Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Imeron ist ein iodiertes Röntgenkontrastmittel. Es wurde Ihnen verschrieben, um für eine radiologische Untersuchung einschließlich Computertomographie Ihre Blutgefäße, den Harn- oder Genitalapparat, die Gelenke, die Bauchspeicheldrüse, Körperhöhlen, Hernien oder bestimmte Drüsen darstellen zu können.
- Wirkstoff(e)
- Iomeprol
- Zulassungsinhaber
- Bracco IMAGING Deutschland GmbH
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- V08AB10
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Imeron 250 angewendet?
- Imeron ist ein iodiertes Röntgenkontrastmittel.
- Es wurde Ihnen verschrieben, um für eine radiologische Untersuchung einschließlich Computertomographie Ihre Blutgefäße, den Harn- oder Genitalapparat, die Gelenke, die Bauchspeicheldrüse, Körperhöhlen, Hernien oder bestimmte Drüsen darstellen zu können.
- Dieses Arzneimittel ist ausschließlich zur diagnostischen Anwendung bestimmt.
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Was ist vor der Einnahme von Imeron 250 zu beachten?
Imeron darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Iomeprol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie an einer Schilddrüsenüberfunktion leiden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Imeron anwenden.
Im Hinblick auf mögliche ernste Nebenwirkungen muss die Anwendung iodhaltiger Kontrastmittel auf Fälle beschränkt werden, wo eine Kontrastmitteluntersuchung sehr deutlich angezeigt ist. Die Notwendigkeit einer Kontrastuntersuchung muss aufgrund Ihres Gesundheitszustandes beurteilt werden, wobei Herzerkrankungen und Erkrankungen der Blutgefäße, der Nieren, der Leber und der Gallenblase besonders zu berücksichtigen sind.
Informieren Sie den Radiologen, wenn Sie an einer Knochenmarkkrankheit (Waldenström-Paraproteinämie, multiples Myelom) oder an einer schweren Nieren- oder Leberkrankheit leiden.
Eine Röntgenuntersuchung der weiblichen Geschlechtsorgane ist zu vermeiden, wenn Sie schwanger sind oder denken, dass Sie schwanger sein könnten.
Verständigen Sie ebenfalls den Arzt in folgenden Fällen:
Anwendung bei Neugeborenen, Säuglingen und Kindern
- Anwendung bei älteren Patienten
- Überempfindlichkeit gegen iodierte Kontrastmittel
- wenn bei Ihnen nach einer früheren Anwendung von iodhaltigen Kontrastmitteln ein schwerer Hautausschlag oder eine schwere Hautabschälung, Blasenbildung und/oder Wunden im Mund aufgetreten sind
- Allergie (z. B. Heuschnupfen, Nesselsucht, Lebensmittelallergie)
- Asthma
- schwere Schilddrüsenkrankheit
- eingeschränkte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz)
- Diabetes (siehe auch den Abschnitt „Anwendung von Imeron zusammen mit anderen Arzneimitteln“)
- Sichelzellanämie (ein Defekt der roten Blutkörperchen)
- Krankhafter Muskelschwäche (Myasthenia gravis)
- Knochenmarkserkrankungen (multiples Myelom, Paraproteinämie)
- Phäochromocytom (übermäßige Hormonproduktion, was einen schweren Bluthochdruck verursacht)
- schwere Herz- und Gefäßkrankheiten, darunter Herzinsuffizienz (eingeschränkte Herzfunktion)
- neurologische Störungen, darunter akuter Hirninfarkt, akute intrakranielle Blutung, Hirnödem, Hirntumoren oder –metastasen, Epilepsie, vor kurzem aufgetretener Schlaganfall
- Erregtheit oder Angst
- Alkoholismus
- Drogensucht
- Dehydration (Wassermangel)
- schlechter Gesundheitsstatus
Schilddrüsenerkrankungen können nach Anwendung von Imeron sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen beobachtet werden. Säuglinge können dem Arzneimittel auch während der Schwangerschaft über die Mutter ausgesetzt sein. Es kann erforderlich sein, dass Ihr Arzt vor und/oder nach der Anwendung von Imeron Schilddrüsenfunktionstests durchführt.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Imeron ist geboten:
Schwerwiegende Hautreaktionen, einschließlich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxische epidermale Nekrolyse (TEN), akutes generalisiertes pustulöses Exanthem (AGEP) und Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) wurden im Zusammenhang mit der Anwendung von Imeron berichtet.
Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn Sie eine der in Abschnitt 4 beschriebenen Beschwerden in Verbindung mit diesen schwerwiegenden Hautreaktionen bemerken.
Während oder kurz nach dem Bildgebungsverfahren kann bei Ihnen eine kurzzeitige Störung des Gehirns auftreten, die als Enzephalopathie bezeichnet wird. Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome bemerken, die im Zusammenhang mit diesem Zustand stehen.
Anwendung von Imeron zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.
Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die zur Behandlung der folgenden Krankheiten verschrieben wurden:
- psychiatrische Störungen (Neuroleptika oder Antidepressiva) oder Antikonvulsiva
- Diabetes (insbesondere Metformin): wenn Ihre Nieren nicht richtig arbeiten, muss die Behandlung zum Zeitpunkt der oder 48 Stunden vor der Untersuchung und bis 48 Stunden nach der Untersuchung abgesetzt werden;
- wenn Sie Interleukin-2 erhalten haben;
- wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzerkrankungen erhalten (Betablocker).
Wenn Sie sich einer Schilddrüsenuntersuchung unterziehen müssen oder Labortests durchführen lassen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.
Anwendung von Imeron zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Eine besondere Diät ist nicht erforderlich. Sie sollten ausreichend trinken.
Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wenn Sie schwanger sind und Imeron während der Schwangerschaft erhalten haben, wird empfohlen, die Schilddrüsenfunktion Ihres Babys nach der Geburt zu überwachen.
Wenn Sie stillen und Ihr Baby unter 2 Monate alt ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, ob das Stillen für einen Tag unterbrochen werden sollte.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Imeron hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Wie wird Imeron 250 angewendet?
Imeron wird Ihnen von Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal verabreicht.
Dosierung
Die injizierte Dosis kann je nach Untersuchung und abhängig von Ihrem Gewicht, Ihrer Herz- und Nierenfunktion und Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand variieren. Sie wird ausschließlich von Ihrem Arzt bestimmt.
Anwendung bei Kindern
Bei Kindern richtet sich die Dosis auch nach dem Alter.
Wenn Ihnen eine größere Menge Imeron verabreicht wurde als vorgesehen
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Sie eine zu hohe Dosis an Imeron erhalten werden, da dieses Arzneimittel von Ihrem Arzt oder medizinischem Fachpersonal verabreicht wird.
Falls erforderlich, kann das Arzneimittel durch Hämodialyse (eine Methode zur Blutreinigung) wieder entfernt werden.
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Welche Nebenwirkungen hat Imeron 250?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Allergische Reaktionen können bis 48 Stunden nach Verabreichung iodierter Kontrastmittel auftreten. Diese Nebenwirkungen äußern sich vorwiegend durch eine Hautreaktion (Hautrötung, Juckreiz, Nesselsucht), jedoch wurden auch einige Fälle von pulmonalen Ödemen (Flüssigkeit in der Lunge), Quincke-Ödem (Anschwellung des Gesichts oder der Schleimhäute), Bronchospasmen (Atembeschwerden) und niedrigem Blutdruck beobachtet.
Verabreichung in ein Blutgefäß
Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen
Hitzegefühl
Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Bluthochdruck
- Kurzatmigkeit
- Übelkeit, Erbrechen
- Hautrötung, Nesselsucht, Juckreiz
- Schmerzen in der Brustgegend
- Wärmegefühl und Schmerzen an der Einstichstelle
Selten: kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen
- instabiler Kreislauf, der zu kurzer Bewusstlosigkeit führen kann
- verlangsamter Herzschlag, erhöhter Herzschlag (Bradykardie oder Tachykardie), vorzeitige Kontraktion des Herzmuskels (Extrasystolen)
- niedriger Blutdruck
- Hautausschlag
- Rückenschmerzen
- Schwächegefühl, Fieber, Muskelsteifheit
- erhöhter Kreatinin-Wert im Blut (Wert zur Überprüfung der Nierenfunktion)
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, wenn bei Ihnen schwere Hautreaktionen auftreten, z. B.:
- Blasen, Hautabschälung, Geschwüre in Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse)
- ein roter, schuppiger Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasen mit Fieber. Meist treten die Symptome zu Behandlungsbeginn auf (akutes generalisiertes pustulöses Exanthem)
- verbreiteter Hautausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten (DRESS-Syndrom oder durch Arzneimittel verursachte allergische Reaktion)
- Blutanomalie (Mangel an Blutplättchen), begleitet von der Tendenz, blaue Flecken zu bekommen und zu bluten (Thrombozytopenie)
- Hämolytische Anämie (anormaler Abbau der roten Blutkörperchen, was zu Ermüdung, einer schnellen Herzfrequenz und Kurzatmigkeit führen kann)
- allergische Reaktion
- Überaktivität der Schilddrüse (Hyperthyroidismus)
- Angst, Verwirrtheit
- Koma, vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn mit wenigen bis gar keinen Nachwirkungen (transitorische ischämische Attacke), Lähmungserscheinungen, kurze Ohnmacht, Schüttelkrampf, Bewusstseinsverlust, Sprechstörungen, Missempfindungen der Haut (Ameisenlaufen), Gedächtnisverlust, Schläfrigkeit, verändertes Geschmacksempfinden
- Störung des Gehirns (Enzephalopathie) mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwierigkeiten beim Sehen, Verlust des Sehvermögens, Verwirrtheit, Krampfanfälle, Koordinationsverlust, Verlust des Bewegungsvermögens auf einer Seite des Körpers, Probleme beim Sprechen und Bewusstlosigkeit
- vorübergehende Blindheit, Sehstörung, Bindehautentzündung, vermehrter Tränenfluss, Sehen von Lichterscheinungen
- Herzstillstand, Herzinfarkt, Herzversagen, Engegefühl in der Brustgegend (Angina pectoris), Herzrhythmusstörungen, Kammer-/Vorhofflimmern, Störungen des Herzrhythmus oder des kardialen elektrischen Impulses
- Kreislaufkollaps oder Schock, Erröten, Blässe, bläuliche Verfärbung der Haut und der Schleimhäute, Blutgerinnsel, Gefäßkrämpfe und nachfolgende Durchblutungsstörungen
- Atemstillstand, akute Schocklunge (Lungenversagen, ARDS), Flüssigkeitsansammlung in der Lunge, Schwellung im Bereich des Kehlkopfs, Schwellung im Bereich des Rachens, Verkrampfung der Atemmuskulatur (Bronchospasmus), Asthma, Husten, Schmerzen in Rachen und Kehlkopf, Schnupfen, Heiserkeit
- Durchfall, Bauchschmerzen, vermehrter Speichelfluss, Schluckbeschwerden, Vergrößerung der Speicheldrüse
- plötzliche Haut-/Schleimhautschwellung (z. B. im Rachenbereich oder Zunge), möglicherweise einhergehend mit Atembeschwerden und/oder Juckreiz und Rötung (Angioödem), juckende Entzündung der Haut (Ekzem), Schwitzen
- Gelenkschmerzen
- Akutes Nierenversagen
- Reaktionen an der Injektionsstelle wie Schmerzen und Schwellung, lokales Kältegefühl
- Unwohlsein, Durst
- Bildung von Hautbläschen (Erythem multiforme)
- Veränderungen im Elektrokardiogramm
Das Sicherheitsprofil von Iomeprol ist für Kinder und Erwachsene ähnlich. Vorübergehende Schilddrüsenunterfunktion kann bei Kindern unter 3 Jahren auftreten.
Verabreichung in Körperhöhlen
- Nach der Untersuchung der Bauchspeicheldrüse kommt es häufig zu einem erhöhten Amylase-Wert im Blut (ein Enzym der Bauchspeicheldrüse)
- Allergische Reaktionen (normalerweise in Form von Hautreaktionen)
- Sehr selten: Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Wie auch bei anderen iodierten Kontrastmitteln kann es nach einer Untersuchung des Gebärmutterhalses, der Eileiter und Eierstöcke zu Schmerzen im Beckenbereich und Unwohlsein kommen.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Imeron 250 aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Imeron ist zum Lichtschutz im Umkarton sowie vor Röntgenstrahlen geschützt und nicht über 30°C zu lagern. Penta-Packung und Penta-Packung Plus nicht unter 10°C lagern.
Das Arzneimittel darf nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfalldatum nicht mehr angewendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Weitere Informationen zu Imeron 250
Was Imeron enthält
-
Der Wirkstoff ist Iomeprol.
Imeron 150 enthält 306,2 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 150 mg/ml). Imeron 250 enthält 510,3 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 250 mg/ml). Imeron 300 enthält 612,4 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 300 mg/ml). Imeron 350 enthält 714,4 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 350 mg/ml). Imeron 400 enthält 816,5 mg Iomeprol/ml (Iodgehalt 400 mg/ml). - Die sonstigen Bestandteile sind: Trometamol, Salzsäure, Wasser für Injektionszwecke.
Wie Imeron aussieht und Inhalt der Packung:
Imeron ist eine klare farblose bis schwach gelbliche Lösung und verpackt in Durchstechflaschen aus farblosem Hüttenglas der Glasart 1 oder 2, der Verschluss ist ein Gummistopfen Typ 1, die Bördelkappen bestehen aus Aluminium und Polypropylen.
Die folgenden Packungsgrößen sind erhältlich:
- Imeron 150: 10 Durchstechflaschen mit jeweils 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml und 250 ml.
- Imeron 250: 10 Durchstechflaschen mit jeweils 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml und 250 ml.
-
Imeron 300: 5 Durchstechflaschen mit 10 ml, 10 Durchstechflaschen mit jeweils 10 ml, 30 ml, 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml und 250 ml; 5, 6 oder 10 Durchstechflaschen mit 500 ml; 5 Durchstechflaschen mit 1000 ml.
Penta-Packung: 5 x 500 ml Durchstechflaschen, 5 Y-förmige Transfer-Systeme (jeweils bestehend aus zwei Überleitungsschläuchen, verbunden mit einem Spiralschlauch), 25 Einmal-Patientenschläuche.
Penta-Packung Plus: 5 x 500 ml Durchstechflaschen, 5 Y-förmige Transfer-Systeme (jeweils bestehend aus zwei Überleitungsschläuchen, verbunden mit einem Spiralschlauch), 25 Einmal-Patientenschläuche, 10 Spritzen für den Injektor Empower CTA. - Imeron 350: 10 Durchstechflaschen mit jeweils 30 ml, 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml und 250 ml; 5, 6 oder 10 Durchstechflaschen mit jeweils 500 ml; 5 Durchstechflaschen mit 1000 ml.
-
Imeron 400: 10 Durchstechflaschen mit jeweils 30 ml, 50 ml, 75 ml, 100 ml, 150 ml, 200 ml und 250 ml; 5, 6 oder 10 Durchstechflaschen mit 500 ml.
Penta-Packung: 5 x 500 ml Durchstechflaschen, 5 Y-förmige Transfer-Systeme (jeweils bestehend aus zwei Überleitungsschläuchen, verbunden mit einem Spiralschlauch), 25 Einmal-Patientenschläuche.
Penta-Packung Plus: 5 x 500 ml Durchstechflaschen, 5 Y-förmige Transfer-Systeme (jeweils bestehend aus zwei Überleitungsschläuchen, verbunden mit einem Spiralschlauch), 25 Einmal-Patientenschläuche, 10 Spritzen für den Injektor Empower CTA.
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Bracco Imaging Deutschland GmbH Max-Stromeyer-Straße 116
78467 Konstanz Telefon: 0800 218 9562 Telefax: 0800 218 9563
E-Mail: kontrastmittel@bracco.com
Hersteller
BIPSO GmbH, Robert-Gerwig-Strasse 4, 78224 Singen
Patheon Italia S.p.A, 2° Trav. SX Via Morolense, 03013 Ferentino (F), Italien
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Januar 2026.
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Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:
Die folgenden Dosierungen stellen Empfehlungen dar, die auf der allgemeinen Erfahrung mit nichtionischen Röntgenkontrastmitteln sowie den klinischen Studien mit Imeron beruhen. Die geeignete Imeron-Zubereitung und das diagnostisch erforderliche Volumen sind im Einzelfall vom Arzt festzulegen. Die für die vorliegende Dosisstärke zutreffenden Anwendungsgebiete bzw. empfohlenen
Dosierungen sind hervorgehoben. Die angegebenen Dosierungen beziehen sich entweder auf eine Einzelinjektion oder auf Kilogramm Körpergewicht.
| Anwendungsgebiet | Imeron (mg Iod/ml) | Dosierung |
| Intravenöse Urographie | 250, 300, 350, 400 | Erwachsene: 50-150 ml |
| Neugeborene: 3-4,8 ml/kg | ||
| Säuglinge: 2,5-4 ml/kg | ||
| Kinder: 1-2,5 ml/kga | ||
| Infusionsurographie | Erwachsene: 250 ml | |
| Kindera | ||
| Periphere Phlebographie | 250, 300 | Erwachsene: 10-100 ml, |
| nach Bedarf wiederholenb | ||
| (10-50 ml obere Extremitäten; | ||
| 50-100 ml untere Extremitäten) | ||
| Digitale | Erwachsene: 10-100 ml, | |
| Subtraktionsphlebographie | nach Bedarf wiederholenb | |
| (10-50 ml obere Extremitäten; | ||
| 50-100 ml untere Extremitäten) | ||
| CT Schädel | 150, 250, 300 | Erwachsene: 50-200 ml |
| Kindera | ||
| CT Ganzkörper | 150, 250, 300, 350, 400 | Erwachsene: 100-200 ml |
| Kindera | ||
| Kavernosographie | 150, 300 | Erwachsene: bis zu 100 ml |
| Intravenöse DSA | 250, 300, 350, 400 | Erwachsene: 100-250 ml |
| Kindera | ||
| Konventionelle Angiographie | ||
| Arteriographie der oberen | 300, 350 | Erwachseneb |
| Extremitäten | ||
| Arteriographie des Beckens | 300, 350, 400 | Erwachseneb |
| und der unteren Extremitäten | ||
| Viszerale Arteriographie | 300, 350, 400 | Erwachseneb |
| Arteriographie der | 300, 350 | Erwachseneb |
| absteigenden Aorta | ||
| Pulmonalangiographie | 300, 350, 400 | Erwachsene: bis zu 170 ml |
| Zerebrale Angiographie | 300, 350 | Erwachsene: bis zu 100 ml |
| Arteriographie bei Kindern | Kinder: bis zu 130 mla | |
| Interventionell | 300, 350, 400 | Erwachseneb |
| Kindera | ||
| Intraarterielle DSA | ||
| Zerebral | 150, 300, 350 | Erwachsene: 30-60 ml allgemein |
| 5-10 ml selektiv | ||
| Kindera | ||
| Thorakal | Erwachseneb: 20-25 ml (Aorta) | |
| nach Bedarf wiederholen | ||
| 20 ml (Bronchialarterien) | ||
| Aortenbogen | 150, 300, 350 | Erwachsenec |
| Abdomen | 150, 250, 300 | Erwachsenec |
| Aortographie | 150, 250, 300 | Erwachsenec |
| Translumbale Aortographie | 150, 300 | Erwachseneb |
| Anwendungsgebiet | Imeron (mg Iod/ml) | Dosierung |
| Periphere Arteriographie | 150, 250, 300 | Erwachsene: 5-10 ml für selektive |
| Injektionen, maximal 250 ml | ||
| Kindera | ||
| Interventionell | 150, 300 | Erwachsene: 10-30 ml für selektive |
| Injektionen, | ||
| maximal 250 ml | ||
| Kindera | ||
| Angiokardiographie | 300, 350, 400 | Erwachseneb |
| Kinder: 3-5 ml/kg | ||
| Konventionelle selektive | 300, 350, 400 | Erwachsene: 4-10 ml/Arterie |
| Koronararteriographie | nach Bedarf wiederholen | |
| ERCP | 150, 300 | Erwachsene: bis zu 100 ml |
| Arthrographie | 300, 350 | Erwachsene: bis zu 10 ml pro |
| Injektion | ||
| Hysterosalpingographie | 300, 350 | Erwachsene: bis zu 35 ml |
| Fistulographie | 300, 350, 400 | Erwachsene: bis zu 100 ml |
| Diskographie | Erwachsene: bis zu 4 ml | |
| Galaktographie | 300, 350, 400 | Erwachsene: 0,15-1,2 ml |
| pro Injektion | ||
| Dakryozystographie | 300, 350, 400 | Erwachsene: 2,5-8 ml |
| pro Injektion | ||
| Sialographie | 300, 350, 400 | Erwachsene: 1-3 ml |
| pro Injektion | ||
| MCU | Erwachsene: 100-250 ml | |
| MCU bei Kindern | Kinder: 40-210 mla | |
| Retrograde Cholangiographie | ||
| 300, 350 | Erwachsene: bis zu 60 ml | |
| Retrograde Urethrographie | Erwachsene: 20-100 ml | |
| Retrograde Pyelographie | Erwachsene: 10-20 ml | |
| pro Injektion |
a = je nach Körpergewicht und Alter
b = 250 ml nicht überschreiten. Das Volumen der Einzelinjektion hängt von der zu untersuchenden Gefäßregion ab.
c = 350 ml nicht überschreiten.
Vermeidung von Extravasation:
Um Extravasation zu vermeiden, ist besondere Vorsicht bei der Injektion von Kontrastmitteln erforderlich, insbesondere bei Verwendung eines maschinellen Injektors.
Bei zahlreichen krankhaften Zuständen oder in bestimmten Situationen muss der Nutzen der Anwendung besonders sorgfältig gegen das jeweilige Risiko abgewogen werden.
Im Hinblick auf mögliche ernste Nebenwirkungen wie schwerwiegende Unverträglichkeitsreaktionen, das Herz-Kreislauf-System betreffende Wirkungen oder die Verschlechterung einer bereits bestehenden Nierenfunktionseinschränkung sollte sich die Anwendung iodsubstituierter Kontrastmittel auf Fälle beschränken, in denen eine zwingende Notwendigkeit für die Kontrastmitteluntersuchung besteht. Diese Notwendigkeit ist anhand des klinischen Zustands des Patienten zu beurteilen, insbesondere bei Vorliegen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Erkrankungen der Harnwege oder des Leber-Gallesystems.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen zur Handhabung
- Der Gummistopfen sollte nie öfter als einmal durchstochen werden. Wir empfehlen die Verwendung von Entnahmekanülen zum Durchstechen des Stopfens und Aufziehen des Kontrastmittels.
- Das Kontrastmittel sollte erst unmittelbar vor Gebrauch aufgezogen werden. Lösungen, die nicht in einem Untersuchungsgang aufgebraucht werden, sind zu verwerfen.
- Imeron darf nicht angewendet werden, wenn Sie Beschädigungen des Behälters bemerken, wenn die Lösung verfärbt ist oder sich Fremdkörper darin befinden.
- Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.
Zusätzlich gelten folgende Hinweise
für die Verwendung der 500 ml und 1.000 ml Durchstechflaschen:
Imeron 500 ml und 1.000 ml darf nur in Verbindung mit einem automatischen Applikationssystem (Injektor) verwendet werden. Der Schlauchteil vom Injektor zum Patienten (Patientenschlauch) muss nach jeder Untersuchung ausgewechselt werden, da eine Kontamination mit Blut nicht ausgeschlossen werden kann. Am Ende des Untersuchungstags, spätestens jedoch 10 Stunden nach Öffnen der Flasche, sind die in der Infusionsflasche verbliebenen Reste des Kontrastmittels sowie Anschlussschläuche und alle Einmalartikel des Injektorsystems zu verwerfen. Ergänzende Anwendungshinweise der jeweiligen Gerätehersteller sind zu beachten.
-
für die Verwendung der Applikationssysteme:
Die den Packungen beigelegten Applikationssysteme dürfen nicht länger als 8 Stunden und für maximal 5 Patienten angewendet werden. Das gesamte System darf nur mit einer Kontrastmittel-Flasche verwendet werden. Der Einmal-Patientenschlauch muss nach jedem Patienten gewechselt werden.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


