewebe

Zulassungsnummer (gilt nur für Deutschland)

PEI.H.11672.01.1

Datum der Erteilung der Zulassung/Verlängerung der Zulassung (gilt nur für Deutschland)

22.12.2014/28.12.2020

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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Folgende Medikamente enthalten auch den Wirksstoff Knochenspongiosa (Mensch). Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, über ein mögliches Subsitut zu maxgraft bonebuilder humanes Knochenallograft, patientenindividuell gefräst, lyophilisiert, C+TBA

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