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Medikamente

Gletvax plus

Gletvax plus
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Gletvax® plus Injektionssuspension zur s.c. oder i.m. Anwendung für trächtige Sauen und Jungsauen Aktive Immunisierung trächtiger Sauen und Jungsauen zur Erhöhung der Antikörperspiegel gegen E. coli-Fimbrienantigene F4ab, F4ac, F und F6.

Zulassungsinhaber
Zoetis Deutschland GmbH

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Gletvax plus angewendet?

Gletvax® plus

Injektionssuspension zur s.c. oder i.m. Anwendung für trächtige Sauen und Jungsauen

Aktive Immunisierung trächtiger Sauen und Jungsauen zur Erhöhung der Antikörperspiegel gegen E. coli-Fimbrienantigene F4ab, F4ac, F und F6. Bei ausreichender Kolostrumaufnahme können diese Antikörper bei Saugferkeln nachweislich die Mortalität und Inzidenz von Diarrhoe reduzieren, die durch E. coli- Stämme mit den pathogenetisch relevanten Fimbrienantigenen F4ab, F4ac, F5 und F6 verursacht werden.

5. GEGENANZEIGEN

Keine

6. NEBENWIRKUNGEN

An der Injektionsstelle kann es bei einigen Tieren zu lokalen Schwellungen, bis zu 6 cm im Durchmesser, kommen, die sich jedoch nach 3 Wochen wieder zurückbilden. Es können gelegentlich Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten. Sofortige subkutane Verabreichung von Adrenalin (Epinephrin) kann die Symptome lindern.

Falls Sie Nebenwirkungen (insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind) bei geimpften Tieren feststellen, teilen Sie diese Ihrem Tierarzt mit.

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Wie wird Gletvax plus angewendet?

DOSIERUNG FÜR JEDE TIERART, ART UND DAUER DER ANWENDUNG

Dosierung

2 ml je Sau, unabhängig von Gewicht und Alter

Art der Anwendung

Subkutane oder intramuskuläre Injektion, vorzugsweise hinter dem Ohr.

Grundimmunisierung:

Zur Grundimmunisierung sind zwei Impfungen der Sauen notwendig.

1. Dosis: In jedem Trächtigkeitsstadium, aber spätestens 6 Wochen vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin.

2. Dosis: 4 Wochen später, allerdings spätestens 2 Wochen vor dem voraussichtlichen Abferkeltermin.

Wiederholungsimpfungen:

Bei nachfolgenden Trächtigkeiten so geimpfter Sauen ist dann nur eine Impfung spätestens 2 Wochen vor dem Abferkeltermin nötig.

Die Flasche sollte vor Entnahme des Impfstoffes gut geschüttelt werden.

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Wie ist Gletvax plus aufzubewahren?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren. Kühl lagern und transportieren (2 C – 8 C)

Vor Frost und Licht schützen.

Sie dürfen das Tierarzneimittel nach dem auf dem Behältnis angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Haltbarkeit nach erstmaligem Öffnen/Anbruch des Behältnisses: 8 Stunden

Weitere Informationen zu Gletvax plus

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren

Es sollen nur gesunde Tiere geimpft werden. Um Verunreinigungen zu vermeiden, sollten Spritzen und Nadeln vor der Anwendung sterilisiert werden; im Bereich der Injektionsstelle sollte die Haut sauber und trocken sein.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender

Bei versehentlicher Selbstinjektion ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzulegen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen

Es liegen keine Informationen zur Unschädlichkeit und Wirksamkeit des Impfstoffes bei gleichzeitiger Anwendung eines anderen veterinärmedizinischen Produktes vor. Ob der Impfstoff vor oder nach Verabreichung eines anderen veterinärmedizinischen Produktes verwendet werden sollte, muss daher fallweise entschieden werden.

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen und Gegenmittel) falls erforderlich

Nach Überdosierung kann sofort eine vorübergehende Schwellung, bis zu 6 cm im Durchmesser, an der Injektionsstelle auftreten, oder es können sich kleinere lokale Schwellungen, bis zu 3 cm im Durchmesser, innerhalb von 1 - 7 Tagen nach der Injektion bilden.

Diese möglichen lokalen Reaktionen an der Injektionsstelle sind nicht stärker als nach Impfung mit einer Einzeldosis.

Inkompatibilitäten

Nicht mit anderen Impfstoffen, immunologischen Produkten oder Tierarzneimitteln mischen.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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