Inhalt
Das Wichtigste in Kürze
Ibuprofen Redcare enthält den Wirkstoff Ibuprofen. Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika (NSAR) bezeichnet werden. Diese Arzneimittel wirken, indem sie die Reaktion des Körpers auf Schmerzen und hohe Körpertemperatur verändern.
- Wirkstoff(e)
- Ibuprofen
- Zulassungsinhaber
- RC Pharma B.V.
- Abgabestatus
- Apothekenpflichtig
- ATC Code
- M01AE01
- Anwendungsgebiete
- Ischiasnervreizung (Ischialgie)Kopfschmerzen (Cephalgie)
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
Anzeige
Gebrauchsinformation
Wofür wird Ibuprofen Redcare 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen angewendet?
Ibuprofen Redcare enthält den Wirkstoff Ibuprofen.
Ibuprofen gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika (NSAR) bezeichnet werden. Diese Arzneimittel wirken, indem sie die Reaktion des Körpers auf Schmerzen und hohe Körpertemperatur verändern. Ibuprofen Redcare wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von:
- leichten bis mäßig starken Schmerzen,
- Fieber.
Ibuprofen Redcare ist zur Anwendung bei Kindern ab 7 kg Körpergewicht (6 Monate) bis 40 kg Körpergewicht (12 Jahre) bestimmt.
Anzeige
Was ist vor der Einnahme von Ibuprofen Redcare 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen zu beachten?
Ibuprofen Redcare darf nicht angewendet werden bei Kindern,
- die allergisch gegen Ibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- die in der Vergangenheit Kurzatmigkeit, Asthma, laufender Nase, Schwellungen des Gesichts und/oder Hände oder Nesselsucht nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) reagiert haben,
- mit Magen-Darm-Blutung oder einen -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Behandlung mit NSAR,
- mit bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Magen-/Zwölffingerdarm- Geschwüre (peptische Ulzera) oder Blutungen (mindestens zwei unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen),
- mit Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktive Blutungen,
- mit schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörungen,
- mit schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz),
- mit ungeklärten Blutbildungsstörungen,
- mit schwerer Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme).
Dieses Arzneimittel darf nicht in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft angewendet werden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibuprofen Redcare anwenden, wenn Ihr Kind:
- eine angeborene Störung hat, die sich auf den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) auswirkt (z. B. akute intermittierende Porphyrie),
- an Blutgerinnungsstörungen leidet (Koagulopathie),
- bestimmte Hauterkrankungen (systemischer Lupus erythematodes [SLE] oder Mischkollagenose) hat,
- an einer Darmerkrankung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) leidet oder jemals gelitten hat, da sich diese Erkrankungen verschlimmern können (siehe Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“),
- Bluthochdruck oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz) hat bzw. jemals hatte
- eine eingeschränkte Nierenfunktion hat,
- Leberfunktionsstörungen hat,
- an Asthma oder allergischen Erkrankungen leidet oder gelitten hat, da Kurzatmigkeit auftreten kann,
- an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) leidet, da ein erhöhtes Risiko für allergische Reaktionen besteht. Die allergischen Reaktionen können sich als Asthmaanfälle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Nesselsucht äußern.
- gerade einen größerenchirurgischen Eingriff hatte, da ärztliche Überwachung erforderlich ist,
- dehydriert ist (an Flüssigkeitsmangel leidet), da bei dehydrierten Kindern ein Risiko für Nierenfunktionstörungen besteht,
- ein anderes NSAR (einschließlich COX-2-Hemmer wie Celecoxib oder Etoricoxib) einnimmt, da die gleichzeitige Einnahme vermieden werden sollte, (siehe Abschnitt 2. „Einnahme von Ibuprofen Redcare zusammen mit anderen Arzneimitteln“),
- eine Infektion hat – siehe unten unter „Infektionen“.
Vorsicht ist angeraten, wenn gleichzeitig Arzneimittel angewendet werden, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z. B. orale Kortikosteroide (z. B. Prednisolon), gerinnungshemmende Arzneimittel (wie z. B. Warfarin), selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
(Arzneimittel zur Behandlung von Depression) oder Thrombozytenaggregationshemmer (wie z. B. Acetylsalicylsäure) (siehe Abschnitt 2. „Einnahme von Ibuprofen Redcare zusammen mit anderen
Arzneimitteln“).
Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht routinemäßig an, da die gewohnheitsmäßige Anwendung von (mehreren Arten von) Schmerzmitteln zu dauerhaften schweren Nierenschäden führen kann. Das Risiko kann unter körperlicher Belastung einhergehend mit Salzverlust und Dehydratation (Austrocknung) erhöht sein.
Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sprechen Sie mit einem Arzt und beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels. Wenn Sie häufige oder tägliche Kopfschmerzen haben, zeigt sich bei Ihren möglicherweise ein Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH), obwohl (oder gerade weil) Sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
Nebenwirkungen können minimiert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten Zeitraum angewendet wird.
Bei länger dauernder Anwendung von Ibuprofen ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
Schwere Hautreaktionen
Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen wurde über schwere Hautreaktionen, einschließlich exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), berichtet. Wenden Sie Ibuprofen Redcare nicht weiter anund begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eines der Symptome dieser schweren Hautreaktionen bemerken, die in Abschnitt 4 beschrieben werden.
Infektionen
Ibuprofen Redcare kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch Ibuprofen Redcare eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.
Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung von Ibuprofen vermieden werden.
NSAR können Symptome einer Infektion und von Fieber maskieren.
Wenn es zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung mit diesem Arzneimittel sofort zu beenden. Blutungen des Magen-Darm-Trakts, Geschwüre oder Durchbrüche, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome oder schwerwiegende Ereignissen im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Terapie auf. Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm- Blutungen, Geschwüren oder Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit
Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt 2. „Ibuprofen Redcare darf nicht angewendet werden bei Kindern“), und bei älteren Patienten.
Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen. Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierte Acetylsalicylsäure oder andere Arzneimittel, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit schützenden Wirkstoffen (z. B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
Entzündungshemmende Arzneimittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
Sie sollten die Behandlung vor der Anwendung von Ibuprofen Redcare mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn der Patient:
eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina pectoris (Brustschmerzen) hat oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle
Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder
verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini- Schlaganfall oder transitorische ischämische Attacke, „TIA“) hatte,
- Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel hat oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn er/sie Raucher ist.
Bei der Anwendung von Ibuprofen wurde über Anzeichen einer allergischen Reaktion, einschließlich Atemprobleme, Schwellung des Gesichts-und Halsbereichs (Angioödem) und Schmerzen im Brustkorb berichtet. Wenden Sie Ibuprofen Redcare nicht weiter an und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken.
Sprechen Sie mit dem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ibuprofen Redcare anwenden, wenn eine der oben angegebenen Bedingungen auf Ihr Kind zutrifft.
Ältere Patienten
Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach der Anwendung von NSAR auf, insbesondere solche im Magen-Darm-Bereich. Siehe Abschnitt 4. „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ für
weitere Informationen.
Patienten mit einer Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt, insbesondere ältere Patienten, sollten jegliche ungewöhnlichen Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm- Blutungen), insbesondere am Anfag der Therapie, melden.
Einnahme von Ibuprofen Redcare zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel anwendet, kürzlich andere Arzneimittel angewendet hat oder beabsichtigt, andere Arzneimittel anzuwenden.
Ibuprofen Redcare kann einige andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
- Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d.h. das Blut verdünnen/ die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin)
- Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten wie Losartan).
Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen Redcare ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Ibuprofen Redcare zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
Informieren Sie Ihren Arzt insbesondere, wenn Ihr Kind Folgendes einnimmt:
| Andere NSAR, einschließlich COX-2- | da dies das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen kann |
| Hemmer und Acetylsalicylsäure (bei | |
| Anwendung als Antipyretikum oder | |
| Analgetikum) | |
| Digoxin (bei Herzschwäche) | da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden kann |
| Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison | da dies das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren oder |
| oder Kortison-ähnliche Wirkstoffe enthalten) | -Blutungen erhöhen kann |
| Thrombozytenaggregationshemmer | da sich dadurch das Risiko für Blutungen erhöhen kann |
| Acetylsalicylsäure (niedrig dosiert) | da der blutverdünnende Effekt beeinträchtigt werden |
| kann | |
| Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie z.B. | da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel |
| Warfarin) | verstärken kann |
| Phenytoin (zur Behandlung von Epilepsie) | da die Wirkung von Phenytoin verstärkt werden kann |
| Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer | da diese das Risiko für Magen-Darm-Blutungen |
| (Arzneimittel zur Behandlung von | erhöhen können |
| Depression) | |
| Lithium (ein Arzneimittel zur Behandlung | da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann |
| von manisch-depressiver Erkrankung und | |
| Depression) | |
| Probenecid und Sulfinpyrazone (Arzneimittel | da die Ausscheidung von Ibuprofen verzögert werden |
| zur Behandlung von Gicht) | kann |
| Blutdrucksenkende Arzneimittel und | da Ibuprofen die Wirkungen dieser Arzneimittel |
| entwässernde Arzneimittel (Diuretika) | abschwächen kann und die Möglichkeit eines erhöhten |
| Risikos für die Nieren bestehen kann | |
| Kaliumsparenden Diuretika (entwässernde | da dies zu Hyperkaliämie (erhöhten Kaliumwerten im |
| Arzneimittel) wie Amilorid, Kaliumcanrenoat, | Blut) führen kann |
| Spironolacton, Triamteren) | |
| Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung | da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann |
| von Krebserkrankungen oder rheumatischen | |
| Erkrankungen) | |
| Tacrolimus und Ciclosporin (das | da es zu Nierenschäden kommen kann |
| Immunsystem unterdrückende Arzneimittel) | |
| Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von | da es bei der Anwendung von Ibuprofen bei HIV- |
| HIV/AIDS) | positiven Hämophilie-Patienten („Blutern“) zu einem |
| erhöhten Risiko für Blutungen in ein Gelenk oder | |
| Blutungen, die zu Schwellungen führen, kommen kann | |
| Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur | da der Blutzuckerspiegel beeinflusst werden kann |
| Behandlung von Diabetes) | |
| Chinolon-Antibiotika | da das Risiko für Krampfanfälle erhöht sein kann |
| Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9- | da die Wirkung von Ibuprofen verstärkt werden kann. |
| Hemmer) zur Behandlung von Pilzinfektionen | Eine Verminderung der Ibuprofen-Dosis sollte in |
| Betracht gezogen werden, wenn hohe Dosen von | |
| Ibuprofen zusammen mit Voriconazol oder Fluconazol | |
| angewendet werden. | |
| Baclofen (zur Behandlung von | Nach Beginn der Anwendung von Ibuprofen kann sich |
| Muskelkrämpfen) | eine Baclofen-Toxizität entwickeln. |
| Ritonavir kann die Plasmakonzentrationen von NSAR | |
| Ritonavir (zur Behandlung einer HIV- | erhöhen. |
| Infektion) | |
| Aminoglykoside | NSAR können die Ausscheidung von Aminoglykosiden |
| verlangsamen. | |
| Cholestyramin (zur Senkung des | Bei gleichzeitiger Anwendung von Ibuprofen und |
| Cholesterinspiegels) | Cholestyramin ist die Aufnahme von Ibuprofen |
| verzögert und herabgesetzt (25%). Die Arzneimittel | |
| sollten daher mit einigen Stunden Abstand angewendet | |
| werden. |
Einnahme von Ibuprofen Redcare zusammen mit Alkohol
Während der Anwendung von Ibuprofen Redcare sollte Sie keinen Alkohol trinken. Einige Nebenwirkungen, wie z.B. solche, die den Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, sind wahrscheinlicher, wenn Alkohol und Ibuprofen Redcare gleichzeitig eingenommen werden.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Dieses Arzneimittel darf nicht in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft angewendet werden. Es kann Nieren- und Herzproblemen bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass die Wehen später einsetzen oder der Geburtsvorgang länger andauert als erwartet. Vermeiden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft, sofern von Ihrem Arzt nicht etwas anderes empfiehlt. Wenn Sie Ibuprofen Redcare ab der 20. Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage anwenden kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verrigerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen.
Stillzeit
Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Ibuprofen Redcare kann während der Stillzeit eingenommen werden, wenn es in der empfohlenen Dosis und für die kürzest mögliche Zeit angewendet wird.
Fortpflanzungsfähigkeit
Ibuprofen Redcare gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (NSAR), die die Fortpflanzungsfähigkeit von Frauen beeinträchtigen kann. Diese Wirkung ist nach Absetzen des Arzneimittels reversibiel (umkehrbar).
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bei kurzzeitiger Anwendung hat dieses Arzneimittel keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Ibuprofen Redcare enthält Benzoat und Natrium
Dieses Arzneimittel enthält 2 mg Natriumbenzoat pro ml.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Wie wird Ibuprofen Redcare 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen angewendet?
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).
Die empfohlene Dosis bei Schmerzen und Fieber beträgt:
| Körpergewicht des | Einzeldosis | Häufigkeit in |
| Kindes (Alter) | 24 Stunden* | |
| 7-9 kg (6-11 Monate) | 1,25 ml (entspricht 50 mg Ibuprofen; | 3- bis 4-mal |
| verwenden Sie die | ||
| Applikationsspritze einmal) | ||
| 10-15 kg (1-3 Jahre) | 2,5 ml (entspricht 100 mg Ibuprofen; | 3-mal |
| verwenden Sie die | ||
| Applikationsspritze einmal) | ||
| 16-19 kg (4-5 Jahre) | 3,75 ml (entspricht 150 mg Ibuprofen; | 3-mal |
| verwenden Sie die Applikationsspritze | ||
| einmal) | ||
| 20-29 kg (6-9 Jahre) | 5 ml (entspricht 200 mg Ibuprofen; | 3-mal |
| verwenden Sie die Applikationsspritze | ||
| einmal) | ||
| 30-40 kg (10-12 Jahre) | 7,5 ml (entspricht 300 mg Ibuprofen; | 3-mal |
| verwenden Sie die | ||
| Applikationsspritze zweimal) |
*Die Einzeldosis sollten etwa alle 6-8 Stunden eingenommen werden.
Die Anwendung bei Kindern unter 6 Monaten oder mit einem Körpergewicht unter 7 kg wird nicht empfohlen.
Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Warnung: Überschreiten Sie nicht die angegebene Dosis.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, wird empfohlen, Ibuprofen Redcare während der Mahlzeiten einzunehmen.
In der Packung befindet sich eine 5-ml-Applikationsspritze für Zubereitungen zum Einnehmen, die zur Einnahme des Arzneimittels verwendet werden sollte.
Gebrauchsanweisung:
- Die Flasche vor jeder Anwendung kräftig schütteln.
- Entfernen Sie die Kappe von der Flasche.
- Entfernen Sie die Kappe von der Applikationsspritze.
- Während die Flasche auf einer festen, flachen Oberfläche steht, führen Sie die Applikationsspritze in die Flasche ein.
- Ziehen Sie den Kolben der Applikationsspritze langsam bis zur Markierung auf der Spritze zurück, die der Menge in Millilitern (ml) gemäß der Dosiertabelle entspricht.
- Entfernen Sie die Spritze aus der Flasche.
- Achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind sicher in aufrechter Position befindet.
- Halten Sie Ihrem Kind das Ende der Applikationsspritze in den Mund und drücken Sie den Spritzenkolben langsam nach unten, um das Arzneimittel vorsichtig zu verabreichen.
- Geben Sie Ihrem Kind etwas Zeit um das Arzneimittel zu schlucken.
- Wiederholen Sie die Schritte 4-9 auf die gleiche Weise, bis die gesamte Dosis gegeben wurde.
- Setzen Sie die Kappe nach Gebrauch wieder auf die Flasche. Die Applikationsspritze mit warmem Wasser ausspülen und anschließend trocknen lassen.
Dauer der Anwendung
Dieses Arzneimittel ist nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Falls dieses Arzneimittel für länger als 3 Tage erforderlich ist oder die Symptome sich verschlimmern, muss ein Arzt zurate gezogen werden.
Wenn Sie bei Ihrem Kind eine größere Menge von Ibuprofen Redcare angewendet haben, als Sie sollten
Falls der Patient mehr Ibuprofen Redcare eingenommen hat, als er/sie sollte, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.
Die Symptome einer Überdosierung können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (möglicherweise auch mit Blut), Magen-Darm-Blutungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrtheit und Augenzittern (Nystagmus) oder seltener Durchfall umfassen. Außerdem kann es zu Erregung, Schläfrigkeit, Orientierungslosigkeit oder Koma kommen. Zusätzlich wurden bei hohen Dosen Schwindel, verschwommenes Sehen, Blutdruckabfall, niedrige Kaliumspiegel im Blut, Erregung, Hyperkaliämie (erhöhte Kaliumspiegel im Blut), erhöhte Prothrombinzeit/INR, akutes Nierenversagen, Leberschäden, Atemdepression, Zyanose (bläuliche oder violette Verfärbung der Haut oder der Schleimhäute) und Verschlimmerung von Asthma bei Asthmatikern, Schläfrigkeit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Bewusstlosigkeit, Krämpfe (vor allem bei Kindern), Schwäche und Schwindelgefühl, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.
Wenn Sie die Anwendung von Ibuprofen Redcare vergessen haben
Geben Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben. Wenn Sie die Anwendung einer Dosis einmal vergessen haben, nehmen/geben Sie diese sobald sie daran denken und nehmen/geben Sie dann die nächste Dosis gemäß dem oben beschriebenen Dosierungsintervall.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Anzeige
Welche Nebenwirkungen hat Ibuprofen Redcare 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderlichen niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
Bei Ihrem Kind können eine oder mehrere der für NSAR bekannten Nebenwirkungen auftreten.
Wenn dies der Fall ist oder wenn Sie Bedenken haben, beenden Sie die Anwendung dieses Arzneimittels und sprechen sie sobald wie möglich mit Ihrem Arzt.
Ältere Patienten, die dieses Arzneimittel anwenden, haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Problemen im Zusammenhang mit Nebenwirkungen.
Arzneimittel wie dieses sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfall verbunden.
Brechen Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel ab und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf, wenn bei Ihrem Kind eines der folgenden Symptome auftritt:
- starke Bauchschmerzen, Schwarzfärbung des Stuhls/Teerstuhl, Erbrechen von Blut oder dunklen Partikeln, die wie Kaffeesatz aussehen (Anzeichen einer Magen- oder Darmblutung).
- Verschlimmerung von Asthma, ungeklärtes Keuchen oder Kurzatmigkeit, Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Rachen, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall bis hin zum Schock. Bei Auftreten eines dieser Symptome, die schon bei Erstanwendung vorkommen können, ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich (Anzeichen einer seltenen, aber schwerwiegenden allergischen Reaktion).
- rötliche, nicht erhabene, zielscheibenartige oder kreisförmige Flecken auf dem Rumpf, oft mit Blasenbildung in der Mitte, Abschälen der Haut, Geschwüre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen. Vor diesen schweren Hautausschlägen können Fieber und grippeähnliche Symptome auftreten (exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens- Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
- großflächiger Ausschlag, hohe Körpertemperatur und vergrößerte Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen) (DRESS-syndrom).
- ein roter, schuppiger, ausgedehnter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, am Rumpf und den oberen Extremitäten befindenbegleitet von Fieber. Die Symptome treten in der Regel auf bei Behanlungsbeginn (akute generalisierte exanthematische Pustulose). Beenden Sie die Anwendung von Ibuprofen Redcare, wenn Sie diese Symptome entwickeln und begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung. Siehe auch Abschnitt 2.
- Schmerzen im Brustkorb, die ein Anzeichen für eine möglicherweise schwere allergische Reaktion sein können, die Kounis-Syndrom genannt wird.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihrem Kind die folgenden Nebenwirkungen auftreten, sich verschlimmern, oder Sie andere Nebenwirkungen bemerken, die nachfolgend nicht aufgeführt werden.
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
Magen-Darm-Beschwerde, wie Sodbrennen, Bauchschmerzen und Übelkeit, Verdauungsstörungen, Durchfall, Erbrechen, Blähungen und Verstopfung sowie geringfügige Blutverluste in Magen und/oder Darm, die in Ausnahmefällen zu Blutarmut (Anämie) hervorrufen können.
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Magen-Darm-Geschwüre, -Durchbruch oder –Blutung, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung, Verschlimmerung einer bestehenden Darmerkrankung (Colitis oder Morbus Crohn), Gastritis
- Zentraknervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit.
- Sehstörungen
- Verschiedenartige Hautausschläge
- Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Jucken
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Erhöhte Harnstoffkonzentration im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Bauchraum, Blut im Urin und Fieber können Anzeichen einer Nierenschädigung (Papillennekrose) sein
- erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut
- verminderter Hämoglobinspiegel
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
- Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) und der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) sowie Ausbildung von membranartigen Verengungen im Dünn- und Dickdarm
- Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt and Schwellungen des Gesicht und der Hände (Ödeme)
- verringerte Urinausscheidung und Schwellungen (insbesondere bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion), Wassereinlagerungen (Ödeme) und trüber Urin (nephrotisches Syndrom); entzündliche Nierenerkrankung (interstitielle Nephritis), die zu akutem Nierenversagen führen kann. Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt oder Sie ein allgemeines Unwohlsein empfinden, brechen Sie die Einnahme von Ibuprofen Redcare ab und wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, da dies erste Anzeichen einer Nierenschädigung oder ein Nierenversagen sein können.
- psychotische Reaktionen, Depression
- Bluthochdruck, Vaskulitis (Gefäßentzündung)
- Herzklopfen (Palpitationen)
- Leberfunktionsstörung, Leberschäden (erste Anzeichen können Verfärbungen der Haut sein), insbesondere bei Langzeitbehandlung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis).
- Störungen der Blutbildung – erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten und Hautblutungen sowie unerklärliche Blutergüsse. Brechen Sie in diesen Fällen die Behandlung mit dem Arzneimittel sofort ab und suchen Sie einen Arzt auf. Jegliche Selbstbehandlung mit schmerzstillenden oder fiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika) sollte unterbleiben.
- schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockeninfektion (Varizelleninfektion)
- Verschlimmerung infektionsbedingter Entzündungen (z. B. nekrotisierende Fasciitis) sind im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter Schmerzmittel (NSAR) beschrieben worden. Wenn Anzeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, müssen Sie unverzüglich einen Arzt aufzusuchen. Es ist zu prüfen, ob die Indikation für eine antiinfektiöse/antibiotische Therapie vorliegt.
- Symptome einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinstrübung wurden nach Anwendung von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit Autoimmunerkrankungen (SLE, Mischkollagenose) sind möglicherweise eher betroffen. Wenden Sie sich sofort an einem Arzt, wenn diese Symptome auftreten.
- Haarausfall (Alopezie)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Reaktivität der Atemwege mit Asthma, Bronchospasmus oder Kurzatmigkeit.
- Die Haut wird lichtempfindlich.
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg- Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Wie ist Ibuprofen Redcare 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen aufzubewahren?
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Nach Anbruch nicht länger als 6 Monaten verwenden.
Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über dass Abwasser (z.B. nicht über die Toilette ode das Waschbecken). Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.
Weitere Informationen zu Ibuprofen Redcare 40 mg/ml Suspension zum Einnehmen
Was Ibuprofen Redcare enthält
-
Der Wirkstoff ist Ibuprofen.
1 ml Suspension zum Einnehmen enthält 40 mg Ibuprofen. - Die sonstigen Bestandteile sind: Glycerol (E422), Xanthangummi, mikrokristalline Cellulose und Carmellose-Natrium, Carmellose-Natrium (Ph.Eur.), Polysorbat 80, Natriumedetat (Ph.Eur.), Sucralose, Citronensäure-Monohydrat, Natriumcitrat (Ph.Eur), Natriumbenzoat (E211), Trauben- Aroma (enthält Propylenglykol (E1520), Aromastoffe), Aroma zur Maskierung (enthält Propylenglykol (E1520), Aromastoffe), Simeticon-Emulsion 30 %, Natriumchlorid, gereinigtes Wasser.
Wie Ibuprofen Redcare aussieht und Inhalt der Packung
Ibuprofen Redcare ist eine fast weiße bis cremefarbene Suspension zum Einnehmen mit Traubengeschmack.
100 ml der Suspension zum Einnehmen sind in einer 125-ml-Braunglas-Flasche (Typ III) mit kindergesichertem Verschluss (F) verpackt.
Der Umkarton enthält eine Flasche und eine skalierte Applikationsspritze aus Kunststoff für Zubereitungen zum Einnehmen.
Die 5-ml-Applikationsspritze hat Markierungen bei 1,25 ml, 2,5 ml, 3,75 ml und 5 ml zum Abmessen der Dosis.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer:
RC Pharma B.V. Erik de Rodeweg 11 5975 WD Sevenum Niederlande
Hersteller:
Alkaloid-Int d.o.o.
Šlandrova ulica 4
1231 Ljubljana-Črnuče Slowenien
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 02.2026.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.





