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Das Wichtigste in Kürze
Diapec S 1% Injektionslösung für Schweine Ivermectin ANWENDUNGSGEBIET(E) Zur Behandlung und Bekämpfung des Befalls mit Magen-Darm-Nematoden, Lungenwürmern, Läusen und Räudemilben bei Schweinen. Diapec® S 1% Injektionslösung kann bei Schweinen jedes Alters einschließlich Ferkeln angewendet werden.
- Wirkstoff(e)
- Ivermectin
- Zulassungsinhaber
- Bimeda Animal Health Ltd. (BS 2)
Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.
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Gebrauchsinformation
Wofür wird Diapec S angewendet?
Diapec S 1% Injektionslösung für Schweine
Ivermectin
ANWENDUNGSGEBIET(E)
Zur Behandlung und Bekämpfung des Befalls mit Magen-Darm-Nematoden, Lungenwürmern, Läusen und Räudemilben bei Schweinen. Diapec® S 1% Injektionslösung kann bei Schweinen jedes Alters einschließlich Ferkeln angewendet werden.
Mit der empfohlenen Dosierung von 300 µg lvermectin pro kg Körpergewicht ist Diapec® S 1 % Injektionslösung zur Bekämpfung folgender Parasiten beim Schwein wirksam:
Magen-Darm-Rundwürmer (adulte und 4. Larvenstadien):
Ascaris suum
Hyostrongylus rubidus
Oesophagostomum spp
Strongyloides ransomi. (adulte und somatische Larvenstadien)
Lungenwürmer:
Metastrongylus spp (adult)
Läuse:
Haematopinus suis.
Räudemilben:
Sarcoptes scabei var. suis.
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Was ist vor der Einnahme von Diapec S zu beachten?
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff. Nicht intramuskulär oder intravenös anwenden.
Nicht bei Hunden und Katzen anwenden.
Wie wird Diapec S angewendet?
1 ml Injektionslösung enthält 10 mg Ivermectin; dies reicht für die Behandlung von 33 kg Körpergewicht aus.
Die Injektion kann mit jeder Standard-Automatikspritze oder Einmalspritze erfolgen. Bei erwachsenen Schweinen wird die Verwendung einer 2,0 x 15 mm Kanüle empfohlen. Nach jeweils 10 bis 12 Tieren ist eine frische, sterile Kanüle zu verwenden. Von der Injektion bei nassen oder schmutzigen Tieren wird abgeraten. Bei Verabreichung von Einmaldosen per Einmalspritze sollte die Entnahme von Diapec S Injektionslösung aus der Flasche mittels steriler Kanüle erfolgen.
Bei Schweinen ist die empfohlene Dosis 300 µg Ivermectin je kg Körpergewicht; dies entspricht 1 ml je 33 kg Körpergewicht. Diapec S Injektionslösung ist subkutan unter die lockere Haut im Halsbereich zu injizieren.
Jungschweine:
Bei Jungschweinen - insbesondere bei solchen unter 16 kg Körpergewicht, für die weniger als 0,5 ml Diapec S Injektionslösung indiziert ist - ist eine präzise Dosierung wichtig. Es wird die Verwendung einer Spritze empfohlen, mit der eine präzise Dosierung von 0,1 ml möglich ist.
Vor der Dosisberechnung sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden.
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Welche Nebenwirkungen hat Diapec S?
Gelegentlich werden bei Schweinen nach subkutaner Injektion an der Injektionsstelle leichte vorübergehende Schmerzreaktionen beobachtet. In der Regel verschwinden diese ohne Therapie.
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).
Falls Sie eine Nebenwirkung, insbesondere solche, die nicht in der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte Ihrem Tierarzt oder Apotheker mit.
Wie ist Diapec S aufzubewahren?
Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel nach Ablauf des auf Behältnis und äußerer Umhüllung angegebenen Verfalldatums nicht mehr verwenden.
Haltbarkeit nach Anbruch des Behältnisses: 28 Tage
Weitere Informationen zu Diapec S
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Das Tierarzneimittel wurde speziell zur Anwendung bei Schweinen formuliert. Es darf nicht bei anderen Tierarten angewendet werden, da unerwünschte Wirkungen auftreten können. Über Unverträglichkeitsreaktionen mit tödlichem Ausgang bei Hunden wurde berichtet, insbesondere bei Collies, Old English Sheepdogs und verwandten Rassen oder Kreuzungen, ebenso bei Schildkröten.
Bei häufiger Anwendung von Anthelmintika können Parasiten Resistenzen gegen die verwendete Anthelmintika-Gruppe entwickeln. Es ist wichtig, die empfohlene Dosis einzuhalten, um das Risiko der Resistenzbildung so gering wie möglich zu halten.
Vor der Dosisberechnung sollte das Körpergewicht so genau wie möglich bestimmt werden.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Vorsicht, Selbstinjektion vermeiden.
Das Produkt kann lokale Reizerscheinungen und/oder Schmerzen an der Injektionsstelle verursachen.
Nach Anwendung des Arzneimittels Hände waschen.
Während der Anwendung des Produkts nicht rauchen oder essen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:
Diapec S 1% Injektionslösung kann ohne Nebenwirkungen zeitgleich mit MKS-Impfstoffen oder Clostridienimpfstoffen, jedoch an getrennten Injektionsstellen verabreicht werden. Nicht mit anderen Arzneimitteln mischen.
Trächtigkeit und Laktation:
Diapec® S 1% Injektionslösung kann bei Zuchtsauen und -ebern ohne Einfluss auf die Fruchtbarkeit angewendet werden. Diapec S 1% Injektionslösung soll nicht während der ersten 40 Tage der Trächtigkeit eingesetzt werden.
Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel):
Eine Dosis von 30 mg/ kg Körpergewicht (entspricht dem 100-fachen der empfohlenen Dosierung von 0,3 mg pro kg) verursachte nach einmaliger subkutaner Injektion bei Schweinen Benommenheit, Ataxien, beidseitige Mydriasis, periodisch auftretendes Zittern, erschwerte Atmung und Seitenlage.
Redaktionelle Grundsätze
Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.


