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Medikamente

Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten

Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten
Inhalt
  1. Was ist es und wofür wird es verwendet?
  2. Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
  3. Wie wird es angewendet?
  4. Was sind mögliche Nebenwirkungen?
  5. Wie soll es aufbewahrt werden?
  6. Weitere Informationen

Das Wichtigste in Kürze

Chlortalidon gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, sogenannte „Diuretika“, die dabei helfen, die Wassermenge in Ihrem Körper zu reduzieren. Dies tun sie, indem die Wassermenge erhöht wird, die Sie als Urin ausscheiden. Sie werden manchmal auch als „Wassertabletten“ bezeichnet.

Wirkstoff(e)
Chlortalidon
Zulassungsinhaber
Glenmark Arzneimittel GmbH
Abgabestatus
Apothekenpflichtig
ATC Code
C03BA04

Diese Zusammenfassung ersetzt nicht die Packungsbeilage und keine ärztliche Beratung.

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Gebrauchsinformation

Wofür wird Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten angewendet?

Chlortalidon gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, sogenannte „Diuretika“, die dabei helfen,

die Wassermenge in Ihrem Körper zu reduzieren. Dies tun sie, indem die Wassermenge erhöht wird, die Sie als Urin ausscheiden. Sie werden manchmal auch als „Wassertabletten“ bezeichnet.

Chlortalidon wird bei Erwachsenen angewendet zur:

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Was ist vor der Einnahme von Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten zu beachten?

Chlortalidon Glenmark darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Chlortalidon, andere Thiazide und Sulfonamidabkömmlinge (Vorsicht bei Patienten mit Bronchialasthma) oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie keine Harnproduktion haben (Harnproduktion unter 100 ml/24 h)
  • wenn Sie unter schweren Nierenfunktionsstörungen leiden (mit stark eingeschränkter oder fehlender Harnproduktion; Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min und/oder Serum-Kreatinin über 1,8 mg/100 ml)
  • wenn bei Ihnen schwere Leberfunktionsstörungen mit Bewusstseinsstörungen (Präkoma und hepatisches Koma) vorliegen
  • wenn bei Ihnen der Calciumgehalt im Blut erhöht ist (Hyperkalzämie)
  • wenn Sie einen starken Natriummangel im Blut haben (Hyponatriämie)
  • wenn Sie einen nicht behandelbaren Kaliummangel im Blut haben (Hypokaliämie) oder wenn bei Ihnen erhöhte Kaliumverluste bestehen (z. B. bei Erbrechen, Durchfall)
  • wenn bei Ihnen der Harnsäuregehalt im Blut erhöht ist
  • wenn Sie unter Bluthochdruck während der Schwangerschaft leiden (siehe Abschnitt „Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit“)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Chlortalidon Tabletten einnehmen:

  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung oder Lebefunktionsstörung leiden
  • wenn Sie an Diabetes mellitus (erhöhter Blutzuckerspiegel) oder Gicht leiden
  • wenn Sie hohe Cholesterinwerte haben
  • wenn Sie eine salzarme Diät machen
  • wenn Sie eine Abnahme des Sehvermögens oder Augenschmerzen feststellen. Dies können Symptome einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefäßschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Einnahme von Chlortalidon auftreten. Dies kann zu einem dauerhaften Verlust des Sehvermögens führen, wenn es nicht behandelt wird. Ihr Risiko zur Entwicklung dieser Nebenwirkungen kann höher sein, wenn bei Ihnen in der Vergangenheit eine Penicillin- oder Sulfonamid-Allergie aufgetreten ist.
  • wenn Sie an Herzinsuffizienz leiden (Herzversagen)
  • wenn bei Ihnen Allergien oder Bronchialasthma in der Vorgeschichte auftraten

Während der Behandlung mit Chlortalidon

  • Ihr Arzt sollte durch regelmäßige Blutuntersuchungen die Kalium-, Natrium- und Calciumwerte, Kreatinin und Harnstoff, die Blutfette (Cholesterin und Triglyceride), die Harnsäure sowie den Blutzucker kontrollieren.
  • Sie sollten auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten und kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen (z. B. Bananen, Gemüse, Nüsse).
  • Die Behandlung des Bluthochdrucks (Hypertonie) bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle.

Die Behandlung mit Chlortalidon sollte – nach Rücksprache mit Ihrem Arzt – abgebrochen werden:

  • wenn bei Ihnen nicht behandelbare Elektrolytstörungen (insbesondere Kalium- und Natriummangel im Blut) vorliegen
  • wenn Sie Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) haben
  • wenn Sie unter ausgeprägten Magen-Darm-Beschwerden leiden
  • wenn Sie Störungen des zentralen Nervensystems haben
  • wenn Sie unter einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) leiden
  • wenn Sie Blutbildveränderungen haben: Verminderung der Anzahl der roten oder weißen Blutkörperchen oder der Blutplättchen (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie)
  • wenn Sie an einer akuten Entzündung der Gallenblase (Cholezystitis) leiden
  • wenn Sie eine Gefäßentzündung (Vaskulitis) haben
  • wenn sich bei Ihnen eine bestehende Kurzsichtigkeit verschlimmert
  • wenn bei Ihnen eine schwere Nierenfunktionsstörung (Serumkreatinin-Konzentration über 1,8 mg/100 ml bzw. Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) auftritt

Kinder und Jugendliche

Da keine ausreichenden Behandlungserfahrungen vorliegen, darf Chlortalidon bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Einnahme von Chlortalidon kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Einnahme von Chlortalidon Glenmark zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Insbesondere sollten Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen, z. B. Lithium, Phenotiazine (z. B. Chlorpromazin, Cyamemazin, Levomepromazin, Thioridazin, Trifluoperazin), Benzamide (z. B. Amisulpirid, Sulpirid, Sultoprid, Tiaprid), Butyrophenone (z. B. Droperidol, Haloperidol)
  • Bepridil (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Brustschmerzen)
  • Cisaprid (Arzneimittel zur Behandlung von Sodbrennen)
  • Diphemanil (Arzneimittel zur Behandlung von Magen-Darm-Geschwüren und Magenübersäuerung)
  • bestimmte antimikrobielle Arzneimittel (z. B. Erythromycin i.v., Halofantrin, Pentamidin, Sparfloxacin, Moxifloxacin, Vincamin i.v.)
  • bestimmte Antihistaminika, z. B: Mizolastin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und rheumatischen Erkrankungen, z. B. Indometacin, Acetylsalicylsäure, COX-2-Inhibitoren, Salicylate
  • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzerkrankungen, z. B.:
    O Antiarrhythmika (z. B. Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol) O ACE-Hemmer (z. B. Captopril oder Enalapril)
    • Beta-Rezeptorenblocker (z. B. Propanolol), Diazoxid
    • Methyldopa
    • Vasodilatatoren (z. B. Bosentan)
    • Calciumkanalblocker (z. B. Amlodipin)
    • Guanethidin
    • kaliuretische Diuretika (z. B. Furosemid)
    • Herzglykoside, z. B. Digoxin
  • Kortikosteroide, z. B. Prednison oder Betamethason – Arzneimittel zur Behandlung von allergischen und entzündlichen Erkrankungen sowie Immunreaktionen
  • Adrenocorticotropes Hormon (ACTH) – Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Erkrankungen wie Colitis ulcerosa (eine Form der entzündlichen Darmerkrankung), Morbus Crohn (eine Form der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung) und rheumatoide
    Arthritis
  • Carbenoxolon (Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren)
  • Penicillin G (Antibiotikum)
  • bestimmte Abführmittel
  • Amphotericin B (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (trizyklische Antidepressiva)
  • Nitrate (Brustschmerzen)
  • Barbiturate (helfen beim Schlafen, lindern Angstzustände und Muskelkrämpfe, verhindern Krampfanfälle)
  • Insulin und andere blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen (orale Antidiabetika, z. B. Sulfonylharnstoffe)
  • Arzneimittel (mit Wirkung auf das sympathische Nervensystem) enthalten in Nasen- und
    Augentropfen oder Hustensaft
  • bestimmte Muskelrelaxanzien, z. B. Tubocurarin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen, z. B. Cyclophosphamid, Fluorouracil, Methotrexat
  • Colestyramin, Colestipol (Arzneimittel zur Senkung der Blutfettwerte)
  • Calciumsalze, Vitamin D (Arzneimittel für die Substitutionstherapie)
  • Allopurinol (Arzneimittel zur Behandlung von Gicht)
  • Amantadin (Arzneimittel zur Behandlung von Parkinson oder viralen Infektionen)
  • Ciclosporin (Arzneimittel zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, Hauterkrankungen oder nach einer Transplantation)
  • Anticholinergika, z. B. Atropin, Biperidin (Arzneimittel zur Behandlung von Bauch- oder
    Magenkrämpfen)

Einnahme von Chlortalidon Glenmark zusammen mit Alkohol

Während der Anwendung von Chlortalidon sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken, da die Alkoholwirkung verstärkt wird.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Während der Schwangerschaft dürfen Sie Chlortalidon nicht anwenden.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Sie während der Behandlung schwanger werden. Chlortalidon geht in die Muttermilch über. Daher sollten Sie dieses Arzneimittel während der Stillzeit nicht anwenden (bzw. abstillen).

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Chlortalidon Glenmark kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung, in Kombination mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln, bei Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Chlortalidon Glenmark enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Chlortalidon Glenmark enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h., es ist nahezu

„natriumfrei“.

Wie wird Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (1 Glas Wasser) ein.

Nehmen Sie Ihre Tabletten am Morgen zusammen mit dem Frühstück ein. Falls Sie die Tabletten zweimal täglich einnehmen, nehmen Sie die zweite Dosis zusammen mit dem Abendessen ein. Dosissteigerungen sollten nicht vor Ablauf von 2 bis 3 Wochen erfolgen.

Die 25-mg-Tablette und 50-mg-Tablette können in gleiche Dosen geteilt werden.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Bluthochruck (Hypertonie)

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 12,5 mg/Tag.

Die klinisch wirksamen Dosen betragen 12,5 mg bis 50 mg pro Tag.

Eine maximale blutdrucksenkende Wirkung wird in der Regel mit 25 mg pro Tag erreicht. Die volle Wirkung einer spezifischen Dosis wird nach 3 - 4 Wochen erreicht.

Zur Behandlung von Herzinsuffizienz

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 12,5 - 100 mg/Tag.

Bei der Erhaltungstherapie ist die niedrigste wirksame Dosis einzunehmen, in der Regel 12,5 - 50 mg/Tag.

Die Dosis sollte so gering wie möglich gehalten werden, um das Risiko von Nebenwirkungen, wie (schwere) Hypotonie, Nierenfunktionsstörungen oder Hypokaliämie, zu minimieren. Maximaldosis: 200 mg Chlortalidon täglich, da höhere Dosierungen die Wirkung nicht erhöhen.

Wasseransammlungen in Leber oder Niere

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 12,5 - 100 mg/Tag.

Bei der Erhaltungstherapie ist die niedrigste wirksame Dosis einzunehmen, in der Regel 12,5 - 50 mg/Tag.

Die Dosis sollte so gering wie möglich gehalten werden, um das Risiko von Nebenwirkungen, wie (schwere) Hypotonie, Nierenfunktionsstörungen oder Hypokaliämie, zu minimieren. Maximaldosis: 200 mg Chlortalidon täglich, da höhere Dosierungen die Wirkung nicht erhöhen.

Renaler Diabetes insipidus

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 25 mg Chlortalidon pro Tag.

Je nach Wirksamkeit und Verträglichkeit kann die Dosis gesteigert werden. Die übliche Erhaltungsdosis beträgt 50 mg täglich. Eine höhere Dosis sollte nur mit Vorsicht angewendet werden. Die Höchstdosis beträgt 100 mg zweimal täglich.

Ältere Patienten (über 65 Jahre) und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Die Dosierung muss den therapeutischen Erfordernissen und der Verträglichkeit entsprechend angepasst werden.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen sollte Chlortalidon der Einschränkung entsprechend dosiert werden. Bei schweren Leberfunktionsstörungen darf Chlortalidon nicht eingenommen werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Da keine ausreichenden Behandlungserfahrungen vorliegen, darf Chlortalidon bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Chlortalidon Glenmark eingenommen haben, als Sie sollten

Benachrichtigen Sie umgehend Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus.

Bei Überdosierung kann es zu folgenden Symptomen kommen:

Schwindel- und Schwächegefühl, Übelkeit, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, schneller Puls, Kreislaufstörungen mit vermindertem Blutdruck, Herzrhythmusstörungen und Muskelkrämpfen. Infolge starker Entwässerung des Körpers kann es zu Bluteindickung, zu Krämpfen, Benommenheit, Antriebslosigkeit (Lethargie), Verwirrtheitszuständen, Kreislaufkollaps und zu einem akuten Nierenversagen kommen.

Infolge des Kaliummangels im Blut kann es zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Missempfindungen (z. B. Kribbeln oder Kältegefühl) in Armen und Beinen, Lähmungen, Teilnahmslosigkeit, Blähungen und Verstopfung oder zu Herzrhythmusstörungen kommen. Schwere Kaliumverluste können zu einem Darmverschluss oder zu Bewusstseinsstörungen bis hin zu Koma führen.

Wenn Sie die Einnahme von Chlortalidon Glenmark vergessen haben

Nehmen Sie die nächste Dosis zum nächsten regulären Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Chlortalidon Glenmark abbrechen

Bitte beenden Sie die Behandlung nicht, ohne dies vorher mit Ihrem Arzt abgesprochen zu haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Welche Nebenwirkungen hat Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • erniedrigte Kaliumspiegel im Blut, besonders bei höheren Dosierungen
  • erhöhte Harnsäurespiegel im Blut, dies kann bei entsprechend veranlagten Patienten zu Gichtanfällen führen
  • Erhöhung der Blutfettwerte (Cholesterin und Triglyceridspiegel)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • erniedrigte Natrium- und Magnesiumspiegel im Blut
  • erhöhte Blutzuckerwerte und vermehrte Ausscheidung von Zucker im Urin
  • bei Patienten mit bereits bestehender Zuckerkrankheit kann es zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage kommen oder eine bisher nicht in Erscheinung getretene Zuckerkrankheit kann in Erscheinung treten
  • Anstieg stickstoffhaltiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin), vor allem zu Behandlungsbeginn
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel- und Schwächegefühl
  • verminderter Blutdruck
  • Kreislaufstörungen mit vermindertem Blutdruck beim Wechsel vom Liegen zum Stehen (orthostatische Regulationsstörungen)
  • Herzklopfen
  • Appetitlosigkeit
  • Mundtrockenheit
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Oberbauchbeschwerden
  • krampfartige Beschwerden im Bauchraum
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • allergische Hautreaktionen wie Hautrötung (Exanthem), Nesselsucht (Urtikaria), Juckreiz (Pruritus)
  • herabgesetzte Spannung (Hypotonie) der Skelettmuskulatur
  • Muskelkrämpfe
  • Impotenz

Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen):

  • Verminderung der Anzahl der Blutplättchen und weißen Blutkörperchen
  • weitgehendes Fehlen bestimmter weißer Blutkörperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen
  • vermehrte Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen
  • erhöhte Calciumspiegel im Blut
  • Missempfindungen (z. B. Kribbeln und taubes Gefühl) an Armen und Beinen
  • Sehstörungen
  • Einschränkung der Bildung von Tränenflüssigkeit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Gallenstauung in der Leber oder Gelbsucht
  • durch Lichteinwirkung hervorgerufene Hautreaktionen, z. B. Hautrötung
  • allergisch bedingte Gefäßentzündung
  • erhöhte Harnsäurespiegel im Blut (Gicht)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen):

  • Veränderung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut
  • durch Überempfindlichkeit ausgelöste Wasseransammlung in der Lunge
  • Atembeschwerden
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • allergisch bedingte Nierenentzündung

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

Verminderung des Sehvermögens oder Schmerzen in Ihren Augen aufgrund von hohem Druck, akutes Engwinkelglaukom

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten aufzubewahren?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
  • Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach
    „verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Weitere Informationen zu Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten

Was Chlortalidon Glenmark enthält

  • Der Wirkstoff ist: Chlortalidon.
    • Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten: Jede Tablette enthält 12,5 mg Chlortalidon.
    • Chlortalidon Glenmark 25 mg Tabletten: Jede Tablette enthält 25 mg Chlortalidon.
    • Chlortalidon Glenmark 50 mg Tabletten: Jede Tablette enthält 50 mg Chlortalidon.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Povidon K30, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich].

Wie Chlortalidon Glenmark aussieht und Inhalt der Packung

Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten:

Weiße bis cremefarbene, runde, flache, unbeschichtete Tabletten (Durchmesser ca. 5,6 mm) mit der

Prägung „Y“ auf einer Seite und der Prägung „37“ auf der anderen Seite

Chlortalidon Glenmark 25 mg Tabletten:

Weiße bis cremefarbene, runde, flache, unbeschichtete Tabletten (Durchmesser ca. 7,00 mm), glatt auf einer Seite und mit den Prägungen „Y“ und „53“ auf beiden Seiten der Bruchkerbe auf der anderen Seite

Chlortalidon Glenmark 50 mg Tabletten:

Weiße bis cremefarbene, runde, flache, unbeschichtete Tabletten (Durchmesser ca. 8,30 mm), glatt auf einer Seite und mit den Prägungen „Y“ und „55“ auf beiden Seiten der Bruchkerbe auf der

anderen Seite

Chlortalidon Glenmark Tabletten sind verpackt in:

  • Aluminium/Aluminium-Blisterpackungen in Umkartons mit 20, 30, 50 oder 100 Tabletten
  • weißen, undurchsichtigen PVC/PVDC-Blisterpackungen in Umkartons mit 20, 30, 50 oder 100 Tabletten

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Glenmark Arzneimittel GmbH

Industriestr. 31

82194 Gröbenzell

Hersteller

Glenmark Pharmaceuticals s.r.o Hvezdova 1716/2B

140 78 Praha 4 Tschechische Republik

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Niederlande Chloortalidon Glenmark 12,5 mg tabletten
  Chloortalidon Glenmark 25 mg tabletten
  Chloortalidon Glenmark 50 mg tabletten
Deutschland Chlortalidon Glenmark 12,5 mg Tabletten
  Chlortalidon Glenmark 25 mg Tabletten
  Chlortalidon Glenmark 50 mg Tabletten
Portugal Clorotalidona Glenmark 12,5 mg comprimidos
  Clorotalidona Glenmark 25 mg comprimidos
  Clorotalidona Glenmark 50 mg comprimidos
Spanien Clortalidona Glenmark 12,5 mg comprimidos EFG
  Clortalidona Glenmark 25 mg comprimidos EFG
  Clortalidona Glenmark 50 mg comprimidos EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2025.

Redaktionelle Grundsätze

Alle für den Inhalt herangezogenen Informationen stammen von geprüften Quellen (anerkannte Institutionen, Fachleute, Studien renommierter Universitäten). Dabei legen wir großen Wert auf die Qualifikation der Autoren und den wissenschaftlichen Hintergrund der Informationen. Somit stellen wir sicher, dass unsere Recherchen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren.

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