Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Bezeichnung des Arzneimittels Human-Femurkopf, thermodesinfiziert, gefrierkonserviert, Charite Anwendungsgebiete Zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern. Human-Femurkopf, thermodesinfiziert, gefrierkonserviert, Charite dient zum Auffüllen sowie zur mechanischen Stabilisierung von Knochendefekten und wird als Platzhalter für verloren gegangenes oder …
- Wirkstoff(e)
- Knochenspongiosa (Mensch)
- Zulassungsinhaber
- Charite
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Human-Femurkopf, thermodesinfiziert, gefrierkonserviert, Charité angewendet?
Bezeichnung des Arzneimittels
Human-Femurkopf, thermodesinfiziert, gefrierkonserviert, Charite
Anwendungsgebiete
Zur Anwendung bei Erwachsenen und Kindern. Human-Femurkopf, thermodesinfiziert, gefrierkonserviert, Charite dient zum Auffüllen sowie zur mechanischen Stabilisierung von Knochendefekten und wird als Platzhalter für verloren gegangenes oder insuffizientes Gewebe bzw. bei plastischen Operationen verwendet.
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Was ist vor der Einnahme von Human-Femurkopf, thermodesinfiziert, gefrierkonserviert, Charité zu beachten?
Gegenanzeigen
Die Transplantation in nekrotische Wirtslager ist kontraindiziert.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Aufbewahrung
Tiefgekühlt lagern (Lagerung bei ::S;-20 °C) und tiefgekühlt transportieren (nicht über -18 °C). In der Originalverpackung aufbewahren.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die
Beseitigung Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist gemäß der Verordnung über das Europäische Abfall- verzeichnis (AVV) dem Abfallschlüssel 180102 zuzuordnen und entsprechend zu entsorgen.
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Welche Nebenwirkungen hat Human-Femurkopf, thermodesinfiziert, gefrierkonserviert, Charité?
Das Einbringen des Transplantates erfolgt durch einen operativen Eingriff. Die allgemein mit operativen Eingriffen verbundenen Nebenwirkungen können nicht immer sicher von Transplantat-bedingten Nebenwirkungen abgegrenzt werden.
Infektionen und parasitäre Erkrankungen Oberflächlicheundtiefebakterielle Infektionen Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Pseudoarthrose, Refraktur
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Verzögerte Einheilung, Materiallockerung, Materialbruch (Schraube/Prothese)
Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
Nicht Transplantat-bedingte, aber auf die Operation direkt zurückzuführende Komplikationen: Hämatome, intraoperative Verletzungen, Knochenbrüche, tiefe und oberflächliche bakterielle Infektionen, tiefe Venenthrombose, Embolie, Ischämie, Dekubitus
Chirurgische und medizinische Eingriffe
Als Folge bestimmter Nebenwirkungen (tiefe Infektionen, Refraktur, Materialbruch bzw. Materiallockerung) kann eine erneute Operation mit oder ohne Austausch des Transplantates notwendig werden.
Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen/unerwünschte Reaktionen nach der Genehmigung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung/unerwünschten Reaktion dem Bundesinstitutfür
Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel, Paul-Ehrlich- Institut, Paul-Ehrlich-Straße 51 - 59, 63225 Langen, Telefon +49 6 10 37 70, Telefax: +49 61 03 77 12 34, Website: www.pei.de anzuzeigen. Patienten sind darüber zu informieren, dass sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal wenden sollen, wenn sie Nebenwirkungen/unerwünschte Reaktionen bemerken. Dies gilt auch für Nebenwirkungen/unerwünschte Reaktionen, die nicht in dieser Gebrauchsinformation und Fachinformation angegeben sind. Patienten können Nebenwirkungen/unerwünschte Reaktionen auch direkt dem Paul- Ehrlich-Institut anzeigen. Indem Patienten Nebenwirkungen/unerwünschte Reaktionen melden, können sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Weitere Informationen zu Human-Femurkopf, thermodesinfiziert, gefrierkonserviert, Charité
Qualitative und quantitative Zusammensetzung
Wirkstoff: Humane Knochenspongiosa, gefrierkonserviert
Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
Die Indikation zur Transplantation in minder durchblutete oder infizierte Wirtslager ist wegen einer zu erwartenden Verschlechterung der Einheilungsrate streng zu stellen.
Aufgrund der strengen Spenderauswahl einschließlich der Durchführung umfangreicher infektionssero- logischer Untersuchungen der Spender und der Durchführung eines validierten Thermodesinfektions- verfahren ist die Übertragung von Infektionskrankheiten durch bekannte humanpathogene Viren weitestgehend ausgeschlossen.
Nicht nachweisbare Krankheitserreger (einschließlich des Erregers der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung) werden nur im Rahmen der Anamnese des Knochen- spenders erfasst. Die Übertragung durch bisher unbekannte oder nicht nachweisbare Krankheitserreger ist daher nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen.
Mitvertrieb/Pharmazeutischer Unternehmer
DIZG - Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz
Köpenicker Straße 325, 12555 Berlin
Tel.: (030) 5770 78060
Datum der Erteilung der Genehmigung
26.03.2009
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


